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Archiv für den Monat Juli 2014

Juli 2014 –Mappingmaster“ heißt die neue Cloud-basierte Vertriebssoftware für Übernachtungsbetriebe, die das gleichnamige Startup von Sascha Eikelmann nun in Berlin vorstellte. Mithilfe des webbasierten Software-Pakets machen Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen ihre Angebote auf den wichtigsten Übernachtungs- und Destinationsportalen sowie der eigenen Homepage buchbar. Im Paket enthalten ist zudem eine Benutzeroberfläche, die als Steuerzentrale, dem Cockpit, fungiert und die kostenlose Anbindung an über 30 PMS (Property Management Systeme) ermöglicht. Der Datenaustausch erfolgt vollautomatisch zwischen den Systemen, mittels Zwei-Wege-XML-Schnittstellen. Technologische Unterstützung erhielt das Schweizer Startup aus Bern von einem bekannten IT-Dienstleister der Hotellerie, von Cultuzz.

Mappingmaster

Neu an der Software ist die Idee des kompletten „Self Service“ durch den Nutzer. Konsequenterweise entfallen daher teure Setup- und Lizenzgebühren: Die Nutzung ist unabhängig von der Anzahl der vermarkteten Zimmer oder der Anzahl der angebundenen Buchungsportale ab 29 Euro pro Monat möglich. Übernachtungsbetriebe können ihre Zimmer nach der initialen Registrierung bereits innerhalb weniger Minuten auf den führenden Reise-Websites buchbar machen.

„Wir adressieren nicht nur die Übernachtungsanbieter, die online zuhause sind, sondern alle, die eine einfache, überall nutzbare und effiziente Möglichkeit wünschen, Umsätze auf mehreren Buchungsportalen gleichzeitig zu generieren. Ohne Mehraufwand werden Überbuchungen effektiv vermieden, gleichzeitig lässt sich jedoch eine Steigerung der Auslastung erkennen. Wichtig ist uns eine intuitive, selbsterklärende Benutzeroberfläche. Genauso wesentlich ist die Bereitstellung von Datenschnittstellen zu allen wichtigen Reservierungsportalen wie booking.com, hrs.de, hotel.de, vielen Destinationsportalen sowie zu den führenden Property Management Systemen“, erklärte Sascha Eikelmann.

Der Markt für Channelmanagement Software entwickelt sich sehr dynamisch, wie Reinhard Vogel vom Technologiepartner Cultuzz bestätigt: „Erst etwa 40 Prozentz der Hotels in Deutschland pflegen ihre Verfügbarkeiten und Preise mit einer Software und noch weniger synchronisieren ihre Daten vollautomatisch mit den Vertriebskanälen. Die allermeisten Hotels müssen noch manuell eingreifen, selbst wenn sie eine Software zur Verwaltung der Vertriebskanäle benutzen. Aber die technische Entwicklung schreitet schnell voran und es gibt nun leistungsfähige Systeme, die trotzdem einfach zu bedienen sind.“

Seit der zurückliegenden Softlaunch-Phase wächst die Anzahl der Beherbergungsbetriebe, die „Mappingmaster“ nutzen, kontinuierlich. Ziel der Experten um Sascha Eikelmann ist es, bis zum Jahresende 1.000 zahlende Übernachtungsbetriebe als Nutzer zu gewinnen.

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Juli 2014 – Hochwertig Schenken: Die neue Marketingkooperation hotelgutscheine.com bietet Wertgutscheine für erstklassige Hotelaufenthalte. Jeder Gutschein funktioniert wie Bargeld. Dabei positioniert sich das Start-up-Unternehmen mit Know-how nicht zwischen Schnäppchen-Angeboten und Billig-Anbietern, sondern  stellt die Wertigkeit seiner Partnerbetriebe und die Individualität bei der Suche in den Mittelpunkt.

hotelgutscheine.com

Der Nutzer kauft ganz einfach einen Wertgutschein in beliebiger Höhe, gestaltet ihn nach seinen Vorstellungen und verschenkt ihn. Der Beschenkte kann dann auf der Website aus einer großen Auswahl Hotels wählen, buchen, Gutschein einlösen und reisen. Erst wenn der Gutschein in einem Partnerhotel eingelöst wird, erhält hotelgutscheine.com eine Provision von 15 Prozent des Gutscheinwertes.

Das innovative Geschäftsmodell sorgt somit risikofrei für mehr Direktbuchungen ohne versteckte Zusatzkosten. Lediglich zwei Gutscheine pro Hotel und Jahr sollten für weitere Marketingmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Seit Januar konnten die Gutschein-Experten bereits über 50 Hotels von ihrem Konzept überzeugen, darunter namhafte Häuser wie die Hubertus Alpin Lodge & Spa oder das Mavida Wellnesshotel in Zell am See.

Juli 2014 – Das war überfällig: Das neue Buchungsportal room-checkin24.de bietet sowohl Hotels als auch private (Ferien)Wohnungen an. Zudem sollen auch Ferienhäuser und Pensionen buchbar sein. Das von der Münchner Internetagentur Seorello betriebene Buchungsportal ist nich im Aufbau.

Room-Checkin24

Die privaten Unterkünfte sowie die angebotenen Hotels befinden sich sowohl in den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands als auch in den Urlaubshochburgen zahlreicher weiterer europäischer Länder. So ist die Buchung einer Kurzreise in den Schwarzwald oder an die Ostseeküste ebenso möglich wie ein längerer Aufenthalt in einem Luxusappartement in Ibiza, an der Adriaküste Kroatiens oder in einer kleinen Skihütte in den Bergen Tirols.

Neben Unterkünften für Städtereisen innerhalb Deutschlands oder in Ländern wie der Schweiz, Spanien, Kroatien oder Italien gehören auch Unterkunfts-Angebote für Themenreisen wie für einen Skiurlaub oder den Urlaub mit Hund zur Verfügung.

Hotel-, Haus- oder Wohnungseigentümer können ihr privates Domizil kostenlos präsentieren.

Juli 2014 – Engagiert, leidenschaftlich und kompetent: So präsentierte die 26-jährige Gründerin Jessica Brockmann in der Finalrunde des VIR Innovationswettbewerbs Sprungbrett ihre Idee von mylocalscouts (www.mylocalscouts.de), dem diesjährigen Start-Up Sieger beim VIR Sprungbrett Wettbewerb. Unter dem Leitmotiv „Entdecke die Welt wie deine Heimat“ will mylocalscouts dazu motivieren, Regionen und Urlaubsziele mit Einheimischen zu entdecken bzw. selbst Fremden die eigene Heimat zu zeigen. Mit dem Sieg in der Start-Up Kategorie sicherte sich mylocalscouts ein attraktives Gewinnpaket im Wert von 33.000 Euro. Eine knappe Entscheidung fiel in der zweiten Wettbewerbs-Kategorie Established, in der bereits etablierte Unternehmen für innovative Produkte ausgezeichnet werden: Hier gewann in diesem Jahr das Mobilitätsportal Qixxit der Deutschen Bahn.

mylocalscouts.de

Da der Andrang in der Start-Up Kategorie in diesem Jahr mit 35 Bewerbungen wieder besonders groß war, schickte der VIR zum zweiten Mal in Folge sieben Finalisten in die Endausscheidung. Vor den rund 300 Besuchern – ein neuer Rekord – sprach VIR-Vorstand Michael Buller der Messe Berlin als Partner der VIR Online Innovationstage einen besonderen Dank aus. Auch die Unterstützung durch 7Travel, Dachmarke der ProSieben Travel GmbH für alle Aktivitäten der Sendergruppe im Reisegeschäft und Schirmherr des diesjährigen siebten VIR Innovationswettbewerbs hob er hervor.

In einem siebenminütigen Elevator Pitch stellten die sieben Start-Ups ihre Ideen vor, mit der sie die Zukunft der Online-Touristik mitgestalten wollen. Die thematische Bandbreite reichte hierbei von einer Suchmaschine für Jugendreisen  über eine geplante Plattform für Alleinreisende bis hin zu einer Frühbucher-App.

parkplatz-gesucht.de

Die meisten Stimmen der 60-köpfigen Fachjury konnte schließlich die Hamburgerin Jessica Brockmann mit mylocalscouts für sich verbuchen. Platz zwei belegten Benedikt Bergander und Stefan Bader mit der Plattform www.parkplatz-gesucht.de vor Matthias Lange und der TrevoTrend GmbH mit ihrem eCommerce Preis-Monitor, der täglich Abfrage-Daten von Reisen analysiert.

Mit Siegpreisen im Gesamtwert von rund 33.000 Euro wird dem Sprungbrett-Gewinner mylocalscouts nun der Markteintritt in der Online-Touristik erleichtert. Zum Gewinn zählen wahlweise ein Messestand oder eine Pressekonferenz auf der ITB Berlin 2015, ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro von HRS, eine gemeinsame Marktforschungsstudie mit der Internationalen Hochschule Bad Honnef – Bonn sowie Starthilfe bei der Pressearbeit durch die Kommunikationsagentur Wilde & Partner. Ebenfalls im Paket für mylocalscouts enthalten sind die Beratungen durch das Private Equity Unternehmen Pontis Capital und die Rechtsanwaltsgesellschaft Beiten Burkhadt ein Workshop bei neusta eTourism und ein individuell gestalteter Flyer von einfach Kommunikationsdesign. Für die Erst- bis Drittplatzierten in der Start-Up Kategorie gibt es zudem eine Jahresmitgliedschaft im Travel Industry Club (TIC) sowie im Bundesverband Deutscher Startups e.V. Der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars schließlich stellt Gutscheine für die Gewinner des zweiten und dritten Platzes.

David Ruetz, Head of ITB Berlin, kommentiert: „Travel Technology gehört zu den wichtigsten Innovationstreibern in der globalen Reiseindustrie. Als Mitveranstalter der VIR Online Innovationstage sind wir begeistert von dem Ideenreichtum und dem Engagement, mit dem sowohl junge Gründer als auch etablierte Unternehmen ihre Visionen umsetzen. Dieser Innovationsgeist sichert auch das zukünftige Wachstum der Reisebranche als einen der wichtigsten Industriezweige Deutschlands.“

VIR-Vorstand Michael Buller zeigte sich vor allem von der mitreißenden Art der Präsentation begeistert, mit der Jessica Brockmann dem Plenum die Hintergrundidee von mylocalscouts näherbrachte: „Es zeigt sich immer wieder, dass vor allem jene Start-Up Projekte beim Sprungbrett-Wettbewerb punkten, die mit Passion und Leidenschaft vorgetragen werden.“

quixxit.de

Überaus spannend gestaltete sich in diesem Jahr die Sprungbrett-Kategorie „Established“, in der etablierte Unternehmen ihre innovativen Produkte vorstellten. Die Abstände unter den drei Erstplatzierten waren gering, doch letztlich hatte das Mobilitätsportal Qixxit (www.qixxit.de) der DB Vertrieb GmbH die Nase vorn und verwies den Tourenanbieter GetYourGuide und die Amadeus Germany GmbH auf die  Plätze zwei und drei. Beide waren mit App-Lösungen unter den Finalisten, zu denen auch Regiondo und Traffics zählten.

Projektleiterin Friederike Aulhorn überzeugte die Jury mit der Präsentation der Mobilitätsplattform Qixxit, die alle Verkehrsmittel abdeckt und sie zu Reiseketten kombiniert. Dabei stellt Qixxit sowohl Fahrpreise als auch die Dauer der Reise dar. Die Plattform ist neutral und bevorzugt keine bestimmten Verkehrsmittel oder Anbieter. „Ziel von Qixxit ist es, den Nutzer zu jeder Zeit von A nach B zu bringen, ganz wie es die persönliche Situation erfordert“, betonte Friederike Aulhorn. Auch neuartige oder kleinere Mobilitätsformen wie Bike- oder Carsharing-Konzepte werden bei der Sichtbarkeit aller möglichen Verkehrsmitteln in Betracht gezogen.

Juli 2014 – Knapp 15 Prozent der Hotelübernachtungen in Köln wurden über ein Smartphone oder Tablet gebucht. Damit führt die Domstadt die Liste der Top-Destinationen in Deutschland an, gefolgt von Dresden, Bremen und Leipzig. Dies geht aus einer Analyse von hrs.de hervor. Auch in den anderen Städten nimmt der Anteil kontinuierlich zu. Bei hrs.de schätzt man, dass bis 2017 jede zweite Buchung mobil erfolgen wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die mobilen Buchungen die stationär getätigten Buchungen überholen.

HRS Studie mobile Hotelbuchungen - Juli 2014

Möglich wird dies durch immer besser ausgebaute Mobilfunknetze; inzwischen erreichen die deutschen Telekommunikationskonzerne knapp 75 Prozent der Bundesbürger mit dem schnellen LTE-Funk. Hinzu kommen leistungsfähige und intelligente Apps, die dank zusätzlicher Services ein komfortables Buchungserlebnis von unterwegs garantieren – auch über die reine Hotelauswahl hinaus. Durch GPS-Empfänger kann der Gast schnell Hotels in seiner direkten Umgebung finden, ohne Eingabe des Standortes. Mit Hilfe der dynamischen Kartenansicht ist auch der Weg in das ausgewählte Hotel leicht zu finden. Die Check-in und Check-out Daten lassen sich auf Wunsch im Kalender speichern.

So auch bei den mobilen Apps von hrs.de. Diese erzielten bereits 15 Millionen Downloads und werden vor allem für spontane Buchungen bevorzugt. „Heute führt für die Hotellerie kein Weg mehr daran vorbei, mobil präsent zu sein“, sagt Björn Krämer, Mobile-Experte von hrs.de. „Wichtig dabei ist, dass man diesen Kanal auch in seiner Preisstrategie berücksichtigt.“ Um Kurzentschlossene und Business-Reisende besser zu erreichen und Restkapazitäten zu vermarkten, können Hotelpartner von hrs.de den Mobile Special Rabatt nutzen. Dieser Nachlass ab zehn Prozent wird ausschließlich über die Apps angeboten und in der mobilen Hotelliste mit einem markanten Label hervorgehoben.