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Archiv für den Monat Dezember 2016

Dezember 2016 – Insgesamt 25 Millionen Stammkunden konnte die Hotelbuchungsplattform hotels.com in ihrer 25-jährigen Geschichte für sich gewinnen. Sie nehmen auch alle am Reward-Programm teil, bei dem Reisende zehn Hotelnächte sammeln und dafür eine kostenlose Bonusnacht bekommen.

hotels-com

Einer Umfrage zufolge nutzen Reisende aus Hongkong am häufigsten die angebotene Bonusnacht – gefolgt von Kunden aus Seoul, Los Angeles und New York. „In Asien und auch in den USA haben solche Kundenbindungsprogramme bereits eine wesentlich längere Tradition als in Europa“, erklärt Simon Matthews, PR-Manager für Europa und den Mittleren Osten bei Hotels.com, im Pressetext-Interview. „Mit der Aussicht auf eine kostenlose Übernachtung buchte bereits einer von acht Reisenden noch am selben Tag eine weitere Nacht und das meist in einem Vier-Sterne-Hotel“, so der Experte. Ein Drittel der Kunden tätigte die Buchung über das Smartphone.

Programm für Vielreisende und Urlauber
„Das System mit der Bonusnacht bewährt sich natürlich ganz besonders für Vielreisende“, so Matthews. „Aber auch viele andere Reisende setzen auf diesen Benefit und das vor allem, weil das Buchungsportal bei vielen Hotels auch noch Bestpreisgrarantie für seine Kunden bietet.“ Für die Bonusnacht wird aus den zehn vorhergehenden Buchungen der durchschnittliche Betrag ermittelt, den der Kunde augegeben hat. Dieser wird dann gutgeschrieben. Wer also vermehrt in Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels übernachtet, profitiert auch bei der Bonusnacht in dieser Kategorie.

NYC als Top-Destination für Bonusnacht
Zu den Städten, in denen die Reisenden ihre Bonusnächte am häufigsten eingelöst haben, zählen New York, Las Vegas, London, Paris und San Francisco. „New York führt das Ranking an, aber mit den Hunderttausenden Unterkünften, die zur Auswahl stehen, verstreuen sich unsere Mitglieder auch jenseits der touristischen Gegenden, um ihre Bonusnacht zu genießen.“

„Betrachtet man allerdings lediglich die Hotels, in denen die Mitglieder des Prämienprogrammes ihre Bonusnacht eingelöst haben, zeigt sich, dass sich die Mehrheit der Reisenden für eine kostenlose Nacht in einem Fünf-Sterne-Hotel in Las Vegas entscheidet“, kommentiert Matthews das Studienergebnis. Die fünf Hotels, in denen die meisten Bonusnächte eingelöst wurden, befinden sich alle in der Glücksspiel-Metropole.

Auch alternative Unterkünfte nachgefragt
Nicht nur Hotels eignen sich zum Einlösen der Bonusnacht, sondern auch alternative Unterkünfte. „Hunderte Reisende entschieden sich für ein besonderes Erlebnis und übernachteten in einer Burg, einem Palast, auf einem Hausboot oder auf einer Ranch. Ein Abenteurer nächtigte kostenlos in einem Baumhaus im schwedischen Lappland.“

Um herauszufinden, für welche Destination Reisende spontan den nächsten Flieger nehmen würden, führte das Buchungsportal eine internationale Studie durch: Demnach stimmten 29 Prozent der Befragten für Paris, gefolgt von 26 Prozent pro New York ex aequo mit Tokio. Für den Wunschort wären die Befragten bereit, durchschnittlich 665 Euro zu zahlen und sogar eine zwölfstündige Reise auf sich zu nehmen. Die Hälfte der Befragten würde ein Fünf-Sterne-Hotel wählen und den Partner mitnehmen.

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Dezember 2016 – Expedia MeetingMarket wird kontinuierlich weiter entwickelt. 2015 stand die Optimierung von MeetingMarket als Tagungsportal im Fokus. 2016 entwickelte Expedia eine reine Technologievariante von MeetingMarket. Diese ermöglicht Hotels unter anderem, eine eigene MICE-Buchungsmaschine in ihre eigene Hotelwebsite einzubinden, um so den Direktvertrieb zu stärken bzw. mit dem MICE.SalesManager interne Verkaufsprozesse effizienter zu machen.

Expedia MeetingMarket

Aktuell wurde MeetingMarket wieder um neue Funktionen ergänzt:

  • Stark erweitert wurde zum Beispiel die Konfigurationsmöglichkeiten: Es besteht nun die Option, mehrtägige Veranstaltungen auf Tageslevel unterschiedlich zu konfigurieren, sprich: Die Zahl der Meetingräume, Teilnehmerzahl, Übernachtungen, Verpflegung, Technik etc von Tag zu Tag individuell auf die tagesaktuellen Bedürfnisse anzupassen. Bisher konnten mehrtägige Meetings lediglich als Gesamtveranstaltung konfiguriert werden.
  • Neu ist auch die Möglichkeit, Gruppenübernachtung ohne Meetingraum zu buchen. Die maximale Zimmeranzahl ist hierbei nicht begrenzt wie bei klassischen Onlineportalen, sondern spiegelt die echte Verfügbarkeit der Hotels wider.
  • Ausgebaut wurde auch die saisonale Preisanpassung, die nun für alle Preiselemente –Tagungspauschale, Miete, Mindestumsatz und Übernachtung – möglich ist. Bisher war eine Dynamisierung nur für Mindestumsatz und Raummiete möglich.
  • Als neue Zahlungsoption bietet MeetingMarket nun AirPlus an. Für AirPlus Kunden selber steht http://airplus.meetingmarket.de zur Verfügung.

Anfrage- und Buchungsprozesse in Echtzeit werden durch diese Funktionen nochmals vereinfacht und flexibilisiert. Certified hat jüngst angekündigt, dass ab 2017 die Integration einer Buchungsmaschine für Tagungsräume auf der hoteleigenen Website Bestandteil der Prüfkriterien für das Erlangen des Zertifikats „Certified Conference Hotel“ sein wird.

Dezember 2016 – Das Buchen von Flügen und Hotels im Internet ist ein wichtiges Geschäft für deutsche Reiseanbieter und Touristikkonzerne – mehr als jeder Dritte bucht Urlaubsreisen inzwischen online (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, 2015). Auch der Suchmaschinenriese Google hat dieses Segment für sich entdeckt und bietet mit „Google Flights“ und „Hotel Ads“ eigene Reisesuchmaschinen an. Wie die Strategie des Technologiekonzerns für die Zukunft aussieht und welche Konsequenzen das Google-Angebot für den deutschen Reisemarkt hat, hat Marion Rehor von der Internationalen Hochschule Bad Honnef · Bonn (IUBH) gemeinsam mit dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) in ihrer Masterarbeit anhand von Expertenbefragungen untersucht. Eines der Ergebnisse: Googles Marktanteil wird weiter wachsen – wer sich auf diesen Wettbewerb einlassen will, muss sein Serviceangebot verbessern.

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Marion Rehor analysierte in ihrer Masterthesis Googles Reisesuchmaschinen

Der Einfluss von Google auf den Reisemarkt wird weiter zunehmen
„Nach Einschätzung der Experten wird der Marktanteil der Reisesuchmaschinen von Google in den kommenden Jahren deutlich steigen“, so Rehor, „allein schon aus dem Grund, weil Google seine eigenen Angebote prominent platzieren kann. Dieser Trend wird noch zusätzlich verstärkt, da Google in den nächsten Jahren weitere touristische Suchmaschinen entwickeln und damit noch mehr Bereiche der Urlaubsplanung abdecken wird“. Die Experten erwarten beispielsweise Suchmaschinen für Mietautos, Pauschalreisen oder Events.

Allerdings möchte Google aus Expertensicht bei seinem Kerngeschäft Suchmaschinen bleiben: „Einen eigenen Kundenservice wird Google nicht anbieten und sich damit nicht zu einer Online Travel Agency entwickeln“ – zumindest nicht aus Eigenantrieb. Da Googles Angebot in seinen Reisesuchmaschinen jedoch unter die neue Pauschalreiserichtlinie der Europäischen Union – die unter anderem Einfluss auf die Haftung eines Reiseanbieters hat – falle, könnte diese Entwicklung auch von Google unbeabsichtigt eintreten.

Die Personalisierung von Reiseangeboten ist ein wichtiger Trend für alle Online-Reiseanbieter
Wie können sich andere Online-Reiseanbieter gegen den zunehmenden Einfluss des Suchmaschinenriesen wappnen? Individualisierung heiße hier das Zauberwort, so Rehor: „Ein bedeutender Trend auf dem Reisemarkt ist die Personalisierung von Angeboten, die das Nutzererlebnis verbessern.“ Google ist bereits Meister auf dem Gebiet der Datensammlung, Auswertung und Nutzung zur gezielten Kundenansprache. Reisemarken werde diese Kundenkenntnis eher abgesprochen. „Vor allem kleinere Reiseanbieter, die selbst nicht über umfangreiche Kundendaten verfügen, sollten sich zur Datensammlung zusammenschließen.“ So sammelt beispielsweise das Unternehmen Dihedral mit Hilfe von Partnern weltweit Daten über alle Elemente des Reiseerlebnisses hinweg, bereitet diese auf und stellt sie seinen Partnern zur Verfügung. Außerdem können technologische Entwicklungen wie „Text Based Engagement and Communication“, „Artificial Intelligence“ und „Virtual Reality“ das Angebot von Online-Reiseanbietern deutlich emotionaler und persönlicher wirken lassen.

Nach Prof. Helmut Wachowiak, Studiengangsleiter Tourismusmanagement an der IUBH und Betreuer der Masterarbeit, gibt es außerdem eine Entwicklung, die den Aufstieg Googles bremsen könnte: „Wir erwarten mit Spannung die Entscheidung der Europäischen Union über die laufende Wettbewerbsbeschwerde bezüglich Googles Ausnutzung seiner Marktmacht; die könnte wegweisend für verschiedenste Dienste des Technologiekonzerns und damit auch für seine jeweiligen Konkurrenten werden.“

Im Rahmen ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Der Einfluss von Googles Reisediensten auf den deutschen Online-Reisemarkt. Eine Zukunftsprognose.“ führte Rehor im Zeitraum vom 18. April bis 10. Juni 2016 eine Delphi-Studie in zwei Wellen unter 18 Experten des deutschen Online-Reisemarktes durch. Mit der Delphi-Methode können langfristige Entwicklungen aus Expertensicht in ihrer Zutreffenswahrscheinlichkeit eingegrenzt werden und ermöglichen somit eine differenziertere Diskussion über mögliche Zukunftsszenarien.

Spending some down time on the newsfeedDezember 2016 – Hotelbuchungen über Tablets oder Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Rund jede dritte Buchung wurde im Jahr 2016 über ein mobiles Endgerät getätigt. Dies geht aus einer Analyse des Hotelportals HRS hervor. Dabei liegen die Buchungen von Freizeitreisen noch deutlich vor denen von Businessreisen: Privatreisende buchen etwa dreimal so oft mobil wie Geschäftsreisende.

Ganz klar – der Freizeitreisende ist während der Auswahl seiner Unterkunft gerne flexibel. Egal ob gemütlich auf dem Sofa oder unterwegs in der Bahn, nutzt er dafür immer häufiger sein Tablet oder Smartphone. Doch auch Geschäftsreisende recherchieren vielfach über ein mobiles Endgerät, nehmen die eigentliche Buchung dann aber über einen stationären Computer vor.

Laut einer gemeinsamen Studie von Google, Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und TNS Infratest informiert sich insgesamt mehr als die Hälfte aller Reisenden über ihren nächsten Hotelaufenthalt auf einem mobilen Endgerät. Bei Freizeitreisenden beträgt dieser Anteil 48, bei Geschäftsreisenden sogar schon 62 Prozent – die dann jedoch vor der Buchung häufig das Endgerät wechseln. Oftmals hängt dies mit den Richtlinien des Unternehmens zusammen: Viele Firmen geben ihren Mitarbeitern vor, dass Dienstreisen über den firmeneigenen Account gebucht werden müssen.

Dezember 2016 – Zwei Partner mit demselben Ziel, das Direktgeschäft von Hotels nachhaltig zu steigern, haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. MyHotelShop, die 2012 von Ulrich Kastner gegründete Plattform für messbares Online-Marketing in der Hotellerie, und Urlaubsguru Hotelempfehlungen arbeiten ab sofort zusammen. „Bei den Urlaubsguru Hotelempfehlungen profitieren die Hoteliers von der kostengünstigen Möglichkeit, für mehr Markenpräsenz zu sorgen und sich zugleich von einer starken und sympathischen Marke in der Touristik empfehlen zu lassen“, sagt Boris Tigges, Sales Director beim Urlaubsguru über den Dienst, der im August auch in Österreich und der Schweiz startete. „Das Konzept passt zu 100 Prozent zu dem, wofür MyHotelShop steht“, ergänzt Ulrich Kastner, der vor der Gründung seiner eigenen Webseite längere Zeit bei Trivago und der Unister-Gruppe tätig war.

hotelempfehlungen

Hoteliers profitieren auch von der riesigen Facebook-Community mit mehr als fünf Millionen Fans, die hinter Urlaubsguru steht. „Sich vielseitig und sympathisch auf einem der erfolgreichsten Reiseblogs in der DACH-Region präsentieren zu können, ist schon eine tolle Sache“, findet Ulrich Kastner, „und wenn man dann noch die Konditionen sieht, zu denen dies möglich ist, kann man nur sagen: machen!“ Effektives Online-Marketing mit gezieltem Tracking via MyHotelShop ist bei den Urlaubsguru Hotelempfehlungen zu einem attraktiven Fixpreis möglich.

Ab 299 Euro pro Jahr gibt es neben der Integration auf der Webseite und in der App auch die Erstellung einer eigenen Landingpage mit Video, drei Links zur hoteleigenen Webseite, umfangreichen Bildergalerien und noch vieles mehr. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Zimmer des Hotels. Alle Häuser mit maximal 49 Zimmern zahlen 299 Euro pro Jahr (rechnerisch 82 Cent pro Tag), für Hotels bis 99 Zimmer werden 399 Euro (1,09 Euro pro Tag) fällig und ab 100 Zimmern werden faire 499 Euro (1,37 Euro pro Tag) in Rechnung gestellt. „Weitere Kosten fallen nicht an“, sagt Boris Tigges und hebt so ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Gegensatz zu Metasearchern und der Bezahlung nach Klicks hervor.

MyHotelShop vermarktet die Urlaubsguru Hotelempfehlungen auf der eigenen Webseite bereits aktiv. Die Empfehlung des Produkts an treue Stammkunden hat schon begonnen. „Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, sagt Ulrich Kastner mit Blick aufs Feedback der ersten Referenzkunden. „Für Hoteliers ist das eine effektive Form des Online-Marketings“, lobt Kastner.

Urlaubsguru.de ist eine der größten unabhängigen Reise-Internetseiten in Deutschland. Mit über 5 Millionen Facebook-Fans und monatlich über 17 Millionen Seitenaufrufen (ivw geprüft) gehört sie zu den erfolgreichsten Webseiten in Deutschland. Daniel Krahn und Daniel Marx haben Urlaubsguru.de im Sommer 2012 gegründet. Heute sind sie Geschäftsführer der UNIQ GmbH, die neben Urlaubsguru- und Holidayguru-Seiten in 12 Ländern auch vier weitere Projekte betreibt. Über 140 Mitarbeiter arbeiten an drei Standorten für das Startup, das noch heute ohne Fremdkapital auskommt.