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Februar 2017 – Der Berliner IT-Spezialist HotelNetSolutions erweitert seine Produktpalette um ein MICE-Booking-Tool für die hoteleigene Webseite. Wie bereits auf der erfolgreichen Hotelbuchungsmaske des Unternehmens sind bei „OnePageBooking MICE“ alle Leistungen des Hotels auf einer einzigen Buchungsseite frei kombinierbar.

Tagungspauschalen, Veranstaltungsräume, Extras, Hotelzimmer sind übersichtlich auf einer Seite dargestellt. „OnePageBooking MICE“ mache es Veranstaltern leicht, ihr Event individuell zu konfigurieren und mit einem Klick zu buchen, heißt es. Größten Wert legt HotelNetSolutions auf nutzerfreundliche Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote. Die verschiedenen Tagungspreise und deren Buchungsbedingungen lassen sich ebenso per Mausklick in einer übersichtlichen Tabelle anzeigen, wie die Ausstattungsdetails der Tagungsräume.

Verfügbare Hotelzimmer werden in einer Sofortübersicht eingeblendet, und können unkompliziert in den Warenkorb gelegt werden, dazu natürlich Extras wie Verpflegung, Tagungstechnik und Rahmenprogramme.

Das Design von „OnePageBooking MICE“ wird individuell an die Corporate Identity des Hotels angepasst. Das Backend bietet dem Hotelier eine einfache und schnelle Pflege von Preisen, Produkten, Verfügbarkeiten und Restriktionen.

„Wir sind überzeugt, dass die Hotellerie das Feld der Instant-Buchungen im Tagungsmarkt nicht allein den Online-Mittlern überlassen sollte. Auch wenn die Echtzeit-Onlinebuchung gerade erst das MICE Business erreicht: Bieten Sie Ihren Kunden bereits jetzt die Möglichkeit, auch Tagungen direkt auf Ihrer Webseite online zu buchen,“ sagt Marketingleiterin Antje Pflug. „Mit ‚OnePageBooking MICE‘ steht nun eine Portal-unabhängige Lösung zur Verfügung, mit der Sie Ihr Hotel gut sichtbar und zeitgemäß auf einem 74 Milliarden Euro schweren Markt positionieren.“

Unter hns.fyi/mice kann die Demoversion getestet werden. Hoteliers können sich hier auch bewerben als einer von 10 Beta-Usern, die die wegweisende Software 1 Jahr lang kostenfrei einsetzen können.

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Mit „Booking.com Analytics“ und dem „Optimierungscenter“ haben Hoteliers und Unterkunftsbetreiber Zugriff auf genauere Buchungsstatistiken sowie Reportings und erhalten Empfehlungen für die Verbesserung der Performance auf dem Buchungsportal

Juli 2016 – Das Reiseportal Booking.com verbessert sein Angebot für die weltweit mehr als 962.000 Hotel- und Unterkunftspartner und launcht weitere neue und kostenlose Analysetools. Booking.com Analytics bietet datenbasiertes Reporting in Echtzeit. Das neue Optimierungscenter versorgt Hoteliers und Anbieter mit datengetriebenen Handlungsempfehlungen, um die Performance der Unterkunft auf Booking.com zu optimieren. Beide Tools werden über ein integriertes und personalisierbares Dashboard gesteuert und stehen allen Partnern von Booking.com ab sofort weltweit kostenlos zur Verfügung.

„Unsere Partner wollen relevante Daten und konkrete Handlungsempfehlungen in Echtzeit, die ihnen dabei helfen, den Umsatz, den sie über Booking.com generieren, kontinuierlich zu steigern. Unsere neuen Tools bieten genau das – und zwar maßgeschneidert und on demand“, erklärt Remco van Zanten, Global Director Partner Services bei Booking.com.

Mit Booking.com Analytics haben Hotelpartner Zugriff auf verschiedene Buchungsstatistiken und -reportings: so kann die eigene Performance jeweils mit den Buchungs-Daten aus dem Vorjahr, einer Vergleichsgruppe (alle Unterkünfte der gleichen Art und Sternekategorie innerhalb des Reisezieles), einer Mitbewerberauswahl (10 Unterkünfte nach Wahl des Partners) sowie dem Marktumfeld (alle Unterkünfte am Reiseziel des Partners, unabhängig von Art und Sternekategorie) verglichen werden. Mithilfe der Reservierungsstatistik lassen sich die Buchungen außerdem im Jahresverlauf ansehen. Des Weiteren kann das eigene Ranking auf Booking.com mit dem der Mitbewerber verglichen werden.

Das Booking.com Analytics-Dashboard bietet darüber hinaus Einblicke in das Buchungsverhalten der Kunden: in der Bucherstatistik erhalten Hoteliers und Unterkunftsbetreiber beispielsweise Informationen über das genutzte Endgerät, den Reiseanlass und das Herkunftsland ihrer Kunden. Außerdem können Daten zu den Buchungsfenstern abgefragt werden, die darüber Auskunft geben wie lange im Voraus die Kunden ihren Hotelaufenthalt buchen.

Das Tool erlaubt es, verschiedene Analyse-Zeiträume (7, 14, 30, 60, 90 oder 365 Tage ) auszuwählen. Hotelpartner werden mit praktischen Tipps zur Handhabung sowie mit Erklärungen durch das System geleitet.

Die Daten aus dem Dashboard fließen in das sog. Optimierungscenter ein. Auf Basis der Daten erstellt das System dann eine Liste mit Handlungsempfehlen und Maßnahmen, mit deren Hilfe Partner ihre Performance auf Booking.com steigern können. Der Erfolg der Maßnahmen kann wiederum im Booking.com Analytics Dashboard im Zeitverlauf überprüft werden.

Die beiden neuen Tools stehen den weltweiten Partnern von Booking.com ab sofort in 42 Sprachen zur Verfügung. Weitere neue Funktionen sollen in Kürze hinzugefügt werden. Partner, die sich bereits registriert haben, haben über BookingSuite zudem Zugriff auf das neue RateIntelligence Tool, das Booking.com kürzlich vorgestellt hat.

Januar 2015 – Die erste & einzige globale Last-Minute Travel App mit mehr als 580.000 Unterkünften, buchbar in nur zwei Schritten – Spontan Lust auf einen Urlaub? Reisende, die sich von nun an kurzfristig dazu entschliessen eine Auszeit zu nehmen, müssen nicht auf Qualität oder eine grosse Auswahl an Unterkünften verzichten. Booking.com, das weltweit führende Online-Buchungsportal für Unterkünfte aller Art, führt die erste mobile App Booking Now ein, die auf On-Demand Travel spezialisiert ist. Die App identifiziert mit Hilfe von Userdaten und GPS Technologie die ideale Unterkunft für seinen Nutzer. Aus über 580.000 Unterkünften wählt Booking Now für seine Anwender die passende und kurzfristig verfügbare Unterkunft aus.

http://www.multivu.com/players/English/7419151-booking-now-app-launch/embed_videos.html?video=2da27b08-dbf9-46b6-84f5-a28c1c72a5e5&embed=true

Booking.com ist stets um eine Verbesserung seiner Services bemüht. Booking Now ist das Ergebnis von regelmässigen Auswertungen und einem tiefen Verständnis für seine Kunden. Denn laut den Daten von Booking.com wurde in der Vergangenheit weltweit fast die Hälfte der Urlaube und Trips, die 48 Stunden vor Antritt der Reise gebucht wurden, mobil getätigt.

Booking.com Launches Booking Now, the First Truly Global App for Spontaneous Bookers„Mit der Einführung von Booking Now steigern wir unsere Investitionen im Bereich Mobile-Buchungen und nutzen unsere weltweite Aufstellung, unsere Services und unsere Hotelpartnerschaften, um auf die wachsende Nachfrage nach Unterkünften innerhalb von 48 Stunden oder weniger zu reagieren“, sagt Darren Huston, Chief Executive Officer von Booking.com. „Die neue App stellt den Nutzer in den Mittelpunkt der Buchung. Hierbei wird unsere grosse Anzahl an Unterkünften genutzt, um genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer eingehen zu können, die sie im Moment der Buchung haben. Booking Now wurde entwickelt, um eine makellose mobile Buchungserfahrung zu kreieren. Die App ist auf Nutzer zugeschnitten, die Unterkünfte kurzfristig buchen wollen und passt so perfekt zu Reisenden, die mehr als ein mobiles Gerät nutzen und zu ihrem On-Demand Lifestyle.“

Booking Now personalisiert Echtzeit-Suchergebnisse basierend auf dem persönlichen Profil des Reisenden. Dieses wird für jeden Reisenden ab der ersten Nutzung der App erstellt, um die jeweiligen Vorlieben und Bedürfnisse für Unterkünfte zu identifizieren. Dazu zählen zum Beispiel die bevorzugte Preisklasse, sowie zusätzliche Optionen wie Parkmöglichkeiten, Frühstück oder Wifi-Zugang. Auf der Basis der jeweiligen Profile und der gewünschten Destination werden den Nutzern die verfügbaren Unterkünfte angezeigt. Mit einem einzigen Fingerwisch können User ganz einfach und schnell durch die Vorschläge browsen und die gewünschte Unterkunft in nur zwei Schritten buchen. Durch die vorausschauenden Analysetechniken der App wird das persönliche Profil immer detaillierter, je häufiger diese benutzt wird. Zusätzlich haben Nutzer die Möglichkeit eine Favoriten-Liste an Unterkünften zu erstellen, auf die sie dann schnell und einfach zurückgreifen können.

Weitere Personalisierungsfeatures sind möglich, so können die Ergebnisse der Booking Now-Suche auch auf den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers überall auf der Welt eingestellt werden. Mit Hilfe der GPS Funktion wird dem Verwender dann Schritt für Schritt der Weg vom Aufenthaltsort zur ausgewählten Unterkunft angezeigt.

Unterstützt von dem zuverlässigen rund um die Uhr Kunden-Service in 42 Sprachen und Zugriff auf weltweit mehr als 40 Millionen geprüfte Gästebewertungen, ist Booking Now eine Ergänzung zur bereits bestehenden Booking.com App. Die beiden Apps bieten Nutzern Unterkünfte zum besten Preis, ohne versteckte Kosten und nach dem „pay when you stay“ Model.

Booking Now steht ab dem 15. Januar im U.S. Apple Store [https://itunes.apple.com/app/id516563800?mt=8] zum Download bereit. In den darauf folgenden Wochen, wird sie global erhältlich sein.

Oktober 2013 – Hotels suchen und direkt buchen – es könnte mit dem Gogle Hotelfinder so einfach sein. Doch nur rund 40 Prozent der Hotels in Deutschland nutzen bislang diese Möglichkeit zur Direktvermarktung. Dies geht aus deiner deutschlandweiten Umfrage von „hottelling“ hervor. Zwar sagte die Mehrheit der rund 300 befragten Hoteliers (54%), mit ihrem Haus vom Google Hotelfinder vertreten zu sein. Doch diese Häuser sind überwiegend durch eine Anbindung von Booking.com (67%) und HRS (54%) buchbar.

Google Hotel Finder - Hamburg - Anfang Mai - Screenshot vom 13.03.2013, 21.10h

Der Informationsbedarf ist noch groß: 60 Prozent der Befragten gaben an, für eine direkte Buchungsanbindung an den Google Hotelfinder noch zuwenig informiert zu sein. Das Potential fürs Hotelmarketing ist enorm: 49 Prozent der Befragten erwarten ein moderates bis stark steigendes Buchungsaufkommen über die Hotelsuchmaschine. Die Hälfte der Hoteliers erwartet, dass der Google Hotelfinder bald eine zentrale Rolle im Buchungsgeschäft einnehmen wird.

Allerdings wird das Potential auch nicht überschätzt: Nur rund 30 Prozent der Befragten erwarten, dass der Google Hotelfinder ein gleichwertiges Gegengewicht zu etablierten Buchungsportalen wie hrs.de, booking.com oder expedia.de sein wird.

Marc O. Benkert

Interview mit Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert:
„Der Google Hotelfinder ist kein Buchungsportal“

Wird der Google Hotel Finder ein nützliches Tool zur Direktvermarktung von Hotels sein?
Marc O. Benkert: „Schauen wir uns zunächst einmal die aktuelle Landschaft des Online Hotelvertriebes an. Es gibt zwei grobe Unterteilungen beim Onlinevertrieb: den Fremdvertrieb und den Direktvertrieb. Beim Direktvertrieb verkauft das Hotel seine Zimmer und Pauschalen direkt auf seiner eigenen Website (Desktop & Mobile) unter Zuhilfenahme einer Buchungstechnologie. Diese Technologie hat das Hotel von einem Software-Anbieter erworben und bezahlt hierfür eine Gebühr. Je nach Software-Anbieter einen Fixpreis oder eine variable Gebühr. Zur Buchungstechnologie für den Direktvertrieb zählen keine Buchungswidgets, die Buchungsportale (OTAs) dem Hotelier kostenlos zur Verfügung stellen und die auf der hoteleigenen Website eingebaut werden können. Widgets sind kleine Anwendungen, die in die Website integriert werden können. Buchungen über OTA-Widgets führen immer zu Kosten pro Buchung, da diese durch das Buchungsportal verprovisioniert werden. Übrigens führen diese Widgets aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung immer zu einer Aufwertung der Buchungsplattformen, dieser Aspekt wird immer gerne vernachlässigt. Der Direktvertrieb über die eigene Website mit einer eigens erworbenen Buchungstechnologie sollte prinzipiell immer die günstigste Art des Onlinevertriebes sein.

Zum Fremdvertrieb gehört u.a. der Vertrieb über Buchungsplattformen wie z.B. die beiden weltweit größten und erfolgreichsten Plattformen Booking.com und Expedia. Der klassische Fremdvertrieb wird über Provisionsmodelle finanziert. Das heißt pro erfolgte Buchung über eine Plattform muss der Hotelier eine Provision von x% an die Plattform bezahlen. Die Höhe der Provisionen kann recht unterschiedlich sein und ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Mit ein Grund für die steigenden Provisionssätze sind die gestiegenen Marketingaufwendungen, die durch den wiederum gestiegenden Wettbewerbsdruck initiiert werden.

Was wir nun erleben ist das beginnende Zeitalter der Meta-Suchmaschinen, die es in vielen anderen Branchen schon länger gibt. Meta-Suchmaschinen sind somit keine neue Entdeckung sondern sind vielmehr das Ergebnis der Fortentwicklung des Internets und tragen nicht zuletzt dem Wunsch nach Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit durch die Benutzer Rechnung.

Meta-Suchmaschinen tragen in übersichtlicher Art und Weise Preise für ein ganz bestimmtes Hotel zusammen und stellen diese auf einem Blick dar. Somit bieten die Meta-Suchmaschinen in ihrem Kernangebot Preistransparenz und -vielfalt für den Benutzer. Die angezeigten Preise werden dabei von den klassischen Buchungsplattformen über eine Schnittstelle an die Meta-Suchmaschine übertragen. Ein Einzelhotel hat ebenfalls die Möglichkeit sich über eine direkte Anbindung (Schnittstelle) an die Meta-Suchmaschine anzubinden, z.B. über Becon oder Hotelnex. Die Abrechnung erfolgt über Cost-per-Click (CPC). Dabei entrichtet derjenige, der den Preis in die Meta-Suchmaschine einspeist, pro Klick auf ein Preisangebot eine Gebühr an die Meta-Suchmaschine. Klickt der User z. B. auf einen von Booking.com auf die Meta-Suchmaschine übertragenen Preis, so muss Booking.com auf Basis des Zimmerpreises einen zuvor definierten CPC an die Meta-Suchmaschine bezahlen.

Genau genommen zählen die Meta-Suchmaschinen zum Online-Marketing, die Realtime-Preise und Realtime-Verfügbarkeiten voraussetzen. Somit werden für das jeweilige Hotel gänzlich neue Anforderungen geschaffen, die vom bisherigen Onlinevertrieb abweichen. Benötigt wird zum einen eine technische Schnittstelle (Direct Connect), die die Echtzeit-Übertragung von Raten und Verfügbarkeiten ermöglicht sowie zum anderen ein Management der CPC-Gebote (Bids). Gerade dieses Bid-Management wird in Zukunft der entscheidende Faktor sein, um eine maximale Sichtbarkeit des eigenen Preises zu erzielen. Wir von Be:con bieten unseren Kunden nicht nur ein innovatives Tool für das Bid-Management an, sondern führen auf Wunsch auch das Bid-Management für die Häuser durch.

Doch nun zu der von Ihnen gestellten Frage. Zu den Meta-Suchmaschinen gehört u.a. auch der Google Hotel Finder. Weitere Metas sind z.B. trivago (wurde mehrheitlich von Expedia übernommen), Tripadvisor und Kayak (gehört zu Priceline). Die Chancen und Perspektiven der Meta-Suchmaschinen sind dabei sehr unterschiedlich. Tripadvisor beispielsweise ist die weltweit größte Reise-Community der Welt und bietet ein enormes Potenzial für den Direktvertrieb. Wir sind sehr stolz das wir in Kürze die direkte Anbindung an tripadvisor anbieten und somit mit dem Google Hotelfinder und Trivago ein nahezu komplettes Portfolio an Meta-Suchmaschinen anbieten können.

Google genießt dabei sicherlich eine besondere Beachtung, denn das von Google gestartete Hotel Price Ads Programm spielt nicht nur Preise und Verfügbarkeiten in den Google Hotel Finder ein, sondern aktuell auch in die organischen Suchergebnisse, in Google+ Local („die gelben Seiten des Internets“) und in Google Maps. In Kürze wird Google sein Kernprodukt (Google Search) um eine wichtige Komponente erweitern und regionale Google+ Local Einträge deutlich stärker integrieren und auch seinen Kartendienst Maps deutlich erweitern, sodass diese beiden zusätzlichen Plattformen ebenfalls für einen sehr starken Direktvertrieb sorgen können. Allein die Tatsache das ca. 80% aller Reisen ihren Anfang durch die Eingabe in den Google-Suchschlitz nehmen, zeigt welch Potenzial hinter den Google Hotel Price Ads steckt. Wenn Sie so wollen, benötigt Google immer einen Klick weniger als die Konkurrenten, zu denen die Benutzer erst einmal auf die Website gelangen müssen.

Der Google Hotelfinder selbst ist natürlich ein Ergebnis der zahlreichen Daten, die Google auf seinen verschiedensten Plattformen aggregiert und auswertet. Das Ziel von Google ist es immer, dem Benutzer in der kürzesten Zeit das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Keine Reiseplattform vermag dies in Zukunft besser als der Hotelfinder, zumal der Hotelfinder noch lange nicht alle Funktionalitäten aufgeschaltet hat.

Der Hotelfinder bietet für ein Einzelhotel eine Riesenchance für einen „neuen“ starken Direktvertrieb. Dazu benötigt der Hotelier abr zwei Dinge: eine gute Schnittstelle plus eine Technologie, die das CPC-Management optimal ermöglicht sowie das Bid-Management selbst. Dem Revenue-Manager wird zukünftig der CPC-Manager folgen.

Letzten Endes muss man durchschnittlich bei dem „Cost per click“-System des Google Hotelfinder auch rund 15 Prozent an Provisionen zahlen – ist dieser Vertriebsweg damit nicht auch zu teuer für mittelständische Hotels?
Benkert: „Diese Aussage ist mir zu populistisch und wird sehr gerne von einigen Marktteilnehmern gebracht, die sich offensichtlich nicht mehr anders zu helfen wissen als ein großes Schreckgespenst an die Wand zu malen. Natürlich gibt das CPC-Modell nicht umsonst. Google, Trivago, Tripadvisor & Co. sind Wirtschaftsunternehmen, die Geld verdienen wollen. Wenn man sich nicht um diese neue Art des Vertriebs kümmert, dann wird es auch teuer. So war es damals als man den Buchungsportalen das Feld überlassen hat und so wird auch diesmal sein, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht. Doch derjenige, der eine eigene Anbindung hat und sein Bid-Management im Griff hat, der wird garantiert unter den magischen 15% Provison liegen. Und seien wir doch mal ehrlich, wer glaubt denn wirklich das in Zeiten der galoppierenden Marketingkosten Provisionen von 15% gehalten werden können? Es gibt doch bereist jetzt Gewinnwarnungen von Buchungsplattformen, die mit Sicherheit in weiter steigenden Provisionssätzen enden werden.

Unsere Kunden erzielen sehr gute Ergebnisse mit der Anbindung an die Meta-Suchmaschinen und die Kosten für die Anbindung haben sich in kürzester Zeit amortisiert. Aber selbstverständlich ist das kein Selbstläufer und man muss etwas Zeit dafür investieren. Wer das Knowhow für ein gutes Bid-Management nicht besitzt, der fragt uns oder beauftragt uns mit dem Bid-Management. Bid-Management in Verbindung mit einem guten Preis-Management ist wichtig, da in nahezu allen Meta-Suchmaschinen nicht alle Preise für ein Haus geich prominent dargestellt werden. Bei den Google Hotel Price Ads entscheidet ein recht komplexes Auktionsmodell darüber wer die prominentesten Plätze der Preisdarstellung erhält.

Die Höhe der CPC ist von Haus zu Haus verschieden und wird durch die Attraktivität des Hauses selbst und die Anzahl derjenigen beeinflusst, die einen Preis in die Meta-Suchmaschinen einspielen. Wir haben Kunden, die stellen als einziger einen Preis zur Verfügung und übergeben keine Verfügbarkeiten an die Buchungsportale, sodass diese auch keinen Preis in den Meta-Suchmaschinen einstellen können. Bei diesen Kunden ist der CPC natürlich recht niedrig. Kein Wettbewerb bedeutet auch kein Wettbewerb um die CPC-Höhe.

Also noch einmal als Fazit: CPC-Modelle bedeuten nicht das diese per se günstiger als die Provisionsmodelle der Buchungsplattformen sind. Wenn man sich aber a) damit beschäftigt und b) sich professionelle Hilfestellung holt, dann wird sich sehr schnell der Erfolg einstellen. Und zu guter Letzt: die Meta-Suchmaschinen sind nicht mehr aufzuhalten und werden wie schon in anderen Branchen in Kürze das Feld dominieren.“

Wird sich der Google Hotelfinder behaupten und führende Buchungsportale wie Expedia/hotels.com, Booking und HRS an der Spitze der Vertriebsplattformen ablösen?
Benkert „Noch einmal, der Google Hotelfinder ist kein Buchungsportal. Der Hotel Finder ist eine Plattform, auf dem in kompakter Art und Weise alle Preise der Marktteilnehmer dargestellt werden. Der Buchungsprozess als solcher findet dann jeweils auf der Buchungsplattform statt, die den Preis und die Verfügbarkeit auch zur Verfügung stellt. Oder aber eben auf der hoteleigenen Website, wenn das Hotel die direkte Anbindung wählt.

Mit Sicherheit wird zukünftig die Entscheidung bei wem die Buchung am Ende abgeschlossen wird auf den Meta-Suchmaschinen getroffen. Wenn ein Buchungsportal somit nicht mehr genügend Buchungen über diesen Kanal generieren kann, dann wird es ungemütlich für das Buchungsportal. Der Ausweg besteht dann nur über steigende Provisionssätze, um die Kosten für den Betrieb und die steigenden CPC-Gebühren für mehr Sichtbarkeit wieder aufzufangen. Doch bei dieser Diskussion sollte man sich dann immer vor Augen halten, das das Hotel noch selber bestimmt welche Plattform Verfügbarkeiten erhalten. Das Hotel erbringt schließlich die eigentliche Leistung, nämlich die zur Verfügungstellung eines Zimmers. Wer weiß, vielleicht erkennen die Häuser ja doch noch das die Abhängigkeit von den Buchungsportal in Zukunft gar nicht so groß ist, wie sie bisher erschien.“

August 2013 – Mehr Preisfreiheit: In Großbritannien muss die InterContinental Hotels Group (IHG) großen Online Travel Agencies (OTA) wie Expedia und booking.com einräumen, bestimmten Kunden Rabatte auf Zimmerraten geben zu dürfen. Dies sieht ein Kompromiss vor, der nun mit dem Londoner Office of Fair Trading geschlossen wurde. Damit gibt es zwar wieder mehr Wettbewerb bei Hotelbuchungen, doch wird diese wieder gewonnene Preisfreiheit eher die Handelsmacht der OTA stärken.

IHG InterContinental Hotels Group - Logo

Die OTA dürfen also nun ohne Widerspruch der Hotels Stammkunden (die bereits mindestens einmal über das Portal gebucht haben) oder Mitglieder von Bonusprogrammen eigene Rabatte bei der Hotelbuchung einräumen. Das Office of Fair Trading begann seine offizielle Untersuchung vor einem Jahr. Damals hatte IHG Expedia und booking.com in separaten Vereinbarungen untersagt, die von den Hotels emittierten Zimmerpreise weiter rabattieren zu dürfen. Das OFT sah darin eine Behinderung des Wettbewerbs.

Der Kompromiss lässt IHG die Möglichkeit, zumindest bei Neukunden die attraktivsten Zimmerpreise über die eigenen Buchungskanäle anzubieten. Inwieweit es bei Wiederbuchern und Bonusprogramm-Mitglieder nun zu einer Rabattschlacht mit Expedia und Booking.com kommen könnte, bleibt abzuwarten.

August 2013 – Sie wollen ein Zeichen setzen: 38 Hoteliers aus Regensburg werden vom 20. bis 30. September zehn Tage lang keine Hotelzimmer über Buchungsportale anbieten. Die Häuser werden stattdessen nun über die eigene Hotel-Homepage und das gemeinsame Buchungsportal hotels-in-regensburg.com buchbar sein.

38 Regensburger Hotels wehren sich gegen teure Buchungsportale und setzen ihre Kontingente im September für zehn Tage auf Null

„Wenn wir jetzt nicht anfangen, auch im Vertrieb auf eigenen Beinen zu stehen, dann werden wir in eine absolute Abhängigkeit von den kommerziellen Portalen geraten“, sagte Kathrin Fuchshuber vom Hotel Münchner Hof in Regensburg gegenüber der „Mittelbayrischen Zeitung“. Die Vertragsklauseln würden die Hoteliers in ihrer unternehmerischen Freiheit unverhältnismäßig einschränken, heißt es.

Die Kritik richtet sich gegen Provisionssteigerungen und die aufgezwungene Ratenparität. Die Bestpreisklausel von hrs.de steht im Zentrum – Deutschlands führendes Hotelbuchungsportal wurde dafür jüngst vom Bundeskartellamt erneut abgemahnt. Doch die Handelsmacht des Kölner Unternehmens bleibt davon zunächst unberührt. Gerade der neue, intransparente Suchalgorithmus bei hrs.de sorgt für Stirnrunzeln: Bei der Hotelsuche in Köln wird seit Einführung der neuen Hotelsuche stets das von derf HRS-Gründerfamilie Ragge selbst betriebene Hotel Savoy zuoberst genannt.

Trotz der Protestaktion bleiben einige Hotels in Regfensburg bei hrs.de buchbar

Die Regensburger Protesthoteliers wollen mit der Aktion und begleitender PR-Arbeit vor allem ihr eigenes Buchungsportal fördern. Man wolle keinen Krieg mit den Buchungsportalen, machte Martin Stadtmüller vom Hansa-Apart Hotel Regensburg deutlich. Die eingesparten Provisionen sollen einem sozialen Projekt in Regensburg zugute kommen. Gleichzeitig sollen Hoteliers in anderen Städten dazu aufgerufen werden, deren Beispiel zu folgen. „Traut euch, schließt euch zusammen“, so Ralph Schleupner vom Hotel Central.

Um sich weiter unbahängig von den mächtigen Buchungsportalen zu machen, könnten die Regensburger Hotels sich an den Google Hotelfinder direkt anbinden – doch dies überlassen sie weiterhin den großen Buchungsportalen und folgen damit dem bundesweiten Trend.

April 2013 – Bookassist stellte auf der ITB Berlin seinen neuen, revolutionären „Distribution Manager“ vor. Das ist eine Online-Vertriebslösung für Hotels, die es den Hoteliers ermöglicht, durch intelligente Umverteilungsmöglichkeiten gezielt die Marge zu verbessern.

Bookassist Distribution Manager

Channel Manager bieten den Hoteliers die unbedingt notwendige Funktionalität, mehrere Kanäle über eine bedienerfreundliche Oberfläche zu verwalten. Normalerweise sind jedoch diese Channel Manager agnostisch und berücksichtigten nicht, wo ein Hotel verkauft. Damit sind sie lediglich Softwaretools, die sind auf eine einfachere Gestaltung des Vertriebs ausgerichtet sind, ohne die Marge zu berücksichtigen.

„Den Schwerpunkt auf Einnahmen zulasten der Marge zu legen, macht keinen Sinn”, betont CEO Dr. Des O’Mahony. „Wir konzentrieren uns vollkommen darauf, die Margen für Hotels zu optimieren und richten alle unsere Anstrengungen auf dieses Ziel aus.”

Gerade der Fokus auf die Optimierung der Marge macht den Bookassist Distribution Manager zu einem unabdingbaren Tool für Hoteliers. Er ist ein strategisches Werkzeug und nicht nur eine bedienerfreundliche Schnittstelle zur Verwaltung des Online-Vertriebs.

Bookassist konzentriert sich seit vielen Jahren auf die Optimierung des Online-Direktgeschäfts von Hotels. Dem Unternehmen wurde kürzlich ein World Travel Award als World’s Leading Booking Engine Technology Provider verliehen, wodurch sein Stellenwert im Online-Direktgeschäft bestätigt wurde.

„Unsere Account Manager arbeiten ständig daran, die Performance des Online-Geschäfts für unsere Hotels zu verbessern. Dabei verzeichnen einige Kunden Direktverkäufe, die sich auf über 70 Prozent ihres gesamten Onlinegeschäfts belaufen”, erklärt O’Mahony.

Eine intelligente Verfügbarkeit über alle Kanäle ermöglicht Ihnen, Ihre Verfügbarkeiten auf jedem Online-Vertriebskanal einfach und individuell zu verwalten, anstatt alles pauschal in einen Topf zu werfen, was eine Margenkontrolle unmöglich macht. Aufgrund der durch Bookassist ermöglichten Margenstrategie wird die Verfügbarkeit automatisch immer dann umverteilt, wenn eine Buchung vorgenommen wird. Dadurch werden weniger bedeutende Kanäle mit oftmals geringen Margen geschlossen und stattdessen der Vertrieb über Ihre primären Kanäle mit höherer Marge bevorzugt, sobald die Verfügbarkeit knapper wird. So stellen Sie sicher, dass die letzten freien Zimmer immer dort verfügbar gemacht werden, wo es sein sollte – auf Ihrer eigenen Website, wo die Marge am höchsten ist.

„Unser System führt diese Umverteilung für Sie automatisch durch, so dass Sie auch bei sich sehr schnell ändernder Verfügbarkeit keine wertvollen Margen verlieren, nur weil Sie keine Zeit hatten, sich einzuloggen“, erklärt O’Mahony.

Der Zwei-Wege Bookassist Distribution Manager verbindet sich mit allen wichtigen Vertriebskanälen (Buchungsmaschine der eigenen Webseite, GDS, HRS, Booking.com, Expedia usw.) und ermöglicht den Hotels über eine leistungsstarke, bedienungsfreundliche Schnittstelle die direkte Kontrolle über ihre Verfügbarkeit und ihre Preise.

Die Aufrechterhaltung der Preisparität ist durch die Verwendung intuitiv verknüpfter Preise einfach. Mit nur einem einzigen Grundpreis können Sie sogar die gesamte Verteilung aller ihrer Raten auf zahlreichen Kanälen verwalten.

Entscheidend ist ebenfalls, dass Sie das Setup Ihrer Buchungsmaschine zur Anpassung an den Distribution Manager von Bookassist nicht, wie bei den meisten Channel Managern, vereinfachen müssen. Sie können das gesamte – auch komplexe – Setup Ihrer Buchungsmaschine importieren.

Bookassist hat bedeutende Pläne für die neue Plattform hinsichtlich der Integration von erheblich mehr Intelligenz. „Halten Sie sich auf dem Laufenden”, empfiehlt O’Mahony.

Der Bookassist Distribution Manager ist jetzt provisionsfrei zu einem jährlichen Festpreis erhältlich. Der Preis richtet sich nach der Zimmeranzahl des Hotels und der Anzahl der erforderlichen Kanäle.