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Archiv für den Monat Oktober 2012

Oktober 2012 – Das deutsche Bewertungsportal www.qype.com wurde nun vom großen US-Rivalen www.yelp.com übernommen. Die ist den Corporate Blog von yelp.com und qype.com zu entnehmen. Eine Kaufsumme für die Übernahme wurde nicht genannt.

qype.com

Yelp.com kann mit der Übernahme von qype.com (neunsprachig) die Position der Bewertungsportale in Europa entscheidend verstärken. Qype.com wurde 2006 von Stephan Uhrenbacher in Hamburg gegründet und verzeichnet nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Besucher pro Monat sowie etwa fünf Millionen Beiträge. Yelp.com ist seit 2004 online und bietet rund 30 Millionen Beiträge; mehr als 78 Millionen Besucher rufen das Bewertungsportal monatlich auf.

yelp.com

Die Konzentration der Bewertungsportale für Hotels, Restaurants und touristischen Angeboten wird wohl weitergehen. Bei den rein auf Hotels fokussierten Bewertungsportalen führen holidaycheck.com und tripadvisor.com – hier tummeln sich noch einige andere Anbieter im Internet, allerdings weit abgeschlagen.

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Oktober 2012 – Nach hotelreservierung.de nun myhotelshop.de: Ullrich Kastner, früher tätig für Unister in Sachen Hotelbuchungen, startet nun als Geschäftsführer einer eigenen Firma in Leipzig durch. Sein Marketingportal bietet alle Hotels die Möglichkeit, Onlineanzeigen in großen Webplattformen wie zum Beispiel holidaycheck.com, travelzoo.com, opodo.com, ltur.de und anderen zu schalten. „Was bisher nur den ganz großen Ketten vorbehalten war, gilt jetzt für alle Hotels“, so Kastner.

myhotelshop.de: Neuer Marktplatz für Onlineanzeigen in großen Reise-Portalen
myhotelshop.de: Neuer Marktplatz für Onlineanzeigen in großen Reise-Portalen

Durch die gezielte Bündelung der Nachfrage können Einzelhotels, Ketten und Kooperationen Werbeplatzierungen bei starken Reisewebseiten online buchen und schalten. „Damit werden potentielle Gäste zu günstigen Preisen auf die eigene Hotelwebseite geholt. Mehr direkte Buchungen minimieren dann die Vertriebskosten der Hoteliers“, meint Kastner.

Weit über 200 Partnerhotels hätten sich in den ersten drei Monaten bereits auf myhotelshop.de angemeldet und Anzeigen in sechsstelliger Höhe platziert, heißt es in einer Pressemitteilung. Viele davon buchen ihre Werbeplatzierungen auf relevanten Portalen, auf denen Gäste nach Übernachtungsmöglichkeiten suchen. „Da im Internet alles messbar ist, konnten diese Häuser ihr Direktgeschäft nachhaltig und nachweislich steigern“, so Kastner.

„Hotel-Webseiten sind heute genauso gut, manchmal sogar besser, als die der Online-Reisebüros. Die Buchung direkt beim Hotel genießt hohe Vertrauenswürdigkeit und spart dem Hotelier erhebliche Vertriebskosten“, konstatiert Kastner.

“Mehr Online-Direktgeschäft ist gerade für Privathotels ein sehr schweres Unterfangen. Mit myhotelshop.de haben wir nun eine Technik im Einsatz, die uns Zugang zu hochinteressanten Marketingplatzierungen zu günstigen Preisen gibt und dabei in der Nutzung absolut simpel ist“, sagte Jürgen Gangl, Area Manager der Event Gruppe in Berlin und GM des Grand Hotel Esplanade. Und weiter: „Für uns ist es wichtig, einfach, schnell und unkompliziert online aktiv zu sein und auch ein transparentes Erfolgsreporting zu bekommen. Dabei ist es besonders wichtig, dass unsere Budgets effizient eingesetzt werden. Bei myhotelshop entfallen viele Kosten, wie der Personaleinsatz in der Recherche und die Werbemittelerstellung, was uns in die Lage versetzt, mehr Geld ins Marketing stecken zu können um so mehr Direktgeschäft zu generieren.”

Myhotelshop.de will sein Angebot für Einzelhotels ebenso wie für Ketten weiter ausbauen. Die Abrechnung erfolgt meistens über den so genannten Cost-per-Click. Das heißt, der Hotelier bezahlt nur, wenn der Kunde tatsächlich auf den Link zu seiner Hotelbuchungsseite klickt. Dabei erweitert myhotelshop laufend die Produktpalette: Neu ist ein E-Mail-Tool, das es Hoteliers über eine einfache Oberfläche ermöglicht, professionell E-Mail-Marketing zu betreiben. Ende November ist der Start eines Online-Rechtssicherheit-Produktes geplant. Im Januar sollen dann diverse Social Media-Angebote folgen.

Die myhotelshop GmbH wurde im Januar 2012 gegründet und hat seinen Sitz in Leipzig. Der Geschäftsführer Ullrich Kastner arbeitet seit 15 Jahren in der Hotellerie. Nach seiner Ausbildung im Grand Hotel Esplanade Berlin und seinem Studium an der Washington State University war er fünf Jahre in leitenden E-Commerce Positionen bei Starwood, Hilton und Accor tätig, bevor er 2008 zu tripadvisor.com wechselte, um dort den Standort Deutschland aufzubauen. Von 2010 bis 2011 war Kastner Executive Director Hotel bei der Unister-Gruppe, die er 2011 verließ, um sich selbstständig zu machen. Myhotelshop.de beschäftigt heute zehn Mitarbeiter im Zentrum Leipzigs.

Oktober 2012 – Hrs.de optimiert die Hotel-Selbstverwaltung. Ab sofort bietet hrs.de angeschlossenen Hotels die Möglichkeit, potenzielle Gäste noch gezielter anzusprechen und so die Buchungschancen zu erhöhen. So können Hotelpartner bei hrs.de erstmals die neue Kategorie „Economy-Zimmer“ sowie bis zu drei restriktive Raten, die sogenannten Hot Deals, einstellen.

Hrs.de bietet seinen Hotelpartnern erstmals die Möglichkeit, auch Zimmer über www.hrs.de zu vermarkten, die unterhalb der Standardkategorie liegen. Die sogenannten Economy-Zimmer unterscheiden sich in Lage, Ausstattung oder Größe von den Standardzimmern des jeweiligen Hotels. Sie liegen beispielsweise im Souterrain oder sind kleiner als die anderen Zimmer. Die Abweichungen von der Standardzimmer-Norm werden für den Gast in der Hotelbeschreibung ausführlich dargestellt. Mithilfe der neuen Zimmerkategorie können Hotels ihr Portfolio nach unten abrunden und neue, besonders preisbewusste Zielgruppen ansprechen. Damit erhöhen sie ihre Auslastung und nutzen ihre Potenziale bestmöglich.

Bis zu drei „Hot Deals“ ermöglichen flexible Preisgestaltung
Mit der aufmerksamkeitsstarken „Hot Deal“-Rate steigern heute schon viele Häuser ihre Auslastung. Ab sofort können Hoteliers bis zu drei restriktive Raten mit besonderen Bedingungen wie Vorausbuchungsfristen, Mindestaufenthalten oder eingeschränkten Stornierungsbedingungen parallel bei hrs.de einstellen, um dem Kunden zusätzliche Buchungsanreize zu bieten. Bisher war so nur eine „Hot Deal“-Rate im System abbildbar. Jede einzelne „Hot Deal“-Rate kann vom Hotelier separat und mit eigener Verfügbarkeit gepflegt werden.

„Wir möchten unseren Hotelpartnern eine möglichst breite Ratenvielfalt bieten, damit sie die unterschiedlichen Kundengruppen noch gezielter über hrs.de erreichen können. Beide Neuerungen eröffnen unseren Hotelpartnern sehr gute Möglichkeiten, ihr Buchungsvolumen zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erschließen. Mithilfe der zusätzlichen ‚Hot Deal‘-Raten können gerade für Frühbucher zusätzliche Buchungsanreize geschaffen werden“, erläuterte Geschäftsführer Tobias Ragge die Vorteile des erweiterten Ratenangebots.

Oktober 2012 – Die Low-Budget-Airline Ryanair hat 150.000 Hotels ihrer stetig wachsenden Website ryanairhotels.com hinzugefügt. „Das Buchungsportal ist die ultimative Möglichkeit Hotelpreise zu vergleichen und macht die Website gleichzeitig zur größten Buchungsplattform in Europa nach gelisteten Hotels“, so eine Pressemitteilung.

ryanairhotels.com

„Passagiere können nun aus weltweit über 450.000 Hotels ihr Hotel zum garantiert niedrigsten Preis buchen und profitieren dabei von zusätzlichen Inklusivleistungen wie keine Buchungsgebühren und flexible und kostenfreie Buchungen sowie Stornierungen – abhängig von der Zimmerwahl“, teilte Ryanair mit. Die durch Ryanair entwickelte Website ermöglicht Zimmerbuchungen zu den garantiert niedrigsten Tarifen und stellt wahrheitsgetreue Kundenbewertungen zur Verfügung. Die Seite ist seit der Einführung im April diesen Jahres sehr schnell gewachsen und liegt auf dem aktuellen Ranking der marktführenden Buchungsportale in UK* vor Hotels.com.

“Ryanairhotels.com wächst stetig weiter und stellt ab sofort weitere 150.000 Hotels auf Europas größter Buchungsplattform zur Verfügung. Ryanair wird in diesem Jahr rund 80 Millionen Passagiere transportieren und garantiert dabei die niedrigsten Preise ohne Kerosin-Zuschläge“, sagte Stephen McNamara, Head of Communication bei Ryanair.

Ryanair bedient derzeit über 1.500 Strecken in 28 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.500 Flügen pro Tag 160 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 51 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 297 Boeing 737-800NG, hinzu kommen 8 Festbestellungen für weitere Maschinen, die bis Ende 2012 ausgeliefert werden sollen. Ryanair beschäftigt zur Zeit über 8.500 Angestellte und wird im aktuellen Geschäftsjahr 79 Millionen Passagiere transportieren.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit acht stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit drei stationierten Flugzeugen) und Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen (Basis mit acht stationierten Maschinen), Karlsruhe/Baden-Baden (Basis mit zwei stationierten Flugzeugen ab 2012) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Magdeburg-Cochstedt, Leipzig/Halle und Köln/Bonn an.

Hoteliers fokussieren sich laut einer Studie der Ecole Hoteliere de Lausanne (EHL) wieder auf Offline und Direktvertrieb, um Kommissionen zu senken

Oktober 2012 – Hotels nehmen vorerst Abstand von Social Media als Marketing- und Absatzkanal, um sich auf die Steigerung des Direktvertriebs zu konzentrieren. Diesen Trend zeigt eine von der Ecole Hotelière de Lausanne in Zusammenarbeit mit RateTiger-Anbieter durchgeführte qualitative Studie. Ursache dieser Entwicklung in Richtung Direkt- und sogar Offline-Vertrieb sind die Auseinandersetzungen der Hotellerie mit den Online-Reiseagenturen (OTAs) und deren Kommissions- bzw. Paritätsforderungen.

Social Zapper (Foto: Marshi/pitopia)

Die über einen Zeitraum von sechs Monaten durchgeführte Studie “The Distribution Challenge 2012” wurde in fünf Ländern durchgeführt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Hotels soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, TripAdvisor und YouTube zwar als potenzielle Marketingmedien anerkennen, hinsichtlich der Relevanz dieser Kanäle für Buchungen aber noch nicht überzeugt sind und andere Prioritäten setzen. Jedes dritte der befragten Hotels hat keine eigene Social Media Strategie, und nur eins von acht Häusern nutzt Social Media gezielt als Marketing-Instrument. Stattdessen verstärken viele Hotels ihre Aktivitäten sogar im Offline-Bereich und intensivieren Firmenverträge mit vorhersehbarem Buchungsaufkommen. Auch der Mix von Online-Kanälen wird zunehmend diversifiziert, um zusätzliches Geschäft zu generieren.

“Es hat sich gezeigt, dass Hotels wieder intensiver mit Agenturen und Konsortien im Geschäftsreisesegment zusammenarbeiten, die beste Rate Walk-In-Gästen anbieten und wiederkehrenden Gästen besondere Angebote machen, bis zur Entwicklung von neuen Loyalty Programmen,” erläuterte Horatiu Tudori, Senior Lecturer, Revenue Management, Ecole Hotelière de Lausanne, Schweiz. “Das ist eine interessante Wendung von den oftmals unausgewogenen und stark online-fokussierten Vertriebsstrategien der letzten Jahre, die gerade unabhängigen Hotels häufig nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht haben.”

Der Revenue Manager eines Pariser Vier-Sterne-Hotels mit 82 Zimmern sagte: “Wir können den Wert von Social Media für unser Geschäft noch nicht sinnvoll messen. Erst wenn die Bedeutung als Absatzmarkt feststeht wird dieses Medium für uns wichtig, aber dann müssen wir immer noch die Techniken beherrschen.”

“Tatsächlich kann sich Social Media positiv auf das Geschäft auswirken, wie unser Kunde 4C Hotels kürzlich melden konnte,” erklärte Michael McCartan, CEO bei eRevMax. “Durch die Analyse und Beantwortung von Gästefeedback mit unserem Review Manager konnten sie ihr TripAdvisor Ranking um 30 Plätze verbessern. Amber Virani, Sales & Marketing Manager bei 4C Hotels, sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Steigerung der Direktbuchungen und der besseren Reputation. Hotels sollten darum in den neuen Medien nicht nur zusätzliche Arbeit sehen, sondern schauen, dass sie durch den Einsatz der richtigen Technologie Zeit sparen und ihre Ergebnisse verbessern. Es ist höchste Zeit, hier die Balance zu finden und den Austausch zwischen Revenue, Sales und Marketing Managern sicherzustellen.’”

Den Studienergebnissen nach hat nur ein Teil der Hotels bereits Plattformen wie Travelzoo genutzt. Deutlich mehr setzen auf Google, als Werbemedium (PPC, Adwords) und durch Suchmaschinenoptimierung (SEO). Allgemeines Ziel ist, durch einen höheren Anteil an Direktbuchungen einen Teil der bei OTA-Buchungen fälligen Kommissionen einzusparen. Durch Direktbuchungen, aber auch durch die Nutzung kleinerer Nischenportale solllen die Abhängigkeit von den großen und teuren OTAs verringert und die Vertriebskosten gesenkt werden.

Die komplette Studie steht hier zum Abruf bereit: http://www.ratetiger.com/ratetiger-news/ratetiger-news-updates.html

October 2012 – By Georges Panayotis, MKG Group

Georges Panayotis

Georges Panayotis

The relationship between online reservation agencies and hoteliers has already evolved to a tense partnership, and is now entering to a new phase of confrontation. The trade war among online agencies has developed practices near piracy. Addicted over the years at online bookings, hoteliers are now paying at high price, the ease in which they fell behind. And news from the front is not good!

Having literally trampled the competition both in Paris and in the surrounding regions, Booking.com profits from their dominant position by imposing new rules on the game. To the surprise of its „partners“, the site now reserves the right to automatically resell a room that one of its customers has canceled, so as not to lose commission. They block access to the customer’s bank information, so that the hotel cannot claim the forfeit for no-show. They eliminate the transmission of e-mail addresses of their customers, a ridiculous practice to avoid direct contact between the hotel and the customer. This does not characterize a relationship of trust between business partners.

By hiding their customers under a virtual burka, Booking unveil their true face, more of a predator than a partner. But beware, all these practices are also indicative of the fear that its model might be undermined by technological change or the sound response of customers and hoteliers. The most hastily built walls are not the strongest. Giants with feet of clay, Booking, and those who follow their ways, have everything to fear from the will of Google or Apple to tread on its land. The e-commerce T-Rex sharpens their teeth to feed on those who interfere. No one can really predict the outcome of the fight. An opaque veil will eventually tear for the client to question the added value of a service provider that offers, in the end, the same rate as the brand website. Hoteliers can say thank you to the Best Available Rate, as long as they retain control. There are fights that should not be undertaken: after having reconquered the right to set their prices, they must regain full control of their inventory, preventing an online agency from coming to dig in the PMS without being invited.

And no doubt, Booking, Expedia, Agoda, Trivago and others do not expect a response as powerful as from the hotel groups who realize that both marketing and distribution engines were essential to run the operations. By investing heavily in brands, sales tools, and communication, they restore meaning to the customer relationship. They implement neutral tools that allow them to restore the direct link without having to compromise with community sites. Distribution is one of the major challenges in the hospitality industry that lost profitability, having transferred a portion of its sales force to greedy partners. The recent actions of Booking should open their eyes and raise a welcoming insurrection among hoteliers. They missed the first steps of the Internet and had to run behind the pioneers to catch up. Now hoteliers must not miss the opportunities of mobile tools and smart partnerships with new actors. Coupled with the revaluation of brands, new distribution channel will enhance the interest of the franchise. And I bet in this field, the hoteliers have all the chances to win the fight.

Oktober 2012 – Google erweitert den Hotelfinder um ein weiteres Feature, das den führenden Buchungsportalen ein Dorn im Auge sein dürfte. Nun testet Google einen zusätzlichen Navigationspunkt „Rooms“ und bildet darunter alle verfügbaren Zimmerkategorien und die entsprechenden Raten zum angefragten Reisezeitraum an. Darauf macht der Hamburger Hotelmarketing-Spezialist Marc O. Benkert aufmerksam. Bisher wurde im Hotelfinder lediglich der beste Preis für ein Doppeltimmer angezeigt. Der Best-Price für ein Doppelzimmer. „Aus unserer Sicht ist dies ein Frontalangriff auf die aktuellen Geschäftsmodelle der OTAs“, so der Chef der Agentur BE:CON.

Hotel Gansevoort beim Google Hotelfinder

Google geht damit beim Hotelfinder weiter in Richtung eines perfekten Buchungsportals. „Von Google ist dies natürlich ein schlauer Schachzug. Einerseits wird nun der Service für den User noch einmal erhöht und die Auswahl der Kategorie kann nun schon auf dem Hotel Finder stattfinden. Andererseits dürften sich hiermit die Cost-per-Click Einnahmen für Google noch einmal erhöhen“, erläutert Benkert.

The Roger Smith Hotel beim Google Hotelfinder

Der Google-Spezialist sieht die OTA damit in der Defensive. „Sie bieten nunmehr eigentlich keinen besonderen Mehrwert, außer vielleicht noch die Buchung selber. Aber sämtliche Informationen liegen nun im Hotelfinder selber und dort sogar in noch weitaus besserer Qualität“, so Benkert.

Für das eigene Hotel bieten sich damit noch größere Chancen, um im Dirketvertrieb mehr Unabhängigkeit von möchtigen Buchungsportalen zu erlangen. Mit der direkten Anbindung an die Google Travel Ads können nun auch alle Kategorien direkt abgebildet werden. „In Zukunft kommen dann vielleicht auch noch die Möglichkeit Pauschalen einzustellen“, vermutet Benkert.