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Neues MICE Live Buchungsportal startet noch 2018 – Backend-Entwicklung mit MICE access in finaler Phase – Entscheidende Weichenstellung für weitere Levels der Digitalisierung

September 2018 – In diesen Tagen werden entscheidende Weichen gestellt: Noch vor Jahresende bringt fiylo ein neues Buchungsportal an den Start, bei dem auch nicht-standardisierbare Events live gebucht werden können. Damit wird eine weitere digitale Lücke im MICE-Business geschlossen. Zusammen mit MICE access, dem IT-Partner aus Norderstedt bei Hamburg, wurden nun mit ausgewählten Locationanbietern die wichtigsten Suchkriterien eruiert. Dazu fanden Workshops in Berlin und Hamburg mit reger Beteiligung statt.

Sehen Sie dazu einen aktuellen Beitrag bei HOTELIER TV:

https://youtu.be/1oCi0hz455I

„Allen Beteiligten wurde schnell klar, dass wir in der entscheidenden Phase sind und die nächsten Herausforderungen in der Digitalisierung stark beeinflussen“, resümierte Bernd Fritzges, Geschäftsführender Gesellschafter von fiylo International. Der renommierte MICE-Manager gilt als einer der treibenden Kräfte der Digitalisierung im milliardenschweren Geschäft mit Meetings, Incentives, Conferences und Events. Auch als Vorstandsvorsitzender des einflussreichen Verbandes Deutscher Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) setzt sich Fritzges mit Verve und Geschick für die schrittweise Digitalisierung der MICE-Buchungen ein.

Bernd Fritzges

Bernd Fritzges

Buchungen von Tagungsflächen und Locations für klar eingrenzbare Kriterien wie zum Beispiel 15 Konferenzgäste und entsprechender Bewirtung und Bereitstellung technischer Services wie Beamer, Leinwände, Flipcharts und Wlan-Zugänge sind längst standardisiert und lassen sich in Live Booking Buchungsportalen lückenlos abbilden. Auch die Buchung von Locations z.B. bei fiylo gelten als etablierte Meilensteine der MICE-Digitalisierung. Nun sollen nicht-standardisierbare Events wie komplexe Firmenevents mit mehreren Veranstaltungsteilen, Sonderevents wie Autopräsentationen, private Feierlichkeiten wie Hochzeiten und Jubiläen und andere ebenso online buchbar gemacht werden. In zwei Workshops wurden dazu die wichtigsten Basiskriterien und Buchungsmerkmale erarbeitet. „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich“, soll dabei laut fiylo-Topmanager Bernd Fritzges abgefragt werden. Eine Quadratur des Kreises? „Wir werden in Kürze die Quotierung einer komplexen Eventanfrage mit belastbaren Daten automatisieren“, ist Fritzges überzeugt.

Dazu wird einerseits der Buchungsprozess komplett neu aufgestellt, andererseits die Zahl und Tiefe der Daten der Locationanbieter beträchtlich erhöht. Die Eventanfrage wird dann über ein neues Abfragetool auf http://www.fiylo.de gestartet. Die sekundenschnelle Beantwortung kann aus dem System von MICE access erfolgen. „Dies wird die bislang sehr zeitraubende und aufwändige manuelle Beantwortung von Eventanfragen erheblich reduzieren“, prognostiziert Fritzges. Zudem sollen so Marketingpräsenz und internationale Reichweite der Locationanbieter massiv erweitert werden.

Zu den wichtigsten Kriterien einer nicht-standardisierbaren Eventanfrage zählen:

  • Art der Veranstaltung
  • Ablauf / Timing
  • Anzahl Gäste/Teilnehmer
  • Benötigte Flächen/Räume
  • Bestuhlung/Ausstattung
  • Benötigte Technik
  • Budgetrahmen (Kann-Option)
  • Kontaktdaten

Dem gegenüber stehen zentrale Angebotskriterien wie u.a.

  • Raumkosten & Nebenkosten
  • Bereitstellung Technik & Equipment
  • benötigtes Personal
  • Menge Catering (ggf. extern)
  • Aufwand für Rahmenprogramm
  • Aufwandspauschalen für Reinigung, Logistik etc.

Wichtige Rahmendaten wie eine aussagekräftige Fotogalerie, Leistungsübersicht, Preisliste der Nebenkosten, FAQ und AGB werden von fiylo im Locationprofil zweisprachig dargestellt.

„Einen weiteren interessanten Rationalisierungseffekt wird die Digitalisierung mit sich bringen“, bringt Fritzges es auf den Punkt. Die Optimierung, sprich: Reservierung von Flächen für eine bestimmte Frist, wird beim Live Booking wegfallen können. Was in der MICE-Branche in der Vergangenheit oftmals für Irritationen und Missverständnisse sorgte, wird durch die automatisierte Quotierung auch komplexer Eventplanungen obsolet.

Über fiylo Deutschland GmbH: Noch unter dem Namen locationportale GmbH wurden 2007 die führenden Onlineportale für Locations, Veranstaltungsstätten und Eventdienstleister in den wichtigsten deutschen Städten und Ballungsgebieten entwickelt. Mit der Namensänderung 2016 in fiylo (Find Your Location) wurde die Zusammenlegung der einzelnen Stadtportale vollzogen, um auch Locations außerhalb der Ballungszentren in die Lage zu versetzen, ihre Sichtbarkeit im Internet zu verstärken und den Planern von Events eine flächendeckende Recherche zu ermöglichen. fiylo ist ein provisionsfreies Portal und konzentriert sich mit dem eigenen Redaktionsteam auf die Erstellung von topaktuellen, mehrsprachigen Präsentationen und verfügt daher über eine außergewöhnliche Datenqualität. Inzwischen gehört fiylo zum weit verbreiteten Hilfsmittel von Veranstaltungsorganisatoren und Eventprofis.

November 2016 – Die App Gustaffo unterstützt als mobiler Concierge Hotelpersonal und begeistert Gäste – ein einfacher Weg für Hotelgäste, digital Informationen und Services abzurufen. Sie soll die Gäste zufriedener und Hotels effizienter machen.

Hotel Gold Gustaffo

Eine Win-Win-Situation für Hotelmitarbeiter, Hotelbetreiber und Gäste gleichermaßen zu schaffen, ist das erklärte Ziel des sogenannten „mobilen Concierge“ Gustaffo vom gleichnamigen Wiener Startup. Er bietet zahlreiche Services rund um den Hotelaufenthalt, nimmt Bestellungen auf und liefert spezifische Informationen rund um die Uhr. Österreichs größter Hotelbetreiber „Vienna House“ konnte Anfang 2016 als erster Kunde gewonnen werden. Vienna House brachte mit seinen über 30 Hotels in acht Ländern, in denen Gustaffo bereits erfolgreich im Einsatz ist, Erfahrung und Wissen darüber ein, was Gäste wirklich wollen und verpasste so dem mobilen Concierge den Feinschliff.

Die Leistungen des mobilen Concierges sind umfangreich: Vom Web Check-in oder Web Check-out, über Weckruf, Room Service, digitale Gästemappe, Taxiservice, Sightseeing-Tipps, digitale Bereitstellung von Zeitungen oder Zeitschriften bis hin zur Tischreservierung im hoteleigenen Restaurant oder der Buchung einer Wellnessbehandlung im Spa – der Hotelmitarbeiter an der Rezeption erhält durch seinen digitalen „Kollegen“ einen direkten, schnellen und unkomplizierten Kommunikationskanal für Wünsche, Fragen und Anliegen der Hotelgäste. So bleibt mehr Zeit für die persönliche Betreuung am Empfang – oder für den Live-Chat mit dem Gast, den Gustaffo ebenfalls im Repertoire hat.

Ein großer Pluspunkt ist die einfache Handhabung. Um den mobilen Concierge in Anspruch zu nehmen, genügt es, sich via Smartphone ins Hotel-WLAN einzuwählen. Der Gast wird anschließend automatisch zur Web-App des mobilen Concierges weitergeleitet und kann ihn sofort nutzen. Ob Englisch, Französisch oder Finnisch – Gustaffo spricht die Muttersprache des Gastes.

„Nicht nur die Tatsache, dass sich der mobile Concierge an unterschiedlichste Hotelsoftware anbinden lässt, überzeugte interessierte Hotels in hohem Maße“, resümiert Thorsten Guggenberger, CEO von Gustaffo die Vorteile. „Die Digitalisierung ist in der Hotelbranche noch nicht wirklich angekommen. Mit dem mobilen Concierge ist es jedoch ein einfacher und kosteneffizienter Weg, auch die sogenannten ‚Digital Natives‘ – also die zukünftige Generation von Hotelgästen, die mit Apps und mobilen Services aufgewachsen sind und das Smartphone praktisch immer bei sich tragen – abzuholen und ihnen einen gewissen ‚Wow‘-Effekt im Hotel bieten zu können.“

Vor allem die schnelle und einfache Kommunikation zwischen Hotel und Gast findet begeisterten Anklang. „Die einfache Handhabung für Gäste und Hotelpersonal, aber insbesondere die Individualisierungsmöglichkeiten für jedes Hotel, sind ein herausragender Mehrwert, mit dem wir uns gegenüber Mitbewerbern abgrenzen können“, so Stefan Urdl, Head of IT von Vienna House.

Das Basispaket umfasst einen Live-Chat mit der Rezeption, die Mehrsprachigkeit, Reporting sowie das Content Management System. Nach Bedarf können weitere Pakete wie zum Beispiel Gästemappe, Room Service, Wetter oder Hotelservices hinzugebucht werden. In einer dreimonatigen kostenlosen Probezeit können sich Neukunden vom Leistungsportfolio überzeugen lassen.

Interessant für Hotelmanager ist die Reportfunktion, die sämtliche Informationen über die digitalen Interaktionen mit den Gästen dokumentiert. „Dies ermöglicht es dem Hotelmanagement den Hotelservice zeitnah zu beobachten und zu bewerten sowie Trends und versteckte Potenziale zu identifizieren, um so zukünftig noch gezielter und serviceorientierter auf die Gästewünsche reagieren oder diese sogar vorweg erfüllen zu können“, ergänzt Thorsten Guggenberger.

September 2014 – Keine Angebote von der Stange, sondern individuelle Reiseberatung: Das ist Ziel des neuen Reiseportals tripsuit.com. „Hotels oder Flüge online buchen, das ist einfach. Doch wie geht man einen Schritt weiter und findet online den perfekten Urlaub, der genau zu einem passt? Die beiden Kölner Gründer Maximilian Soltner und Alexander Holzhammer wollen mit einem intelligenten Algorithmus als digitaler Berater den Reisenden kennenlernen. „Nicht, um ihm dann nicht etwas zu verkaufen, sondern ihn zu beraten und genau die Reiseinhalte zu servieren, die zu seiner Person, seiner Situation, seinen Interessen und seinem Reisetyp passen. So können sich Reisehungrige durchschnittlich neun Stunden Recherche ersparen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Tripsuit - digitaler Reiseberater

“Tripsuit.com wird mit jeder Benutzung besser, da es den Reisenden besser kennenlernt und ihm immer passendere Ergebnisse vorschlagen kann“, erklärte Usabilty-Experte Maximilian Soltner. „Ab dem zweiten Urlaub können wir fragen: Reist du wieder mit Hund? Soll ich wieder nach einem Hotel mit Beachvolleyball Feld suchen? Du liebst Frankreich, schonmal an Lyon gedacht?”

“Die Branche macht derzeit zwei Fehler: Zum einen setzt sie voraus, dass ein Urlauber weiß, wo er hinmöchte. Das ist aber bei über 30 Prozent der Nutzer zunächst nicht der Fall. Zum anderen konzentriert sie sich sehr stark auf Preis und Bewertungen. Außer Acht gelassen wird dabei allerdings, dass für jeden Reisenden verschiedene Dinge wichtig sind”, meint Alex Holzhammer.

“Umfragen zeigen, dass die Nutzer überwältigt sind von den vielen Informationen, die auf Reiseplattformen auf sie einprasseln. Man wird nicht beraten, sondern mit Werbebotschaften überhäuft. Unser Ansatz daher: Mehr ist weniger. Wir zeigen unseren Besuchern nur die Informationen, die für sie wirklich von Belang sind. Und erklären ihm vor allem auch, warum gerade diese Destination, dieses Hotel oder diese Aktivität für ihn oder sie spannend ist“, erläutert Co-Gründer Soltner.

Noch im Herbst soll der erste Prototyp online gehen und die ersten Betatester eingeladen werden. Geld soll vor allem über Provisionen verdient werden.