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Schlagwort-Archive: Hotel Marketing

January 2014 – Travellers are increasingly turning to smarphones and tablets to book hotel rooms, acounting for 7% of all bookings in 2013 and this trend will grow by another 20% this year, reveals eRevMax in its recent study on „Online Hotel Distribution 2014“.

Hotel bookings through mobile devices set to rise in 2014

Hotel bookings through mobile will be robust in 2014, and are expected to reach US$26 billion ny the end of the year.

Metasearch sites, which are also gaining popularity, saw a 13% increase in 2013. Google Hotel Finder, TripConnect and Trivago are becoming a driving force in hotel online distribution, as 60% of travellers shop by comparing rates on these sites.

eRevMax said that to shift market share from the OTAs to direct bookings hoteliers should utilise metasearch sites as a part of their overall distribution strategy, as it offers better search experience and allows the traveller to find the lowest prices available online.

Bookings from OTAs surged ahead with a 12% rise in Q3 2013, and now stands at 13% of overall bookings in North America. It also shows that 33% of all bookings take place at the brand’s website, an increase of 5% in Q3 2013.

eRevMax suggested hoteliers work with OTAs to increase revenues and to implement reputation management solutions for quick responses to their guests.

“In this world of social media, SEO and analytics failure to adopt digital platforms in their marketing strategy is suicidal for hotels,” it added.

“The data shows that 81% of tech-savvy travellers find user reviews important, while 49% travellers book hotel only after reading reviews. Nearly 21% used Facebook to search for hotel information at least once while 14% of travellers use the Facebook platform to book a hotel room. Hence, it is imperative that hotels take social-commerce seriously.”

November 2013 – Zurück zur alten Tugend: Die Hotelbuchung auf der eigenen Webseite ist am günstigsten. Wie es früher einmal war, so soll es beim Grand Hotel Elysee Hamburg auch künftig wieder sein. Hotelier Eugen Block sagt damit offen den Hotelbuchungsportalen HRS & Co. den Kampf an.

Grand Elysée Hotel Hamburg: Wer direkt bucht, bekommt den günstigsten Preis - 15 Euro günstiger als bei HRS & Co

Fachbuch zum Thema:
Hotel Marketing: Leitfaden zur Optimierung von Marketingmaßnahmen in der Hotellerie – Von André Fläckel

Vor dem Hintergrund der vom Bundeskartellamt zweimal gerügten Ratenparität, die beispielsweise HRS seinen Hotelpartner oktroyiert, ist dieses Vorgehen nicht ungewöhnlich. Weil Block als harter Macher gilt, findet dieser Vorstoß großes Medienecho. Dabei besinnt man sich im 511-Zimmer-Hotel Elysee nur auf alte Prämissen – der Service bei der Onlinebuchung (oder telefonischen Zimmerreservierung) ist im eigenen Betrieb besser als bei Dritten. „Buchungsportale verlangen von den Hoteliers zwischen 15 und 25 Prozent des Übernachtungspreises – und bieten dafür weder dem Gast noch dem Hotel einen angemessenen Service“, meinte Block gegenüber der „Welt“.

Doch nur wenige Hoteliers investieren konsequent in die Direktvermarktung. Vorreiter war die Münchner Hoteliersfamilie Geisel Ende der 1990er-Jahre – damals wurde eines ihrer Hotels aus allen Buchungsportalen herausgenommen und fortan – bei hohem Stammgästepotential – nur direkt vermarktet.

Lesen Sie dazu auch:
Checkliste für mehr Direktvertrieb im Hotel – Hotrec aktualisiert Ratgeber
Google Hotelfinder: Noch viel Potential für Direktvermarktung – Nur 40% der Hotels direkt angebunden

Oktober 2013 – Echte Hilfe für mehr Direktvertrieb: Der europäische Branchen-Dachverband Hotrec hat die Checkliste für professionelles Hotelmarketing aktualisiert. Sie steht unter hotellerie.de zum kostenfreien Download zur Verfügung.

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Mittel- und langfristig ist die Stärkung des Direktvertriebs die beste und nachhaltigste Möglichkeit für die Hotellerie, sich aus der Abhängigkeit der Buchungs-, Bewertungs- und Vergleichsportale zu lösen. Voraussetzung dafür ist, dass der Gast im Internet ohne Umwege zum Hotel findet und dort schnell und unkompliziert mit wenigen Klicks eine Buchung abschließen kann. Dazu sind eine suchmaschinenoptimierte Hotelwebsite und eine für den Nutzer einfache und komfortable Buchungsmaschine notwendig. Außerdem verlangen die potentiellen Gäste auf der Website nach einzigartigem Content, exklusiven Angeboten, die man nur beim Hotel direkt finden und buchen kann, authentischen Bildern und hilfreichen Zusatzinformationen.

„Es ist von essenzieller Bedeutung für die Hotellerie, dass das von den Portalen verordnete Regime verpflichtender Paritäten, also gleiche Preise auf allen Kanälen, aufgehoben wird, nur dies eröffnet alte und neue Vertriebschancen zur Zusammenarbeit mit anderen Partnern, aber auch eine Stärkung des „Fabrikverkaufs“. Die eigene Homepage wird zum Dreh- und Angelpunkt, um den Direktvertrieb zu revitalisieren“, kommentiert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und im Executive Committee von Hotrec für Distributionsthemen verantwortlich.

Die aktualisierte Checkliste bietet eine hervorragende Hilfestellung für Hoteliers in ganz Europa um den Vertrieb über eigenen (Online-) Buchungskanäle auf erfolgreiche Beine zu stellen. In den über 80 aktualisierten und auf die neusten Entwicklungen in der Online-Distribution angepassten Einzelpunkten kann jeder Hotelier für sich selbst abschätzen, in welchen Bereichen des Onlinevertriebs er bereits gut aufgestellt ist und wo es noch Optimierungspotenzial gibt.

Die Checkliste gliedert sich nach den folgenden Themenbereichen:

  • Wissen und Know-how aufbauen
  • Eigenes Profil herausarbeiten
  • Hoteleigene Website optimieren
  • Preise und Verfügbarkeiten kontrollieren
  • Aufmerksamkeit und Auffindbarkeit sicherstellen
  • Kundenbindung verbessern (CRM)
  • Empfehlungs-Marketing stärken
  • Social-Media nutzen

Eine deutsche Version der Checkliste zur Stärkung des Direktvertriebs steht Interessierten auf der IHA-Homepage unter http://www.hotellerie.de zur Verfügung: http://www.hotellerie.de/media/docs/de_update_okt_2013checkliste_direktvertrieb_draft1.pdf

Oktober 2013 – Das Grand Hotel Binz auf Rügen erzielt mit seinen Suchmaschinen-Marketing-Maßnahmen einen Return On Advertising Spend (ROAS) von 15. Jedem Euro, der für Marketing eingesetzt wird, stehen demnach Einnahmen in Höhe von 15 Euro gegenüber. Das Fünf-Sterne-Hotel im Ostseebad Binz, ein Haus der Private Palace-Gruppe, ist Kunde bei Hotelwebservice. Bereits seit 2009 werden das Content-Management-System für die Verwaltung der Inhalte auf der eigenen Website (www.grandhotelbinz.com) und die Buchungsmaschine (IBE) genutzt. Seit September 2012 werden auch die Online-Marketing-Maßnahmen für das Hotel mit seinen 120 Zimmern und vier Suiten im  Rahmen einer Partnerschaft zwischen Hotelwebservice und den SEM-Experten der Hamburger Agentur 95-35 umgesetzt. 95-35 hat sich ausschließlich auf Suchmaschinenmarketing spezialisiert, betreut schwerpunktmäßig die Tourismusbranche und übernimmt die Gestaltung und Platzierung von Textanzeigen sowie deren Verlinkung mit entsprechenden Inhalten auf der Hotelwebseite.

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In Werbekreisen gilt bereits ein ROAS von 3 als gut – das Grand Hotel Binz erreicht das Fünffache dieses Wertes. 57,41 Prozent aller Online-Buchungen und 58,64 Prozent des Online-Umsatzes werden derzeit direkt über die hoteleigene Internetseite generiert. Zusätzlich zu den Übernachtungen wird über die Buchungsmaschine der Internetseite ein Umsatzanteil von weiteren 4,5 Prozent mit Wellnessbehandlungen und andere Zusatz­leistun­gen erwirtschaftet. „Ohne das Zusammenspiel zwischen Technologie und Marketingstrategie wäre dieser Erfolg kaum vorstellbar,“ freut sich Gudrun Benedict, Sales & Marketing Direktorin im Grand Hotel Binz. „Die klug platzierten Anzeigen bringen potenzielle Gäste auf unsere Seite. Aber erst durch die strukturierte und aktuelle Gestaltung der Website und den einfachen Buchungsprozess entscheiden sie sich auch zur Direktbuchung. Wir sind heute deutlich besser aufgestellt und, durch den höheren Direktbuchungsanteil, sparen wir erhebliche Kosten für Kommissionen.“

„SEM zahlt sich nur aus, wenn der durch eine Online-Anzeige auf meine Webseite weitergeleitete, potenzielle Gast auch tatsächlich bucht,“ ergänzt Thomas Lendzion, Geschäftsführer von Hotelwebservice. „Dazu muss er erstens zu meiner Zielgruppe gehören, so dass ihn das preisliche und inhaltliche Angebot anspricht. Zweitens muss meine Internetseite ansprechend gestaltet und drittens der Buchungsprozess einfach sein. 95-35 übernimmt die erste Bedingung und bringt die richtigen Besucher auf die Internetseite unserer Kunden. Für den Rest sind wir verantwortlich. Der Hotelier erhält auf diese Weise ein rundes Paket, mit dem er Umsatz und Ergebnis steigert.“

Die Schwierigkeiten vieler Hotels, ihren Direktvertrieb zu stärken, sieht Thomas Lendzion auch durch die häufige Trennung zwischen Vertrieb und Marketing verursacht: „Es wird noch zu selten erkannt, wie sehr beide Bereiche voneinander abhängen und aufeinander angewiesen sind.“ Und auch Gudrun Benedict ist überzeugt: „Gestaltung, Technologie und Marketing für die Internetseite müssen für erfolgreichen Direktvertrieb als Ganzes betrachtet werden.“

Für die Zukunft plant das Grand Hotel Binz weitere Optimierungen auf Basis der gesammelten Online Marketing Daten. Außerdem soll das Angebot auf mobilen Plattformen weiter ausgebaut werden. Auch hierfür setzt Gudrun Benedict auf die Branchenlösungen von Hotelwebservice.

Oktober 2013 – Ein neues Feature für den Google Hotelfinder: Nun können in die Suchmaschine für Hotels auch 360-Grad-Fotos integriert werden werden. Damit wertet der Hotelmarketingexperte Martin Nowak aus Garmisch-Partenkirchen die Webpräsentationen seiner Hotelkunden erheblich auf.

Google Hotelfinder Google Business Photos virtueller Rundgang 360 Grad Fotos Hotel

Neben den Kontaktdaten zum Hotel lassen sich diese virtuellen Hotelrundgänge platzieren und sind damit auch in der Google Suche, in Google Maps, Google Local und in Google Earth abrufbar. Diese Darstellung ist auch für die mobilen Internetnutzung mit Smartphones, Tablets und Auto-Navigationsgeräten (z.B. bei BMW) optimiert.

„Um einen einheitlichen Standard zu gewährleisten hat Google eine Software und Anforderungen entwickelt, womit existierende 360-Grad-Rundgänge nicht kompatibel sein werden. Diese virtuellen 360-Grad-Rundgänge, die sogenannten Google Business Photos, können nur von zertifizierten Google-Business-Photografen aufgenommen werden“, erläutert Nowak. Der Google-Business-Photograph nimmt auch normale Fotos (Point of Interest) vom Hotel auf. Diese Fotos sind für das Google-Grundprofil geplant und können auch vom Hotel für andere Verkaufskanäle genutzt werden.

„Der Google Hotelfinder bringt Hoteliers mehr Direktbuchungen, denn die Kontaktdaten inklusive der Webadresse des Hotels werden kostenfrei angezeigt. Die Faustregel für das Profil-Ranking lautet: Je besser gepflegt desto weiter oben wird das Hotel gelistet“, so Nowak.

Die Kosten für den Google-Business-Photographen seien moderat und richten sich nach der Anzahl der Stativ-Standorte für die 360-Grad-Fotos. Es wird empfohlen, die Fotos ab alle fünf bis zehn Jahre zu erneuern. „Auf diesen Zeitraum die Kosten aufgeteilt ist das eine preiswerte Option, mehr kommissionsfreies Direktgeschäft zu generieren und weniger Abhängig von den großen Online-Reiseportalen zu sein“, meint Nowak.

August 2013 – In der Zusammenarbeit zwischen Hoteliers und Reiseportalen im Internet scheint Ungemach zu drohen. Ein Teil der Hotelbetreiber will sich womöglich nicht mehr an die Preisparität halten und auf der eigenen Homepage lieber günstigere Varianten der Angebote veräußern. Henry Leitmann, Geschäftsführer von kurzurlaub.de stellt sich den Fragen zur aktuellen Situation. Im Interview gibt der Portalbetreiber Auskunft, was Hoteliers wünschen und wie brisant die momentane Lage ist.

Henry Leitmann, Geschäftsführer des Internet-Portals Kurzurlaub.de

Nach Auffassung des Bundeskartellamts verstoßen Bestpreis- und Preisparitätsklauseln für Hotelangebote gegen das europäische und das deutsche Kartellverbot, weil sie einen Preiswettbewerb zwischen konkurrierenden Internetportalen praktisch ausschließen und den Marktzutritt neuer Anbieter erheblich erschweren. Außerdem werde auch der Wettbewerb zwischen den Händlern oder Hoteliers beschränkt, weil sie ihre Preise nicht frei gestalten und auf neue Wettbewerbssituationen nicht flexibel reagieren können. Knapp ein Viertel der Hoteliers stellen jetzt auf der eigenen Website günstigere Preise ein als auf den Buchungsportalen. Das ergab eine Umfrage der HSMA zum Thema Ratenparität. Der Verband hat dafür 235 seiner Mitglieder befragt. Hintergrund der Umfrage ist die aktuelle Prüfung der Ratenparität durch das Bundeskartellamt. Sollte Groß-Anbieter HRS die Durchsetzung der Best-Preis-Klausel einstellen, wollen auch andere Hoteliers günstigere Preise auf der eigenen Website anbieten ? neben den 28,4 Prozent, die das jetzt schon machen noch einmal 25,3 Prozent der Umfrageteilnehmer. 35,1 Prozent der befragten Hoteliers will vorerst nicht reagieren und erst einmal abwarten. 19,6 Prozent unter ihnen planen, mit den Kanälen zu spielen und verschiedene Preise einzustellen. Für die HSMA geht aus der Umfrage hervor, dass es deutliche Bewegungen im Markt gibt.

Henry Leitmann ist Geschäftsführer des Internetportals Kurzurlaub.de. Er steht zum Thema Preisparität und Direktvertrieb Rede und Antwort.

Herr Leitmann, in Deutschlands Hotellerie bricht gerade ein Sturm los. Hoteliers wollen sich nicht mehr an die Preisparität halten und ihre eigenen Angebote im Direktvertrieb günstiger veräußern als auf den Internetportalen. In Regensburg hat man sogar öffentlich zum Boykott aufgerufen. Ein Sturm im Wasserglas oder wie beurteilen Sie die Entwicklung?
Leitmann: Jede Entwicklung gilt es genau zu beobachten. Wir kennen ja diese Tendenzen. Ganz so dramatisch ist es aber nicht. Genau deswegen ist Panikmache der falsche Ansatz. Man muss genau hinterfragen, worum es den Hoteliers geht und wie sie bei ihren Portalen beraten und bedient werden. Wer langfristig seriös arbeitet, wird Vertrauen behalten. Sicher wird es immer schwarze Schafe geben, aber mit guter Kundenbindung und transparenter und nicht überzogener Preispolitik können die guten Portale weiterhin punkten.

Dann klären Sie uns auf! Worum geht es den Hoteliers?
Leitmann: Letztlich gibt es mehrere Beweggründe, warum man über die Zusammenarbeit mit einem Reiseportal zufrieden sein kann oder eben nicht. Machen wir uns nichts vor: Jeder dreht den Cent mindestens zweimal um. Die Preise sind auch in unserem Geschäft das Wichtigste. Natürlich ist den Portalen daran gelegen, dass man sich auf eine Regulierung des Preises für ein einzelnes Angebot einigen kann. Niemand möchte im Vergleich hinten an stehen. Aber entscheidend ist doch auch die Leistung, die dahinter steht.

Was schafft denn aus Ihrer Sicht noch Vertrauen, wenn nicht das Alleinstellungsmerkmal „Preis“?
Leitmann: Seriösität, Service, Kreativität, Nachhaltigkeit ? das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben. Wer es sich mit den Hoteliers nicht verscherzen  möchte, muss sauber arbeiten! Dazu gehört vor allem ein allumfassender Service. Betreuung ist das A und O. Wer für seinen Geschäftspartner ständig erreichbar ist und gemeinsam mit ihm an den besten Lösungen feilt und dabei trotzdem mit humanen Preisen arbeitet, der muss sich nicht die schlimmsten Sorgen machen.

Sie klingen ziemlich gefasst. Die jüngste Entwicklung besorgt Sie wirklich nicht?
Leitmann: Nochmal: wir beobachten den Markt ganz genau und werden stets auf der Hut sein, es uns mit unseren Vertragspartnern nicht zu verderben. Wir sind nicht daran interessiert, die Kuh zu melken bis sie umfällt. Ganz im Gegenteil. Im Vergleich zu vielen unserer Mitbewerber haben wir bei Kurzurlaub.de mit die geringsten Provisionsspannen für ein breites Leistungsspektrum. Bei uns bekommen Hoteliers technische Unterstützung durch Account-Manager, werden beraten, welche Möglichkeiten der Sonderplatzierung es für Ihre Angebote gibt oder beziehen regelmäßig innovative Updates zur Verbesserung ihrer Werbemöglichkeiten. So erklärt sich auch unser stetiger Aufschwung.

Was genau meinen Sie mit Aufschwung? Können Sie das beziffern?
Leitmann: Nun ja, wir tönen nicht gern herum. Wer kontinuierlich daran setzt mit seinen Hoteliers in ständiger Kommunikation zu stehen und bemüht ist, auch über den Tellerrand zu sehen, der kann in dieser Branche weiter wachsen. Nehmen wir nur das zweite Quartal 2013. Im Vergleich zum Vorjahr ist es uns gelungen, die Zahl der Buchungen und Hotelgäste um mehr als 40 Prozent zu steigern.

Das heißt, dass Sie einer weiterhin rosigen Zukunft entgegenblicken?
Leitmann: Wir sprechen immer von Momentaufnahmen. Ein Blick in die Glaskugel bringt doch nichts. Klar ist aber, dass die Bindung vieler Hoteliers an die Preisparität für niemanden ein Nachteil sein muss. Den geringstmöglichen Preis für eine Leistung zu bezahlen, die das Hotel nachweislich auf gesündere Füße stellt, macht langfristig eben wirtschaftlich Sinn.

Dass Sie als Betreiber eines Internetportals nicht den Direktvertrieb empfehlen ist ja logisch!
Leitmann: Weder noch. Die Mischung macht´s. Und es gibt auch genügend Argumente, warum! Denken Sie nur einmal an die Reichweite der Homepages vieler Hotels. Letztlich geht es doch um die gute Auslastung der Häuser. Und ein bekanntes Portal erreicht eben viel mehr maßgeschneiderte User und potenzielle Gäste als die Seite eines Hotels, die im Google-Ranking ?unter ferner liefen? auftaucht. Nun wird ein einzelnes Portal auch nicht das gesamte Haus füllen können, aber das Know-How und die Vertriebskanäle sind eben deutlich effizienter. Wir wissen ja, mit welch hohem Aufwand wir arbeiten. Das ist für ein Hotel in Eigenregie nicht zu leisten. Deshalb wird es auch künftig eine gute Zusammenarbeit geben.

Juni 2013 – Traumhotel für den schönsten Tag des Lebens: Wie man hochemotional für sich werben kann, zeigt ein Hochzeits-Film über das Westin Hotel Philadelphia. Die auf „Wedding Films“ spezialisierte US-Produktionsgesellschaft Video One schuf ein fünfminütigen Kurzfilm, der als Dokumentation sowie gleichzeitig als stimmungsvolles Epos neue Maßstäbe im Hotelmarketing setzt. Heute zu sehen bei HOTELIER TV: http://www.hoteliertv.net/hotel-portraits

Hotel Video setzt neue Maßstäbe im Hotelmarketing: Wedding Film des Westin Hotel Philadelphia - Jetzt bei HOTELIER TV: http://www.hoteliertv.net/hotel-portraits
Hotel Video setzt neue Maßstäbe im Hotelmarketing: Wedding Film des Westin Hotel Philadelphia – Jetzt bei HOTELIER TV: http://www.hoteliertv.net/hotel-portraits

Wie perfektes Storytelling aussehen kann, zeigt das österreichische Single-Hotel Aviva in St. Stefan am Walde. Gelungen ist kein bloßer Werbspot, sondern eine Kurzgeschichte von „Adam & Eva“, die Sexappeal hat. Ob Adam seine Eva am Ende doch noch kriegt?

Immer öfter zeigen findige Hoteliers aus Österreich, wie man ein Haus in Bewegtbildern „erzählen“ kann. Unvergessen ist diese Film mit Erosfaktor: Die „Liebeswelt Bergergut“, das besondere „Liebeshotel“ im malerischen Mühlviertel in Oberösterreich. hat einen neuen und ganz besonderen Film. Produziert wurden die Movies mit Hollywood-Format von Pink Communications in Zusammenarbeit mit Satori Film. Erotisch, verführerisch und voller Liebe präsentiert sich Ex-Vize-Miss-Austria Konstanze Heis. Als ihr Partner ist der sympathische Moderationsprofi und Eventmanager von „Feel“, Karl Weixelbaumer, die perfekte Besetzung. Der attraktive Linzer lässt Frauenherzen höher schlagen und gilt schon jetzt als die österreichische Version von „Jude Law“. Hollywood-Glamour ist garantiert!

Vorsicht in Europas erstem Singehotel Aviva in St. Stefan am Walde in Österreich: Nicht jeder heiße Flirt wird zur Traumnacht … Endlich: Nach der Aviva-Flirtfibel und der Aviva-CD gibt es jetzt auch die lang erwarteten Aviva-Movies. Selfness, Soul, Spirit, Sexappeal, Love und High Life: Europas erste Lebenswelt für Singles & Freunde können Sie jetzt auch brandneu als Film erleben.

Best of Hotel Videos: Ausgewählte Hotel-Porträts und herausragende Videospots bringt HOTELIER TV auf den Bildschirm: http://www.hoteliertv.net/hotel-portraits

September 2012 – Im Herbst ist es soweit: Der internationale Start des Google Hotelfinder auch in Deutschland steht offenbar unmittelbar bevor. Darauf macht der Hamburger Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert aufmerksam. Der Chef der Agentur BE:CON ist Partner von Google-Technologiepartner Seekda.

Google Hotelfinder: Start in Deutschland steht offenbar unmittelbar bevor
Google Hotelfinder: Start in Deutschland steht offenbar unmittelbar bevor

Nach Benkerts Beobachtung erfolgt nun die schrittweise Währungsumstellung innerhalb des Google Hotelfinders. Dies sei der vorletzte Schritt vor dem offiziellen Start, so Benkert. Zunächst werden die englischsprachigen Länder umgestellt. Weitere dürften in Kürze folgen.

Offenbar arbeitet man bei Google auch an einer mobilen Variante des Hotelfinders. „War vor Kurzem noch über Smartphones der Hotelfinder als Desktopvariante aufrufbar, so erscheint aktuell ein Verweis auf Google Maps“, so Benkert. Dies sei ein deutlicher Hinweis wohin die Reise gehe und über welches Tool der Hotelfinder in der mobilfähigen Variante verweise.

September 2012 – Noch eine App, die mit massiven Rabatten Hotelgäste anziehen will. Nach „Justbook“ will nun auch eine Internetfirma aus Spanien im stark steigenden Marktsegment der mobilen Kurzfristbuchungen von Hotels mitmischen. Die App „Blink Booking“ bietet derzeit rund 750 Hotels in über 60 europäischen Stadten, davon 16 in Deutschland. „Blink“ verlangt massive Rabatte von mindestens zehn prozent auf die bestverfügbare Rate. Durchschnittlich betrage der Preisnachlass 20 Prozent, heißt es von „Blink“. Teilweise würden bis zu 70 Prozent Rabatt gegeben.

"Blink Booking" - neue App für kurzfristige Hotelbuchungen

Zu den Buchungsprovisionen wird trotz Nachfrage keine Angaben gemacht. Die Kommission bewege „sich im gleichen Rahmen wie bei vergleichbaren Plattformen“, so eine Presseauskunft. Die genaue Vereinbarung werde „direkt mit den Vertragspartnern“ besprochen. Damit ähnelt sich „Blink“ der etablierten App „Justbook“, die auch keine Auskunft über Provisionen geben wollen.

Die Listung der Hotels bei „Blink“ sei kostenfrei. Die Vier- und Fünf-Sterne-Häuser würden nach Lage, Zimmeranzahl und anderen Kriterien „persönlich“ ausgewählt. Pro Stadt würden zwischen zehn und 50 Hotels gelistet.

Die Hotels laden ihre Angebote täglich in das „Blink“-Buchungssystem und das App-Management entscheidet dann, ob sie zu den „besten“ (sprich: preiswertesten) vier Häusern gehören. „Hier spielt der Preis eine entschiedene Rolle“, so eine „Blink“-Info.

Die Restkontingente der „Blink“-Partnerhotels werden täglich ab 11 Uhr dargestellt. „Der Kunde profitiert von enormen Preisnachlässen. Die Garantie ein Zimmer zu bekommen ist stets gegeben, sogar zu Sturmzeiten wie dem Oktoberfest in München, das am 22. September startet“, so eine „Blink“-Pressemitteilung.

Wieviele neue Hotelgäste durch Kurzfrist-Buchungstools wie „Blink“ oder „Justbook“ „hängen bleiben“, bleibt für die Hoteliers abzuwarten. Ob die zum Teil massiven Ratensenkungen dauerhaft zu einer nachhaltigen Preisstrategie helfen, bleibt ebenso fraglich. Bei Rabatten von bis zu 70 Prozent erinnert sich so mancher Hotelier als die Groupon-Schnäppchen, von denen im Logis-Geschäft zuletzt nicht nur Gutes zu berichten war.

Im November startet eine weitere App: „Roomfair“ ist nicht nur eine innovative Buchungstechnologie, sondern ein einzigartiges Marketingkonzept. Je teilnehmendem Hotel gibt es nur ein „Roomfair“-Zimmer zur konstanten Rate von 50 Euro – inklusive Frühstück, WLAN-Nutzung und Parkplatz. Das smarte Angebot soll helfen, Betten zu füllen sowie zu Mehrumsätzen in F&B-Outlets und Folgegeschäften führen. Die Buchungsprovision bei „Roomfair“ beträgt fünf Prozent.

Upstalsbooms Hotels neu bei hotelkatalog-online.de gelistet – Faire Marketingpartnerschaft bringt mehr Gäste

Mai 2012 – Mehr Gäste für die Upstalsbooms Hotels: Die deutsche Hotelkette ist neuer Partner von hotelkatalog-online.de. Das Hotelportal setzt auf faire Marketingpartnerschaft: „Das innovative und zukunftsorientierte Konzept von www.hotelkatalog-online.de stärkt zweifelsfrei den Direktbucherbereich“, beschied Jaska Harm vom IFA Hotel Hafendorf Rheinsberg. Das neue Hotelportal gewinnt immer mehr neue Partner in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol und bietet eine stark steigende Anzahl an Hotelgästen, die direkt auf den Websites der Hotels buchen.

Nun auch für iPad optimiert: Hotels wie das IFA Hafendorf Rheinsberg gewinnen mit hotelkatalog-online.de mehr Gäste und Direktbuchungen

Nun auch für iPad optimiert: Hotels wie das IFA Hafendorf Rheinsberg gewinnen mit hotelkatalog-online.de mehr Gäste und Direktbuchungen

„Das neue Hotelportal zeichnet sich durch eine sehr verständliche und einfache Handhabung für den Anwender und für den Bucher aus“, so Harm. Die bildbetonte Darstellung der Hotels weckt Emotionen und überzeugt neue Hotelgäste auf Anhieb. Jüngst wurde die Multimedia-Präsentation der Hotels auf hotelkatalog-online.de erneut verbessert: Das Hotelportal ist nun für die Darstellung auf dem Apple iPad optimiert, wurde als mobile Webversion eingerichtet und lässt nun auch hochauflösende HD-Hotelvideos zu.

Am Beispiel des IFA Hotel Hafendorf Rheinsberg lässt sich der Marketingerfolg von hotelkatalog-online.de festmachen: Nach nur zwei Monaten verzeichnete das Resort bereits 16 Direktbuchungen, nach knapp 4 Monaten sind es bei über 250 Visits von Hotelgästen schon 25 Direktbuchungen.

Das sog. „Hotelwiki“ überzeugt durch seinen Verzicht auf teure Provisionen und setzt auf überschaubare Jahresbeiträge. Die Mitgliedsgebühr beginnt für kleine Hotels mit bis zu 15 Zimmern bei lediglich 200,00 Euro netto und endet bei maximal 600,00 Euro netto für Hotels ab 50 Zimmern. „Was uns am meisten angesprochen hat, war der Gedanke eines sogenannten ‚Wikipedias für die Hotellerie’ ohne Kommissionsrechnungen und ohne Sperrdatenpflege“, so Vanessa Burger vom Landhotel Rügheim.

Dass Direktbuchungen immer wichtiger werden, ist hinlänglich bekannt. Die deutschen Hoteliers setzen beim Onlinemarketing verstärkt auf Google sowie Regional- und Fachportale. 79 Prozent der Hotels arbeiten mit dem Suchmaschinen-Giganten Google, sei es mit „Adwords“ oder anderen Marketingmaßnahmen. 53 Prozent sind bei tagungshotels-online.de gelistet und 37 Prozent bei meinestadt.de. Dies geht aus einer Befragung von über 300 deutschen Hotels hervor. Dabei holt das neue „Hotelwiki“, das zentrale Hotelverzeichnis www.hotelkatalog-online.de, kräftig auf. Rund 38 Prozent der interviewten Hoteliers kennen das neue Präsentationsportal, über zehn Prozent der Befragten nutzen es bereits.

„Mit unserem Hotelportal bieten wir eine neue, sehr effiziente Alternative zu teuren Buchungsdienstleistern und legen großen Wert auf eine faire Partnerschaft mit den Hotels, die auch und vor allen Dingen etwas mit unserem Dienstleistungsgedanken für den Hotelier als auch für den User zu tun hat“, konstatiert Jens Reinheckel, Inhaber der Kommunikationsagentur Raum Visionen aus Hameln und Chef von hotelkatalog-online.de. Das Hotelportal zeichnet sich durch viele technische Innovationen aus: Das sind zum Beispiel intelligente Merk- und Vergleichsfunktionen, Tagungsraumplaner und Umkreissuchen sowie die Möglichkeit des Abfragens von über 1.000 Detailinformationen. Neu ist die Arrangement-Suche, die dem User nun durch neue, detaillierte Filterfunktionen noch genauere Suchergebnisse liefert.

Optisch hebt sich hotelkatalog-online.de ohnehin von allen anderen Suchmaschinen ab. Der neue Premium-Dienst zeichnet sich durch ein sehr flexibles, eigens für das Portal entwickelte und programmierte Content Management System (CMS) aus. Mit wenigen Texteingaben und Foto-Uploads wird eine sogenannte Microsite mit Bildergalerien, aktuellen Arrangement-Offerten und etlichen essenziellen Marketinginformationen mehr erstellt. Eine genaue Klickstatistik gibt Auskunft darüber, wie oft und mit welchen Stichworten das Hotelprofil abgerufen wurden.