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Archiv für den Monat September 2013

September 2013 – Gäste werden eMail Mitglied in einem Rabattclub: Mit reise-10.de will Wolfgang Heidel vom Parkhotel Del Mar in Sassnitz auf Rügen ein unabhängiges Hotelbuchungsportal etablieren. Es werden keine Provisionen erhoben. Damit wolle man sich „gegen die Provisionsmissstände der Branche stark machen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

reise-10.de

So soll es funktioneren: Auf jede Buchung über das Portal erhält der Hotelgast als via  E-Mail eingetragenes Club-Mitglied einen zehnprozentigen  Rabatt. Reise-10.de selbst erhebt keinerlei Provision. „So können die Clubhotels den Nachlass unmittelbar an ihre Gäste weitergeben. Da der Kunde darüber hinaus seine Buchung mit dem Hotel und nicht mit dem Portal abschließt, erhält das Hotel auch den unmittelbaren Kontakt zu seinen Gästen. Dies gewährleistet die gesuchte Kundenbindung und Dienstleistung, die die großen Buchungsportale den Hotels vorenthalten. Auf diese Weise besteht über reise-10.de die Möglichkeit, den Vertrieb kostengünstiger, effektiver und nachhaltiger zu organisieren“, wird mitgeteilt. „Als  Mitglied eines Clubs, wie wir ihn anbieten, muss kein Hotelier Sorge haben, wegen seiner Anmeldung von etablierten Buchungsportalen ausgeschlossen zu werden“, meint Hotelier Heidel. „Wir stellen lediglich eine Alternative zu ihnen dar.“

„Keiner von uns weiß, wie weit die großen Buchungsportale ihre Provisionen künftig noch anheben werden. Aus dieser  Spirale einen Ausweg für die Hotels zu finden und zugleich unseren Gästen ein attraktives Angebot zu machen, diese Gründungsidee steckt hinter reise-10.de“, sagte Heidel.
Eine Alternative zu den Buchungsportalen mit ähnlicher Breitenwirkung fehlte bislang. „Darum haben wir Hoteliers die Sache nun selbst in die Hand genommen. Der Reise-10.de-Club ist unser Beitrag, um den fairen Wettbewerb zu stärken.“

Zum Procedere: Name und E-Mailadresse genügen, um sich anzumelden. Eine leicht zu navigierende Suchfunktion führt den Gast zu den teilnehmenden Clubhotels der gewünschten Destination. Der Gast bucht seine  Reise direkt beim Hotel und bezahlt an der Hotelrezeption – als Reise-10.de-Clubmitglied minus zehn Prozent Rabatt.

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September 2013 – Hotelzimmer über das Internet zu buchen, ist inzwischen Standard. Doch viele Internetnutzer geben ihre Kreditkartendaten aus Angst vor Missbrauch nicht im Netz ein. Eine alternative Bezahlmöglichkeit bieten jetzt die Dorint Hotels & Resorts: Bei Zimmerbuchungen über www.dorint.com kann ab sofort auch über das Online-Überweisungssystem „Sofortüberweisung“, ein Produkt der Sofort AG, bezahlt werden.

dorint.com

„Mit diesem neuen Service bieten wir unseren Gästen eine Alternative zur Kreditkartenzahlung“, sagt Dorint Geschäftsführer Olaf Mertens. Die neue Online-Überweisung ist auch aus dem europäischen Ausland möglich.

Partner von Dorint ist die Sofort AG, eines der beliebtesten E-Payment Systeme Deutschlands. „Da uns die Datensicherheit unserer Gäste sehr am Herzen liegt, haben wir uns für dieses TÜV-zertifizierte internationale Direktüberweisungssystem entschieden“, erklärt Mertens. Die Handhabung ist denkbar einfach: Die Kunden müssen sich nicht registrieren und auch kein neues Passwort ausdenken. Bezahlt wird mit den üblichen Online-Banking-Daten (Pin und Tan) direkt auf der Homepage von Dorint. Überweisungsfehler durch Vertippen oder Zahlendreher sind durch den vollautomatischen Vorgang ausgeschlossen. „Gerade für kurzfristige Buchungen ist das System ideal.“

Der neue Service kommt bei den Gästen gut an: „Unmittelbar nach der Freischaltung der Online-Überweisung wurden schon die ersten Buchungen auf diesem Weg bezahlt“, berichtet Mertens. Und die Nutzer-Zahlen steigen seitdem stetig.

September 2013 – Stena Line und Postify machen es vor: Die schönsten Urlaubsfotos oder vorgefertigte Motive kann man per eigenem Smartphone bequem als Postkarte versenden. Dies ist eine neue Marketingidee auch für Hotels.

Postify Postcards - iPhone App

Stena Line ist nun das erste deutsche Tourismusunternehmen, das die von Postify angebotenen Postkarten-Marketing-Tools in Anspruch nimmt. Stena Line lädt ihre Passagiere dazu ein, direkt von Bord des Schiffes aus personalisierte Postkarten zu versenden. Da auf der Rückseite einer jeden Karte das Corporate Design von Stena Line aufgedruckt ist, erreicht die Werbebotschaft des Unternehmens eine grosse Anzahl potentieller Reisekunden.

Postkarten stellen eine unterhaltsame Möglichkeit dar, mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. Mittels Facebook können Nutzer nun eigene Bilder von der Festplatte Ihres Computers oder aus ihrem Facebook- oder Instagram-Account auswählen, oder aber eines der von Stena Line zur Verfügung gestellten Motive verwenden. Die Postkarten werden gedruckt und je nach Bestimmungsort innerhalb von ein bis sieben Tagen zugestellt.

Die Nutzung der Postkarten von Postify als Marketingkanal soll mögliche Reiseinteressenten näherbringen und dient gleichzeitig als nette Geste für bereits vorhandene Reisekunden. Da der Erhalt einer Postkarte den Empfängern das Gefühl vermittelt, etwas Besonderes zu sein, erhofft sich Stena Line, dass sich diese Emotion auf die Unternehmensmarke übertragen wird, sobald diese die Nachricht im Briefkasten finden. Frühere Werbekampagnen von Postify haben gezeigt, dass solche Assoziationen von Dauer sind.

„Es ist eine perfekte Gelegenheit für ein Unternehmen oder eine Organisation, sich mit etwas Unterhaltsamem oder Interessantem in Verbindung zu bringen und nicht nur als ein beliebiges Geschäftsunternehmen betrachtet zu werden“, sagte Frederik Schöön, CEO bei Postify Postcards. Seit der Einführung der mobilen Applikationen von Postify Postcards haben Unternehmen wie Fazer, Scandic, Swims und Norwegian Airlines, genauso wie Stena Line, das Angebot des Unternehmens genutzt und ihren Kunden die Möglichkeit geboten, gesponserte Postkarten zu versenden. Postify kann von jedermann genutzt werden. Falls ein Nutzer nicht Teilnehmer einer Kampagne ist, betragen die Kosten für den weltweiten Versand 1,69 Euro.

Postify Postcards ist eine weltweite Postkarten-Applikation, die es den Nutzern ermöglicht, echte Postkarten unter Verwendung eigener digitaler Bilder zu erstellen, zu personalisieren und zu versenden. Die App ist auf Facebook, im Internet sowie als Applikation für Mobilgeräte erhältlich und kann von den unterschiedlichsten Organisationen und Unternehmen als eine individuelle Werbe- oder Marketingmassnahme eingesetzt werden, die sich von der heutigen Flut an Werbeinformationen vorteilhaft abhebt.

(Chicago, 09. September 2013) Groupon setzt weiterhin auf das Reisegeschäft: Mit der Übernahme von Blink, einem europäischen Anbieter von Last-Minute-Reisen wird die wachstumsstarke Reisesparte Groupon Getaways verstärkt.. Blink wird von Madrid aus betrieben und arbeitet mit über 2000 Hotels in acht europäischen Ländern zusammen. Über die Vertragsbedingungen wurde nichts weiter bekannt gegeben.

Blink„Die Kombination einer fantastischen Mobile-App, der Bestandsverwaltung von Liegenschaften für den gleichen Tag und eines Teams, das ganz versessen auf Mobile-Technologien und Last-Minute-Reisen ist, wird uns dabei helfen, unsere Reisesparte weiter auszudehnen und zur besten Anlaufstelle für tolle Übernachtungsangebote zu machen“, sagte Aaron Cooper, Senior Vice President von Groupon Getaways.

Die Mobile-App von Blink richtet sich an Reisende unterwegs, die einzigartige Hotels in angesagten Reisezielen in ganz Europa suchen, und ergänzt somit die bestehenden Reiseangebote von Groupon in Europa. „Der Einsatz von Groupon zur Ausdehnung seiner Reisesparte mit der Priorität, den Kunden ein erstklassiges Erlebnis zu bieten, passt hervorragend zu Blink“, sagte Blink-CEO und -Gründerin Rebecca Minguela. „Wir freuen uns darauf, weitere Beziehungen zu den besten Hotels in aller Welt aufzubauen und den Kunden dabei zu helfen, unschlagbare Angebote zu finden, auch wenn sie erst in letzter Minute buchen.“

Die Blink-App wird zu „Blink by Groupon“ umbenannt und separat weiterbetrieben, während das Team ein integriertes Erlebnis entwickelt, das die volle Breite der weltweiten Reiseangebote über Groupon Getaways ausnutzt. Groupon Getaways wurde 2011 lanciert und arbeitet mit Hotels und weiteren Partnerunternehmen zusammen, um ausgewählte Reiseangebote und -erlebnisse in 48 Ländern bereitzustellen.

September 2013 – Mitten in die medial geführte Diskussion ob Buchungsplattformen und Buchungskonzerne zu viel Macht besitzen, startet Franz Roitner mit seinem Team die österreichische Buchungsplattform kurzurlaub.at. Vermarktet werden österreichische Hotels der Drei- bis Fünf-Sterne-Kategorie. Damit erfüllt kurzurlaub.at einen Wunsch des österreichischen Tourismus der in den letzten Jahren immer lauter wurde. Sehen Sie dazu eine Videopräsentation bei HOTELIER TV: www.hoteliertv.net

Franz Roitner

Die Philosophie von Kurzurlaub.at lässt wohl am einfachsten mit den Worten des Firmeneigentümers und Geschäftführers beschreiben: „Wir orientieren uns an den Reisemotiven der Gäste, erfüllen Urlaubswünsche und argumentieren nicht über den Preis oder mit Rabatten“. Dazu gehören aussagekräftige Bilder, emotionale Texte, eine persönliche Präsentation der Hoteliers und Reiseberichte von Gästen.

kurzurlaub.at

Das Ziel von kurzurlaub.at ist es neue Gäste anzusprechen und nicht in Konkurrenz zur Website der Hotels zu stehen. „Ein Gast, der weiß, in welches Hotel er fahren möchte, der soll direkt im Hotel buchen, dafür benötigt er kein Reiseportal“, so Franz Roitner, „wir machen Lust auf Urlaub und suchen zusätzliche Gäste für österreichische Hotels.“

Das neue Reiseportal vermarktet ausschließlich österreichische Hotels in Deutschland, Schweiz und Österreich. Diese Märkte haben für den heimischen Tourismus einen besonderen Wert, da immerhin 68 Prozent der Hotelgäste aus diesen Ländern kommen.

Was die Kooperationsbedingungen angeht, beschreitet Franz Roitner neue Wege. Keine Ratenparität und keine Kontingentszwänge, sondern faire Partnerschaft ist Basis für die Zusammenarbeit mit den Hotels. „Ich bin der Meinung, es sollen die Storno- und Geschäftsbedingungen des Hotels gelten und nicht die der Buchungsplattform.“ sagt der Eigentümer über die Geschäftsbedingungen bei kurzurlaub.at.

Das Team um Franz Roitner hat mit kurz-mal-weg.at seit 2004 Erfahrung in der Onlinevermarktung von Kurzurlaub in Österreich und besteht ausschliesslich aus Experten mit praktischer Tourismus- und Hotelerfahrung.

September 2013 – Das renommierte Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO wählt hetras als einen wichtigen Technologiepartner für das “FutureHotel” Projekt. Dieses Projekt, welches alle Themen rund um das Hotel der Zukunft behandelt, nimmt jetzt den nächsten Schritt von der Theorie zur Realität mit einem neuen Hotel, das als Innovationsfeld dienen wird.

Hotelzimmer aus dem Urban Living Lab im ZVE in Stuttgart (Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO)

Das Hotel Schani Wien mit geplantem Eröffnungsdatum Ende 2014 wird nicht nur die zukunftsweisenden Technologien in die Realität umsetzen, sondern es wird auch eine Umgebung sein, in der die neuesten Innovationen ausprobiert werden können. Das Ziel ist es zu erfahren, was der Hotelgast heutzutage wirklich von einem Hotelaufenthalt erwartet: angefangen von der Reservierung, über Check-In und Check-Out, bis zur Hotel Lobby und den Zimmern. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen sollen einzelne Elemente im Sinne der Gästezufriedenheit in den laufenden Hotelbetrieb integriert werden.

Das Fraunhofer IAO hatte das “FutureHotel” Projekt im Jahr 2008 ins Leben gerufen und zuerst ein zukunftsweisendes Hotelzimmer realisiert, den Showcase FutureHotel in Duisburg. Seit 2012 existiert in Stuttgart im “Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE” ein weiteres Labor namens Urban Living Lab. Seit Projektbeginn wurde hier bereits ein faszinierender Prototyp einer Hotellobby sowie eines Hotelzimmers entwickelt. Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE haben seit seiner Eröffnung im Juni 2012 bereits über 9000 Gäste besucht.

Die nächste Phase des Projektes involviert nun auch den Bereich der Hoteltechnologie. Nach einer eingehenden Analyse der Systeme auf dem Markt haben sich das Fraunhofer IAO und das Hotel Schani Wien jetzt für hetras entschieden. Zwei der entscheidenden Faktoren für die Wahl waren, dass die Lösung auf einer echten Cloud-Technologie basiert und gleichzeitig eine offene Plattform anbieten kann, um mit anderen innovativen Partnern leichter und schneller integrierbar zu sein.

Vanessa Borkmann

Dipl.-Ing. (Arch.) Vanessa Borkmann, am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO verantwortlich für das Projekt, erklärt die Entscheidung: “Von allen Software-Anbietern, die wir analysiert haben, hat uns der Ansatz von hetras eindeutig überzeugt. hetras hat eine Lösung für zukunftsorientierte Hoteliers entworfen und umgesetzt. Das Unternehmen ist damit einer der Vorreiter in der Hotel Technologie Branche. hetras ist zwar ein junges Unternehmen, aber schon heute erfolgreich bei mehreren anspruchsvollen Hotels und Hotelketten in komplexen Umgebungen implementiert.”

Ulrich Pillau

Ulrich Pillau, Geschäftsführer von hetras, fügt hinzu: “Wir sind höchst erfreut unter den vielen etablierten und großen Technologie Firmen in der Hotelbranche vom Fraunhofer IAO und Hotel Schani Wien ausgewählt worden zu sein. Wichtiger noch betrachten wir aber das Fraunhofer IAO mit dem “FutureHotel“ Projekt als idealen Partner für unser Bestreben, mit hetras die Wahl für alle Hoteliers der nächsten Generation zu sein. Die hetras Gründer und Techniker haben das Produkt entwickelt unter Berücksichtigung einer fortschrittlichen und sauberen Web Service Architektur. Dies erlaubt höchste Flexibilität, wenn es um die Integration mit Drittsystemen geht. So können diese Lösungen nicht nur direkt mit den hetras Datenbanken und Funktionen kommunizieren, sondern es können auch ganze Teile des Benutzer Interfaces an Dritte ausgelagert oder angepasst werden.“