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Archiv für den Monat März 2012

März 2012 – Nun geht es ums Ganze, nämlich darum wer mehr Geld bietet: Beim Google Hotelfinder kann man nun ab sofort mit gekauften „Travel Ads“ über den Preisvergleich hinwegsetzen. Darauf macht der Hamburger Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert aufmerksam.

„Einzelne Hotels werden mit der aus den Google Ad Words bekannten beigen Hintergrundfarbe hinterlegt und somit an den ersten Positionen abgebildet“, so Benkert. Was dies kostet steht offenbar noch nicht fest. Die neuen Preisanzeigen sind Test zufolge noch nicht in der Browserversion verfügbar, sondern bislang nur in Android-Smartphones. Benkert hat mit seiner Agentur BE:CON und Technikpartner Seekda unlängst die ersten beiden deutschen Hotels im Google Hotelfinder buchbar gemacht.

Nun habe Google auch seine Schnitstelle „Google Connect“ weiter geöffnet, so Benkert, und übernimmt Fotos, die bei Google Places eingestellt wurde. So können nun Fotos und Beschreibungstexte direkt in das weltweit größte Portal übertragen werden. !Hotels haben in Zukunft somit die Möglichkeit über einen zentralen Zugang ihren Content auf Google zu verwalten und zu vermarkten. Dies bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung und den direkten Zugang zur weltweit größten Vermarktungsplattform“, weist Benkert hin.

Die Buchung über den Google Hotelfinder kostet 0,3 Prozent vom abgefragten Zimmerpreis und Buchungszeitraum.

März 2012 – Wer spontan reist, kann jetzt doppelt sparen: Bis zum 15. Juni 2012 bekommt jeder, der mit der justbook.com-App ein Hotelzimmer bucht, einen Gutschein für eine Fahrt mit der Deutschen Bahn geschenkt. Die App eignet sich besonders für alle, die kurzfristig eine Unterkunft benötigen. Jeden Tag präsentiert justbook.com für acht deutsche Großstädte sowie für Wien drei qualitativ hochwertige Hotels, die von 12 Uhr mittags bis 2 Uhr nachts gebucht werden können. Dabei lassen sich Preisnachlässe von bis zu 50% erzielen.

„Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones wird Reisen immer spontaner“, erklärt Stefan Menden, Geschäftsführer von justbook.com. „Egal, ob es sich um Hotels, Flüge oder Zugfahrten handelt: Es ist wichtig, dass die Tourismus-Anbieter auf diese Entwicklung reagieren. Sowohl justbook.com als auch die Deutsche Bahn verfügen über Produkte, die dieser mobilen Flexibilität entsprechen. Unser Angebot ergänzt sich also perfekt, und wir freuen uns, die Deutsche Bahn als Kooperationspartner gewonnen zu haben.“

Der Reisegutschein in Höhe von 10 Euro lässt sich bis zum 15. Juli 2012 ab einem Fahrscheinwert von 49 Euro auf der Website (www.bahn.de) oder über die App der Deutschen Bahn einlösen. Es können dabei auch mehrere Gutscheine gesammelt und miteinander kombiniert werden.

Die justbook.com-App für iPhone und Android ist zurzeit in Berlin, Bremen, Dresden Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und München erhältlich. Weitere Großstädte innerhalb und außerhalb Deutschlands kommen fortlaufend hinzu.

März 2012 – Innovativ in die Zukunft blicken – das Fünf-Sterne-Hotel Iris Porsche in Mondsee bietet neben seinem neuen Online-Magazin den Gästen nun auch mit der neuen iPhone-App die Möglichkeit, schnell und einfach ein Zimmer zu buchen. Für Direktor Wolfgang Birklbauer ein wichtiger Schritt in die Zukunft, da hier provisionsfrei gebucht werden. Die Applikation bringt bereits Gäste in das Haus.

Hotel Iris Porsche App

Neben dem „Iris Porsche Hideaway Journal“ – dem neuen Online-Magazin – lässt das innovative Hotel in Mondsee nun auch mit der neuen Applikation aufhorchen – sie ermöglicht provisionsfreies Buchen. Gäste buchen direkt über das Smartphone oder das iPad ihr gewünschtes Zimmer. Die Besonderheit ist, dass diese neu entwickelte Applikation eine Anbindung an das Fidelio-Buchungssystem besitzt. Damit eine schnellere Buchung garantiert. Andreas Knöbl, Managing Director von Micros-Fidelio Austria ist begeistert von der innovativen Idee von Iris Porsche: „Es freut uns, dass durch die direkte Anbindung an unser Buchungssystem, die Gäste eine schnelle Buchung durchführen können.“

Mit wenigen Eingaben können Gäste des Luxusotels in der übersichtlich gestalteten Applikation ihr Zimmer buchen. Dazu wurde vom App-Entwickler darauf geachtet, dass die User sofort sehen, ob die gewünschte Zimmerkategorie zur Verfügung steht und was diese kostet. Für Jörg Hermstedt war es bei der Entwicklung wichtig, eine leicht zu bedienen Applikation zu schaffen, die in wenigen Schritten zur erfolgreichen Buchung führt.

März 2012 – Die Aufregung um die Provisionserhöhungen bei hrs.de, hotel.de und tiscover.com haben sich gelegt. Die Zahl der Protestschreiben im Onlineforum ist merklich zurück gegangen. Doch der Vertrieb über Hotelbuchungsportale wird nicht günstiger. Bei booking.com werden zeitweise bis zu 50 Prozent an Buchungskommssion gezahlt, berichtet Ausnahme-Hotelier Marco Nussbaum (Prizeotels).

Button Online reservieren - © Ben Chams - Fotolia.com

15 Prozent Provision bei Hotelbuchungsportalen gelten als Marktdurchschnitt. Dass es weitaus teurer kommen kann, ist bekannt, aber nicht immer in den Köpfen der Hoteliers präsent. Bei booking.com, das als eines der teuersten Buchungsportale gilt, gilt eine Basiskomission, die je Stadt/Destination unterschiedlich ist. Hinzu käme eine weitere Kommissionsstufe, damit man in der Auflistung weiter oben platziert wird, so Nussbaum. „Darüber hinaus kann jedes Hotel noch seine einzelne Position verbessern, in dem es die Kommissionen erhöht. In einigen Städten ist das zum Teil an manchen Tagen so ‚krass’, dass die Hotels dann bis zu 50 Prozent Kommissionen bezahlen“, berichtet der renommierte Hotelier.

Eines der günstigsten Buchungsportale derzeit ist ehotel.de – hier werde je Hotelbuchung zehn Prozent (plus Mehrwertsteuer) fällig. Bei hotels.com (Expedia) gelten ebenso wie in der HRS-Gruppe 15 Prozent – „inklusive Allem, keine weitere Kosten, keine Listungsgebuehren, keine Marketing-Kickbacks, keine Handling Fees, keine Systemgebuehren“, so Expedia-Manager Arne Erichsen.

Günstiger sind dagegen Listungsportale wie hotelkatalog-online.de. Provisionen fallen hier keine an, dagegen eine Jahresgebühr von 200 Euro.

Der neue Hoffnungsträger im Hotelmarketing, Google Hotelfinder, rechnet dagegen klick-bezogen ab. Fällig je Klick eine Provision von 0,2 Prozent von der angefragten Summe (Hotelrate mal Anzahl angefragter Hotelübernachtungen). Daher sollte man diese Kosten als Marketingbudget einplanen – und nicht als Vertriebskosten.

März 2012 – Onlineplattformen setzen Hoteliers mit einseitigen Verträgen und immer höheren Kommissionen unter Druck. Mehr Direktvertrieb ist die betriebswirtschaftlich sinnvolle Antwort der Hotellerie auf diese Herausforderung. Zur fachlichen Unterstützung bieten der Hotelverband Deutschland (IHA) und die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) erstmals gemeinsam einen Praxis-Lehrgang an, der Hoteliers in zwei Terminblöcken unterstützendes Know-how im Online-Vertrieb vermittelt.

Mehr als 80 Prozent der Internetnutzer recherchieren vor dem Urlaub im Internet, 53 Prozent haben schon online gebucht – aber davon nur 8 Prozent über Hotelwebsites (obwohl es von ihnen mehr gibt als Plattformen und sie den meisten Content haben) und 47 Prozent über Plattformen! Das kommt teuer. „Und das ist unnötig, wenn Vertrieb und Kommunikation optimal eingestellt sind. Wer mehr über die eigene Website verkaufen will, muss wissen wie“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der ÖHV Touristik Service GmbH.

Maßgeschneiderter Praxis-Lehrgang für Online-Vertrieb
Der Lehrgang ist maßgeschneidert für die täglichen Anforderungen des modernen Online-Vertriebes an die betriebliche Praxis. Er richtet sich an Unternehmer, ihre Mitarbeiter an der Rezeption und im Marketing sowie an Absolventen berufsbildender Schulen und Fachhochschulen. Eine IHA- bzw. ÖHV-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Die Inhalte werden von versierten Profis so vermittelt, dass sie in der Praxis leicht umgesetzt werden können. In den zwei mal vier Tagen des Lehrgangs werden alle relevanten Aspekte des Online-Vertriebs behandelt:

Suchmaschinenoptimierung und qualitative Verbesserung von Texten, Bildern, Menüführung etc.
Umgang und Nutzen neuer Dienste (Google Hotel Finder, Pinterest etc.)
Direkte Kommunikation via Blog, Twitter und Facebook, um Stammgäste zu halten und neue Zielgruppen zu erschließen
Betriebswirtschaftlich rationales Schnüren von Packages und Kalkulieren von Preisen im Online-Vertrieb
Das Vertrauen in Direktbuchungen steigern: Schutz der Zahlungsdaten, einfache Stornierung, Direktüberweisungsverfahren ohne Kreditkarte etc.
Optimierung für Smartphones und iPad
Booking Engines
Optimale Nutzung von Onlineplattformen
Social Proof: der richtige Umgang mit Gästebewertungen
Rechtliche Grundkenntnisse sowie Tipps und Tricks im e-Commerce

Der erste Block findet von Montag, 21., bis Donnerstag, 24. Mai 2012, im Golfhotel Rasmushof in Kitzbühel statt, der zweite von Montag, 18., bis Donnerstag, 21. Juni 2012, im Dorint Sporthotel Garmisch-Partenkirchen. Die Kosten betragen für IHA-/ÖHV-Mitglieder 895,- Euro pro Block, für Nicht-Mitglieder 1.250,- Euro (exkl. USt.). Mehr dazu unter http://www.oehv.at/lehrgang, Tel.: +43 533 09 52-27 oder per E-Mail an lehrgang@oehv.at.

März 2012 – Nur ein „nice to have“: Das ist das Urteil der Flug- und Hotelsuchmaschine swoodoo.com zum Nutzwert von Social Media in der Tourismusindustrie. Anlässlich der ITB Berlin 2012 stellt das Münchener Unternehmen sich damit gegen den allgemeinen Hype der Industrie rund um facebook.com, twitter.com und Co. Demnach seien Social Media-Plattformen für Reisemittler und –veranstalter allenfalls eine attraktive Visitenkarte. Mehr Verkauf sei dadurch jedoch bisher nicht zu generieren. „Wenn es um Social Media geht, herrscht in der Touristik Aktionismus“, sagte Christian Saller, Chef von swoodoo.com. „Jeder möchte dort vertreten sein – der Nutzen für den gewünschten Abverkauf ist jedoch fraglich.“

Christian Saller von swoodoo.com sagt: Social Media bringen keine Buchungen

Als überbewertet sieht Saller auch die Bedeutung der Boom-Plattform facebook.com für die Tourismusindustrie, denn die Anzahl der Fans stehe oftmals in keinerlei Verhältnis zu den monatlichen Verkaufszahlen. Viele Reiseportale verfügten lediglich über einige hundert oder tausend Anhänger, eine verschwindend kleine Anzahl angesichts der siebenstelligen Anzahl von Flug- und Reisebuchungen monatlich.

Auch den Wert von Verkaufsaktionen auf Social Media-Seiten bezweifelt man bei swoodoo.com. „Klassische Kanäle für Abverkaufs-Aktionen wie Newsletter-Marketing sind hier immer noch der Königsweg, erfolgreiche Verkaufsaktionen über Social Media in der Tourismusindustrie sind mir nicht bekannt“, so Saller. Eine Präsenz auf facebook.com und Co. sei in erster Linie eine Image-Pflege für eine überschaubare Gruppe von Fans anstatt eines effektiven Instruments für den Abverkauf von Tickets oder Reisen.

März 2012 – Hotelgäste suchen sich immer öfter ihre Zimmer im World Wide Web. Mehr als 28 Millionen Bundesbürger haben nach einer aktuellen Forsa-Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands Bitcom schon einmal ein Hotelzimmer über das Internet gebucht. Vor vier Jahren hatten laut „Reiseanalyse 2008“ nur 4,5 Millionen Bundesbürger Erfahrung mit der Online-Buchung von Übernachtungen.

Der Trend zur Internetbuchung stellt Betreiber kleiner und mittelgroßer Hotels vor Herausforderungen. Neben ihrem Kerngeschäft müssen sie sich zusätzlich um die Gestaltung der eigenen Website, die Anbindung an die Buchungsmaschinen und das Ranking in den Bewertungsportalen kümmern. „Eine Homepage allein genügt nicht mehr“, sagt Christian Schwannecke, Geschäftsführer des Branchennetzwerks touristiklounge.de „Heutzutage möchten die Kunden über verschiedene Wege Buchungsangebote erhalten.“ Einer funktionalen Website mit Online-Buchungsmöglichkeiten komme dabei eine besonders wichtige Rolle zu. Hinzu kämen Gästebewertungen und -empfehlungen. „Die Buchungsentscheidung wird immer mehr auf Grundlage der Meinung anderer getroffen“, ist Schwannecke überzeugt.

Die einschlägigen Bewertungsportale stehen allerdings wegen Manipulationsvorwürfen zunehmend in der Kritik. Um gegenzusteuern, kooperieren immer mehr Hotels und Hotelketten mit dem Berliner Unternehmen Customer Alliance. „Wir bieten Hoteliers eine manipulationssichere Lösung zum Sammeln und Auswerten von authentischen Online-Gästebewertungen“, erklärt Partner-Manager Giuliano Capo. „Die Bewertungen werden auf der Hotel-Website angezeigt und auf die relevanten Social-Media-Portale verteilt.“ Touristik-Experte Schwannecke hält die Bewertungsportale dennoch für eine gute Sache. Wichtig sei vor allem, sich mit berechtigter Kritik auseinanderzusetzen, offensiv damit umzugehen, und auf kritische Portal-Einträge direkt zu reagieren. Um dafür Zeit zu gewinnen, rät Schwannecke Hoteliers zum Einsatz einer Hotel Management Software. Henning Schorge ist diesen Schritt bereits gegangen. „Wir sind ja nun wirklich keine IT-Experten“, räumt der Geschäftsführer des Hotels Edermühle im Siegerland ein. „Für uns stand deshalb im Vordergrund, dass das System einfach zu bedienen sein muss.“ Auch sollte die Software die Einbindung eines Buchungstools auf der Hotel-Website ermöglichen, empfiehlt Schorge. Denn für einen Hotelbetreiber mache es einen erheblichen Unterschied, ob er ein Zimmer über die eigene Hotel-Website verkaufe oder über ein Buchungs-Portal wie HRS. Der größte deutsche Online-Zimmeranbieter steht wegen gestiegener Provisionen und der so genannten „Best-Preis-Klausel“ seit Monaten in der Kritik. Im Clinch mit dem Marktführer liegt auch das Startup JustBook. Die Firma hat eine Handy-App entwickelt, mit der die Nutzer in ausgewählten Großstädten stark preisreduzierte Hotelunterkünfte für die jeweilige Nacht buchen können. Die beteiligten Hotels bekamen nach Angaben von JustBook wegen Verstoßes gegen die Best-Preis-Garantie prompt Ärger mit HRS. Das Unternehmen hat die umstrittene Klausel nach einer Abmahnung durch das Bundeskartellamt inzwischen ausgesetzt.

Das Beispiel JustBook zeigt: Auch jenseits der großen Buchungsportale bietet das Internet Hotelbetreibern viele Möglichkeiten, ihre Zimmer gezielt zu vermarkten. „Die Zukunft liegt in der individuellen Kundenansprache“, so ibelsa-Geschäftsführer Patrick Schulte, der die Hotel Management Software ibelsa.rooms entwickelt hat. „Bei unserem Produkt kann der Hotelier nicht nur seine Buchungen verwalten, sondern auch Gäste- und Firmenprofile anlegen.“ Das System mache es möglich, Adressen, Geburtstage und persönliche Vorlieben im Kundenprofil zu hinterlegen und die Kontaktdaten für Mailingaktionen schnell und gezielt zu selektieren. Interessierte Hoteliers können das internetbasierte System 30 Tage lang kostenlos testen. Auf die gezielte Ansprache seiner Kunden setzt auch Jan T. Albers, Director of Sales & Marketing im Radisson Blu Resort Split. Das Hotel hat dafür ein eigenes Buchungsportal (www.teacee.com) geschaffen. „Wir erhalten großen Zuspruch für genau das, was sich ein Hotelier wünscht: direkte Buchungen über das eigene Buchungsportal“, so Albers. Vom Online-Boom können aber auch kleinere Herbergen profitieren. „Eine hoteleigene Facebook-Seite lohnt sich auf jeden Fall“, so Internetexperte Schulte. Über das soziale Netzwerk könne ein Hotelier kostenlos etwa günstige Wochenendarrangements publizieren, um freie Zimmerkapazitäten zu vermarkten. „Die kleinen und mittelgroßen Hotels müssen in der Zukunft ankommen und sich IT-technisch gut aufstellen“, rät Schulte.

Das wachsende Online-Geschäft in der Hotellerie spiegelt sich auch auf der ITB Berlin vom 7. bis 11. März 2012. Unter dem Begriff „Travel Technology“ präsentieren sich mehr als 230 Unternehmen, darunter Anbieter von Reservierungssystemen, Hotelsoftware und Reise-Apps. Wegen des immensen Ausstellerandrangs hat die Messe Berlin ihre Ausstellungsfläche für dieses Segment deutlich erweitert.

März 2012 – Schmusekurs bei tripadvisor.com: Das weltweit größte Bewertungsportal zieht nach deutlicher Kritik das zuletzt getestete Bewertungssystem zurück. Mit dem neuen Rating-Tool konnten die User Hotels und Destinationen einfach mit Noten von eins bis fünf bewerten, ohne Begründungen oder Kommentare zu hinterlassen. Das ist ein weiterer Rückschlag für tripadvisor.com, das seit dem Börsengang und der Abspaltung von Expedia weiterhin in der Kritik steht.

Das neue Bewertungssystem wurde seit November gestetet. Doch die Kritik der Hotel- und Touristikpartner in Onlineforen und um eigenen Intranet hielt dauerhaft an. Nun also der Rückzug. Tripadvisor.com wollte offenbar damit mehr Onlinebewertungen erreichen, indem das Verfahren vereinfacht wurde. Just hierfür steht das Bewertungsportal gerade bei der britischen Reputations-Managementfirma Kwickchex in der Kritik. Es seit schon erstaunlich, dass tripadvisor.com in Zeiten, in denen mehr Glaubwürdigkeit im Internet gefragt sei, auf Quantität denn auf Qualität setzen wolle, so deren Chef Chris Emmins. Kwickchex hatte dafür gesorgt, dass tripadvisor.com in Großbritannien nicht mehr behaupten durfte, seine Rezensionen seien realistisch, ehrlich oder verlässlich.

Tripadvisor.com steht seit einiger Zeit gerade bei den Hotelpartnern in der Kritik. Um nicht noch mehr Ärger hervorzurufen und um den Börsenkurs zu schützen, verzichtete man zuletzt auf die jährlich erscheinende Liste der „dreckigsten Hotels weltweit“.

März 2012 – Auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB Berlin 2012 wird Quality Reservations (Halle 8.1/Stand 133) seine neue Internet Booking Engine (IBE) vorstellen. „In Zusammenarbeit mit unserem Partner Reconline wurde eine IBE entwickelt ist, die zum Besten zählt, was derzeit auf dem Markt zu finden ist“, so Carolin Brauer, die Geschäftsführerin des Spezialisten für den weltweiten online Vertrieb. „Mit der neuen IBE erhalten die Hotels ein äußerst wirkungsvolles Tool, um ihre Angebote auf der hoteleigenen Website vielfältig darzustellen und Zusatzleistungen zu verkaufen. Der Gast wiederum erhält die Möglichkeit, seine ganz individuellen Wünsche bereits bei der online Buchung anzugeben“.

Sowohl in der Desktop als auch in der mobilen Variante, bietet die neue IBE ein hundertprozentiges Look & Feel des individuellen Hotels. Der Gast hat die Möglichkeit, unterschiedliche Zimmer mit verschiedener Belegung mit einer einzigen Buchung zu reservieren. Die IBE zeigt die Zimmerkategorien pro Rate, die Zimmerdetails, die ‚Hot Deals’ als Kaufanreiz sowie Packages als Alternative an. Marketingmessages über Angebote z.B. im Restaurant oder Wellnessbereich, News wie Renovierungen oder Auszeichnungen sowie Interessantes über die Region können platziert werden. Für die höchst mögliche Individualisierung des Aufenthaltes bestehen Wahlmöglichkeiten für kostenfreie Optionen (Early Check in, Allergikerzimmer u.a.) oder kostenpflichtige Zusatzleistungen (Upgrade auf den Executive Floor, die Tageszeitung auf dem Zimmer u.a.). Für die bessere Übersicht erhält der Gast alle Daten zur Reservierung auf einen Blick zusammengestellt. Auch die Buchung als abschließender Schritt des Reservierungsprozesses ist in der neuen IBE an den heutigen Anforderungen der Reisenden orientiert. So bietet sie Wahlmöglichkeiten für die Buchung mit oder ohne Login an, für die Buchung für Dritte, mit separater Rechnungsanschrift, Kreditkartenzahlung mit CVV Code, Bestätigung an eine/mehrere E-Mail, per SMS aufs mobile Telefon, Speicherung von Profildaten sowie eine Newsletter Funktionalität.

Quality Reservations gehört zu den führenden deutschen Anbietern von Services zur Umsatzoptimierung von Hotels durch professionelle Vermarktung in weltweiten Vertriebskanälen. Das Leistungsportfolio umfasst den weltweiten Vertrieb von Hotelzimmern in allen elektronischen Vertriebswegen, die Verkaufs- und Marketingunterstützung zur Erschließung zusätzlicher Kundensegmente sowie die individuelle Beratung und Betreuung. 361 individuelle Hotels und Hotelgruppen wickelten in 2011 insgesamt 301.492 Buchungen mit Quality Reservations ab. Reservierungen kamen dabei über die Globalen Distributions Systeme (GDS), verschiedene Internetportale sowie die hoteleigenen Websites mit der QR IBE (Internet Booking Engine). Geschäftsführer des 1996 gegründeten und in Langenhagen bei Hannover angesiedelten Unternehmens ist Carolin Brauer.