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September 2017 – Pünktlich zum Buchungsstart des starken 4. Quartals hat die Novum Hotel Group eine umfangreiche Premium-Partnerschaft mit dem MICE-Channel-Manager www.miceaccess.comwww.miceaccess.com unterzeichnet.

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Die Kooperation startet Anfang Oktober 2017 und bezieht sich in erster Linie auf die Online-Distribution der vielseitigen Hotels, die im neu aufgestellten Hotel-Portfolio der Gruppe vertreten sind. Die Hamburger Hotelgruppe betreibt Drei- und Vier-Sterne Häuser in Zentrumslage europäischer Metropolen, die unter drei Marken und unterschiedlichen Standards betrieben werden. Derzeit umfasst das Portfolio 147 Hotels an 65 Standorten europaweit. Die Marken der Hotel Group sind die Novum Hotels, Select Hotels und niu Hotels.

Der “MICE-Channel-Manager” miceaccess.com gehört zu den führenden Anbietern der deutschen MICE-Industrie und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Vermittlung und Vermarktung von Tagungshotels. Seit 2004 befindet sich die Unternehmensgruppe Novum Hotel Group in der europaweiten Expansion. Die Drei- bis Vier- Sterne-Hotels in zentrale Lage locken mit individuellem Charakter überwiegend Geschäftsleute sowie Touristen an.

Was bedeutet die Kooperation für die Kunden und für die Hotellerie? Sven Bergerhausen, Inhaber von miceaccess.com: “Im Rahmen unserer Premium-Partnerschaften bieten wir unseren Hotel-Partnern aber nicht nur eines der modernsten MICE-Tools, sondern umfangreiche Marketing-Möglichkeiten für den Onlinevertrieb. Hierin enthalten sind beispielsweise Social Media Kampagnen, Newsletter-Marketing und Video-Blog-Marketing.”

Miceaccess.com sieht sich selbst als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichsten Vermittlern und der Hotellerie. Das einzigartige Geschäftsmodell ist der Schlüssel zum Erfolg. Als “White-Label-Spezialist” hat miceaccess.com nach eigenen Angaben eine klare Stellung bezogen und will die Reichweite immer mehr erhöhen. Hiervon sollen Vermittler und Hotels gleichermaßen profitieren.

Gerade diese Möglichkeit, mit nur einem Eintrag viele der wichtigsten Service-Provider und Top Kunden im MICE-Markt zu bedienen, ist einer der großen Vorteile, welchen auch Jan Schwarzer, Director of Sales der Novum Group nun zu seinem Vorteil ausspielen möchte: „Wir versprechen uns durch die Partnerschaft mit miceaccess.com eine optimierte Auslastung unserer umfangreichen MICE Angebote“, so Schwarzer.

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September 2017 – Das Münchener Startup Hotelbird setzt beim Thema Mobile Payment auf Concardis: Der Eschborner Full-Service-Payment-Provider sorgt von nun an für reibungslose Bezahlprozesse in der Hotel-App des Softwareanbieters. Nutzer können mit der Hotel-App von Hotelbird nicht nur bequem per Smartphone Hotelzimmer buchen und ihre Zimmertüren mit dem Handy öffnen, sondern auch den gesamten Check-In- und Check-Out-Prozess inklusive Bezahlung digital durchlaufen.

Hotelbird App

„Hotelbird bietet seinen Kunden eine innovative App, die den Hotelbesuch revolutioniert und die Convenience für den Kunden steigert: kein Warten mehr am Counter, alles funktioniert digital – natürlich auch das Bezahlen. Ich bin überzeugt, dass dieses Konzept Erfolg haben wird. Und es freut mich sehr, dass wir Hotelbird dabei mit einer smarten Paymentlösung unterstützen können“, sagt Marcus W. Mosen, CEO von Concardis.

„Uns war wichtig, bei der Paymentanbindung mit dem führenden Full-Service Provider in Deutschland zu arbeiten, der die Hotelbranche in der DACH-Region sehr genau kennt und unser Geschäftsmodell versteht. Mit Concardis haben wir jetzt einen Partner, der genau das mitbringt und mit einer sehr modernen, leicht anzubindenden und flexiblen Anwendungssoftware für das Bezahlen in der App überzeugt“ sagt Juan A. Sanmiguel, CEO und Co-Founder von Hotelbird.

Hotelbird bietet nun auch Mobile Payment mit Concardis als Partner

Concardis ist auf Mobile Commerce spezialisiert und bietet mit der Payengine eine PSP-Plattform, die für mobile Endgeräte optimiert wurde. Die einzelnen Zahlmethoden werden so vollständig in die Hotelbird-App integriert. Dafür sorgt die In-App Payment Library von Concardis, ein mobile SDK (Software Development Kit) speziell für native Apps (iOS und Android). Der Endnutzer bemerkt keinen Unterschied mehr zwischen der App und dem dahinterliegenden Bezahlsystem.

Der Gast bezahlt damit seine komplette Hotelrechnung per Smartphone: Das Zimmer, der Restaurantbesuch, aber auch Zusatzbuchungen wie Wellnessanwendungen oder die Minibar-Rechnung werden direkt in der App verbucht – bei Bedarf zwischen privat und geschäftlich getrennt.

Hotelbird wurde im April 2015 gegründet. Das Münchner Startup entwickelt Software-Lösungen für die Hotelbranche. Das Hotelbird-System unterstützt Hoteliers, Gästezufriedenheit und Umsatz zu steigern und gleichzeitig die Prozesskosten zu senken – indem es Hotelgästen eine einfache und effiziente Hotelnutzung ermöglicht. Hotelbird digitalisiert den gesamten Kommunikationsprozess zwischen Rezeption und Gästen. Direkte Buchung, Check-in, Zimmerschlüssel, Bezahlung und Check-out laufen vereint in einer App und schaffen maximale zeitliche und örtliche Unabhängigkeit der Hotelgäste von den hotelinternen Organisationsabläufen.

September 2017 – TrustYou und Hotelchamp geben heute offiziell ihre Partnerschaft bekannt. Die beiden Unternehmen aus München und Amsterdam werden zukünftig kooperieren, um Hotels gezielt dabei zu unterstützen, die Interaktion mit  Hotelgästen weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck wird TrustYou’s etablierter Service für Meta-Reviews in die Plattform von Hotelchamp integriert. TrustYou gilt als Experte für die Analyse von Gästebewertungen, Beiträgen und Fragebögen, welche in sogenannten Meta-Reviews gebündelt werden und Hotels eine Übersicht über deren internationale Bewertung geben. Kombiniert mit der intelligenten Plattform für Direktbuchungen von Hotelchamp, hilft die Technologie Hoteliers dabei, Direktbuchungen zu erhöhen und die Interaktion mit den Gästen zu stärken.

TrustYou x Hotelchamp

“Wir freuen uns sehr, Hotelchamp und deren Kunden die Einbindung von Meta-Reviews zu ermöglichen. Die Bewertungsdaten sind eine ideale Ergänzung für das breite Leistungsportfolio der Plattform und tragen zur Mission von Hotelchamp bei, Hoteliers die Kontrolle über Direktbuchungen zurückzugeben. Der Schlüssel zu mehr Direktbuchungen ist nicht zuletzt eine gute online Bewertung, die im gesamten Internet sichtbar ist. Denn: 95% aller Urlauber orientieren sich an Bewertungen anderer, bevor sie ein Hotel buchen.” Michael Menzel, VP Strategic Partnerships and CRO bei TrustYou.

Von der Suche nach dem passenden Hotel, bis hin zum perfekten Aufenthalt – als größte Gästefeedback-Plattform der Welt, hat es sich TrustYou zum Ziel erklärt, das Reiseerlebnis zu verbessern. “Das Potenzial von Millionen von Gästebewertungen kombiniert mit der intelligenten Technologie von Hotelchamp, verbessert das Erlebnis bei der Hotelbuchung nachhaltig. Wir sind gespannt, unsere, mit der Expertise von TrustYou zu bündeln, um Hoteliers eine der fortschrittlichsten Technologien zur Steigerung ihrer Direktbuchungen anzubieten”, sagt Kristian Valk, CEO von Hotelchamp.

TrustYou, die größte Gästefeedback-Plattform der Welt, bietet Hotels wichtige Einblicke, um das Reiseerlebnis für den Gast zu verbessern und es ideal für zukünftige Gäste zu vermarkten. TrustYous Gästefeedback-Plattform beinhaltet Hunderte Millionen von Hotelbewertungen, Gästefragebögen und Social Media Kommentare, sowie Direktnachrichten über SMS, E-Mail und Facebook Messenger.

Diese Feedback Daten werden vor, während sowie nach dem Aufenthalt vom Gast abgefragt und analysiert. TrustYou wandelt dieses Feedback in wichtige Erkenntnisse für weltweit mehr als 500.000 Hotels um. Die Plattform ist aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt: TrustYou Meta-Reviews, verifizierte Bewertungszusammenfassungen, die weltweit auf Reise- und Suchseiten wie Google, Kayak und Hotels.com integriert sind; TrustYou Messaging, Direktnachrichtendienst für die Kommunikation mit Gästen in Echtzeit; TrustYou Stars, eine hochentwickelte Fragebogen-Software; TrustYou Analytics, das weltweit führende Tool für Online-Reputationsmanagement und die passende App TrustYou Radar.

Hotelchamp, die führende Marketing- und Vertriebsplattform für die Hotelbranche, wurde 2015 von Kasper Middelkoop und Kristian Valk gegründet. Das schnell wachsende Start-up aus Amsterdam hat bewährte Methoden entwickelt, direkte Hotelbuchungen zu erhöhen und die Kundenbindung zwischen Hotel und Gast zu stärken. Das Ziel von Hotelchamp ist es, Hotels nachhaltig im Direktvertrieb zu unterstützen und zugleich Gästen einen besseren Service zu einem günstigeren Preis anzubieten. Hotelchamp beschäftigt derzeit ein Team von mehr als 50 Mitarbeitern an ihrem Hauptsitz in Amsterdam. Zu den Kunden zählen international und national renommierte Hotels und Hotelketten.

Juli 2017 – Idiso ist ein im Jahr 2007 gegründeter spanischer Pionier im Hotelvertrieb, der gemeinsam mit seinen Kunden partnerschaftlich wachsen möchte und dabei seine umfassende Erfahrung im Hotelsektor einbringt, um unter Anwendung moderner digitaler Technologien ganzheitliche Strategien zu entwickeln, die das Finanzergebnis der Hotels maximieren.

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Auf Idisos Buchungsplattform sind alle Hotelkategorien (Stadt- und Resorthotels sowie Hotel­ketten jeglicher Größe) vertreten. Sie werden von Reiseanbietern, Online- und Offline-Reise­büros sowie Endkunden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr weltweit gebucht. Zum Einsatz kommen dabei eine leistungsstarke Plattform in 24 Sprachen und ein Callcenter, das in sieben Sprachen agiert. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das in Madrid ansässige Unternehmen kontinuierlich von einem Hotelreservierungssys­tem hin zu einem Komplettanbieter mit über 450 Mitarbeitern und zum Marktführer in der spanischsprachigen Welt entwickelt und verbin­det heute ein Hotel – wahlweise über dessen eigene Webseite – nicht nur mit allen Reservie­rungssystemen und OTAs (Online Travel Agents), sondern ist seit etwa einem Jahr auch als Berater tätig und bietet Dienstleistungen in den Berei­chen Revenue Management, Datenanalyse, Online-Marketing bis hin zur Webseiten-Gestal­tung und Zahlungsmanagement. Mit diesem auf nachhaltigen Mehrwert und Umsatzzuwachs für den Kunden ausgerichteten Alleinstellungsmerkmal am GDS-Markt (Globale Distributions­systeme) konnte Idiso für die von ihm weltweit in 40 Ländern rund 3.000 betreuten Hotels – darunter die Hotelketten Wyndham, Meliá, Vincci, Barcelo, Princess, Occidental oder Blau – allein im vergangenen Jahr aus neun Milli­arden Verfügbarkeitsanfragen drei Millio­nen Buchungen generieren und damit ein Umsatzvolumen von 1,6 Milliarden Euro erzeugen.

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Mit dem ambitionierten Ziel weltweiter Führer in der Hoteldistribution zu werden, baut Idiso seine globale Präsenz seit 2010 verstärkt aus. So ist man neben dem Hei­matland Spanien bereits mit Niederlassun­gen in Argentinien, Brasilien, Peru und Kuba sowie Portugal und Großbritannien vertreten. In Deutschland wird ebenfalls ein Sales-Office entstehen. Damit ist der Startschuss für einen Markt gegeben, in dem bislang rund 90 Hotels, vor allem hiesige Häuser der Gruppen Wynd­ham und Meliá, zum Kundenstamm zählen.

Das soll sich nach dem Willen des Vorstandsvorsitzenden Luís del Olmo schnell ändern: „Wir sehen noch viel Platz neben den globalen GDS wie Sabre oder Amadeus und betrachten uns als eine Alternative für klei­nere und mittelgroße Hotelketten, die sich über eine reine Tech­nolo­gieplattform hinaus Tools wünschen, die ihnen helfen ihre Geschäfte besser zu analysieren und zu optimieren, idealerweise alles aus einer Hand, mit kompetenter, individueller Beratung und ohne die Notwen­digkeit, IT-Lösungen zu kaufen und ein Meer unterschiedlicher Tech­nologieanbieter handeln zu müssen. Viele Hoteliers sehen sich auf­grund der rasanten Innovations-Geschwindigkeit unseres digitalen Zeitalters mit der Heraus­forderung konfrontiert, in dem Dschungel an Plattformen Buchungen zu generieren und gleichzeitig die Entscheidung über welchen Weg sie ihre freien Zimmer auf den Markt bringen, nicht aus der Hand geben zu wollen. Hoteliers sollten über die technologischen Möglichkeiten Bescheid wissen, müssen aber nicht alles selbst neu erfinden, sondern können es als externe Dienstleistung einkaufen. Und die bietet niemand so umfassend und mit mehr als 17 Jahren Branchen-Know-how an wie Idiso und unterstützt die Hotels damit zugleich auch in ihrer Unabhängigkeit.“

Diesen Mehrwert zu schaffen ist für Idiso denn auch zu einem wichtigen Bestandteil seiner veränderten Unternehmensstrategie geworden. Betrachtete man sich früher als reine Technologieplattform so ist man heute umfassender Vertriebspartner geworden, der tief in die Bedürfnisse seiner Kunden ein­taucht, sie rundum berät und maßgeschnei­derte, ganzheitliche Dienstleistungen zur Verfügung stellt, mit denen diese mehr und besser verkaufen und bessere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen können.

Um den Herausforderungen der neuen digitalen Rahmenbedingungen, die geprägt sind durch die Digital Natives und das rasante Wachstum der Online-Reisebüros, zu begegnen, hat Idiso für seine Hotelkunden mit Idiso Consulting und Idiso Digital zwei neue Dienstleistungen entwi­ckelt. Idiso Consulting bietet eine ganzheitliche Beratungsleistung und die Erarbeitung von Hoteldistributionsstrategien zur Optimierung von Verkaufskanälen und Ertrag. Zielsetzung ist dabei die Begleitung entlang der gesamten Customer Journey – von der Akquise über die Konvertierung bis hin zur Kundenbindung. Die digitalen Marketingexperten von Idiso Digital arbeiten mit den Bereichen Performance-Marketing, Digitaldaten-Vermarktung und pro­gram­matisches Marketing an der Konversionsdaten-Optimierung eines Hotels und damit der Umsatzsteigerung über Online-Kanäle. Mit dem Wissen des Hotels um sein Produkt und dem Wissen Idisos um Ziel- und Quellmärkte lässt sich eine optimale Werbekampagne bis hin zum Marketingplan erstellen.

Untermauert werden diese beiden neuen Dienstleis­tungsbereiche durch zwei neue Serviceangebote Idiso Insights und Idiso Revenue Management Sys­tem (IRMS) im Distributionssektor. Idiso Insights ermittelt als analytisches Tool sämtliche Daten und Geschäftsstatistiken eines Hotels und liefert damit wichtige Entscheidungsgrundlagen. Es handelt sich um ein System, das mehrere Algorithmen besitzt, die die Erstellung einer breiten Palette von Analysen und kundenspezifischer Berichte ermöglichen. MitIdiso Revenue Management System (IRMS) hat sich das Unternehmen eine Marktlücke erschlossen. Es prognostiziert die Buchungsnachfrage und gibt konkrete Empfehlungen zur Maximierung von Belegung, Zimmerpreisen und Gewinnen.

Mit diesem umfassenden Portfolio an Serviceleis­tungen und seiner Philosophie „Your Global Hotel Sales Partner“ für seine Kunden zu sein, bietet Idiso ihnen Innovation, Erfahrung, Kompetenz und ein mehr als 20-jähriges Know-how im Hotelsektor aus einer Hand und stößt damit in eine Marktlücke.

Juli 2017 – Daten sind längst zum Unternehmenswert geworden: Wer sie speichert und richtig verarbeitet, kann mit ihrer Hilfe werben und seine Gewinne steigern. Diese Relevanzsteigerung hat aber eine Konsequenz zur Folge: Wer Daten will, muss sie auch schützen. Selbst wer keinen Online-Shop, sondern lediglich eine Info-Site mit Kontaktformular unterhält, ist in der Pflicht, dem Datenschutz einen hohen Stellenwert einzuräumen.

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Die Ergebnisse einer Searchmetrics-Analyse, weltweit führender Anbieter einer Search- und Content-Performance-Plattform, lässt da bei IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger die Alarmglocken schrillen: Nur 12 Prozent der E-Commerce- und Publisher-Seiten in Googles Suchergebnissen kommunizieren per HTTPS mit dem Browser. Nur etwas besser sieht es bei den Finanz- und Reise-Websites aus: Hier setzen immerhin 29 und 23 Prozent auf eine HTTPS-Verbindung.

„Das sind schockierende Zahlen. Denn werden Daten, zum Beispiel bei einem Bestellvorgang im Online-Shop, unverschlüsselt übertragen, können sie von Dritten erfasst und ausgelesen werden. Dabei müssen sich Internetanbieter nicht erst seit gestern an eine ganze Reihe von Gesetzen halten, darunter das IT-Sicherheitsgesetz, das Telemediengesetz sowie das Bundesdatenschutzgesetz – und bald auch die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen, die angesichts dieser rechtlichen Gegebenheiten entspannt auf Verschlüsselung verzichten, haben die Bedeutung von Datenschutz noch nicht verinnerlicht“, so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

Insbesondere das IT-Sicherheitsgesetz enthält in diesem Zusammenhang die Pflicht, personenbezogene Daten entsprechend dem Stand der Technik zu schützen. Zwar enthält es keine direkte Pflicht zur Verschlüsselung, aber die Verschlüsselung wird nahegelegt und ist die wohl einzige praktikable Maßnahme, dem gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz zu entsprechen. 

„Die Konsequenzen bei Unterlassen sind drastisch: Wer Datenschutz nicht ernst nimmt, dem drohen Abmahnungen. Verbraucherschutz- und Wettbewerbsverbände, Anwälte sowie Behörden suchen nach Verstößen, um diese abzumahnen“, warnt Heutger. Zu diesen Verstoß-suchenden Behörden gehört unter anderem das Bayerische Landesamt zur Datenschutzaufsicht (BayLDA). Das BayLDA hat den Auftrag, das Einhalten des Datenschutzrechts in privaten Wirtschaftsunternehmen, bei Freiberuflern, im Web, bei Vereinen sowie bei Verbänden zu prüfen. Bereits seit Anfang 2016 untersucht die Behörde Websites auf unverschlüsselte Kontaktformulare. Aus der mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes geänderten Gesetzeslage ergibt sich jedoch, dass nun auch Abmahnungen bei Sites ohne Kontaktformulare folgen könnten: Tatsächlich wird https zunehmend als ein verpflichtender Standard verstanden und alle geschäftsmäßig orientierten Online-Dienste müssen auf anerkannte Verschlüsselungsverfahren setzen.

Der Verzicht auf Verschlüsselung kann aber auch wirtschaftlich mehr als unvernünftig sein, denn Google straft konsequent mit schlechterem Ranking in den Ergebnislisten ab. Und auch die Warnhinweise der Browser, wie etwa „Verbindung ist nicht sicher“, machen mehr als deutlich sichtbar, wenn eine Website oder ein Shop nicht durch ein SSL-Zertifikat geschützt ist. „Mein Rat ist deshalb: Bevor sich die Datenschutzbehörde meldet oder ein Mitbewerber zu einer Abmahnung greift, sollten Wirtschaftsunternehmen auf ihrem Server Extended Validation (EV-) Zertifikate einbinden“, so Christian Heutger.

Extended Validation ist die höchstmögliche Validierungsstufe: die Zertifizierungsstellen prüfen die Identität des antragstellenden Unternehmens sehr umfassend. Voraussetzung für ein solches „Anti-Abmahn-Zertifikat“ ist ein Eintrag in ein öffentliches Register, wie das Handels- oder Vereinsregister sowie in einem öffentlichen Verzeichnis. Die Zertifizierungsstelle Comodo beispielsweise nutzt das Verzeichnis upik.de zur Verifikation der Telefonnummer, um anschließend den Validierungsanruf beim antragstellenden Unternehmen durchzuführen. „EV-Zertifikate sind also nicht binnen weniger Minuten ausgestellt, sondern bedingen eine ausführliche Prüfung der Unternehmensidentität. Das hat den Hintergrund, dass die bestätigte Identität in die URL einfließt, denn EV-Zertifikate sind die einzigen, diedie Adressleiste im Browser grün färben. Der Unternehmensname steht noch vor dem „https“ und Websitebesucher können sich so sicher sein, dass die Website tatsächlich die ist, die sie erreichen wollten“, erklärt Heutger.

Juni 2017 – Sind wir Deutschen mit dem Smartphone spontaner? Wenn es darum geht, Urlaub zu buchen, dann ja. Das ergab eine Studie der Reisesuchmaschine kayak.de, die sich in ihrem dritten „Mobile Travel Report“ angeschaut hat, wie iPhone-, iPad-, Android- und Computeranwender ihren Urlaub planen. Analysiert wurden die Suchanfragen für die zehn beliebtesten Reiseziele. Das Ergebnis: Im Schnitt suchen die Deutschen auf ihren Tablets und Smartphones drei Minuten nach Flügen, bevor sie final buchen. Am Desktop benötigen sie dafür durchschnittlich vier Minuten. Noch flinker sind unsere polnischen Nachbarn, die sich schon nach zweieinhalb Minuten auf einen Flug festlegen und damit die unangefochtenen Schnellbucher im gesamteuropäischen Vergleich sind. Am gründlichsten recherchieren Computernutzer aus Österreich. Mit fünf Minuten lassen sie sich am meisten Zeit, bevor sie sich für einen Flug entscheiden.

Smartphone vs. Computer: Mobil buchen die Deutschen schneller

Mobil schlagen die Deutschen vor allem bei günstigeren Flugangeboten zu und geben mit dem Smartphone oder Tablet durchschnittlich sechs Prozent weniger für die An- und Abreise aus, als am Rechner. Anders ist es bei der Hotelsuche: Während iOS-User durchschnittlich am meisten für Unterkünfte in 3- bis 4-Sterne-Hotels ausgeben, übernachten Android-User mit 108 Euro durchschnittlich am günstigsten. Die Wahl des Reiseziels fällt zwischen Smartphone- und Computer-Usern unterschiedlich aus. Während bei iOS-Nutzern Palma de Mallorca das meistgesuchte Reiseziel ist, liegt bei Android- und Computer-Nutzern Bangkok auf Platz eins.

In diesem Jahr berücksichtigt der Report auch textbasierte Tools wie den Facebook Messenger und sprachbasierte Systeme wie Alexa und Google Home. So hat die Reisesuchmaschine in der Umfrage ihre Nutzer ebenfalls gefragt, was sie bereits über Chatbots wissen und welche Erwartungen sie an diese haben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die technische Innovation in Deutschland zunächst noch etablieren muss: Die Mehrheit der Deutschen ist mit dem Thema Chatbots noch nicht vertraut. 78 Prozent der Befragten wissen nicht, was ein Chatbot ist. Fast genauso viele (77 Prozent) gaben an, wissentlich noch nie einen genutzt zu haben. Mit nur 22 Prozent der Befragten, die angaben, mit Chatbots vertraut zu sein, ist Deutschland das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Russische und spanische Nutzer sind der Technologie gegenüber offener eingestellt. Mehr als die Hälfte der Befragten in diesen Ländern ist mit Chatbots vertraut bzw. hat diesen Dienst bereits genutzt.

Immer mehr User können sich mit der technischen Unterstützung von Bots anfreunden. Mehr als ein Viertel der Deutschen sieht einen Nutzen in Chatbots bei der Reiseplanung. Vor allem die Flexibilität bei den Servicezeiten gefällt 37 Prozent der Befragten. Die Umfrage zeigt aber auch, dass Deutsche Chatbots gegenüber skeptisch eingestellt sind: Nur 8 Prozent der Befragten haben keinerlei Bedenken bei der Nutzung.

Schließlich wurde für den Report das Suchverhalten in Interaktion mit dem KAYAK Chatbot untersucht. Das Ergebnis: Deutsche Nutzer suchen am häufigsten nach Flugangeboten nach New York. Abgesehen vom Big Apple suchen die Deutschen per Chatbot vermehrt nach europäischen Zielen. Besonders beliebt sind Flüge nach Berlin, London, Palma de Mallorca und München. Was die Hotelsuche angeht, so landet die deutsche Hauptstadt auf dem Siegertreppchen, gefolgt von der amerikanischen Metropole New York.

Weitere spannende Ergebnisse und Infografiken des Mobile Travel Report stehen hier zum Download bereit: www.kayak.de/news/mobile-travel-report-2017/

Juni 2017 – Der weltgrößte Online-Reiseanbieter Expedia, Inc. hat heute die Einführung von EPC Points of Interest angekündigt. Dieses neu in Expedia Partner Central (EPC) verfügbare Tool ermöglicht Hotelpartnern, maßgeschneiderte Listen kultureller Sehenswürdigkeiten, einzigartiger Aktivitäten und Erlebnisse in ihrer Umgebung zu erstellen und in ihrem Inserat anzeigen zu lassen. Durch EPC Points of Interest wird das Angebot von Expedia erweitert und Hotels dabei unterstützt, sich auf den Websites von Expedia, Inc. abzuheben und die Buchungserfahrung für die Kunden besser zu gestalten.

Bei der Auswahl ihres Hotels messen Kunden der Lage mehr Bedeutung bei als der Ausstattung, dem Preis und den Bewertungen. Dies verdeutlicht, wie wichtig der Standort für den Entscheidungsprozess ist.* Geschäftsreisenden ist die Lage eines Hotels sogar noch wichtiger: 73 Prozent geben diese als allerwichtigstes Kriterium bei der Suche an.**  Um dafür zu sorgen, dass Hotelpartner diese bedeutende Einsicht aufgreifen und für sich nutzen, erleichtert EPC Points of Interest es ihnen, die einzigartigen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten vor Ort hervorzuheben, die eine hohe Anziehungskraft auf Reisende ausüben.

EPC Points of Interest

„Unsere zentrale Lage ist unser größter Vorteil. In der Nähe der beliebtesten Skilifte gelegen, können wir sowohl Skifahrer und Snowboarder im Winter, als auch Wanderer und Mountainbiker im Sommer ansprechen. Und auch für Eishockey-Fans sind wir ideal gelegen, denn das Hotel ist nur einen kurzen Spaziergang von der berühmten Vaillant Arena entfernt. Die Points of Interest Funktion kann je nach Stil, Interesse und saisonalen Höhepunkten individuell angepasst werden und so können all unsere Gäste einen unvergesslichen Aufenthalt bei uns erleben. Davos und SPENGLERS haben so viele Sachen zu bieten „, sagt Anja Schultz, Direktorin Revenue Management vom SPENGLERS Hotel Davos.

Dank EPC Points of Interest können Hotels bis zu zehn nahegelegene Must-Sees für jedes Hotel generieren und nach Belieben anpassen.  Sie können Listen mit Sehenswürdigkeiten individuell zusammenstellen, um ihre demographische Zielgruppe anzusprechen. Darüber hinaus können Hotelpartner ihre Empfehlungen durch einmalige Fotos und Insider-Tipps für jeden Point of Interest anpassen, um eine noch stärkere Abgrenzung und Markenintegration zu erreichen. EPC Points of Interest lässt sich von den Hotelpartnern leicht über EPC hinzufügen sowie aktualisieren und wird ebenfalls bald für die App verfügbar sein.

„Die Lage wurde bei allen Reisenden weltweit als ausschlaggebender Faktor bei der Hotelwahl identifiziert. Daher hat Expedia die Lage zur Priorität erklärt, damit sich unsere Hotelpartner in diesem Bereich auf dem Markt abheben können“, so Benoit Jolin, Vice President der Abteilung Lodging Product bei Expedia, Inc. „EPC Points of Interest kann stark individuell angepasst werden, sodass es nicht nur interessante Stätten in der Nähe identifiziert, sondern den Hotels außerdem ermöglicht, eigene Fotos und Tipps hinzuzufügen. Dadurch können sie die Erfahrung wirklich auf die Marke und das Hotel zuschneiden.“

EPC Points of Interest steht weltweit zur Verfügung. Weitere Informationen zu Points of Interest finden Sie auf Discover Expedia PartnerCentral: https://discover.expediapartnercentral.com/2017/06/06/epc-points-of-interest/