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September 2017 – Das Münchener Startup Hotelbird setzt beim Thema Mobile Payment auf Concardis: Der Eschborner Full-Service-Payment-Provider sorgt von nun an für reibungslose Bezahlprozesse in der Hotel-App des Softwareanbieters. Nutzer können mit der Hotel-App von Hotelbird nicht nur bequem per Smartphone Hotelzimmer buchen und ihre Zimmertüren mit dem Handy öffnen, sondern auch den gesamten Check-In- und Check-Out-Prozess inklusive Bezahlung digital durchlaufen.

Hotelbird App

„Hotelbird bietet seinen Kunden eine innovative App, die den Hotelbesuch revolutioniert und die Convenience für den Kunden steigert: kein Warten mehr am Counter, alles funktioniert digital – natürlich auch das Bezahlen. Ich bin überzeugt, dass dieses Konzept Erfolg haben wird. Und es freut mich sehr, dass wir Hotelbird dabei mit einer smarten Paymentlösung unterstützen können“, sagt Marcus W. Mosen, CEO von Concardis.

„Uns war wichtig, bei der Paymentanbindung mit dem führenden Full-Service Provider in Deutschland zu arbeiten, der die Hotelbranche in der DACH-Region sehr genau kennt und unser Geschäftsmodell versteht. Mit Concardis haben wir jetzt einen Partner, der genau das mitbringt und mit einer sehr modernen, leicht anzubindenden und flexiblen Anwendungssoftware für das Bezahlen in der App überzeugt“ sagt Juan A. Sanmiguel, CEO und Co-Founder von Hotelbird.

Hotelbird bietet nun auch Mobile Payment mit Concardis als Partner

Concardis ist auf Mobile Commerce spezialisiert und bietet mit der Payengine eine PSP-Plattform, die für mobile Endgeräte optimiert wurde. Die einzelnen Zahlmethoden werden so vollständig in die Hotelbird-App integriert. Dafür sorgt die In-App Payment Library von Concardis, ein mobile SDK (Software Development Kit) speziell für native Apps (iOS und Android). Der Endnutzer bemerkt keinen Unterschied mehr zwischen der App und dem dahinterliegenden Bezahlsystem.

Der Gast bezahlt damit seine komplette Hotelrechnung per Smartphone: Das Zimmer, der Restaurantbesuch, aber auch Zusatzbuchungen wie Wellnessanwendungen oder die Minibar-Rechnung werden direkt in der App verbucht – bei Bedarf zwischen privat und geschäftlich getrennt.

Hotelbird wurde im April 2015 gegründet. Das Münchner Startup entwickelt Software-Lösungen für die Hotelbranche. Das Hotelbird-System unterstützt Hoteliers, Gästezufriedenheit und Umsatz zu steigern und gleichzeitig die Prozesskosten zu senken – indem es Hotelgästen eine einfache und effiziente Hotelnutzung ermöglicht. Hotelbird digitalisiert den gesamten Kommunikationsprozess zwischen Rezeption und Gästen. Direkte Buchung, Check-in, Zimmerschlüssel, Bezahlung und Check-out laufen vereint in einer App und schaffen maximale zeitliche und örtliche Unabhängigkeit der Hotelgäste von den hotelinternen Organisationsabläufen.

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August 2017 – Per App ins Bett oder ins Büro: Eine neue Umrüstlösung des niederländischen Software-Startups 4Suites macht vorhandene Schließsysteme fit für die digitale Zukunft. Per Smartphone lassen sich nach der Installation weltweit Türen sicher öffnen und gleichzeitig die Zugänge in Echtzeit kontrollieren. Der Vorteil: Die meisten Schließsysteme in Hotels, Ferienparks und Bürogebäuden lassen sich dabei mit minimalem Aufwand umrüsten. „In der Regel dauert der Umbau nur rund 15 Minuten pro Schloss“, sagt Lennart de Haan, Geschäftsführer und Mitbegründer von 4Suites: „Es sind keine neuen Schlösser nötig, wir ergänzen nur ein kleines Stück 4Suites-Hardware. Die alten Systeme bleiben weiter voll funktionsfähig.“

4suites app

Nach der Installation können die Türen mit der 4Suites App schlüssellos geöffnet werden. Der Zugang bleibt für die vorher eingestellte Zeit freigeschaltet. Mit der neuen App lassen sich sowohl im Hotel- als auch im Freizeitpark- oder Bürobereich viele weitere Funktionen verknüpfen. Die weltweiten Zukunftschancen des Systems erkannten auch mehrere Angel Investoren und erwarben heute Anteile in Höhe von 375 000 Euro. „Damit“ so Lennart de Haan, „können wir unsere Expansion noch schneller vorantreiben.“ Die ersten Systeme sind bereits in Benelux, Deutschland, Österreich, Großbritannien und Spanien installiert und lassen sich über Android und iOS basierte Mobiltelefone steuern. „4Suites“ ist modular aufgebaut, Cloud-basiert und kann problemlos in viele vorhandene Systeme und Applikationen integriert werden. Backend und Frontend sind über Web Services entkoppelt, so dass die Benutzeroberflächen system- und plattformunabhängig sind. 4Suites kann auch in vorhandene Buchungs- und Property-Management-Systeme eingebunden werden.

„Unsere Lösung kombiniert perfekten Komfort für die Gäste durch schnelles Check-in und Check-out, bequeme Zusatzeinkäufe und Reservierungsmöglichkeiten mit erheblichem Einsparpotential im Verwaltungs- und Abrechnungsbereich“ beschreibt 4Suites die Vorzüge des Systems. Nutzer können mit der App ihr eigenes Profil anlegen – und unter anderem vorab festlegen, welche Temperatur das Hotelzimmer haben soll, welche Musik zur Begrüßung läuft und welche Getränke in der Minibar stehen sollen.

4Suites gilt als Vorreiter auf dem Gebiet von intelligenten Zugangskontrollen, bei dem physische Schlüssel, Zugangskarten und Zugangscodes durch das Smartphone des Benutzers ersetzt werden. Dank der eigens entwickelten Hardware und einer Web-basierten Software bietet 4Suites Komplettlösungen für einfaches und sicheres Kontrollieren von Eingängen in Kombination mit einer Vielzahl von komfortablen Zusatzfunktionen an.

Juni 2017 – Wer häufig mit dem Flugzeug unterwegs ist, hat sich daran schon längst gewöhnt: Mit dem Smartphone schnell und problemlos einchecken. Im Hotel hingegen laufen Check-in sowie das Zimmertür-Öffnen in der Regel noch traditionell wie seit Jahrzehnten ab mit Ausweis vorlegen, Adressdaten erfassen und Zimmerschlüssel in Empfang nehmen. Das kostet Zeit. Im vergangenen Jahr wurden 447 Millionen Gästeübernachtungen in Deutschland gezählt. Steht der Gast jeweils nur fünf Minuten beim Einchecken an, sind das ein paar Jahre Lebenszeit, die verplempert wird. Diese Zeit will das Startup Hotelbird den Gästen für spannendere Dinge als Schlange stehen schenken. Ähnlich wie User bei lieferando einfach ihren Burger per Smartphone bestellen und bezahlen, oder mit der App Mytaxi jederzeit mobil sind, setzt Hotelbird neue Standards in der Digitalisierung beim Hotelerlebnis. Dies fängt bei der unkomplizierten Direktbuchung von Hotels mit der Hotelbird-App (IOS und Android) an und geht über die schnelle und flexible Buchung eines Hotelaufenthaltes bis hin zum digitalen Ein- und Auschecken inklusive Bezahlen per Smartphone und Öffnen der  Hotelzimmertür.

Hotelbird app

Immer mehr Hotelgäste nutzen diesen digitalen Helfer. Einer von ihnen ist Maik Preßler von der Deutschen Bahn, der wöchentlich mindestens einmal im Hotel übernachtet. Der 40jährige IT-Trainer findet es cool, dass er nicht mehr am Check-in anstehen muss, sondern direkt aufs Zimmer gehen kann und er alle Daten auf seinem Smartphone hat und je nach Hotel – keine Zimmerkarte oder Zimmerschlüssel mit sich herumtragen muss. Den Meldeschein unterschreibt er dann irgendwann während seines Aufenthaltes, wenn an der Rezeption gerade nicht so viel los ist.

Softwarekonzerne wie Oracle und Schließsystemhersteller wie Häfele oder Assa Abloy sind überzeugt davon, dass sich solche digitalen Systeme durchsetzen werden. Sie kooperieren bereits mit Hotelbird, und machen es so möglich, dass sich Hotelbird über Schnittstellen einfach und problemlos in die Soft- und Hardware des Hotels integriert. Die Software verwendet modernste Technologien wie den neuesten Bluetooth-Low-Energy Standard. Erste Hotelketten wie Intercity Hotels oder die weltweit größte Budgetkette Super 8 benutzen Hotelbird bereits und verzeichnen eine steigende Nutzung der App in ihren Häusern.Grit Vinzens, General Managerin des 2016 eröffneten Super 8 Munich City North, zeigt sich begeistert: „Zu unserem modernen und hippen Super 8 mit Highspeed-Internet passt eine hippe und leicht zu bedienende Technologie wie Hotelbird optimal. Unsere Gäste, die oft zur Gruppe der Digital Natives gehören, wissen es zu schätzen, dass wir durch modernste Technik ein besseres Reiseerlebnis und gleichzeitig mehr Zeit für echte Gespräche bieten können, statt Adressdaten abzufragen.“

Drei von vier Geschäftsreisenden erwarten TRG International zufolge mittlerweile, dass ein Hotel solche digitalen Services anbietet. Somit ist es für Hoteliers von Vorteil, wenn sie frühzeitig diesen Technologiesprung mitmachen und ihren Gästen wichtige Informationen rund um das Hotel, besondere Angebote und Upgrades, sowie Location-Tipps oder Taxi-Service als Bestandteil der App anbieten können. Nach dem Hotelaufenthalt lassen sich in der App Privat- und Geschäftsgaben mit einem Wisch auf dem Display leicht trennen und getrennte Rechnungen ausstellen, die natürlich auch mobil bezahlt werden können.

Mit Innovation und Ausdauer: Juan A. Sanmiguel schafft mit Hotelbird Mehrwert für die Hotellerie
Juan A. SanmiguelWenn Juan A. Sanmiguel von Hotelbird redet, dann leuchten seine Augen. Kein Wunder, moderne Technologien und innovative Geschäftsmodelle haben ihn schon immer fasziniert. Bei Hotelbird kann er seine Interessen nicht nur miteinander verbinden, sondern sogar zum Beruf machen – und das Produkt zusammen mit seinen mittlerweile 20 Mitarbeitern perfektionieren.

Hotelbird gibt es seit April 2015; Juan A. Sanmiguel ist Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter des Start-ups. Der Unternehmer mit Expertise bei der Unternehmensgründung, Geschäftsfeldentwicklung und strategischem Management bringt mehrjährige Erfahrung im Aufbau und der Vermarktung von Produkten mit. Sein jetziges Unternehmen, Hotelbird, bietet zeit- und kostensparende Software-Lösungen für Hotels an: unkompliziertes Buchen, digitaler Check-in und Check-out sowie Bezahlen per App werden so möglich.

Auf die Idee zur Hotelbird-App kam der 29jährige, als er in Miami beim Check-in in einer langen Schlange stand – mit einer Menge Gepäck im Schlepptau nach einer Anreise mit Jetlag. Der Unternehmer wollte einfach nur an der Schlange vorbei direkt aufs Zimmer gehen, um zu duschen und zu schlafen. Diese Situation ließ ihn gedanklich nicht mehr los – Hotelbird war geboren. Mittlerweile nutzen einige große Hotelketten die Applikation: die Intercity Hotels statten aktuell alle ihre Häuser mit der Technik aus, und auch die weltweit größte Budgetkette Super 8 ist von der Hotelbird-Software begeistert.  

Seit 2010 steckt der begeisterte Basketballer all seine Energie und Kreativität in eigene Unternehmen. Juan A. Sanmiguel studierte Marketing an der Bayerischen Akademie für Marketing und Werbung in München. Der junge Firmenbesitzer gründete mit 21 Jahren sein erstes Unternehmen und vertrieb erfolgreich Produkte und Brands, bevor er 2015 Hotelbird gründete.

Mai 2017 – Online-Reiseveranstalter TravelBird bietet nun mit einer neuen App Reisenden eine Echtzeit-Assistenz. Die applikationsinterne Funktion ist ein Vorreiter in der Reiseindustrie und sowohl für iOS, als auch für Android verfügbar. Die Funktion soll den Urlaubern eine stressfreie Reise bieten.

TravelBird app

Übereinstimmend mit der Unternehmensmission – sorgenfreie, inspirierende Reiseerlebnisse zu bieten – wurde die Funktion basierend auf den Bedürfnissen der Urlauber entwickelt. Neben der Echtzeit-Assistenz, bietet die Applikation, während der Reise, automatische Updates mit relevanten Informationen.

Ein Beispiel für die Funktionsweise der App: Sobald ein Reisender aus dem Flugzeug aussteigt und die App öffnet, zeigt diese sofort den nächsten Schritt der Reise, alle Details zum Mietwagen usw. an.

Oder, sollte ein Urlauber nach einem Abendessen in der Stadt ins Hotel zurückkehren wollen, muss er nicht erst nach seinen Reisedokumenten oder der Adresse suchen – die App ermöglicht es, mit nur einem Fingerdruck, zurück navigiert zu werden. Die richtige Information wird dem Reisenden, im richtigen Augenblick und mit dem geringsten Aufwand zur Verfügung gestellt.

Die Echtzeit-Assistenz in der Applikation ist ein Vorreiter der Industrie und gestattet den Urlaubern, mühelos, während jeder Reiseetappe, Feedback abzugeben und Unterstützung anzufordern. Falls nötig sind TravelBird’s fachkundige Reiseexperten immer verfügbar, um augenblicklich zu helfen (siehe Screenshots unten).

TravelBird-CEO Symen Jansma dazu: “Wir wollen, dass unsere Reisenden wissen, dass sie in jeder Phase ihres Urlaubs auf unsere Unterstützung zählen können. Mit der Echtzeit-Assistenz und sofortiger Rückmeldung, sind unsere engagierten Reiseberater nur noch ein paar Klicks von den Reisenden entfernt und ermöglichen so einen noch einfacheren und schnelleren Kontaktaufbau. Wir freuen uns, diese neuen Features in unsere TravelBird Applikation zu integrieren und somit den Weg für eine initiative und personalisierte Art des Kundenservices in der Tourismusbranche zu ebnen.”

Spending some down time on the newsfeedDezember 2016 – Hotelbuchungen über Tablets oder Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Rund jede dritte Buchung wurde im Jahr 2016 über ein mobiles Endgerät getätigt. Dies geht aus einer Analyse des Hotelportals HRS hervor. Dabei liegen die Buchungen von Freizeitreisen noch deutlich vor denen von Businessreisen: Privatreisende buchen etwa dreimal so oft mobil wie Geschäftsreisende.

Ganz klar – der Freizeitreisende ist während der Auswahl seiner Unterkunft gerne flexibel. Egal ob gemütlich auf dem Sofa oder unterwegs in der Bahn, nutzt er dafür immer häufiger sein Tablet oder Smartphone. Doch auch Geschäftsreisende recherchieren vielfach über ein mobiles Endgerät, nehmen die eigentliche Buchung dann aber über einen stationären Computer vor.

Laut einer gemeinsamen Studie von Google, Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und TNS Infratest informiert sich insgesamt mehr als die Hälfte aller Reisenden über ihren nächsten Hotelaufenthalt auf einem mobilen Endgerät. Bei Freizeitreisenden beträgt dieser Anteil 48, bei Geschäftsreisenden sogar schon 62 Prozent – die dann jedoch vor der Buchung häufig das Endgerät wechseln. Oftmals hängt dies mit den Richtlinien des Unternehmens zusammen: Viele Firmen geben ihren Mitarbeitern vor, dass Dienstreisen über den firmeneigenen Account gebucht werden müssen.

November 2016 – Die App Gustaffo unterstützt als mobiler Concierge Hotelpersonal und begeistert Gäste – ein einfacher Weg für Hotelgäste, digital Informationen und Services abzurufen. Sie soll die Gäste zufriedener und Hotels effizienter machen.

Hotel Gold Gustaffo

Eine Win-Win-Situation für Hotelmitarbeiter, Hotelbetreiber und Gäste gleichermaßen zu schaffen, ist das erklärte Ziel des sogenannten „mobilen Concierge“ Gustaffo vom gleichnamigen Wiener Startup. Er bietet zahlreiche Services rund um den Hotelaufenthalt, nimmt Bestellungen auf und liefert spezifische Informationen rund um die Uhr. Österreichs größter Hotelbetreiber „Vienna House“ konnte Anfang 2016 als erster Kunde gewonnen werden. Vienna House brachte mit seinen über 30 Hotels in acht Ländern, in denen Gustaffo bereits erfolgreich im Einsatz ist, Erfahrung und Wissen darüber ein, was Gäste wirklich wollen und verpasste so dem mobilen Concierge den Feinschliff.

Die Leistungen des mobilen Concierges sind umfangreich: Vom Web Check-in oder Web Check-out, über Weckruf, Room Service, digitale Gästemappe, Taxiservice, Sightseeing-Tipps, digitale Bereitstellung von Zeitungen oder Zeitschriften bis hin zur Tischreservierung im hoteleigenen Restaurant oder der Buchung einer Wellnessbehandlung im Spa – der Hotelmitarbeiter an der Rezeption erhält durch seinen digitalen „Kollegen“ einen direkten, schnellen und unkomplizierten Kommunikationskanal für Wünsche, Fragen und Anliegen der Hotelgäste. So bleibt mehr Zeit für die persönliche Betreuung am Empfang – oder für den Live-Chat mit dem Gast, den Gustaffo ebenfalls im Repertoire hat.

Ein großer Pluspunkt ist die einfache Handhabung. Um den mobilen Concierge in Anspruch zu nehmen, genügt es, sich via Smartphone ins Hotel-WLAN einzuwählen. Der Gast wird anschließend automatisch zur Web-App des mobilen Concierges weitergeleitet und kann ihn sofort nutzen. Ob Englisch, Französisch oder Finnisch – Gustaffo spricht die Muttersprache des Gastes.

„Nicht nur die Tatsache, dass sich der mobile Concierge an unterschiedlichste Hotelsoftware anbinden lässt, überzeugte interessierte Hotels in hohem Maße“, resümiert Thorsten Guggenberger, CEO von Gustaffo die Vorteile. „Die Digitalisierung ist in der Hotelbranche noch nicht wirklich angekommen. Mit dem mobilen Concierge ist es jedoch ein einfacher und kosteneffizienter Weg, auch die sogenannten ‚Digital Natives‘ – also die zukünftige Generation von Hotelgästen, die mit Apps und mobilen Services aufgewachsen sind und das Smartphone praktisch immer bei sich tragen – abzuholen und ihnen einen gewissen ‚Wow‘-Effekt im Hotel bieten zu können.“

Vor allem die schnelle und einfache Kommunikation zwischen Hotel und Gast findet begeisterten Anklang. „Die einfache Handhabung für Gäste und Hotelpersonal, aber insbesondere die Individualisierungsmöglichkeiten für jedes Hotel, sind ein herausragender Mehrwert, mit dem wir uns gegenüber Mitbewerbern abgrenzen können“, so Stefan Urdl, Head of IT von Vienna House.

Das Basispaket umfasst einen Live-Chat mit der Rezeption, die Mehrsprachigkeit, Reporting sowie das Content Management System. Nach Bedarf können weitere Pakete wie zum Beispiel Gästemappe, Room Service, Wetter oder Hotelservices hinzugebucht werden. In einer dreimonatigen kostenlosen Probezeit können sich Neukunden vom Leistungsportfolio überzeugen lassen.

Interessant für Hotelmanager ist die Reportfunktion, die sämtliche Informationen über die digitalen Interaktionen mit den Gästen dokumentiert. „Dies ermöglicht es dem Hotelmanagement den Hotelservice zeitnah zu beobachten und zu bewerten sowie Trends und versteckte Potenziale zu identifizieren, um so zukünftig noch gezielter und serviceorientierter auf die Gästewünsche reagieren oder diese sogar vorweg erfüllen zu können“, ergänzt Thorsten Guggenberger.

März 2016 – Pünktlich zur ITB hat das Hotelportal HRS die Technologie des Start-ups Conichi unter der Bezeichnung „HRS Smarthotel“ in seine eigene App integriert. Kunden, die die HRS-App auf ihrem Smartphone installiert haben, können nun mobil im Hotel einchecken. Wünsche oder Vorlieben für den Aufenthalt können sie im „My HRS“-Profil hinterlegen und dem Personal automatisch mitteilen. Die neuen Services funktionieren mit allen iOS-Geräten, weitere Betriebssysteme werden folgen. Künftig soll auch die mobile Bezahlung beim Check-out möglich sein. Hotels, die die „Smarthotel“ Services ermöglichen, werden in der App entsprechend gekennzeichnet.

Conichi Implementierung

Conichi läuft jetzt auch in HRS-App „Smarthotel“

Laut einer Studie von Google checken bereits 61 Prozent der Geschäftsreisenden für ihre Flüge mobil ein. Wie beim Fliegen können nun auch HRS-Kunden über ihr Smartphone einchecken: Beim Betreten des Hotels erkennt ein Bluetooth-Empfänger den Gast und übermittelt die Informationen an ein Tablet an der Rezeption – dort wird automatisch der Meldeschein mit den entsprechenden Daten ausgedruckt. Anstehen und Ausfüllen per Hand entfallen.

Zusätzlich kann der Nutzer seine persönlichen Präferenzen für den Hotelaufenthalt in der App hinterlegen (z.B. Allergiker-Bett, Late-Check-out, etc.). Beim Check-in übermittelt die App diese automatisch an die Hotelmitarbeiter, die dann vor und während des Aufenthaltes auf die Wünsche des Gastes besser eingehen können.

In den kommenden Wochen soll auch der Check-out über das Smartphone möglich sein. Der Gast kann dann seine Hotelrechnung sicher und schnell per App bezahlen und angeben, ob er diese privat oder geschäftlich abrechnen möchte. Die jeweilige Rechnungsadresse kann er im Profil hinterlegen, der Beleg kommt anschließend per E-Mail. Dies ist insbesondere für Geschäftsreisende eine Entlastung, die zunehmend auf Belege in Papierform verzichten möchten.

HRS investierte im vergangenen Jahr einen siebenstelligen Betrag in das Berliner Start-up Conichi. Mit der App-Integration erhöht sich die Reichweite für den mobilen Service immens: Die HRS-App ist auf über 20 Millionen Geräten installiert.

„Mobile liegt im Trend und wird die Zukunft der Reisebranche bestimmen. Schon heute kommen 40 Prozent aller Suchanfragen auf unserem Portal von Smartphones und Tablets“, sagte HRS-Geschäftsführer Tobias Ragge. „Deswegen entwickeln wir unsere Apps kontinuierlich weiter und ergänzen sie um Services wie die von conichi, um dem Gast stets neue Erlebnisse zu bieten. Auf der anderen Seite helfen wir insbesondere Individualhotels dabei, hinsichtlich digitaler Services mit den großen Ketten mitzuhalten. „Wir freuen uns sehr, mit HRS einen starken Kooperationspartner an unserer Seite zu haben, der mit uns den digitalen Wandel in der Hotelindustrie vorantreibt. Durch HRS können wir von Beginn an auf eine große Zahl innovationsaffiner Hotels und Kunden zurückgreifen. Gleichzeitig bleiben wir unabhängig und können flexibel am Markt agieren”, erklärt Maximilian Waldmann, Gründer und CEO von Conichi.