Google Hotelfinder wird weiter optimiert

Februar 2012 – Mal wieder was neues vom Google Hotelfinder: Nun kann man bequem rund um eine Zieladresse ein nahe gelegenes Hotel suchen. Darauf
macht der Hamburger Hotelmarketingexperte Marc O. Benkert aufmerksam. Konnte man bei Google Places bisher nur nach dem gewünschten Zielort suchen, so kann man
nun auch direkt Gebäude, Geschäfte oder gar einen Hotelnamen eingeben.

„Diese Neuerung erleichtert die Suche natürlich um ein Vielfaches. Man stelle sich vor: Ein Geschäftsreisender hat einen Termin bei einem Kunden. Nun möchte er gerne
ein Hotel heraussuchen, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Termin liegt. Dazu gibt man einfach in dem Suchfenster den Namen der Firma ein und die
Autovervollständigung schlägt entsprechende Orte vor. Hat man das gewünschte Ziel gefunden, zeigt der aus Google Places bekannte rote Pin den entsprechenden Ort in
der Karte des Hotelfinders an“, erläutert Benkert. Mit seiner Agentur BE:CON ist er gemeinsam mit dem österreichischen IT-Unternehmen Seekda federführend bei der
Anbindung von Hotels an den Google Hotelfinder, Google Places und Maps. So ermöglichen die beiden Unternehmen seit wenigen Wochen die direkte Buchbarkeit über die Google Travel Ads.

Google Customer Journey

Entscheidend für die vollständige Darstellung im Hotelfinder sei, dass man als Hotel oder Gastronomiebetrieb einen vollständigen Eintrag bei Google Places – auch mit
Hotelfotos – habe. Aber auch die direkte Suche nach einem Hotel sei nun deutlich einfacher, so Benkert. Denn nun sei die direkte Eingabe des Hotelnamens möglich. Im
Anschluss werden direkt die Hoteldetails eingeblendet und das Hotel gelangt automatisch in die Shortlist.

Usability, Usability!
Google meint es ernst und verbessert den Hotelfinder mittlerweile schon fast wöchentlich. Dabei steht ganz klar die Usability im Vordergrund und macht das Tool
zunehmend „sexy“. Dem User stehen nun drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Hotels in Selected Area: Hier werden die Häuser in der Liste angezeigt, die – wie bisher – in dem frei skalierbaren Viereck liegen.
  2. Hotels by Travel Time: Hier werden die Häuser angezeigt, die in einer frei definierbaren Distanz liegen. Dabei gibt es die Auswahl „Fußgänger“ und die Auswahl „Bahn“. Die Auswahl wird in der Karte mit einem Kreis skizziert. Diese Funktion ist enorm praktisch, da man nun nicht mehr zeitraubend nach Hotels in einem bestimmten Zielradius suchen muss.
  3. Hotels in Popular Areas: Hier kommt wieder die bekannte „Heatmap“-Funktion zum Tragen und zeigt die Häuser an, die in besonders frequentierten Regionen liegen. Auch hier habe ich die Möglichkeit mit einem Schieberegler die Auswahl zu verfeinern.

„Ein Beispiel dazu: Ich muss in eine fremde Stadt reisen und suche ein Hotel, welches sich in 15 Minuten Fußweg bequem erreichen lässt. Ich gebe also zunächst den
Zielort ein. Im Anschluss kann ich meine Auswahl (Radius) auf der großen Karte noch einmal verändern“, berichtet Benkert.

Google+ hat mehr Einfluss auf Suchergebnisse
Facebook.com ist zwar mit Abstand das führende soziale Netzwerk, aber „Google+“ holt zusehend auf und liefert auf Basis der persönlichen Kontakte private Ergebnisse
wie zum Beispiel Postings und Bilder in den Suchergebnissen. Eine weitere Neuerung ist die Abbildung von Meinungsführern, die über das zu dem eingegebenen
Suchbegriff und passendem Thema diskutieren.

„Dieses Update verdeutlich erneut den Weg, den Google bereit ist zu gehen. Der Einzug des Social Graphs erhält die Funktion eines Filters, der einen starken Einfluss auf
das Kerngeschäft von Google als Suchmaschine ausübt. Damit erhält der Social Layer, den wir bereits bei unserem Artikel über die Customer Journey erwähnt hatten, die
finale Bedeutung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Einfluss von Google+ auch bei den einzelnen Tools, wie z.B. dem Hotelfinder integriert wird“, meint Benkert.

Dies habe Auswirkungen auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). „Die klassische SEO-Arbeit wird ebenfalls in die soziale Ebene verlagert. Das Denken in sozialen Netzwerken und der Aufbau einer mitteilungsfreudigen Community ist die neue Aufgabe der SEO-Spezialisten. Wir erleben hier also erneut einen Paradigmenwechsel und die radikale Veränderung eines Berufsbildes. Nach den klassischen PR-Agenturen müssen sich nun auch die SEO-Agenturen verändern“, erläutert Benkert.

„Auf Grund der Komplexität und den sich stetig wandelnden Anforderungen an den Vertrieb, haben wir ein umfangreiches Schulungs- und Workshopprogramm aufgelegt.
Parallel arbeiten wir gerade an einer innovativen Lösung für die Hotellerie, sodass sich der Hotelier wieder auf seine wichtigste Arbeit konzentrieren kann. Die Arbeit am
Gast“, sagte Marc O. Benkert mit Blick in die Zukunft.

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