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Juni 2013 – Langsam geht es voran: Das Buchungssystem „Hotelnex“ der Einkaufsgenossenschaft HGK hat nun eine weitere Schnittstelle zu einem wichtigen Buchungsportal geschaffen – die Partnerhotels sind in Kürze über trivago.de (gehört mehrheitlich zu Expedia) buchbar. Dies wurde heute bekannt. Das Projekt „Hotelnex“ geht offenbar nicht so reibungslos voran wie anfangs vermutet. Die Programmierung einer eigenen Buchungsplattform wurde bis auf weiteres verschoben. Und die HRS-Gruppe verweigert Schnittstellen zu „Hotelnex“.

trivago.de

Die „Hotelnex“-Partnerhotels können künftig bei trivago.de ihre direkt buchbaren Raten darstellen lassen. Gewöhnlich zeigt trivago.de als Preisvergleichseite die Zimmerpreise von Plattformen wie expedia.de oder booking.com an. Nun sind die „Hotelnex“-Häuser direkt verlinkt, d.h. eine Buchung kann auf der Website des Hotels erfolgen.

Als Buchungskosten (Cost per click) werden 0,50 oder 0,70 Euro (abhängig von der Buchungssumme) bei trivago.de fällig. Die Gebühr wird fällig, wenn ein User bei trivago.de auf den Zimmerpreis des Hotels klickt. Die Abrechnung erfolgt über „Hotelnex“. Die Hotelpartner richten dazu ein Guthabenkonto an, von dem die Gebühren abgezogen werden. Zum Monatsende wird eine Übersicht der berechneten Klicks angegeben.

Wieviele Hotels bereits „Hotelnex“ nutzen, ist nicht bekannt. Wieviele Reservierungen das neue Buchungssystem bisher generiert hat, ist ebenfalls unklar.

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Hotelnex: HRS/hotel.de verweigert Schnittstellen – Channel Manager schafft stattdessen Verbindung zu Trivago

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April 2013 – Planänderung bei Hotelnex: Die vorgesehene Buchgungsplattform im Internet soll später kommen. Die HGK will sich zunächst ganz auf den Vertrieb der Reservierungstechnologie konzentrieren. Der Aufbau eines Reservierungsportals soll „mittelfristig“ erfolgen, heißt es bei der HGK.

Hotelnex

Hotelnex ist ein neuer Geschäftsbereich der Hoteleinkaufsgenossenschaft. Mit der Buchungstechnologie erhalten Hotels eine Anbindung zum Google Hotelfinder und per Channel Manager auch zu Buchungsportalen wie trivago.de, agoda.com oder den Portalen von Unister. Eine Schnittstelle zu HRS und hotel.de wird es vorerst nicht geben, wurde mitgeteilt.

Zimmerbuchungen über das Hotelnex-Tool über die eigene Hotel-Website sind kostenfrei. „Hotelnex Direct Booking“ ist auch für mobile Buchungen von unterwegs auf Smartphones und Tablet PCs ausgerichtet.

Ursprünglich war auch zum Start von Hotelnex ein eigenes Buchungsportal geplant, um alle HGK-Partnerhotels – und andere interessierte Häuser – über eine unabhängige Plattform buchbar zu machen. Wann diese nun kommen wird, steht noch nicht fest.

März 2013 – Rechtzeitig zur Internorga Hamburg: Hotelnex startet nun mit seiner Buchungstechnologie. Damit sind provisionsfreie Buchungen über die eigene Hotel-Website und die mobile Website möglich. Ebenfalls enthalten ist die direkte Anbindung an die Google Travel Ads. Ein Channel Manager, u.a. mit einer attraktiven Direktanbindung an Trivago ist optional zubuchbar.

HotelnexMit der Buchungstechnologie will Hotelnex – eine hundertprozentige Tochter der HGK – entscheidend zur verbesserten Direktvermarktung der Hotellerie in Deutschland beitragen. Allen Interessierten präsentiert Hotelnex auf der diesjährigen Internorga sein neues Produkt in der Halle Halle B4 OG, Stand 302. Zusätzlich wird auf der Internorga täglich ein Buchungstechnologie-Paket im Wert von 1.500 Euro verlost.

„Hotelnex Direct Booking“ lässt sich im Design schnell an die eigene Hotel-Website anpassen. Das Buchungstool für die mobile Website – besonders wichtig für Geschäftsreisende – lässt sich sofort als Stand-alone-Variante nutzen oder in eine bestehende mobile Website integrieren. Das Buchungstool lässt verbindliche Zimmerbuchungen oder Reservierungsanfragen zu. Ebenso können damit Pauschalangebote und Zusatzleistungen verkauft werden. Zahlreiche optionale Erweiterungspakete, wie z. B. eine Anbindung an die Hotelsoftware stehen ebenfalls ab sofort zur Verfügung.

Entscheidend im Hotel-Direktmarketing wird zukünftig die Anbindung an die Hotel-Suchmaschine von Google sein. Mit Hotelfotos, Beschreibung, Preisen und Verknüpfung zum Buchungstool ist man über die Hotelnex Buchungstechnologie im Google Hotel Finder und damit auch in Google Maps und dem Netzwerk Google+ präsent. „Hierfür haben wir eine professionelle Google-Landingpage inkl. Buchungsmaschine entwickelt“, erläutert Marc O. Benkert von der Hamburger Hotelmarketing-Agentur BE:CON, die Hotelnex gemeinsam mit der HGK aufgebaut hat. Enthalten ist auch ein Bidding-Tool für eine optimale Platzierung der hoteleigenen Google Travel Ads. Der Clou: Bei Buchungen über den Google Hotel Finder (Cost per Click Richtwert: 0,3%) fallen ebenfalls wie bei den direkten Buchungen über die eigene Website keine weiteren Provisionen seitens Hotelnex an.

„Ein weiterer wichtiger Mosaikstein für Hotelnex ist die direkte Anbindung an Trivago.“, so Benkert „Wir sind sehr stolz darauf der Hotellerie mit Hotelnex eine Anbindung an einen weiteren Metasearcher anzubieten und somit dem Trend der Zukunft bereits heute begegnen zu können. In Kürze werden wir zudem weitere Metasearcher anbinden und somit die Direktbuchungen entscheidend ankurbeln.“

Von Marc O. Benkert

Februar 2013 – Der Google Hotel Finder hat ein weiteres Update erhalten und den Nutzen für den Suchenden erneut gesteigert. Das Update betrifft aktuell nur die englischsprachige Version des Hotel Finders und wird nach und nach für weitere Städte verfügbar sein. Sucht man beispielsweise nach einem Hotel in London, so hat man nun auch die Möglichkeiten seine Hotelsuche nach „Hotspots“ in der Kartenansicht zu verfeinern.

Google Hotel Finder: Bei der Hotelsuche in London werden "Hotspots" automatisch mit angezeigt - das ist eine nützliche Hilfe bei der Auswahl des richtigen Hotels
Google Hotel Finder: Bei der Hotelsuche in London werden „Hotspots“ automatisch mit angezeigt – das ist eine nützliche Hilfe bei der Auswahl des richtigen Hotels

Dem Suchenden werden zusätzlich Detailinformationen über den jeweiligen Ort angezeigt. Mit dieser Erweiterung steigt der Hotel Finder weiter in die Customer Journey ein und liefert Daten, die insbesondere für die Inspirationsphase wichtig sind und verknüpft diese mir der optimalen Hotelauswahl.

In einem weiteren Update wurde eine zusätzliche Filterfunktion eingeführt. Neben den bestehenden Filterfunktionen der Hotelauswahlliste, beispielsweise nach Bewertungen, ist nun auch die Filterung nach Marken (Brands) möglich. Aus Sicht des Suchenden bietet dies ebenfalls einen Mehrwert, wenn er z.B. nur nach Markenhotels sucht oder gar nur eine bestimmte Hotelmarke bevorzugt. Für den Hotelier bietet dies dann einen Mehrwert, wenn er einer Marke oder Kooperation angehört, da er dann eine größere Sichtbarkeit bei markentreuen User erzielen kann. Gerade in den zurückliegenden Jahren wurde die Marke als solches immer wichtiger. Allerdings haben aktuelle Untersuchungen ergeben, dass z.B. in den USA expedia.com als eine Hotelmarke wahrgenommen wird. Durch diese neue Filterfunktion wird die Marke einer Hotelkette oder -kooperation wieder stärker gewichtet.

Das vor kurzem gestartete Angebot „Hotelnex“ kündigte bereits an ebenfalls in dieser neuen Filterfunktion als Kooperation zu erscheinen. Somit werden auch die bei „Hotelnex“ angeschlossenen Hotels von der höheren Sichtbarkeit profitieren.

Zum Autor: Marc O. Benkert ist Chef der aus Hotels und Tourismus spezialisierten Marketingagentur BE:CON. Er gilt als ausgewiesener Experte für den Google Hotel Finder. Für die Einkaufsgenossenschaft HGK führt er mit seinem Team das neue Distributions-Tool „Hotelnex“.

Dezember 2012 – 700 Hotels ante portas: HGK-Chef Wolfgang Schmidt erntet viel Nachfrage für die neue Buchungstechnologie „Hotelnex“, die die führende Einkaufsgenossenschaft nun startet. Anfang nächsten Jahres sollen die ersten Hotels mit dem Direktbuchungstool ausgestattet werden. Um das im März online gehende Buchungsportal hotelnex.de bewerben zu können, ist für das nächste Jahr ein Budget im einstelligen Millionenbereich eingeplant.

Hotelnex

Ziel der HGK-Buchungsinitiative ist es, zunächst die 3.200 Mitgliedshäuser der Einkaufsgenossenschaft zu gewinnen. Doch auch jedes andere Hotel kann „Hotelnex“ nutzen. Dazu wird eine Einlage in Höhe von 1.000 Euro bezahlt. Je Buchung über hotelnex.de wird ein Provision von fünf Prozent fällig. Bei Buchungen mittels „Hotelnex“-IBE über die Hotel-Homepage wird eine Kommission von 1,50 Euro berechnet. Für 25 bis 50 Euro im Monat kann ein Channel Manager genutzt werden.

Über den „Hotelnex“-Channel Manager sind der Google Hotelfinder und die Buchungsportale hrs.de, hotel.de, expedia.de, booking.com sowie venere.com angebunden. Zudem ist ein eigenes Gästebewertungs-Tool geplant. Sämtliche Technologie-Tools und Know-how zu Direktbuchungen sollen im nächsten Jahr auf weiteren Infoveranstaltungen kundgetan werden.

Hotelnex.de wird es vom Start auch als mobiles Buchungsportal geben. Beworben soll das Portal u.a. durch Werbeaufsteller in den teilnehmenden Hotels. Jeder „Hotelnex“-Partner soll zur Eigenwerbung aufgerufen werden – im Sinne einer Provisions-sparenden „fairen Hotelbuchung“.

Die von HGK-Partnerhotels geforderte Buchungslösung ist ein neuer Versuch, Deutschlands Beherbergung in Eigenverwaltung buchbar zu machen. In den vergangenen 15 Jahren gab es mehrere – leider gescheiterte – Anläufe – darunter eine Regierungsidee, mit der „Deutschland Internet-Reservierungsgesellschaft DIRG“ das ganze Land zur Expo 2000 in Hannover buchbar zu machen. Auch eine Initiative von Dehoga und IHA hatte in jüngster Vergangenheit keinen Erfolg; hier zogen sich wichtige Partner aus der Kettenhotellerie noch vor dem Start zurück.

Der Ansatz von „Hotelnex“ unterscheidet sich in der fortgeschrittenen Technologie – Stichworte: Anbindung an Google Hotelfinder und mobile Webbuchung – und dem Zugang zur mittelständischen Hotellerie. In Deutschland gibt es über 16.000 Hotels. HGK-Chef Schmidt will zum Start des Buchungsportals im Frühjahr 2013 alle größeren Städte abgedeckt haben. Es bleibt viel Arbeit bis dahin.

November 2012 – Start für „Hotelnex“: Die führende deutsche Einkaufsgenossenschaft für Hotels, HGK, will mit der neuen Buchungstechnologie den Direktvertrieb in der Hotellerie stärken; wir berichteten. Das Konzept umfasst drei Säulen: Buchungstool für die Hotel-Homepage, Buchungsportal und Internetvermarktung einschließlich Anbindung an den Google Hotelfinder. Für die technische Umsetzung ist die Hamburger Agentur BE:CON zuständig.

HGK-Buchungstool "Hotelnex" startet nun: Nur 5% Provision
HGK-Buchungstool „Hotelnex“ startet nun: Nur 5% Provision

Im Rahmen einer Roadshow in Hannover und Stuttgart wurde nun das E-Commerce-System präsentiert. Neben der Buchbarkeit auf der hoteleigenen Webseite werden teilnehmende Hotels dem Google Hotelfinder sowie dem neuen Buchungsportal hotelnex.de angeschlossen sein.

Das neue Buchungsportal soll in Kürze unter der Domain www.hotelnex.de gestartet und im Gegensatz zu den bisher bekannten Plattformen deutlich mehr Inhalte und Informationen über die teilnehmenden Hotels liefern. So werden beispielsweise neben Kategorien auch Arrangements und Zusatzleistungen buchbar sein. Eine mobile Lösung ist ebenfalls für den Start geplant.

Über die Provisionszahlungen werden die Kosten für die gesamte Technologie, das Portal sowie die Vermarktung gedeckt sein. Die HGK-Partnerhotels können für einmalig 1000 Euro Partner von „Hotelnex“ werden. Nicht-HGK-Hotels Zahlen etwas mehr. Geplant sind auch ein Bonusprogramm und eine Hoteliers-Akademie.

Offizieller Start für das Buchungsportal hotelnex.de soll im Feuar 2013 sein.

November 2012 – Direktvermarktung lohnt sich: Zwei Drittel aller Online-Reisebuchungen in den USA erfolgen direkt auf den Webseiten der Leistungsträger. Dies ist eine Prognose von PhoCusWright für 2014. Vor zwei Jahren betrug der Anteil der Direktbuchungen noch 61 Prozent. Der Marktanteil der Online Travel Agencies (OTA) werde weiter sinken, so die Trendaussage. Dies wird auch Auswirkungen auf den deutschen Reisemarkt haben. Gerade Hotels versuchen, durch Direktmarketingmaßnahmen gegenüber Buchungsportalen wie hrs.de oder expedia.com wieder an Boden zu gewinnen. Um Direktbuchungen zu stärken, startet die Einkaufsgenossenschaft HGK in Kürze ein eigene Onlinetechnologie mit IBE für Hotel-Websiten, Anbindung an den Google Hotelfinder und eigenem Buchungsportal.

Direktmarketing ist Trumpf: Mit Anbindung an den Google Hotelfinder - der Deutschland-Start mit Euro-Auspreisung steht unmittelbar bevor - wird dies gestärkt
Direktmarketing ist Trumpf: Mit Anbindung an den Google Hotelfinder – der Deutschland-Start mit Euro-Auspreisung steht unmittelbar bevor – wird dies gestärkt

Trendsetter sind die Airlines in den USA. Drei Viertel aller Flugticket-Orders erfolgen über die Websites der Fluggesellschaften, so die PhoCusWright-Auswertung. Ausschlaggebend dafür könnte sein, dass man bei einer Direktbuchung weitere Zusatznutzen wie Spezialmenü, bevorzugter Sitzplatz und anderes leicht buchen könne als bei Drittanbietern.

In der Hotellerie behalten die OTA noch etwas länger die Übermacht. Laut PhoCusWright waren vor zwei Jahren rund 55 Prozent als Zimmerreservierungen Sache der Hotel-Websites. 2014 würden die Direktbuchungen bei den Hotelgesellschaften etwa 59 Prozent ausmachen. Dies bedeutet, dass selbst bei den starken US-Hotelketten der Kampf mit OTA noch längst nicht ausgestanden ist. Für Deutschland lässt dies den Schluss zu, dass Buchungsdienstleister wie die HRS-Gruppe (hrs.de, hotel.de, tiscover.com) oder booking.com sowie Onlinereisebüros wie expedia.com auch in den nächsten drei bis fünf Jahren eine starke Position einnehmen werden.

Hotelbewertungen eminent für Direktbuchungen
Bei über der Hälfte der Hotelbuchungen sind Gästebewertungen ausschlaggebend. Dies ergibt eine Umfrage von tripadvisor.com in den USA. Ohne vorliegende Rezensionen würde gar keine Zimmerreservierung erfolgen. Dies macht deutlich, dass Hotelbewertungen neben attraktiven Zimmerpreisen ebenbürtig sind – dazu machte auch Erfolgshotelier Marco Nussbaum (Prizeotel Management Group) in einem Interview in HOTELIER TV aufmerksam.

Trotz anhaltender Medien-Veröffentlichungen über zahlreiche gefälschte oder manipulierte Hotelbewertungen ist die Überzeugungskraft der Rezensionen ungebrochen. Zumindest laut der aktuellen Umfrage von tripadvisor.com meinen 87 Prozent der Nutzer, dass die Gästebewertungen ihre Hotelauswahl bestätigen würden.