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November 2013 – Hotelzimmer reservieren und gleich bezahlen: So soll man es künftig bei Accor machen. Bei accorhotels.com wurde nun dazu das Direktüberweisungsverfahren „Sofort Überweisung“ integriert. Um ein Zimmer in einem der 200 Accor Hotels in Deutschland zu buchen, muss man also nicht mehr per Kreditkarte bezahlen.

accorhotels.com

Erklärtes Ziel von Accor ist es, den Direktvertriebskanal accorhotels.com weiter auszubauen. Da viele Kunden davor zurückscheuen, ihre Kreditkarte für Onlinebuchungen zu verwenden, können auf accorhotels.com viele Angebote auch ohne Kreditkarte bequem und direkt gebucht werden. „Sofort Überweisung ist neben der Kreditkarte die optimale Ergänzung unseres Bezahlportfolios“, so Michael Mücke, Chef bei Accor Hospitality Germany. „Die Echtzeitbestätigung des Zahlungseingangs bringt den Hoteliers Sicherheit in den Geldflüssen und für die Planung der Auslastung der Zimmer. Für unsere Kunden bietet die Bezahllösung noch mehr Komfort bei der Onlinebuchung auf accorhotels.com. Zur Garantie für den besten Preis im Internet kommt die Sicherheit beim Bezahlen hinzu“

Der Kunde wählt das gewünschte Hotel auf accorhotels.com und gibt bei der Onlinebuchung einfach „Sofort Überweisung“ als Zahlungsweg an. Auf dem verschlüsselten Zahlungsformular gibt er dann seine Bankverbindung und die Zugangsdaten ein und bestätigt abschließend mit einer TAN. Die Überweisung wird dann wie gewohnt von der Bank bearbeitet. Nach Abschluss der Buchung erhält das gebuchte Hotel eine Echtzeitbestätigung und profitiert damit vom schnellen Zahlungseingang. Für die Bezahlung mit der „Sofort Überweisung“ ist keine Registrierung notwendig – ein onlinefähiges Bankkonto genügt. Die Bezahl-Transaktion funktioniert wie eine automatisierte, sekundenschnelle Vorkasse via Überweisung, bei der keine Zusatzgebühren anfallen.

November 2013 – Zurück zur alten Tugend: Die Hotelbuchung auf der eigenen Webseite ist am günstigsten. Wie es früher einmal war, so soll es beim Grand Hotel Elysee Hamburg auch künftig wieder sein. Hotelier Eugen Block sagt damit offen den Hotelbuchungsportalen HRS & Co. den Kampf an.

Grand Elysée Hotel Hamburg: Wer direkt bucht, bekommt den günstigsten Preis - 15 Euro günstiger als bei HRS & Co

Fachbuch zum Thema:
Hotel Marketing: Leitfaden zur Optimierung von Marketingmaßnahmen in der Hotellerie – Von André Fläckel

Vor dem Hintergrund der vom Bundeskartellamt zweimal gerügten Ratenparität, die beispielsweise HRS seinen Hotelpartner oktroyiert, ist dieses Vorgehen nicht ungewöhnlich. Weil Block als harter Macher gilt, findet dieser Vorstoß großes Medienecho. Dabei besinnt man sich im 511-Zimmer-Hotel Elysee nur auf alte Prämissen – der Service bei der Onlinebuchung (oder telefonischen Zimmerreservierung) ist im eigenen Betrieb besser als bei Dritten. „Buchungsportale verlangen von den Hoteliers zwischen 15 und 25 Prozent des Übernachtungspreises – und bieten dafür weder dem Gast noch dem Hotel einen angemessenen Service“, meinte Block gegenüber der „Welt“.

Doch nur wenige Hoteliers investieren konsequent in die Direktvermarktung. Vorreiter war die Münchner Hoteliersfamilie Geisel Ende der 1990er-Jahre – damals wurde eines ihrer Hotels aus allen Buchungsportalen herausgenommen und fortan – bei hohem Stammgästepotential – nur direkt vermarktet.

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August 2013 – Die Marketingkooperation Kinderhotels erweitern die Direktbuchungsmöglichkeiten: Gemeinsam mit Seekda wurde nun die Anbindung an den Google Hotelfinder und das Preisvergleichsportal trivago.de geschaffen.

kinderhotels.com

Die Partnerhotels sind auf kinderhotels.com per Google Maps auswählbar. Jedes Hotel hat zudem die Möglichkeit, das direkte Buchungstool samt Zahlungsfunktion auf der eigenen Webseite mit zusätzlichen Funktionen, wie Channel Management und Schnittstelle zu den Google Hotelprice Ads und trivago zu integrieren. „Die Direktbuchungsschiene wird ab heuer so intensiv wie noch nie zuvor ausgeschöpft. Direktbuchungen zu 0% Buchungsprovision werden mit Seekda auf Hotelwebseiten, Themenportalen und Metasuchmaschinen möglich. Bereits in den ersten Wochen nach der Umstellung des Kinderhotel Portals auf seekda, konnte ein signifikanter Anstieg des Buchungsvolumens verzeichnet werden“, sagte Klaus Niederacher, COO von Seekda.

Immer mehr Hotelgruppen und Themenportale wurden bereits auf die Vorteile eines eigenen Direktbuchungsportals für ihre Mitglieder aufmerksam. Angesichts des Preis- und Leistungsdrucks durch viele Buchungskanäle und der Notwendigkeit einer breiteren Vertriebspolitik ist dies ein logischer Schritt, der für das Bestehen am Markt von immer größerer Relevanz ist. Ein funktionierender Online-Vertrieb ist ein „must-have“, dem aufgrund der fortschreitenden Technologie und Verschiebung zum E-Commerce niemand entkommt. Statistiken der DACH-Länder bestätigen den wachsenden Online-Buchungstrend und Direktbuchungswerte auf Hotelwebseiten mit bis zu 60% – wie zuletzt der Vertriebsmonitor der ÖHV. Es darf nicht vergessen werden, dass auch Stammgäste mittlerweile den einfachen Informationszugang bevorzugen und online buchen. Begriffe wie „Urlaub mit Kindern“ oder „Familienurlaub“ sind schnell in einer Suchmaschine eingegeben und führen prompt zum jeweiligen Themenportal.

Mai 2013 – Hyatt.com zeigt den Weg in den Direktvertrieb: Das nun neu gestaltete Portal von Hyatt Hotels präsentiert alle Häuser mit Videos und 360-Grad-Panoramafotos. Hyatt.com ist nun auch in zehn Sprachen verfügbar, darunter auch auf Deutsch. Der Fokus wird allerdings auf die Hotelgäste von morgen gesetzt: Das Hotelportal ist nun auch auf Japanisch, Koreanisch und in zwei Chinesisch-Versionen aufrufbar.

hyatt.com - Grand Hyatt Berlin

Hotelgäste sollen nun auch leichter die Hotels bewerten bzw. in Social Media markieren können. Dazu wurden die führenden Tools integriert. Die Buchungsstrecke wurde optimiert und gibt die vollständige Rate in verschiedenen Währungen an.

Grundlage der neuen Webentwicklung sind die Ergebnisse einer Befragung von 22.000 Hyatt-Gästen. „Das Re-Design von hyatt.com ist eines der größten E-Commerce-Projekte, die wir bisher unternommen haben“, sagte Bill Bernahl, als Vice President bei Hyatt zuständig für E-Commerce.