Archiv

Archiv für den Monat Juli 2017

Juli 2017 – Idiso ist ein im Jahr 2007 gegründeter spanischer Pionier im Hotelvertrieb, der gemeinsam mit seinen Kunden partnerschaftlich wachsen möchte und dabei seine umfassende Erfahrung im Hotelsektor einbringt, um unter Anwendung moderner digitaler Technologien ganzheitliche Strategien zu entwickeln, die das Finanzergebnis der Hotels maximieren.

idiso_Booking_Screenshot_ENG lr

Auf Idisos Buchungsplattform sind alle Hotelkategorien (Stadt- und Resorthotels sowie Hotel­ketten jeglicher Größe) vertreten. Sie werden von Reiseanbietern, Online- und Offline-Reise­büros sowie Endkunden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr weltweit gebucht. Zum Einsatz kommen dabei eine leistungsstarke Plattform in 24 Sprachen und ein Callcenter, das in sieben Sprachen agiert. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das in Madrid ansässige Unternehmen kontinuierlich von einem Hotelreservierungssys­tem hin zu einem Komplettanbieter mit über 450 Mitarbeitern und zum Marktführer in der spanischsprachigen Welt entwickelt und verbin­det heute ein Hotel – wahlweise über dessen eigene Webseite – nicht nur mit allen Reservie­rungssystemen und OTAs (Online Travel Agents), sondern ist seit etwa einem Jahr auch als Berater tätig und bietet Dienstleistungen in den Berei­chen Revenue Management, Datenanalyse, Online-Marketing bis hin zur Webseiten-Gestal­tung und Zahlungsmanagement. Mit diesem auf nachhaltigen Mehrwert und Umsatzzuwachs für den Kunden ausgerichteten Alleinstellungsmerkmal am GDS-Markt (Globale Distributions­systeme) konnte Idiso für die von ihm weltweit in 40 Ländern rund 3.000 betreuten Hotels – darunter die Hotelketten Wyndham, Meliá, Vincci, Barcelo, Princess, Occidental oder Blau – allein im vergangenen Jahr aus neun Milli­arden Verfügbarkeitsanfragen drei Millio­nen Buchungen generieren und damit ein Umsatzvolumen von 1,6 Milliarden Euro erzeugen.

idiso_Produktstruktur_DE lr

Mit dem ambitionierten Ziel weltweiter Führer in der Hoteldistribution zu werden, baut Idiso seine globale Präsenz seit 2010 verstärkt aus. So ist man neben dem Hei­matland Spanien bereits mit Niederlassun­gen in Argentinien, Brasilien, Peru und Kuba sowie Portugal und Großbritannien vertreten. In Deutschland wird ebenfalls ein Sales-Office entstehen. Damit ist der Startschuss für einen Markt gegeben, in dem bislang rund 90 Hotels, vor allem hiesige Häuser der Gruppen Wynd­ham und Meliá, zum Kundenstamm zählen.

Das soll sich nach dem Willen des Vorstandsvorsitzenden Luís del Olmo schnell ändern: „Wir sehen noch viel Platz neben den globalen GDS wie Sabre oder Amadeus und betrachten uns als eine Alternative für klei­nere und mittelgroße Hotelketten, die sich über eine reine Tech­nolo­gieplattform hinaus Tools wünschen, die ihnen helfen ihre Geschäfte besser zu analysieren und zu optimieren, idealerweise alles aus einer Hand, mit kompetenter, individueller Beratung und ohne die Notwen­digkeit, IT-Lösungen zu kaufen und ein Meer unterschiedlicher Tech­nologieanbieter handeln zu müssen. Viele Hoteliers sehen sich auf­grund der rasanten Innovations-Geschwindigkeit unseres digitalen Zeitalters mit der Heraus­forderung konfrontiert, in dem Dschungel an Plattformen Buchungen zu generieren und gleichzeitig die Entscheidung über welchen Weg sie ihre freien Zimmer auf den Markt bringen, nicht aus der Hand geben zu wollen. Hoteliers sollten über die technologischen Möglichkeiten Bescheid wissen, müssen aber nicht alles selbst neu erfinden, sondern können es als externe Dienstleistung einkaufen. Und die bietet niemand so umfassend und mit mehr als 17 Jahren Branchen-Know-how an wie Idiso und unterstützt die Hotels damit zugleich auch in ihrer Unabhängigkeit.“

Diesen Mehrwert zu schaffen ist für Idiso denn auch zu einem wichtigen Bestandteil seiner veränderten Unternehmensstrategie geworden. Betrachtete man sich früher als reine Technologieplattform so ist man heute umfassender Vertriebspartner geworden, der tief in die Bedürfnisse seiner Kunden ein­taucht, sie rundum berät und maßgeschnei­derte, ganzheitliche Dienstleistungen zur Verfügung stellt, mit denen diese mehr und besser verkaufen und bessere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen können.

Um den Herausforderungen der neuen digitalen Rahmenbedingungen, die geprägt sind durch die Digital Natives und das rasante Wachstum der Online-Reisebüros, zu begegnen, hat Idiso für seine Hotelkunden mit Idiso Consulting und Idiso Digital zwei neue Dienstleistungen entwi­ckelt. Idiso Consulting bietet eine ganzheitliche Beratungsleistung und die Erarbeitung von Hoteldistributionsstrategien zur Optimierung von Verkaufskanälen und Ertrag. Zielsetzung ist dabei die Begleitung entlang der gesamten Customer Journey – von der Akquise über die Konvertierung bis hin zur Kundenbindung. Die digitalen Marketingexperten von Idiso Digital arbeiten mit den Bereichen Performance-Marketing, Digitaldaten-Vermarktung und pro­gram­matisches Marketing an der Konversionsdaten-Optimierung eines Hotels und damit der Umsatzsteigerung über Online-Kanäle. Mit dem Wissen des Hotels um sein Produkt und dem Wissen Idisos um Ziel- und Quellmärkte lässt sich eine optimale Werbekampagne bis hin zum Marketingplan erstellen.

Untermauert werden diese beiden neuen Dienstleis­tungsbereiche durch zwei neue Serviceangebote Idiso Insights und Idiso Revenue Management Sys­tem (IRMS) im Distributionssektor. Idiso Insights ermittelt als analytisches Tool sämtliche Daten und Geschäftsstatistiken eines Hotels und liefert damit wichtige Entscheidungsgrundlagen. Es handelt sich um ein System, das mehrere Algorithmen besitzt, die die Erstellung einer breiten Palette von Analysen und kundenspezifischer Berichte ermöglichen. MitIdiso Revenue Management System (IRMS) hat sich das Unternehmen eine Marktlücke erschlossen. Es prognostiziert die Buchungsnachfrage und gibt konkrete Empfehlungen zur Maximierung von Belegung, Zimmerpreisen und Gewinnen.

Mit diesem umfassenden Portfolio an Serviceleis­tungen und seiner Philosophie „Your Global Hotel Sales Partner“ für seine Kunden zu sein, bietet Idiso ihnen Innovation, Erfahrung, Kompetenz und ein mehr als 20-jähriges Know-how im Hotelsektor aus einer Hand und stößt damit in eine Marktlücke.

Advertisements

Juli 2017 – Daten sind längst zum Unternehmenswert geworden: Wer sie speichert und richtig verarbeitet, kann mit ihrer Hilfe werben und seine Gewinne steigern. Diese Relevanzsteigerung hat aber eine Konsequenz zur Folge: Wer Daten will, muss sie auch schützen. Selbst wer keinen Online-Shop, sondern lediglich eine Info-Site mit Kontaktformular unterhält, ist in der Pflicht, dem Datenschutz einen hohen Stellenwert einzuräumen.

key-297850_1280

Die Ergebnisse einer Searchmetrics-Analyse, weltweit führender Anbieter einer Search- und Content-Performance-Plattform, lässt da bei IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger die Alarmglocken schrillen: Nur 12 Prozent der E-Commerce- und Publisher-Seiten in Googles Suchergebnissen kommunizieren per HTTPS mit dem Browser. Nur etwas besser sieht es bei den Finanz- und Reise-Websites aus: Hier setzen immerhin 29 und 23 Prozent auf eine HTTPS-Verbindung.

„Das sind schockierende Zahlen. Denn werden Daten, zum Beispiel bei einem Bestellvorgang im Online-Shop, unverschlüsselt übertragen, können sie von Dritten erfasst und ausgelesen werden. Dabei müssen sich Internetanbieter nicht erst seit gestern an eine ganze Reihe von Gesetzen halten, darunter das IT-Sicherheitsgesetz, das Telemediengesetz sowie das Bundesdatenschutzgesetz – und bald auch die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen, die angesichts dieser rechtlichen Gegebenheiten entspannt auf Verschlüsselung verzichten, haben die Bedeutung von Datenschutz noch nicht verinnerlicht“, so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

Insbesondere das IT-Sicherheitsgesetz enthält in diesem Zusammenhang die Pflicht, personenbezogene Daten entsprechend dem Stand der Technik zu schützen. Zwar enthält es keine direkte Pflicht zur Verschlüsselung, aber die Verschlüsselung wird nahegelegt und ist die wohl einzige praktikable Maßnahme, dem gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz zu entsprechen. 

„Die Konsequenzen bei Unterlassen sind drastisch: Wer Datenschutz nicht ernst nimmt, dem drohen Abmahnungen. Verbraucherschutz- und Wettbewerbsverbände, Anwälte sowie Behörden suchen nach Verstößen, um diese abzumahnen“, warnt Heutger. Zu diesen Verstoß-suchenden Behörden gehört unter anderem das Bayerische Landesamt zur Datenschutzaufsicht (BayLDA). Das BayLDA hat den Auftrag, das Einhalten des Datenschutzrechts in privaten Wirtschaftsunternehmen, bei Freiberuflern, im Web, bei Vereinen sowie bei Verbänden zu prüfen. Bereits seit Anfang 2016 untersucht die Behörde Websites auf unverschlüsselte Kontaktformulare. Aus der mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes geänderten Gesetzeslage ergibt sich jedoch, dass nun auch Abmahnungen bei Sites ohne Kontaktformulare folgen könnten: Tatsächlich wird https zunehmend als ein verpflichtender Standard verstanden und alle geschäftsmäßig orientierten Online-Dienste müssen auf anerkannte Verschlüsselungsverfahren setzen.

Der Verzicht auf Verschlüsselung kann aber auch wirtschaftlich mehr als unvernünftig sein, denn Google straft konsequent mit schlechterem Ranking in den Ergebnislisten ab. Und auch die Warnhinweise der Browser, wie etwa „Verbindung ist nicht sicher“, machen mehr als deutlich sichtbar, wenn eine Website oder ein Shop nicht durch ein SSL-Zertifikat geschützt ist. „Mein Rat ist deshalb: Bevor sich die Datenschutzbehörde meldet oder ein Mitbewerber zu einer Abmahnung greift, sollten Wirtschaftsunternehmen auf ihrem Server Extended Validation (EV-) Zertifikate einbinden“, so Christian Heutger.

Extended Validation ist die höchstmögliche Validierungsstufe: die Zertifizierungsstellen prüfen die Identität des antragstellenden Unternehmens sehr umfassend. Voraussetzung für ein solches „Anti-Abmahn-Zertifikat“ ist ein Eintrag in ein öffentliches Register, wie das Handels- oder Vereinsregister sowie in einem öffentlichen Verzeichnis. Die Zertifizierungsstelle Comodo beispielsweise nutzt das Verzeichnis upik.de zur Verifikation der Telefonnummer, um anschließend den Validierungsanruf beim antragstellenden Unternehmen durchzuführen. „EV-Zertifikate sind also nicht binnen weniger Minuten ausgestellt, sondern bedingen eine ausführliche Prüfung der Unternehmensidentität. Das hat den Hintergrund, dass die bestätigte Identität in die URL einfließt, denn EV-Zertifikate sind die einzigen, diedie Adressleiste im Browser grün färben. Der Unternehmensname steht noch vor dem „https“ und Websitebesucher können sich so sicher sein, dass die Website tatsächlich die ist, die sie erreichen wollten“, erklärt Heutger.