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Archiv für den Monat Dezember 2012

Alle wichtigen Filme und TV-Beiträge zu Hotels weltweit

Hamburg, Januar 2013 – In eigener Sache
Ausgewählte TV-Sendungen über die wunderbare Welt der Hotellerie und Gastronomie – präsentiert von HOTELIER TV & RADIO

Hier erhalten Sie das PDF-Programm kostenlos zum Download (PDF, ca. 5MB): http://bit.ly/hoteltvjanuar2013

HOTEL TV PROGRAMM - Januar 2013

Aus dem Inhalt:

  • Neue TV-Saga „Traumhotel“: Überforderter Hoteldirektor in Myanmar
  • Neue „Dallas“-Folgen: Southfork Ranch ist nun ein Themenpark
  • Neue Staffel von „Rosins Restaurant“ mit Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin
  • 8 neue Folgen von „Rach, der Restauranttester“ mit Christian Rach
  • Über 13 Seiten TV-Programm – alle wichtigen Sendung zu Hotels
  • Die neuesten Videoreports bei HOTELIER TV
  • und einiges mehr

Dezember 2012 – Marriott.com ohne Gästebwertungen: Während weltweit Rezensionen der Hotelgäste mit Vorliebe auf den Hotel-Webseiten veröffentlicht werden, geht Marriott den entgegengesetzten Weg. Dies berichtet hotelmarketing.com. Nur ein kritisches Votum bei 20 positiven Hotelbewertungen könne die Vorstellung der Kunden negativ beeinflussen, meint man bei Marriott. Somit würden keine Bewertungen auf marriott.com dargestellt.

Marriott.com ohne Hotelbewertungen von Gästen: Nur ein negatives Votum hätte Auswirkungen auf Direktbuchungen
Marriott.com ohne Hotelbewertungen von Gästen: Nur ein negatives Votum hätte Auswirkungen auf Direktbuchungen

In der Tat sind kritische Hotelbewertungen, die zum Teil unsachlich und unfair sind oder sogar manipuliert und gefälscht sein können, kontraproduktiv bei den Bemühungen um den Direktvertrieb. Gäste sollen auf den Portalen der Hotelketten buchen, also z.B. marriott.com – und dort nicht negativ beeinflusst werden. Dass kritische Stellungnahme auf anderen Webportalen wie z.B. tripadvisor.com veröffentlicht werden, ficht das Marriott-Management offenbar nicht an.

Andere große US-Hotelketten wie La Quinta Inns & Suites, Wyndham Hotel Group und Best Western International nehmen bewusst die Hotelbewertungen auf ihre Portale, um potentielle Gäste davon abzuhalten bei tripadvisor.com nachzuschauen und ggf. dort auch ihr Zimmer zu buchen. Dir führenden Hotelbewertungsportale tripadvisor.com und – in Deutschland – holidaycheck.de sind längst Konkurrenz im Kampf um Onlinebuchungen. Holidaycheck.de erlaubt allerdings auch, die Bewertungen auf Hotel-Websites mit einzublenden.

Gästebewertungen sind neben Lage und Preis zu einem wichtigen Kriterium bei der Hotelauswahl geworden. Europas führendes Hotelbuchungsportal hrs.de stellte kürzlich den Algorithmus zur Hotelsuche um und misst den Rezensionen größere Bedeutung bei – mit zuweilen merkwürdigen Ergebnissen; wir berichteten.

Lesen Sie dazu auch:
Hrs.de legt nach: „Top Quality Siegel“ soll bestbewerteste Hotels besonders hervorheben – Keine Klarheit über neuen Suchalgorithmus

Dezember 2012 – Showdown in Skandinavien: Die Hotelketten Nordic ChoiceScandicThon und First Hotels kündigen Medienberichten zufolge die Zusammenarbeit mit expedia.com, dem weltgrößten Reisebüro. Grund sei der Druck nach Ratenparität, wird berichtet. Expedia.com verliert damit 450 Partnerhotels in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Weltweit hat expedia.com rund 160.000 Hotels unter Vertrag. Die Dikussion um Ratenparität wird auch in Deutschland mit Vehemenz geführt. So wird z.B. gegen hrs.de in Sachen Ratenparität offiziell von den Kartellbehörden ermittelt; das Verfahren beim Bundeskartellamt läuft noch.

Hotelsuche bei expedia.com: 450 skandinavische Kettenhotels steigen aus
Hotelsuche bei expedia.com: 450 skandinavische Kettenhotels steigen aus

„Wir sind seit sechs Jahren nicht damit (Ratenparität, Anm.d.Red.) einverstanden und wollen eine unabhängige Vermarktung unserer Hotelzimmer“, sagte Bjørnar Tretterud, Chefverkäufer von First Hotels, gegenüber hotelnewsnow.com. First Hotels hatte seine 61 Häuser bereits im September aus expedia.com gezogen – diese waren allerdings seit dem Frühsommer seitens des Reiseportals bereits blockiert gewesen. „Wir wollen unsere Zimmerpreise in allen Vertriebskanälen kontrollieren können, z.B. die niedrigste Rate im Web anbieten“, nahm Jan Lundborg, oberster Revenue Manager bei Scamndic Hotels, Stellung. Dies sei mit einer oktroyierter Ratenparität nicht machbar.

Bei expedia.com bleibt man offenbar gelassen: „Wir haben gesehen, dass einige regionale Hotels ihre Verfügbarkeiten herausgenommen haben“, sagte Adam Anderson, Director of Industry Relations bei expedia.com. Das sei nicht besonders aufregend, so sein trockener Kommentar. Man sei bei expedia.com von den Mehrwerten für die Hotelpartner überzeugt. Bestätigt wurde, dass man bei expedia.com auf Ratenparität seiner Hotelpartner dringe. Expedia.com wird in den USA – gemeinsam mit anderen OTA und sieben Hotelketten – in zwei Klagen illgaler Preisabsprachen beschultigt. Unlängst startete in der Schweiz die Wettbewerbskommission eine offizielle Untersuchung in Sachen Ratenparität gegen expedia.com und hrs.de.

Bei First Hotels will man noch mehr auf Direktvertrieb setzen. Über die eigene Website sei das Buchungsvolumen um 78 Prozent gestiegen, so Tretterud. Bei exepdia.com seien lediglich acht Prozent aller Hotelbuchungen generiert worden. Eine Rückkehr zu expedia.com schloss er nicht aus – allerdings nur zu den richtigen Bedingungen und richtigen Provisionen.

Dezember 2012 – Hrs.de setzt verstärkt auf Preisbrecher: Die unlängst gestartete Last-Minute-Buchungsapp „Hotels Now“ bietet nun Hotels in über 100 Destinationen. Erstmals dabei sind Hotels aus Städten in Estland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Portugal, Schweden, der Türkei und der Ukraine, wird mitgeteilt. Die iPhone-App wurden nach Unternehmensangaben bislang 250.000 Mal heruntergeladen. Über Buchung mit „Hotels Now“ gibt es bislang keine Angaben.

HRS-Last-Minute-App Hotels Now nun mit Häusern in über 100 Destinationen

Integriert wurde in die siebensprachige App auch das App-Reisetool Passbook; damit werden z.B. Hotelbuchungen verwaltet. Zudem seien weitere Hotelinformationen zu Lage (Stadtteil) und Serviceleistungen integriert worden. Hotelgäste könnten nun auch Sonderwünsche, z.B. früher Ckeck-in oder später Check-out, per App an das Partnerhotel übermitteln.

„In den nächsten Wochen werden wir die neue App weiter intensiv im In- und Ausland bewerben, um die Nutzerzahlen kontinuierlich zu erhöhen und weltweit neue Gäste für unsere angeschlossenen Hotelpartner zu gewinnen“, kündigte Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de, an.

Merkwürdige Suche bei hrs.de nach einem Hotel in Köln (1 Ü/F vom 18. auf 19.12.2012): Hotel Savoy Köln - geleitet von Gisela und Daniela Ragge - steht offenbar dauerhaft auf Platz 1
Merkwürdige Suche bei hrs.de nach einem Hotel in Köln (1 Ü/F vom 18. auf 19.12.2012): Hotel Savoy Köln – geleitet von Gisela und Daniela Ragge – steht offenbar dauerhaft auf Platz 1

Hotelsuche auf dem Webportal noch immer durcheinander
Nach der Umstellung der Hotelsuche auf dem Webportal hrs.de sind die Kriterien der Hotellistung noch immer nicht deutlich. Die Hotels werden kunterbunt gewürfelt – weder eine Listung nach Tagesrate (auf- oder absteigend) noch nach höchster Gästebewertung erschließt sich bei der Suche. Interessant: Sucht man am Stammsitz von hrs.de in Köln ein Hotel, erscheint seit der Umstellung der Suchalgorithmen das Hotel Savoy – geführt von Gisela und Daniela Ragge – mit dem neuen Siegel „Top Quality Hotel“ auf Platz eins. Andere Kölner Hotels mit niedrigerer Rate und höherer Göästebwertung werden dagegen weiter unten aufgelistet.

Dezember 2012 – Ohne booking.com geht in Europa nichts mehr: Rund die Hälfte aller Onlinehotelbuchungen auf dem alten Kontinent werden bei dem US-Portal getätigt. Dies berichtet Pedro Colaco, Mitgründer von Guestcentric, in einem Fachbeitrag unter Berufung auf jüngste Untersuchungen in den USA. Die Hoteliers verbinde eine Hassliebe mit booking.com. Einerseits versuche man, sich von der Handelsmacht des Portals zu lösen und mehr Direktbuchungen zu generieren. Andererseits könne kein Hotel auf die Zusammenarbeit verzichten, auch wenn bis zu 20 Prozent Provision für eine Toplistung in der Hotelauswahl gezahlt werden müsse. Gerade das sog. Hochkaufen in der Hotelauswahl schaffe ein Ungleichgewicht, so der Hotelmarketing-Experte.

booking.com

Die Zusammenarbeit mit booking.com gleiche für privat betriebene Hotels einer „Bonanza“, so Colaco. Zwar erreiche man durch eine – teuer erkaufte – Toplistung in der Hotelsuche weltweit potentielle Gäste. Doch daraus entwächst schnell eine einseitige Abhängigkeit, die den Gewinn aus den Buchungen rehebliche schmälert. Neue Regelungen machen booking.com nur noch mächtiger: So will das Portal laut AGB stornierte Hotelzimmer erneut verkaufen, um die Provision sichern zu können. Stornierte Zimmer werden also nicht als „wieder frei“ in das Hotel-PMS zurück gemeldet. Dies bedeutet, dass das Zimmerkontingent für booking.com als fest vergeben gelten müsste.

Eine weitere, sehr einseitige Neuerung ist, dass booking.com Kontaktinformationen zu den Gästen dem Partnerhotel – z.B. die E-Mail-Adresse – nicht mehr offen legt. Damit solen diorekte Kontaktaufnahmen zwischen Hotel und Gast an booking.com vorbei unterbunden werden.

Um eine Abhängigkeit von booking.com („worst best friend“) zu verringern, rät Pedo Colaco zu einer ausgefeilten Strategie im digitalen Marketing. Die Eckpunkt dazu sind:
1. Beeindruckende Hotel-Website – Professionelle Fotos (große Darstellung) und emotional bewegende Hotelvideos
2. Multi-Channel Reservierung – das Hotel muss in den 5 bis 10 wichtigsten Hotelportalen (z.B. expedia.com, hotels.com, lastminute.com, hrs.de, hotel.de etc.) vertreten sein
3. Multifunktionales Webdesign für Buchungen auf Smartphones und Tablets
4. Gästeinformationen auf Website sammeln, um passende Arrangement-Angebote zu platzieren
5. Social Networks nutzen – optisch ansprechende Präsentation bei facebook.com und pinterest.com stärken die Hotelmarke

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Hotelnex: Millionen-Werbebudget für neue Hotel-Buchungstechnologie – Erste Direktbuchungen ab Anfang 2013

Dezember 2012 – Für holidaycheck.com ist es eine elegante Lösung: Hotelbewertungen, die mit einem iiQ-Tool auf den Hotel-Webpages generiert werden, können mittels einer neuen Schnittstelle auch auf dem in Europa führenden Bewertungsportal veröffentlicht werden. Die Bewertungen würden einen „mehrstufigen Prüfprozess“ unterzogen, ehe diese auf holidaycheck.com erschienen, teilte iiQ mit.

Hotelbewertungen werden immer wichtiger

Gästebewertungen werde für Hotels immer wichtiger. Bei hrs.de und hotel.de fließen die auf den Portalen abgegebenen Rezensionen in die Kriterien für die Hotellistung mit ein. Auch beim neu geplanten Buchungsportal hotelnex.de soll dies so sein. In Onlinemarketing sehr erfahrene Hoteliers wie Marcu Nussbaum (Prizeotel Group) nennen Gästebewertungen gleichauf bedeutend mit dem Preis/Leistungsverhältnis.

Durch die Schnittstelle zwischen iiQ-Check und holidaycheck.com sollen Hotels mehr Bewertungen sammeln können, sagte Geord Ziegler, Head of B2B bei holidaycheck.com.

Das zum Burda-Konzern gehörende Bewertungsportal holidaycheck.com ist im deutschsprachigen Raum führend. International wird es von tripadvisor.com (300 Mio. Leser monatlich!) überflügelt. Beide Bewertungsportale weisen nach Ansicht von Experten nachwievor einen hohen Anteil an manipulierten Bewertungen auf.

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Bis zu 30% der Hotelbewertungen gefälscht – Repräsentative Umfrage der FH Worms unter Hoteliers

Neue kostenlose Smartphone App zur einfachen Hotelbuchung in nur drei Schritten

Dezember 2012 – Die neue App mit preispauschalierten Hotelzimmern steht kostenlos bereit: Bei Roomfair ist das Einzelzimmer für bundesweit einheitliche 50 Euro je Nacht zu haben – und dies im Paket inklusive Frühstück, WLAN-Nutzung und Parkplatz am Haus. In nur drei Schritten findet man bei Roomfair ein Hotelzimmer – und immer zum gleichen Preis. Die App schlägt das nächstgelegene Roomfair-Zimmer automatisch vor. Roomfair steht bislang als App für iPhone und iPad im iTunes Stores kostenlos zum Download bereit.

Roomfair: Jedes Einzelzimmer für bundesweit 50 Euro je Nacht - Neue kostenlose Smartphone App zur einfachen Hotelbuchung in nur drei Schritten
Roomfair: Jedes Einzelzimmer für bundesweit 50 Euro je Nacht – Neue kostenlose Smartphone App zur einfachen Hotelbuchung in nur drei Schritten

Über 50 Hotels aus ganz Deutschland sind zum Start bei Roomfair buchbar. Die Roomfair-Angebote sind anders als bei „Last-Minute-Hotel-Apps“ rund um die Uhr buchbar, sofern verfügbar. Zur Buchung meldet man sich einmalig in der Roomfair-App mit seinen persönlichen Daten (Vorname, Name, eMail, Handynummer – keine Bezahldaten) an. Die Reservierungsbestätigung wird bei einer Hotelbuchung in der App hinterlegt und per eMail und/oder Pushnachricht zugestellt. Die Bezahlung des Roomfair-Zimmers erfolgt im Hotel vor Ort. Damit ist Roomfair schnell und sicher.

Es sollen bundesweit maximal 530 Hotels ihr Roomfair-Angebot in der App präsentieren können. Diese Zimmeranzahl gilt für die Macher von Roomfair als die handelbare Größe zur Sicherung der Qualitätsstandards.

Um Mehrfachbuchungen auszuschließen, läßt sich pro Smartphone nur einmal pro Tag eine Buchung vornehmen.

Roomfair unterscheidet sich von anderen Hotel-Apps in der einfachen aber wirkungsvollen Marketingidee: Jedes Roomfair-Hotel bietet mindestens ein Einzelzimmer zum Roomfair-Tarif von 50 Euro je Nacht inklusive Frühstück, WLAN und Parkplatz an. Ist das Roomfair-Zimmer bereits vergeben, wird das Hotel für den betreffenden Anreisetag nicht mehr angezeigt, es sei denn, der Hotelier schaltet ein weiteres Roomfair-Einzelzimmer frei.

„Roomfair bringt den Hotels neue smarte Geschäftskunden sowie spontane Buchungen und stellt die gut geführten, privat betriebenen Häuser in der Welt der mobilen Buchungen professionell dar“, erläutert Bernhard Albers-Wende, Erfinder von Roomfair. Der Hotelexperte hat das Marketingkonzept in intensiven Gesprächen in der Hotelbranche entwickelt.

Roomfair hat absolut faire Geschäftspraktiken zur Grundlage gemacht. Jedes teilnehmende Hotels zahlt für eine Roomfair-Buchung nur fünf Prozent Provision – und dies nur für die erste Nacht. Bei Buchung von Folgenächten vor Ort im Hotel oder telefonisch aus der App fällt keine Provision an.

Hotelexperte Bernhard Albers-Wende prüft die Businesszimmer der Hotelpartner – als Mindeststandard werden Einzelzimmer mit geräumigen Bad, Schreibtisch, WLAN-Verfügbarkeit, TV und einigen anderen Extras angesehen. Die teilnehmenden Hotels müssen ein A-la-carte-Restaurant bieten, bzw. über gastronomische Angebote in der direkten Umgebung verfügen.