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September 2014 – Neues von Google für die Hotellerie: Der Google Hotelfinder setzt stark auf 360-Grad-Panoramafotos. Darauf macht der Marketingspezialist Martin Nowak aufmerksam. Das Lindner Hotel BayArena Leverkusen ist das erste Hotel mit diesem neuen Standard in Deutschland.

Lindner Hotel BayArena Leverkusen bei Google Hotelfinder

„In dem neuen Layout werden bis auf ein Foto nur noch die 360-Grad-Aufnahmen gezeigt“, so Nowak. Das habe zur Folge, dass nur noch ausgesuchte (Hotel-zertifizierte) Google-Fotografen die Berechtigung haben, Hotels unter dem gerade neu eingeführten Standard aufzunehmen.

August 2013 – Die Marketingkooperation Kinderhotels erweitern die Direktbuchungsmöglichkeiten: Gemeinsam mit Seekda wurde nun die Anbindung an den Google Hotelfinder und das Preisvergleichsportal trivago.de geschaffen.

kinderhotels.com

Die Partnerhotels sind auf kinderhotels.com per Google Maps auswählbar. Jedes Hotel hat zudem die Möglichkeit, das direkte Buchungstool samt Zahlungsfunktion auf der eigenen Webseite mit zusätzlichen Funktionen, wie Channel Management und Schnittstelle zu den Google Hotelprice Ads und trivago zu integrieren. „Die Direktbuchungsschiene wird ab heuer so intensiv wie noch nie zuvor ausgeschöpft. Direktbuchungen zu 0% Buchungsprovision werden mit Seekda auf Hotelwebseiten, Themenportalen und Metasuchmaschinen möglich. Bereits in den ersten Wochen nach der Umstellung des Kinderhotel Portals auf seekda, konnte ein signifikanter Anstieg des Buchungsvolumens verzeichnet werden“, sagte Klaus Niederacher, COO von Seekda.

Immer mehr Hotelgruppen und Themenportale wurden bereits auf die Vorteile eines eigenen Direktbuchungsportals für ihre Mitglieder aufmerksam. Angesichts des Preis- und Leistungsdrucks durch viele Buchungskanäle und der Notwendigkeit einer breiteren Vertriebspolitik ist dies ein logischer Schritt, der für das Bestehen am Markt von immer größerer Relevanz ist. Ein funktionierender Online-Vertrieb ist ein „must-have“, dem aufgrund der fortschreitenden Technologie und Verschiebung zum E-Commerce niemand entkommt. Statistiken der DACH-Länder bestätigen den wachsenden Online-Buchungstrend und Direktbuchungswerte auf Hotelwebseiten mit bis zu 60% – wie zuletzt der Vertriebsmonitor der ÖHV. Es darf nicht vergessen werden, dass auch Stammgäste mittlerweile den einfachen Informationszugang bevorzugen und online buchen. Begriffe wie „Urlaub mit Kindern“ oder „Familienurlaub“ sind schnell in einer Suchmaschine eingegeben und führen prompt zum jeweiligen Themenportal.

Februar 2013 – Schlappe für Hotelnex: Die Hotelbuchungs-Lösung der HGK wird zunächst keine direkten Schnittstellen zu den wichtigsten Buchungsportalen HRS und hotel.de herstellen können. Dies wurde heute mitgeteilt. „Die Frage, inwieweit eine solche Schnittstelle verweigert werden kann, ist derzeit noch Gegenstand kartellrechtlicher Prüfungen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Nun soll der Hotelnex-Channel-Manager an trivago.de angeschlossen werden. Die Anbindung an den Google Hotelfinder, die Buchungsmaske für die eigene Internetseite (responsives Webdesign) und eigene Hotelportal sollen wie geplant in Kürze gestartet werden.

Nadine Klare: Hotelnex muss ohne Schnittstellen zu HRS und hotel.de starten
Nadine Klare: Hotelnex muss ohne Schnittstellen zu HRS und hotel.de starten

„Wir sehen unsere neue Lösung als eine zukunftsträchtige Alternative, da die Metasuchmaschinen, wie Google oder Trivago für den Buchenden im Internet immermehr an Bedeutung zunehmen werden“, betont Nadine Klare, Projektleiterin Online-Vermarktung der HGK. Davon, dass sich Hotelnex mittelfristig als leistungsstarke, brancheneigene Vermarktungsplattform erfolgreich etablieren wird, ist Klare weiterhin fest überzeugt: „Immer mehr Hoteliers sind davon überzeugt, dass die Reduzierung der Abhängigkeit von großen, branchenfremden Buchungsportalen eine entscheidende Frage für die wirtschaftliche Zukunft der mittelständischen Hotellerie ist. Diese Erkenntnis wird unserer gemeinsamen Vermarktung einen entscheidenden Schub geben und dazu beitragen, Hotelnex als starke Marke auch in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.“

Modernste Technologie, die Direktanbindung an den Google Hotelfinder und der sehr günstige Provisionssatz machen hotelneX nach Nadine Klares Worten zu einer ernsthaften Alternative zu den etablierten „Platzhirschen“ am Markt. Das clevere Komplettpaket garantiert dem teilnehmenden Hotelier eine optimale Vertriebsstruktur mit der die Direktbuchungen im Hotel mittelfristig deutlich ansteigen werden.

Hotelnex wird auch auf der ITB Berlin (Halle 6, Messestand 143a) und auf der Internorga (Halle B4.OG, Messestand 302) präsentiert.

November 2012 – Die Hotelsuche im Internet wird auf neue Füße gestellt: Nicht nur hrs.de, sondern auch deren Tochterunternehmen hotel.de sowie booking.com richten ihre Hotelsuche auf Gästebewertungen aus. Das Kölner Buchungsportal, führend in Europa, hatte kürzlich die Umstellung des Suchalgorithmus bekannt gegeben. Dabei sind u.a. Gästebewertungen ein wichtiges Kriterium für die Auflistung der Hotels.

HRS Hotelsuche Hamburg 30.11.2012

Durch diese neue Prämisse ergibt sich mitunter ein seltsames Bild: Sucht man beispielsweise in Hamburg nach einem Doppelzimmer für eine Nacht erscheint auf Platz ein das Hotel Wine Coffee & More Suite Hotel am Stadtrand. Auf Platz zwei wird das Hotel Villa Wandsbek angezeigt, auf Rang drei das Hotel Impala. Alle drei Häuser unterscheiden sich im Preis (85 bis 115 Euro) und den Kategorien. Auch die Gästebewertungen (von 8,0 bis 9,6 Punkten bei maximal 10 möglichen Punkten) geben keinen Aufschluss auf den Suchmechanismus. Interessant ist, dass auf Platz vier dieser Adhoc-Suche das „Nichtraucherhotel“ in Hamburg-Eilbek angezeigt wird – und dies bei einer Rate von 175 Euro.

hotel.de Hotelsuche 30.11.2012

Auch die Suche bei HRS-Tochter hotel.de ergibt kein klares Bild: Dieselbe Hotelsuche (1 Doppelzimmer, 2 Personen, 1 Übernachtung vom 30.11. auf 01.12.) ergibt auf Platz eins das Mittelklasse Hotel Helgoland fernab der City (78 Euro, 7,2 Punkte von maximal 10 Punkten in der Gästebwertung), auf Platz zwei Das luxuriöse Park Hyatt in der Innenstadt (285 Euro, 8,9 Punkte) und auf Platz drei das privat geführte Hotel Wache (94 Euro, 7,3 Punkte).

booking.com Hotelsuche HH 30.11.2012

Bei HRS-Konkurrent booking.com erscheint die Hotelsuche dezidierter an der Gästebwertung orientiert zu sein. Bei der aktuellen Suche in Hamburg wird zuoberst das Hotel Europäischer Hof zentral gelegen am Hauptbahnhof (Raten 115 bis 165 Euro, 8,6 Punkte „fabelhaft“) aufgeführt. Auf Platz zwei kommt das NH Hotel City (189 Euro, 8,2 Punkte „sehr gut“) und auf Platz drei das Grand Elysee (220 bis 250 Euro, 9,0 Punkte „hervorragend“).

Google Hotelfinder - Hotelsuche Hamburg - 30.11.2012

Beim kürzlich in Deutschland auch offiziell gestarteten Google Hotelfinder stehen Preis und Lage im Vordergrund der Hotelsuche. Die aktuelle Hotelauswahl bietet auf Platz eins das Crowne Plaza (99 Euro je Nacht), gefolgt von Arcotel Rubrin (134 Euro), The George Hotel (185 Euro) und Empire Riverside Hotel (129 Euro). Die nebenstehende Stadtkarte ermöglicht ganz nach bewährter Google-Manier die bequeme Suche eines Hauses in bevorzugter Lage. Zusammenfassungen von Gästebewertungen werden auch angezeigt, stehen hier aber nicht im Vordergrund.

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November 2012 – So geht Hotel heute: Die Einkaufskooperation HGK startet nun ein eigenes Hotelbuchungsportal, um den Direktvertrieb ihrer Hotelmitglieder zu stärken. Premiere für das von der Hamburger Hotelmarketing-Afentur BE:CON konzipierte Buchungsportal ist am 26. November. Wie das Portal heißt, ist noch nicht bekannt. Dies und weitere Einzelheiten (Buchungsprovision rund 10%?) wird auf der HGK-Roadshow am 26. November in Hannover und am 28. November in Stuttgart bekannt gegeben.

So geht Hotel heute: HGK will Direktvertrieb von Hotels stärken
So geht Hotel heute: HGK will Direktvertrieb von Hotels stärken

Ziel des HGK-Hotelportals soll sein: „Mehr Umsatz, mehr Buchungen, weniger Provisionen“. Die Präsentation steht auch unter dem Motto „Ärger mit Provisionen bei Hotelportalen…“ – hohe Kommissionen sollen nun der Vergangenheit angehören. HGK-Mitgliedern sollen nur eine „sehr geringe Provision“ bezahlen, heißt es vorab. Wie hoch diese ausfällt, wurde noch nicht verlautbart. Das HGK-Buchungstool kann als Internet Booking Engine (IBE) in die Hotel-Website integriert werden. Intergiert ist auch ein Channel Manager, der die Zimmerverfügbarkeiten und Raten an führende Portale wie HRS, hotel.de, booking.com und Expedia distribuiert. Zudem ist eine Anbdinung an den Google Hotelfinder möglich.

„Jetzt kümmern wir uns um den Direktvertrieb“, teilt die HGK (Hotel- und Gastronomie-Kauf eG) mit. Dass sich die Einkaufsgesellschaft um Onlinevertrieb von Hotelzimmern bemüht, ist wohl den Bestrebungen im Dehoga zu verdanken.

November 2012 – Er ist einer der profiliertesten Google-Experten: Marc O. Benkert von BE:CON aus Hamburg macht nun auf den offiziellen Start des Google Hotelfinder in Deutschland aufmerksam. Die neue Such- und Buchmaschine für Hotels habe den Status „Experiment“ verlassen. Die Währungsumstellung auf Euro sei nur eine Frage von wenigen Tagen, so Benkert.

Google Hotelfinder - Hamburg
Google Hotelfinder – Hamburg

Benkert erwartet, dass Google den eigenen Hotelfinder massiv einbringen wird. So werde bei der Google-Suche „Hotel Hamburg“ eine Anzeige zum Hotelfinder in die Topposition gehievt. Dies werde die Suche nach Hotels, deren eigene Websiten und Buchungsmaschinen oftmals von dritten Buchungsportalen auf den ersten Google-Suchergebnissen verdrängt worden war, verändern. Auch die OTA und anderen Buchungsportale werden sich auf die neue Google-Suche einstellen müssen.

Der Google Hotelfinder ist nun auch unter der kürzeren Webadresse www.google.com/hotels aufzurufen – analog zur Flugsuche www.google.com/flights.

Wichtig für das Hotel-Ranking im Google Hotelfinder werden die Gästebewertungen sein. „So wird uns in Kürze die Integration des bereits bei Google+ Local bekannten Bewertungssystem Zagat bevorstehen. Damit wird die Bedeutung der Bewertung, die über Google generiert werden deutlich stärker werden und unmittelbar über das Ranking im Hotel Finder entscheiden“, so Benkert. Der Hotelmarketing-Experte empfiehlt: „Die Hotels müssen sich aktiv um Bewertungen im und über den Google-Kosmos kümmern. Die Anzahl und Qualität der Bewertungen bei Tripadvisor, Holidaycheck und Co. sind in der Zukunft nicht mehr ganz so bedeutend.“

Mit dem Google Hotelfinder werde der Direktvertrieb der Hotels wieder gestärkt, prophezeit Benkert: „Erstmalig ergibt sich wieder die Chance im Wettbewerb mit den Buchungsportalen und dem Kampf um Provisionen wieder bei Null zu starten.“

März 2012 – Nun geht es ums Ganze, nämlich darum wer mehr Geld bietet: Beim Google Hotelfinder kann man nun ab sofort mit gekauften „Travel Ads“ über den Preisvergleich hinwegsetzen. Darauf macht der Hamburger Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert aufmerksam.

„Einzelne Hotels werden mit der aus den Google Ad Words bekannten beigen Hintergrundfarbe hinterlegt und somit an den ersten Positionen abgebildet“, so Benkert. Was dies kostet steht offenbar noch nicht fest. Die neuen Preisanzeigen sind Test zufolge noch nicht in der Browserversion verfügbar, sondern bislang nur in Android-Smartphones. Benkert hat mit seiner Agentur BE:CON und Technikpartner Seekda unlängst die ersten beiden deutschen Hotels im Google Hotelfinder buchbar gemacht.

Nun habe Google auch seine Schnitstelle „Google Connect“ weiter geöffnet, so Benkert, und übernimmt Fotos, die bei Google Places eingestellt wurde. So können nun Fotos und Beschreibungstexte direkt in das weltweit größte Portal übertragen werden. !Hotels haben in Zukunft somit die Möglichkeit über einen zentralen Zugang ihren Content auf Google zu verwalten und zu vermarkten. Dies bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung und den direkten Zugang zur weltweit größten Vermarktungsplattform“, weist Benkert hin.

Die Buchung über den Google Hotelfinder kostet 0,3 Prozent vom abgefragten Zimmerpreis und Buchungszeitraum.

März 2012 – Die Aufregung um die Provisionserhöhungen bei hrs.de, hotel.de und tiscover.com haben sich gelegt. Die Zahl der Protestschreiben im Onlineforum ist merklich zurück gegangen. Doch der Vertrieb über Hotelbuchungsportale wird nicht günstiger. Bei booking.com werden zeitweise bis zu 50 Prozent an Buchungskommssion gezahlt, berichtet Ausnahme-Hotelier Marco Nussbaum (Prizeotels).

Button Online reservieren - © Ben Chams - Fotolia.com

15 Prozent Provision bei Hotelbuchungsportalen gelten als Marktdurchschnitt. Dass es weitaus teurer kommen kann, ist bekannt, aber nicht immer in den Köpfen der Hoteliers präsent. Bei booking.com, das als eines der teuersten Buchungsportale gilt, gilt eine Basiskomission, die je Stadt/Destination unterschiedlich ist. Hinzu käme eine weitere Kommissionsstufe, damit man in der Auflistung weiter oben platziert wird, so Nussbaum. „Darüber hinaus kann jedes Hotel noch seine einzelne Position verbessern, in dem es die Kommissionen erhöht. In einigen Städten ist das zum Teil an manchen Tagen so ‚krass’, dass die Hotels dann bis zu 50 Prozent Kommissionen bezahlen“, berichtet der renommierte Hotelier.

Eines der günstigsten Buchungsportale derzeit ist ehotel.de – hier werde je Hotelbuchung zehn Prozent (plus Mehrwertsteuer) fällig. Bei hotels.com (Expedia) gelten ebenso wie in der HRS-Gruppe 15 Prozent – „inklusive Allem, keine weitere Kosten, keine Listungsgebuehren, keine Marketing-Kickbacks, keine Handling Fees, keine Systemgebuehren“, so Expedia-Manager Arne Erichsen.

Günstiger sind dagegen Listungsportale wie hotelkatalog-online.de. Provisionen fallen hier keine an, dagegen eine Jahresgebühr von 200 Euro.

Der neue Hoffnungsträger im Hotelmarketing, Google Hotelfinder, rechnet dagegen klick-bezogen ab. Fällig je Klick eine Provision von 0,2 Prozent von der angefragten Summe (Hotelrate mal Anzahl angefragter Hotelübernachtungen). Daher sollte man diese Kosten als Marketingbudget einplanen – und nicht als Vertriebskosten.

Februar 2012 – Durchbruch im Hotelmarketing: Die ersten beiden privatgeführten Hotels aus Deutschland sind nun im Google Hotelfinder buchbar. Das Hotel Ambiente Bad Wilsnack und das Parkhotel Ambiente Hohnstein sind über die „Google Travel Ads“ bei Google Search, Places, Maps und dem neuen Google Hotelfinder auffindbar. Möglich gemacht hat das die Hamburger Kommunikationsagentur BE:CON mit Technikpartner Seekda.

Google Hotelfinder - Hotel Ambiente Bad Wilsnack und Parkhotel Ambiente Hohnstein

„Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Kette Best Western die ersten Häuser in Deutschland sind und glauben fest an den Erfolg über den neuen Vertriebsweg via Google“, sagte Marcus Matthes, General Manager beider Häuser. Da der Google Hotelfinder noch nicht offiziell in Deutschland gestartet ist, werden die Zimmerraten beider Hotels in der Übersicht vorerst nur mit US-Dollar dargestellt. In der Buchungsstrecke komen dann die Euro-Raten zur Ansicht. Abgerechnet wird per Cost-per-Click eine Provision von 0,3 Prozent von der angefragten Summe (Hotelrate mal Anzahl angefragter Hotelübernachtungen).

Google Hotelfinder - Hotel Ambiente Bad Wilsnack

Mit dem Google Hotelfinder können Hotels ihre potentiellen Gäste nun besser erreichen. BE:CON und Seekda gehören zum exklusiven Kreis der Partner und stellen Zugang und Technologie zur Verfügung. Die sog. Price Ads erscheinen bei Google, Google Maps, Google Places und eben dem Google Hotelfinder. „Damit können Hoteliers auf Augenhöhe mit den großen Buchungsplattformen agieren, die diesen Service ebenfalls nutzen, und erhalten zusätzlich die Gelegenheit zum Up- und Cross-Selling“, sagte BE:CON-Geschäftsführer Marc O. Benkert.

Auf der ITB Berlin (7. bis 11. März 2012) präsentieren BE:CON und Seekda neben der Google-Travel-Ads-Anbindung noch weitere Neuigkeiten rund um das Thema E-Commerce in der Hotellerie und Touristik (Halle 6.1/Stand 108).

Februar 2012 – Mal wieder was neues vom Google Hotelfinder: Nun kann man bequem rund um eine Zieladresse ein nahe gelegenes Hotel suchen. Darauf
macht der Hamburger Hotelmarketingexperte Marc O. Benkert aufmerksam. Konnte man bei Google Places bisher nur nach dem gewünschten Zielort suchen, so kann man
nun auch direkt Gebäude, Geschäfte oder gar einen Hotelnamen eingeben.

„Diese Neuerung erleichtert die Suche natürlich um ein Vielfaches. Man stelle sich vor: Ein Geschäftsreisender hat einen Termin bei einem Kunden. Nun möchte er gerne
ein Hotel heraussuchen, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Termin liegt. Dazu gibt man einfach in dem Suchfenster den Namen der Firma ein und die
Autovervollständigung schlägt entsprechende Orte vor. Hat man das gewünschte Ziel gefunden, zeigt der aus Google Places bekannte rote Pin den entsprechenden Ort in
der Karte des Hotelfinders an“, erläutert Benkert. Mit seiner Agentur BE:CON ist er gemeinsam mit dem österreichischen IT-Unternehmen Seekda federführend bei der
Anbindung von Hotels an den Google Hotelfinder, Google Places und Maps. So ermöglichen die beiden Unternehmen seit wenigen Wochen die direkte Buchbarkeit über die Google Travel Ads.

Google Customer Journey

Entscheidend für die vollständige Darstellung im Hotelfinder sei, dass man als Hotel oder Gastronomiebetrieb einen vollständigen Eintrag bei Google Places – auch mit
Hotelfotos – habe. Aber auch die direkte Suche nach einem Hotel sei nun deutlich einfacher, so Benkert. Denn nun sei die direkte Eingabe des Hotelnamens möglich. Im
Anschluss werden direkt die Hoteldetails eingeblendet und das Hotel gelangt automatisch in die Shortlist.

Usability, Usability!
Google meint es ernst und verbessert den Hotelfinder mittlerweile schon fast wöchentlich. Dabei steht ganz klar die Usability im Vordergrund und macht das Tool
zunehmend „sexy“. Dem User stehen nun drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Hotels in Selected Area: Hier werden die Häuser in der Liste angezeigt, die – wie bisher – in dem frei skalierbaren Viereck liegen.
  2. Hotels by Travel Time: Hier werden die Häuser angezeigt, die in einer frei definierbaren Distanz liegen. Dabei gibt es die Auswahl „Fußgänger“ und die Auswahl „Bahn“. Die Auswahl wird in der Karte mit einem Kreis skizziert. Diese Funktion ist enorm praktisch, da man nun nicht mehr zeitraubend nach Hotels in einem bestimmten Zielradius suchen muss.
  3. Hotels in Popular Areas: Hier kommt wieder die bekannte „Heatmap“-Funktion zum Tragen und zeigt die Häuser an, die in besonders frequentierten Regionen liegen. Auch hier habe ich die Möglichkeit mit einem Schieberegler die Auswahl zu verfeinern.

„Ein Beispiel dazu: Ich muss in eine fremde Stadt reisen und suche ein Hotel, welches sich in 15 Minuten Fußweg bequem erreichen lässt. Ich gebe also zunächst den
Zielort ein. Im Anschluss kann ich meine Auswahl (Radius) auf der großen Karte noch einmal verändern“, berichtet Benkert.

Google+ hat mehr Einfluss auf Suchergebnisse
Facebook.com ist zwar mit Abstand das führende soziale Netzwerk, aber „Google+“ holt zusehend auf und liefert auf Basis der persönlichen Kontakte private Ergebnisse
wie zum Beispiel Postings und Bilder in den Suchergebnissen. Eine weitere Neuerung ist die Abbildung von Meinungsführern, die über das zu dem eingegebenen
Suchbegriff und passendem Thema diskutieren.

„Dieses Update verdeutlich erneut den Weg, den Google bereit ist zu gehen. Der Einzug des Social Graphs erhält die Funktion eines Filters, der einen starken Einfluss auf
das Kerngeschäft von Google als Suchmaschine ausübt. Damit erhält der Social Layer, den wir bereits bei unserem Artikel über die Customer Journey erwähnt hatten, die
finale Bedeutung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Einfluss von Google+ auch bei den einzelnen Tools, wie z.B. dem Hotelfinder integriert wird“, meint Benkert.

Dies habe Auswirkungen auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). „Die klassische SEO-Arbeit wird ebenfalls in die soziale Ebene verlagert. Das Denken in sozialen Netzwerken und der Aufbau einer mitteilungsfreudigen Community ist die neue Aufgabe der SEO-Spezialisten. Wir erleben hier also erneut einen Paradigmenwechsel und die radikale Veränderung eines Berufsbildes. Nach den klassischen PR-Agenturen müssen sich nun auch die SEO-Agenturen verändern“, erläutert Benkert.

„Auf Grund der Komplexität und den sich stetig wandelnden Anforderungen an den Vertrieb, haben wir ein umfangreiches Schulungs- und Workshopprogramm aufgelegt.
Parallel arbeiten wir gerade an einer innovativen Lösung für die Hotellerie, sodass sich der Hotelier wieder auf seine wichtigste Arbeit konzentrieren kann. Die Arbeit am
Gast“, sagte Marc O. Benkert mit Blick in die Zukunft.