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Juni 2017 – Die Digitalisierung bietet Hoteliers und Gastronomen viele Möglichkeiten, Betriebsprozesse effizienter zu gestalten und neue Vertriebswege zu nutzen. Dabei ist es nicht immer leicht, sich bei der Vielzahl der angebotenen Softwarelösungen zurechtzufinden. Worauf Unternehmer bei der Auswahl neuer Software achten müssen und warum Cloud nicht gleich Cloud ist, erklären Karl Jonderko von Gastronovi, Kassensystem- und Softwareanbieter für die Hotellerie und Gastronomie, und Philipp Berchtold vom Vertriebspartner Ibelsa, Hotelmanagement-Software.

gastronovi_Hotel_im Einsatz

In der Hotelbranche stellt die Digitalisierung eine große Chance dar. Individueller Service und mehr Leistung bei weniger Aufwand: Um diese Vorteile bestmöglich nutzen zu können, sind flexible, nahtlos ineinandergreifende Komplettlösungen gefragt. Neben einer intuitiven Bedienbarkeit, rät Karl Jonderko bei der Anschaffung neuer Software vor allem auf die Integrationsmöglichkeiten zu achten: „Ähnlich wie bei einem Hausbau müssen alle Teile vom Fundament bis zum Dach nahtlos zusammenpassen.“

Für einen automatischen Datenaustausch in Echtzeit sind Schnittstellen zwischen einzelnen Softwarelösungen unerlässlich: Um beispielsweise am Ende eines Hotelaufenthaltes eine Gesamtrechnung erstellen zu können, müssen die Daten aus dem Kassensystem der Hotel-Gastronomie auch in der Hotelmanagement-Software verfügbar sein. Der Gedanke, eine solche intuitiv bedienbare Komplettlösung zu schaffen, steht in der Zusammenarbeit zwischen Gastronovi und Ibelsa zentral.

Philipp Berchtold, Geschäftsführer von Ibelsa, beobachtet den Markt der Hotel-Softwareanbieter seit vielen Jahren. Einen Trend sieht er insbesondere in jenen Apps, die dem Gast eine selbstständige Verwaltung der Buchung ermöglichen. Am Ende profitieren beide Seiten: Mehr Service für den Gast, weniger Verwaltungsaufwand für den Gastgeber. „Hoteliers sollten neugierig sein auf den betriebswirtschaftlichen Nutzen automatisierter Prozesse“, bekräftigt Berchtold.

Eine Software in der Cloud bietet zahlreiche Vorteile: Datensicherheit, Zahlen in Echtzeit oder einen geringen Wartungsaufwand. Doch Cloud ist nicht gleich Cloud, weiß Ibelsa-Geschäftsführer Berchtold: „Für Hoteliers lohnt es sich genau hinzuschauen und sich zu informieren, um im Sinne der Datenschutzgesetze sicher zu agieren“. Wo liegen die Daten? Wer ist der Vertragspartner? Welche Datenvereinbarungen wurden geschlossen? Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen wurden umgesetzt? Diese grundsätzlichen Fragen sollten Gastronomen und Hoteliers ihren Softwareanbietern stellen.

Gastronovi-Marketingleiter Karl Jonderko weiß: „Zukunftsfähig sind jene Lösungen, die durchlässig arbeiten, sich nahtlos miteinander verknüpfen und somit eine echte Erleichterung für den Anwender darstellen.“ Dabei wird der flexible Datenaustausch zwischen den Systemen eine immer wichtigere Rolle spielen, ist sich Philipp Berchtold von Ibelsa sicher: „Mitentscheidend für den Erfolg eines Hotels ist der Aufbau einer guten CRM-Kundendatei“.

Gastronovi stellt zusammen mit seinem Kooperationspartner Ibelsa die Hotel-Komplettlösung aus der Cloud auf einer gemeinsamen Deutschland-Roadshow vor. Der nächste Termin findet am 06. Juni 2017 von 15:00 bis 18:00 Uhr in Hannover statt. Interessenten können sich per Mail roadshow@gastronovi.de anmelden.

März 2017 – IDeaS Revenue Solutions wächst: Mit der jüngsten Übernahme von Smart Space geht an den lukrativen MICE-Markt. Mit der Cloud-Lösung analysieren Hoteliers ihre Geschäftstrends und der Betriebsleistung von Tagungs- und Veranstaltungsflächen. Event Manager können die Software zur mühelosen Planung, Verwaltung und Preisgestaltung ihrer Veranstaltungsflächen Lösungen für dynamische Daten und visuelle Analysen einsetzen.

Smart Space Dashboard

Durch die Kombination von Smart Space mit der Lösungs-Suite von IDeaS für das Hotel Revenue Management schließt IDeaS die Lücke zwischen dem Revenue Management und dem Vertrieb und Marketing von Veranstaltungsflächen und wird somit der Anforderung an Technologieanbieter gerecht, Hotels einen ganzheitlichen Ansatz für die kombinierte Vertriebs- und Revenue Management-Strategie bereitzustellen.

„Wir führen unser Know-how im Revenue Management und die auf den Vertrieb und die Strategie für Veranstaltungsflächen ausgerichteten Funktionen von Smart Space zusammen. Dadurch ermöglichen wir es unseren Kunden, bei Vertrieb, Vermarktung und Verwaltung ihrer Veranstaltungsflächen weitaus präziser und zielgerichteter als je zuvor vorzugehen“, so Sanjay Nagalia, Chief Operating Officer bei IDeaS. „Diese Akquisition bietet eine beispiellose Gelegenheit, die bislang voneinander abgeschotteten Funktionsbereiche zusammenzuführen und das Revenue Management in den Geschäftsbereich Veranstaltungen zu integrieren. Wir freuen uns, Smart Space bei IDeaS begrüßen zu können.“

Umsatzpotenziale bei Veranstaltungsflächen
Die weltweiten Ausgaben für Tagungen und Veranstaltungen steigen auch weiterhin. Es ist daher umso wichtiger, dass Hotelmanager ebenso wie Event Manager das gesamte Ausmaß der Geschäfte mit Gruppen kennen. Smart Space stellt durch die übersichtliche Darstellung der Konferenz- und Veranstaltungsnachfrage in einem leistungsstarken Online-Tool eine feste Verbindung zwischen Revenue Management und Event Sales her. Es zieht nahtlos Daten für die strategische Verwaltung von Konferenzen und Veranstaltungen aus anderen Vertriebs-Tools ein und ermöglicht somit eine gemeinsame und optimierte Preisgestaltung für die Geschäfte mit Gruppen.

Smart Space ist in London ansässig. Details der Transaktion werden nicht offengelegt. Die bestehenden Kundenverträge von Smart Space gehen auf IDeaS über und werden zu den bereits bestehenden Bedingungen erfüllt.

März 2016 – Trivago investiert in Base7booking, ein cloud-basiertes Property-Management-System (Cloud-PMS). Mit der innovativen Cloud-Plattform von Base7booking haben Hoteliers Zugriff auf wettbewerbsfähige Technologien. Hingegen hat Trivago mit seiner Plattform Zugang zu über 120 Millionen Reisenden weltweit. Eine Integration beider Plattformen ermöglicht es Hoteliers, einfach mit Millionen von Reisenden in Kontakt zu treten und Direktbuchungen über ihre eigene Webseite zu generieren.

trivago buys base7booking

„Unser Ziel ist es, wichtige Synergien zu erschließen und Hoteliers enorme Möglichkeiten zu eröffnen. Trivago und Base7booking wollen Hoteliers dabei unterstützen von altmodischer Stift-und-Papier-Arbeitsweise zu einer digitalen Arbeitsweise zu wechseln und diese mit konkurrenzfähiger Buchungstechnologie auszustatten. Das wird Hoteliers dabei unterstützen, mit nur wenigen Klicks Direktbuchungen zu generieren”, sagte Johannes Thomas, Geschäftsführer von Trivago.

Die Zusammenarbeit mit Base7booking ermöglicht es Hoteliers, die Kontrolle über ihren Vertrieb zu behalten und ihre unternehmerische Freiheit zu bewahren. Laut einer aktuellen Studie von Phocuswright planen zwei Drittel der Hoteliers ihren Direktbuchungskanal zu stärken. Trivago und Base7booking unterstützen Hoteliers genau dabei erfolgreich zu sein.

Die Cloud-PMS Plattform von Base7booking wurde von Schweizer Hoteliers entwickelt, die mit den auf dem Markt bisher verfügbaren Technologien unzufrieden waren. Die Plattform ist auf die Bedürfnisse von Hoteliers mit Häusern von bis zu 75 Zimmern zugeschnitten. Sie hilft ihnen dabei ihr Hotel effizient zu verwalten. Der Online-Zugriff über die Cloud verspricht eine hohe Flexibilität und ermöglicht es Hoteliers, unabhängig von ihrem Standort zu arbeiten und mit Ihrem Hotel zu kommunizieren. Derzeit verwalten Hoteliers aus mehr als 40 Ländern ihre Häuser über Base7booking.

Frank Martin, Hotelier und Gründer von Base7booking, erklärte dazu: „Wir sind Hoteliers, die andere Hoteliers dabei unterstützen, die zunehmenden digitalen Anforderungen zu meistern. Unsere cloudbasierte Plattform macht Technologie zugänglich für alle Hoteliers und spart Ihnen viel Zeit im Alltag. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit trivago. Hoteliers, die Base7booking nutzen, bekommen die Chance einfacher mit den 120 Millionen Reisenden auf Trivago in Kontakt zu treten.“

September 2013 – Das renommierte Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO wählt hetras als einen wichtigen Technologiepartner für das “FutureHotel” Projekt. Dieses Projekt, welches alle Themen rund um das Hotel der Zukunft behandelt, nimmt jetzt den nächsten Schritt von der Theorie zur Realität mit einem neuen Hotel, das als Innovationsfeld dienen wird.

Hotelzimmer aus dem Urban Living Lab im ZVE in Stuttgart (Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO)

Das Hotel Schani Wien mit geplantem Eröffnungsdatum Ende 2014 wird nicht nur die zukunftsweisenden Technologien in die Realität umsetzen, sondern es wird auch eine Umgebung sein, in der die neuesten Innovationen ausprobiert werden können. Das Ziel ist es zu erfahren, was der Hotelgast heutzutage wirklich von einem Hotelaufenthalt erwartet: angefangen von der Reservierung, über Check-In und Check-Out, bis zur Hotel Lobby und den Zimmern. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen sollen einzelne Elemente im Sinne der Gästezufriedenheit in den laufenden Hotelbetrieb integriert werden.

Das Fraunhofer IAO hatte das “FutureHotel” Projekt im Jahr 2008 ins Leben gerufen und zuerst ein zukunftsweisendes Hotelzimmer realisiert, den Showcase FutureHotel in Duisburg. Seit 2012 existiert in Stuttgart im “Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE” ein weiteres Labor namens Urban Living Lab. Seit Projektbeginn wurde hier bereits ein faszinierender Prototyp einer Hotellobby sowie eines Hotelzimmers entwickelt. Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE haben seit seiner Eröffnung im Juni 2012 bereits über 9000 Gäste besucht.

Die nächste Phase des Projektes involviert nun auch den Bereich der Hoteltechnologie. Nach einer eingehenden Analyse der Systeme auf dem Markt haben sich das Fraunhofer IAO und das Hotel Schani Wien jetzt für hetras entschieden. Zwei der entscheidenden Faktoren für die Wahl waren, dass die Lösung auf einer echten Cloud-Technologie basiert und gleichzeitig eine offene Plattform anbieten kann, um mit anderen innovativen Partnern leichter und schneller integrierbar zu sein.

Vanessa Borkmann

Dipl.-Ing. (Arch.) Vanessa Borkmann, am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO verantwortlich für das Projekt, erklärt die Entscheidung: “Von allen Software-Anbietern, die wir analysiert haben, hat uns der Ansatz von hetras eindeutig überzeugt. hetras hat eine Lösung für zukunftsorientierte Hoteliers entworfen und umgesetzt. Das Unternehmen ist damit einer der Vorreiter in der Hotel Technologie Branche. hetras ist zwar ein junges Unternehmen, aber schon heute erfolgreich bei mehreren anspruchsvollen Hotels und Hotelketten in komplexen Umgebungen implementiert.”

Ulrich Pillau

Ulrich Pillau, Geschäftsführer von hetras, fügt hinzu: “Wir sind höchst erfreut unter den vielen etablierten und großen Technologie Firmen in der Hotelbranche vom Fraunhofer IAO und Hotel Schani Wien ausgewählt worden zu sein. Wichtiger noch betrachten wir aber das Fraunhofer IAO mit dem “FutureHotel“ Projekt als idealen Partner für unser Bestreben, mit hetras die Wahl für alle Hoteliers der nächsten Generation zu sein. Die hetras Gründer und Techniker haben das Produkt entwickelt unter Berücksichtigung einer fortschrittlichen und sauberen Web Service Architektur. Dies erlaubt höchste Flexibilität, wenn es um die Integration mit Drittsystemen geht. So können diese Lösungen nicht nur direkt mit den hetras Datenbanken und Funktionen kommunizieren, sondern es können auch ganze Teile des Benutzer Interfaces an Dritte ausgelagert oder angepasst werden.“

April 2013 – Jahrelange Probleme mit Hardware, Datenbanken, Lizenzierung und Support beim Legacy-Produkt Fidelio Suite 8 haben ein Ende: das Hotel Prinz in München ist mit einem rein cloud-basierten Hotelmanagementsystem von hetras endlich in der Moderne angekommen. Christian Dorow, Inhaber und Manager des Hotels, investierte viel Zeit in seine Entscheidung. “Ich betrachte mich selbst als Pionier: Ich bin nicht nur als erster Münchner Hoteldirektor in die Cloud gewechselt, sondern habe hetras auch dabei unterstützt, das Produkt weiter zu konzipieren und zu entwickeln.”

Christian Dorow  vom Hotel Prinz München
Christian Dorow vom Hotel Prinz München

Das kleine, aber stilvolle Vier-Sterne-Hotel Prinz in München, das nur einen kurzen Spaziergang vom hetras Hauptsitz in München entfernt liegt, hat die klaren Vorteile der Cloud-Architektur bereits erfahren. “Letzten Monat stürzte auf einem unserer Rezeptions-Terminals die Festplatte ab”, erzählte Dorow. “Ich habe dann einfach einen alten Computer angeschlossen, im Browser die hetras URL eingegeben und war innerhalb von Minuten wieder online. Mit Fidelio Suite 8 hätte das vielleicht Tage gedauert, an die Kosten möchte ich gar nicht denken.”

Hotel Prinz in München
Hotel Prinz in München

Dorow ist selbst Experte im Bereich Hotel-Software und hat seit Beginn der Datenverarbeitung in der Hotelbranche viel Erfahrung gesammelt. Er arbeitete nicht nur mit Legacy-Produkten wie Fidelio, sondern auch mit Protel.

Sehr guter Kontakt zur Entwicklungsabteilung
“Herr Dorow ist kein typischer hetras Kunde”, erläutert Martina Hahler, Produktmanagerin bei hetras. “Er ist ganz klar ein Power-User und weiß, was er will. Teilweise dank seiner Unterstützung konnten wir eine innovative und überaus effektive Vertriebsoberfläche für Reservierungsvermittler entwerfen und entwickeln.”

Das Hotel Prinz weist fast das ganze Jahr über hohe REVPAR Werte auf. Der Grund ist jahrelange Erfahrungen bei der Preisoptimierung, besonders während der häufigen Münchner Messen und anderen Veranstaltungen wie dem Oktoberfest. Durch die neue Vertriebsoberfläche gehört das Hotel Prinz auch weiter zu den Spitzenhotels nach REVPAR in seiner Kategorie.

“Wir haben uns das Ziel gesetzt, den Einsatz des Systems zu optimieren, damit ich auch Mitarbeiter einstellen kann, die nicht aus der Hotelbranche sind. Sie können dann praktisch sofort mit voller Kraft loslegen”, fügte Dorow hinzu. “Das hetras Team ist sehr offen für neue Ideen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen, um dieses Ziel zu erreichen.”

Eine echte Alternative
Ulrich Pillau, Co-Geschäftsführer bei hetras, überrascht die gestiegene Nachfrage nach hetras bei Fidelio-Kunden nicht. ”Hoteliers suchen seit Jahren nach einer Alternative. Unsere Cloud-Technologie, ein leistungsstarkes, aber ebenso bedienerfreundliches Property Management System, das integrierte Channel Management und eine einfache monatliche Gebühr entsprechen den Anforderungen von unabhängigen Hotels und Hotelketten gleichermaßen.”