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Juni 2017 – Sind wir Deutschen mit dem Smartphone spontaner? Wenn es darum geht, Urlaub zu buchen, dann ja. Das ergab eine Studie der Reisesuchmaschine kayak.de, die sich in ihrem dritten „Mobile Travel Report“ angeschaut hat, wie iPhone-, iPad-, Android- und Computeranwender ihren Urlaub planen. Analysiert wurden die Suchanfragen für die zehn beliebtesten Reiseziele. Das Ergebnis: Im Schnitt suchen die Deutschen auf ihren Tablets und Smartphones drei Minuten nach Flügen, bevor sie final buchen. Am Desktop benötigen sie dafür durchschnittlich vier Minuten. Noch flinker sind unsere polnischen Nachbarn, die sich schon nach zweieinhalb Minuten auf einen Flug festlegen und damit die unangefochtenen Schnellbucher im gesamteuropäischen Vergleich sind. Am gründlichsten recherchieren Computernutzer aus Österreich. Mit fünf Minuten lassen sie sich am meisten Zeit, bevor sie sich für einen Flug entscheiden.

Smartphone vs. Computer: Mobil buchen die Deutschen schneller

Mobil schlagen die Deutschen vor allem bei günstigeren Flugangeboten zu und geben mit dem Smartphone oder Tablet durchschnittlich sechs Prozent weniger für die An- und Abreise aus, als am Rechner. Anders ist es bei der Hotelsuche: Während iOS-User durchschnittlich am meisten für Unterkünfte in 3- bis 4-Sterne-Hotels ausgeben, übernachten Android-User mit 108 Euro durchschnittlich am günstigsten. Die Wahl des Reiseziels fällt zwischen Smartphone- und Computer-Usern unterschiedlich aus. Während bei iOS-Nutzern Palma de Mallorca das meistgesuchte Reiseziel ist, liegt bei Android- und Computer-Nutzern Bangkok auf Platz eins.

In diesem Jahr berücksichtigt der Report auch textbasierte Tools wie den Facebook Messenger und sprachbasierte Systeme wie Alexa und Google Home. So hat die Reisesuchmaschine in der Umfrage ihre Nutzer ebenfalls gefragt, was sie bereits über Chatbots wissen und welche Erwartungen sie an diese haben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die technische Innovation in Deutschland zunächst noch etablieren muss: Die Mehrheit der Deutschen ist mit dem Thema Chatbots noch nicht vertraut. 78 Prozent der Befragten wissen nicht, was ein Chatbot ist. Fast genauso viele (77 Prozent) gaben an, wissentlich noch nie einen genutzt zu haben. Mit nur 22 Prozent der Befragten, die angaben, mit Chatbots vertraut zu sein, ist Deutschland das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Russische und spanische Nutzer sind der Technologie gegenüber offener eingestellt. Mehr als die Hälfte der Befragten in diesen Ländern ist mit Chatbots vertraut bzw. hat diesen Dienst bereits genutzt.

Immer mehr User können sich mit der technischen Unterstützung von Bots anfreunden. Mehr als ein Viertel der Deutschen sieht einen Nutzen in Chatbots bei der Reiseplanung. Vor allem die Flexibilität bei den Servicezeiten gefällt 37 Prozent der Befragten. Die Umfrage zeigt aber auch, dass Deutsche Chatbots gegenüber skeptisch eingestellt sind: Nur 8 Prozent der Befragten haben keinerlei Bedenken bei der Nutzung.

Schließlich wurde für den Report das Suchverhalten in Interaktion mit dem KAYAK Chatbot untersucht. Das Ergebnis: Deutsche Nutzer suchen am häufigsten nach Flugangeboten nach New York. Abgesehen vom Big Apple suchen die Deutschen per Chatbot vermehrt nach europäischen Zielen. Besonders beliebt sind Flüge nach Berlin, London, Palma de Mallorca und München. Was die Hotelsuche angeht, so landet die deutsche Hauptstadt auf dem Siegertreppchen, gefolgt von der amerikanischen Metropole New York.

Weitere spannende Ergebnisse und Infografiken des Mobile Travel Report stehen hier zum Download bereit: www.kayak.de/news/mobile-travel-report-2017/

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Februar 2017 – Stayya.de, die neue Buchungsplattform mit fairen Konditionen, startet jetzt richtig durch. Mit der soeben erfolgten Gründung der Deutschen Hotelgenossenschaft (DHG) eG soll auch personell eine starke Branchenallianz gegen steigende Provisionsforderungen der marktführenden Hotelbuchungsportale geschaffen werden. In der Genossenschaft kann sich jedes Hotel auf einfache und effiziente Weise beteiligen, um einen direkten, ehrlichen Buchungskontakt zwischen Hoteliers und Gästen zu ermöglichen und beide Seiten flächendeckend ohne Provisionsdruck online zusammenzubringen. Online ist die DHG unter https://hotelgenossenschaft.de/ erreichbar.

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In der Genossenschaft organisieren sich die Hoteliers untereinander mit ihren Interessen und bestimmen sämtliche Marketingaktivitäten mit, während stayya.de ihre gemeinsame Buchungsplattform bildet – sowohl für kleine als auch große Häuser.

In den Aufsichtsrat der Deutschen Hotelgenossenschaft wurden führende Branchenexperten berufen. Gemeinsam wollen sie mit ihrer Expertise stayya.de als Alternative zu großen Portalen etablieren. Professor Dr. Gabriel Dukaric ist Hochschuldozent für den Studiengang Master International Tourism Management an der Hochschule Heilbronn. Arne Kurowski ist seit über 25 Jahren Projektentwickler und selbstständiger Hotelier eines renommierten Vier-Sterne-Hauses auf Rügen. Hotelier Christian Kübler hat langjährig Erfahrungen als General Manager und war zuletzt als Geschäftsführer im Onlinevertrieb der Kurzreisehotellerie aktiv. Alexander Haas ist Steuerberater und spezialisiert auf die Betreuung von Hotels. Stefan Schäfers führt einen traditionsreichen Familienhotelbetrieb und steht der Genossenschaft neben Dan Leisner, E-Commerce-Spezialist und Geschäftsführer von stayya.de, als zweiter Vorstand zur Verfügung. Hotelier Wolfgang Heidel, der schon die Portale ruegen-abc.de und reise-10.de initiiert hat, hat die Gründung der Genossenschaft für die Privathotellerie in den letzten Monaten maßgeblich unterstützt.

„Der genossenschaftliche Gedanke ist eine gute Sache! Er befähigt die deutsche Hotellandschaft, sich aus der Abhängigkeit der etablierten Plattformen zu lösen und eine eigene Plattform für die Online-Vermarktung aufzubauen“, so Gabriel Dukaric zur Motivation hinter der Initiative.

Dan Leisner anlässlich der Genossenschaftsgründung und Formierung des Aufsichtsrats: „Die Branche ächzt seit Jahren unter den Herausforderungen und Zwängen des aktuellen Online-Vertriebs. Die wollen wir mit geballtem Know-how lösen. Unsere eigene Buchungsplattform ist preislich transparent. Bei uns kann jedes Hotel ohne großen Aufwand mitmachen, von Gästekontakt und Buchungsvorteilen unmittelbar profitieren. Mit unserem schlagkräftigen Aufsichtsrat wollen wir neue Branchenstrukturen realisieren. Endlich engagieren sich Hoteliers selbst für ihre Sache – und für die ihrer Gäste.“ Informationen und Kontakt unter https://hotelgenossenschaft.de/.

Das Portal ist unter stayya.de seit Frühjahr 2016 online. Rund 500 Hotels haben sich bislang auf der Plattform registriert. Keines wird durch die Teilnahme von anderen, etablierten Portalen ausgeschlossen. Aber die neue Alternative bietet ihnen bessere Konditionen und den direkten Gästekontakt. Die Hotels sind bei der Ansprache der Gäste beteiligt. Mitglieder der Hotelgenossenschaft zahlen acht Prozent Provision, bei Folgebuchungen eines Gastes nur noch ein Prozent. Ein Euro pro Buchung wird außerdem für gemeinnützige Zwecke gespendet. Die Hotels können darüber hinaus zusätzliche Vertriebskanäle über das Portal nutzen.

Februar 2017 – Das neue Buchungsportal auf der Website des Vier-Sterne-Superior-Hotels The Monarch Hotel Bad Gögging ermöglicht eine noch einfachere Anfrage, Buchung und Verwaltung von Tagungs- und Seminarräumen des Convention Centers. Der Trierer MICE-Spezialist Meetingmasters.de liefert die Web-Technologie und geht mit seinem MICE-Tool „More Direct“ flexibel auf die individuellen Bedürfnisse des Hotels ein. In gemeinsamer Zusammenarbeit wird so der Service für die Veranstaltungsplaner optimiert.

The Monarch Hotel Bad Gögging

Ab sofort ist es mit nur wenigen Klicks möglich, auf monarchbadgoegging.com einen der zwölf Veranstaltungsräume in Niederbayerns größtem Tagungshotel zu buchen oder sich über deren Verfügbarkeit zu informieren. Detaillierte Tagungsanfragen können direkt auf dem Buchungs­portal von monarchbadgoegging.com binnen kürzester Zeit bearbeitet werden. „Uns bietet das Buchungstool die Möglichkeit, noch flexibler auf die individuellen Kundenbedürfnisse einzugehen“, erklärte Simone Steber, Convention Sales Manager des Hotels. Das Haus ist das erste Einzelhotel, das das Buchungstool „More Direct“ von meetingmasters.de in die eigene Website integriert. Die Nutzung der Web-Lösung bedeutet für alle Beteiligten eine erhebliche Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.

Das Monarch Hotel und den MICE-Spezialisten meetingmasters.de verbindet eine langjährige Partnerschaft. Somit war es für das Vier-Sterne-Superior-Hotel schnell entschieden, auf die professionelle Buchungstechnologie von meetingmasters.de zurückzugreifen. Zudem habe das MICE-Tool von meetingmasters.de optisch als auch inhaltlich direkt überzeugt. „Es ist toll, dieses Projekt gemeinsam umgesetzt zu haben, und wir freuen uns über eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit“, bestärkt Simone Steber.

Februar 2017 – Wer heute einen Hotelaufenthalt plant, informiert sich meist vorab auf der hoteleigenen Webseite. Die Online-Buchung erfolgt dann in vier von fünf Fällen über die zwei größten Buchungsplattformen Booking.com und Expedia. Das 2015 in Amsterdam gegründete und mit dem begehrten “Challenger of the Year Award” ausgezeichnete Start-up Hotelchamp hat eine intelligente Lösung zur Personalisierung von Webseiten entwickelt, die Besucher davon überzeugt, direkt über die Hotelseite zu buchen. Durch die Nutzung der Technologie, erhöhen Hotels ihre Konversionsrate signifikant und werden somit unabhängiger von den Buchungen über große Portale.

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Gründer von Hotelchamp: CEO Kristian Valk (links) und CMO Kasper Middelkoop (rechts)

Klassische Hotelwebseiten sind statisch, d.h. jeder Besucher bekommt das Gleiche zu sehen. Mithilfe personalisierter und überzeugender Anreize kreiert Hotelchamp dynamische Webseiten. Je nachdem, woher ein Besucher kommt und welche Interessen er hat, werden für ihn relevante USPs bzw. individuell passende Angebote angezeigt. Online Travel Agencies nutzen schon seit einiger Zeit bewährte Methoden, die den Buchungsprozess vereinfachen und zugleich von der Buchung überzeugen. Bislang war eine solche Technologie für viele Hotels nicht zugänglich und deshalb vor allem Branchenriesen vorbehalten. Mit Hotelchamp werden die Karten nun neu gemischt.

Mehrwert für Hotels
Hotelchamp funktioniert als ein “Software as a Service”-Modell, bei dem sich der Preis an der Größe des Hotels orientiert und ab 229 Euro monatlich beginnt. “Unsere Kunden erhalten in der Regel einen Return on Investment, der drei bis viermal über ihren Ausgaben liegt. Im Gegensatz zu kommissionsbasierten Modellen anderer Anbieter wollen wir keinen Anteil am Erfolg und bieten grundsätzlich einen festen Preis an”, sagt Kristian Valk, CEO von Hotelchamp. Weltweit vertrauen bereits ca. 1.000 Hotels in über 30 Ländern auf die Expertise von Hotelchamp. Unter den Kunden finden sich neben deutschen Unternehmen, wie Ameron Hotels auch privat geführte Häuser sowie internationale Ketten.

Hotelchamp wurde 2015 von Kasper Middelkoop und Kristian Valk gegründet. Das schnell wachsende Start-up aus Amsterdam hat bewährte Methoden entwickelt, direkte Hotelbuchungen zu erhöhen und die Kundenbindung zwischen Hotel und Gast zu stärken. Das Ziel von Hotelchamp ist es, Hotels nachhaltig im Direktvertrieb zu unterstützen und zugleich Gästen einen besseren Service zu einem günstigeren Preis anzubieten. Hotelchamp beschäftigt derzeit ein Team von mehr als 45 Mitarbeitern an ihrem Hauptsitz in Amsterdam sowie Vertriebsstellen in Berlin und Barcelona. Zu den Kunden zählen international und national renommierte Hotels und Hotelketten.

Mit „Booking.com Analytics“ und dem „Optimierungscenter“ haben Hoteliers und Unterkunftsbetreiber Zugriff auf genauere Buchungsstatistiken sowie Reportings und erhalten Empfehlungen für die Verbesserung der Performance auf dem Buchungsportal

Juli 2016 – Das Reiseportal Booking.com verbessert sein Angebot für die weltweit mehr als 962.000 Hotel- und Unterkunftspartner und launcht weitere neue und kostenlose Analysetools. Booking.com Analytics bietet datenbasiertes Reporting in Echtzeit. Das neue Optimierungscenter versorgt Hoteliers und Anbieter mit datengetriebenen Handlungsempfehlungen, um die Performance der Unterkunft auf Booking.com zu optimieren. Beide Tools werden über ein integriertes und personalisierbares Dashboard gesteuert und stehen allen Partnern von Booking.com ab sofort weltweit kostenlos zur Verfügung.

„Unsere Partner wollen relevante Daten und konkrete Handlungsempfehlungen in Echtzeit, die ihnen dabei helfen, den Umsatz, den sie über Booking.com generieren, kontinuierlich zu steigern. Unsere neuen Tools bieten genau das – und zwar maßgeschneidert und on demand“, erklärt Remco van Zanten, Global Director Partner Services bei Booking.com.

Mit Booking.com Analytics haben Hotelpartner Zugriff auf verschiedene Buchungsstatistiken und -reportings: so kann die eigene Performance jeweils mit den Buchungs-Daten aus dem Vorjahr, einer Vergleichsgruppe (alle Unterkünfte der gleichen Art und Sternekategorie innerhalb des Reisezieles), einer Mitbewerberauswahl (10 Unterkünfte nach Wahl des Partners) sowie dem Marktumfeld (alle Unterkünfte am Reiseziel des Partners, unabhängig von Art und Sternekategorie) verglichen werden. Mithilfe der Reservierungsstatistik lassen sich die Buchungen außerdem im Jahresverlauf ansehen. Des Weiteren kann das eigene Ranking auf Booking.com mit dem der Mitbewerber verglichen werden.

Das Booking.com Analytics-Dashboard bietet darüber hinaus Einblicke in das Buchungsverhalten der Kunden: in der Bucherstatistik erhalten Hoteliers und Unterkunftsbetreiber beispielsweise Informationen über das genutzte Endgerät, den Reiseanlass und das Herkunftsland ihrer Kunden. Außerdem können Daten zu den Buchungsfenstern abgefragt werden, die darüber Auskunft geben wie lange im Voraus die Kunden ihren Hotelaufenthalt buchen.

Das Tool erlaubt es, verschiedene Analyse-Zeiträume (7, 14, 30, 60, 90 oder 365 Tage ) auszuwählen. Hotelpartner werden mit praktischen Tipps zur Handhabung sowie mit Erklärungen durch das System geleitet.

Die Daten aus dem Dashboard fließen in das sog. Optimierungscenter ein. Auf Basis der Daten erstellt das System dann eine Liste mit Handlungsempfehlen und Maßnahmen, mit deren Hilfe Partner ihre Performance auf Booking.com steigern können. Der Erfolg der Maßnahmen kann wiederum im Booking.com Analytics Dashboard im Zeitverlauf überprüft werden.

Die beiden neuen Tools stehen den weltweiten Partnern von Booking.com ab sofort in 42 Sprachen zur Verfügung. Weitere neue Funktionen sollen in Kürze hinzugefügt werden. Partner, die sich bereits registriert haben, haben über BookingSuite zudem Zugriff auf das neue RateIntelligence Tool, das Booking.com kürzlich vorgestellt hat.

März 2016 – MICE-Spezialist Meetago stellt auf der ITB gemeinsam mit Expedia MeetingMarket erstmals eine Instant-Book-Lösung für den MICE-Einkauf vor. Damit erweist sich Meetago einmal mehr als Innovationstreiber: Ab sofort ist es möglich, im strategischen Einkauf etablierte Prozessqualitäten mit den Vorzügen der Echtzeitbuchung von Tagungsräumen, Hotelzimmern, Equipment und Verpflegung zu verbinden.

Udo Lülsdorf

Udo Lülsdorf, Gründer und Geschäftsführer von Meetago

Im Zuge der Kooperation integriert Meetago den von Expedias Tagungsportal MeetingMarket stammenden Instant-Book-Workflow in ihre Systemwelt. Die Partnerhotels der Expedia-Gruppe, welche in Meetingmarket gelistete sind, profitieren dabei von einer deutlich stärkeren Nachfrage. Im Gegenzug gewährt Expedia Meetago europaweite Exklusivität im Strategic-Buyer-Segment. Damit ist erstmals auch im strategischen Einkauf ein vollautomatisierter Buchungsprozess in Echtzeit möglich.

„MICE- und Geschäftsreiseprozesse werden in Zukunft immer weiter miteinander verschmelzen. Dazu gehört auch die Anpassung des Beschaffungsworkflows an die im Geschäftsreisebereich etablierten Standards. Mit der Integration des Instant-Book-Workflow in das Meetago Eco-System gestalten wir diesen Trend von der Spitze her mit. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um die MICE-Branche gemeinsam mit unserem strategischen Partner HRS weiter zu professionalisieren“, sagte Udo Lülsdorf, Gründer und Geschäftsführer von Meetago.

Andreas Nau, Expedia Brand’s Managing Director Central Europe

Andreas Nau, Expedia Brand’s Managing Director Central Europe

„Wir freuen uns über die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Meetago, weil wir mit unseren zwei etablierten Marken im Bereich MICE-Einkauf neue Maßstäbe setzen und den positiven Wandel in der Branche innovativ mitgestalten können“, sagte auch Andreas Nau, Expedia Brand’s Managing Director Central Europe. Und weiter: „Instant Book wird im MICE-Einkauf eine immer größere Rolle spielen, nicht nur für Veranstaltungsplaner, die umgehend ihre Buchung bestätigt haben wollen, sondern auch für unsere Hotelpartner, die von der höheren Prozesseffizienz profitieren.“

Instant-Book ist als Modul tief in das Meetago-Eco-System integriert und perfekt mit den von RFP Bid Manager und MICE Procurement Solution vertrauten Prozessen und Funktionen verzahnt. Kundenspezifische Einkaufsbedingungen lassen sich zukünftig auch problemlos im Instant-Book-Workflow hinterlegen. Gleiches gilt für Pauschalen und Discountfunktionen. „Sicherheit, Transparenz und Effizienzgewinne sind jederzeit gewährleistet. Unseren Firmenkunden steht damit eine weitere innovative Buchungsoption zur Verfügung“, so Udo Lülsdorf.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der im Januar 2016 gestarteten Pilotphase wird MICE Instant Book zunächst ausschließlich für Deutschlands Metropolen angeboten. Ziel ist ein baldiger europaweiter Roll-Out. Udo Lülsdorf: „Das System hat sich bewährt, das Feedback unserer Kunden ist durchweg positiv und in Großstädten wie Berlin, München oder Düsseldorf können wir bereits ein attraktives Portfolio für sehr kurzfristig anberaumte Small Meetings bieten.“

Hotel Room Reservation - Photo: StokpicFebruar 2016 – Jetzt haben Reiseanbieter auch im E-Commerce Hochkonjunktur: Zwischen Januar und April plant der Großteil der Bundesbürger den Sommerurlaub und das zunehmend online. Doch gerade im eTravel-Segment kommt es besonders häufig zu Buchungsabbrüchen. Ein Grund dafür ist die große Auswahl an Anbietern, die sich gegenseitig mit den besten Angeboten übertrumpfen – für den User geradezu eine Aufforderung, sich auch auf anderen Reiseseiten und Buchungsportalen umzuschauen. Kein Wunder also, dass 88 Prozent aller Urlaubssucher die Seite ohne Buchung verlassen. Um dies zukünftig zu vermeiden, gilt es für Reiseanbieter im E-Commerce, den Interessenten im Moment des Abbruchs gezielt anzusprechen und die richtige Hilfestellung zu geben, um aus dem Urlaubssucher schließlich einen Urlaubsbucher zu machen. Wie dies funktioniert, erklären die Experten von Ve Interactive.

Das Buchen von Urlaubsreisen ist meist keine spontane Entscheidung, die schnell und mittels weniger Klicks umgesetzt wird. Die meisten Urlaubssucher nehmen sich Zeit für die Suche nach ihrem idealen Reiseziel: Es geht schließlich nicht um das nächste Kleidungsstück, sondern um die schönste Zeit des Jahres und zugleich um deutlich höhere Ausgaben als beim üblichen Onlineshopping.

Statistiken belegen, dass im Durchschnitt vom ersten Klick auf die Seite eines Reiseanbieters bis zur finalen Buchung etwa 24 Tage vergehen. Umso wichtiger ist es hier, dem Interessenten den passenden Service an die Hand zu geben, anstatt ihn in der Masse der Angebote sich selbst zu überlassen. Ein smarter Ansatz ist es beispielsweise, dem Urlaubssucher die Möglichkeit zu bieten, sich das angesehene Reiseangebot als Merkzettel per E-Mail zuzusenden. So kann der Interessent die Buchung ganz entspannt zu einem späteren Zeitpunkt, auch auf einem anderen Endgerät und mit nur einem Klick wieder aufnehmen und abschließen.

Ist der Interessent im Buchungsprozess schon weiter fortgeschritten und bereits bei der Eingabe seiner persönlichen Daten angelangt, sind unbeantwortete Fragen zum Angebot ein häufiger Abbruchgrund. Ein Service-Layer, der den Interessenten im Moment des Abbruchs gezielt anspricht, kann hier die nötige Hilfestellung geben. So können zum Beispiel die wichtigsten USPs des Reiseanbieters gezeigt, oder auf die Servicehotline verwiesen werden.

Verlässt der User die Seite auch dann ohne Buchung, obwohl er sich schon ein spezifisches Reiseangebot angesehen hat, sollte der Reiseanbieter sich bemühen, beim Interessenten weiterhin in Erinnerung zu bleiben. Bewegt sich der User nach seiner Reiserecherche auf weiteren Websites – um etwa Angebote zu vergleichen – kann ihm durch gezieltes Retargeting mittels dynamischer Werbebanner sein Angebot noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Dadurch wird die Chance signifikant erhöht, dass er auf die Ursprungsseite zurückkehrt und die Reise doch noch bucht. Für den Reiseanbieter stellen CPO-Modelle hier eine ideale Lösung dar, weil Kosten nur dann entstehen, wenn der Kunde die Reise tatsächlich bucht. Werbeausgaben in diesem Bereich können so deutlich effizienter gestaltet und damit günstiger werden.

Service-Layer und andere Conversion-Tools: Was bringen solche Lösungen in der Praxis?
Am Beispiel der deutschen Website der internationalen Hotelkette Best Western wird deutlich, welchen Effekt zusätzliche Services auf die Performance der Onlineumsätze haben können: Das Ziel von Best Western Deutschland war es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seite zu verbessern, indem die Abbruchrate reduziert und die Conversion Rate nachhaltig gesteigert wird. Ve Interactive setzt dazu einen Service-Layer im Corporate Design des Unternehmens ein, der mit dem Interessenten interagiert, sobald dieser die Buchung abbricht. Bei offenen Fragen bekommt der User dadurch direkt die richtige Hilfestellung aufgezeigt: Der Layer führt die wichtigsten Vorteile von Best Western Hotels auf und weist für weitere Fragen zusätzlich auf den Kundenservice hin.

Allein der Einsatz dieses Layers hat dazu geführt, dass 62 Prozent der Buchungsabbrecher doch noch auf der Seite bleiben. Die Click to Conversion Rate nach Aktivierung des Layers im Check-Out beträgt ganze 36 Prozent. Auf diese Weise konnte der Gesamtumsatz der deutschen Brandwebseite von Best Western um ganze 2,5 Prozent gesteigert werden.

„Vor allem im Bereich Travel ist ein Buchungsabbruch meist gleichbedeutend mit einem ‚Auf Nimmerwiedersehen’. Um den Urlaubsucher direkt von seinen Angeboten zu überzeugen, sollten Travelanbieter den Suchprozess des Users deshalb mit sinnvollen Services unterstützen und ihn so zu einem glücklichen Reisebucher machen. Dies wird als zusätzlicher Service wahrgenommen, zusätzlich führt eine Kombination aus Neukundenansprache mittels Prospecting und weiteren Onsite-Lösungen außerdem zu einer nachhaltig steigenden Gesamtperformance der Website des Reiseanbieters“, erklärt Oliver Graf, Geschäftsführer der Ve Interactive DACH GmbH.