Neue Lastminute Hotel App: Bis zu 70% Rabatt bei „Blink Booking“ – Keine Auskunft zu Provision

September 2012 – Noch eine App, die mit massiven Rabatten Hotelgäste anziehen will. Nach „Justbook“ will nun auch eine Internetfirma aus Spanien im stark steigenden Marktsegment der mobilen Kurzfristbuchungen von Hotels mitmischen. Die App „Blink Booking“ bietet derzeit rund 750 Hotels in über 60 europäischen Stadten, davon 16 in Deutschland. „Blink“ verlangt massive Rabatte von mindestens zehn prozent auf die bestverfügbare Rate. Durchschnittlich betrage der Preisnachlass 20 Prozent, heißt es von „Blink“. Teilweise würden bis zu 70 Prozent Rabatt gegeben.

"Blink Booking" - neue App für kurzfristige Hotelbuchungen

Zu den Buchungsprovisionen wird trotz Nachfrage keine Angaben gemacht. Die Kommission bewege „sich im gleichen Rahmen wie bei vergleichbaren Plattformen“, so eine Presseauskunft. Die genaue Vereinbarung werde „direkt mit den Vertragspartnern“ besprochen. Damit ähnelt sich „Blink“ der etablierten App „Justbook“, die auch keine Auskunft über Provisionen geben wollen.

Die Listung der Hotels bei „Blink“ sei kostenfrei. Die Vier- und Fünf-Sterne-Häuser würden nach Lage, Zimmeranzahl und anderen Kriterien „persönlich“ ausgewählt. Pro Stadt würden zwischen zehn und 50 Hotels gelistet.

Die Hotels laden ihre Angebote täglich in das „Blink“-Buchungssystem und das App-Management entscheidet dann, ob sie zu den „besten“ (sprich: preiswertesten) vier Häusern gehören. „Hier spielt der Preis eine entschiedene Rolle“, so eine „Blink“-Info.

Die Restkontingente der „Blink“-Partnerhotels werden täglich ab 11 Uhr dargestellt. „Der Kunde profitiert von enormen Preisnachlässen. Die Garantie ein Zimmer zu bekommen ist stets gegeben, sogar zu Sturmzeiten wie dem Oktoberfest in München, das am 22. September startet“, so eine „Blink“-Pressemitteilung.

Wieviele neue Hotelgäste durch Kurzfrist-Buchungstools wie „Blink“ oder „Justbook“ „hängen bleiben“, bleibt für die Hoteliers abzuwarten. Ob die zum Teil massiven Ratensenkungen dauerhaft zu einer nachhaltigen Preisstrategie helfen, bleibt ebenso fraglich. Bei Rabatten von bis zu 70 Prozent erinnert sich so mancher Hotelier als die Groupon-Schnäppchen, von denen im Logis-Geschäft zuletzt nicht nur Gutes zu berichten war.

Im November startet eine weitere App: „Roomfair“ ist nicht nur eine innovative Buchungstechnologie, sondern ein einzigartiges Marketingkonzept. Je teilnehmendem Hotel gibt es nur ein „Roomfair“-Zimmer zur konstanten Rate von 50 Euro – inklusive Frühstück, WLAN-Nutzung und Parkplatz. Das smarte Angebot soll helfen, Betten zu füllen sowie zu Mehrumsätzen in F&B-Outlets und Folgegeschäften führen. Die Buchungsprovision bei „Roomfair“ beträgt fünf Prozent.

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