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Schlagwort-Archive: Hotelzimmer

Juni 2017 – Wer häufig mit dem Flugzeug unterwegs ist, hat sich daran schon längst gewöhnt: Mit dem Smartphone schnell und problemlos einchecken. Im Hotel hingegen laufen Check-in sowie das Zimmertür-Öffnen in der Regel noch traditionell wie seit Jahrzehnten ab mit Ausweis vorlegen, Adressdaten erfassen und Zimmerschlüssel in Empfang nehmen. Das kostet Zeit. Im vergangenen Jahr wurden 447 Millionen Gästeübernachtungen in Deutschland gezählt. Steht der Gast jeweils nur fünf Minuten beim Einchecken an, sind das ein paar Jahre Lebenszeit, die verplempert wird. Diese Zeit will das Startup Hotelbird den Gästen für spannendere Dinge als Schlange stehen schenken. Ähnlich wie User bei lieferando einfach ihren Burger per Smartphone bestellen und bezahlen, oder mit der App Mytaxi jederzeit mobil sind, setzt Hotelbird neue Standards in der Digitalisierung beim Hotelerlebnis. Dies fängt bei der unkomplizierten Direktbuchung von Hotels mit der Hotelbird-App (IOS und Android) an und geht über die schnelle und flexible Buchung eines Hotelaufenthaltes bis hin zum digitalen Ein- und Auschecken inklusive Bezahlen per Smartphone und Öffnen der  Hotelzimmertür.

Hotelbird app

Immer mehr Hotelgäste nutzen diesen digitalen Helfer. Einer von ihnen ist Maik Preßler von der Deutschen Bahn, der wöchentlich mindestens einmal im Hotel übernachtet. Der 40jährige IT-Trainer findet es cool, dass er nicht mehr am Check-in anstehen muss, sondern direkt aufs Zimmer gehen kann und er alle Daten auf seinem Smartphone hat und je nach Hotel – keine Zimmerkarte oder Zimmerschlüssel mit sich herumtragen muss. Den Meldeschein unterschreibt er dann irgendwann während seines Aufenthaltes, wenn an der Rezeption gerade nicht so viel los ist.

Softwarekonzerne wie Oracle und Schließsystemhersteller wie Häfele oder Assa Abloy sind überzeugt davon, dass sich solche digitalen Systeme durchsetzen werden. Sie kooperieren bereits mit Hotelbird, und machen es so möglich, dass sich Hotelbird über Schnittstellen einfach und problemlos in die Soft- und Hardware des Hotels integriert. Die Software verwendet modernste Technologien wie den neuesten Bluetooth-Low-Energy Standard. Erste Hotelketten wie Intercity Hotels oder die weltweit größte Budgetkette Super 8 benutzen Hotelbird bereits und verzeichnen eine steigende Nutzung der App in ihren Häusern.Grit Vinzens, General Managerin des 2016 eröffneten Super 8 Munich City North, zeigt sich begeistert: „Zu unserem modernen und hippen Super 8 mit Highspeed-Internet passt eine hippe und leicht zu bedienende Technologie wie Hotelbird optimal. Unsere Gäste, die oft zur Gruppe der Digital Natives gehören, wissen es zu schätzen, dass wir durch modernste Technik ein besseres Reiseerlebnis und gleichzeitig mehr Zeit für echte Gespräche bieten können, statt Adressdaten abzufragen.“

Drei von vier Geschäftsreisenden erwarten TRG International zufolge mittlerweile, dass ein Hotel solche digitalen Services anbietet. Somit ist es für Hoteliers von Vorteil, wenn sie frühzeitig diesen Technologiesprung mitmachen und ihren Gästen wichtige Informationen rund um das Hotel, besondere Angebote und Upgrades, sowie Location-Tipps oder Taxi-Service als Bestandteil der App anbieten können. Nach dem Hotelaufenthalt lassen sich in der App Privat- und Geschäftsgaben mit einem Wisch auf dem Display leicht trennen und getrennte Rechnungen ausstellen, die natürlich auch mobil bezahlt werden können.

Mit Innovation und Ausdauer: Juan A. Sanmiguel schafft mit Hotelbird Mehrwert für die Hotellerie
Juan A. SanmiguelWenn Juan A. Sanmiguel von Hotelbird redet, dann leuchten seine Augen. Kein Wunder, moderne Technologien und innovative Geschäftsmodelle haben ihn schon immer fasziniert. Bei Hotelbird kann er seine Interessen nicht nur miteinander verbinden, sondern sogar zum Beruf machen – und das Produkt zusammen mit seinen mittlerweile 20 Mitarbeitern perfektionieren.

Hotelbird gibt es seit April 2015; Juan A. Sanmiguel ist Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter des Start-ups. Der Unternehmer mit Expertise bei der Unternehmensgründung, Geschäftsfeldentwicklung und strategischem Management bringt mehrjährige Erfahrung im Aufbau und der Vermarktung von Produkten mit. Sein jetziges Unternehmen, Hotelbird, bietet zeit- und kostensparende Software-Lösungen für Hotels an: unkompliziertes Buchen, digitaler Check-in und Check-out sowie Bezahlen per App werden so möglich.

Auf die Idee zur Hotelbird-App kam der 29jährige, als er in Miami beim Check-in in einer langen Schlange stand – mit einer Menge Gepäck im Schlepptau nach einer Anreise mit Jetlag. Der Unternehmer wollte einfach nur an der Schlange vorbei direkt aufs Zimmer gehen, um zu duschen und zu schlafen. Diese Situation ließ ihn gedanklich nicht mehr los – Hotelbird war geboren. Mittlerweile nutzen einige große Hotelketten die Applikation: die Intercity Hotels statten aktuell alle ihre Häuser mit der Technik aus, und auch die weltweit größte Budgetkette Super 8 ist von der Hotelbird-Software begeistert.  

Seit 2010 steckt der begeisterte Basketballer all seine Energie und Kreativität in eigene Unternehmen. Juan A. Sanmiguel studierte Marketing an der Bayerischen Akademie für Marketing und Werbung in München. Der junge Firmenbesitzer gründete mit 21 Jahren sein erstes Unternehmen und vertrieb erfolgreich Produkte und Brands, bevor er 2015 Hotelbird gründete.

HRS präsentiert mit "Travel Care" den schnellsten Kulanz-Service unter den Hotelportalen / Um dem Serviceanspruch der Kunden noch gerechter zu werden, erweitert das Hotelportal mit "Travel Care" ab sofort seinen Kundenservice für registrierte Nutzer um weitere Vorteile

April 2016 – Eine hohe Qualität und Kundenzufriedenheit haben beim Hotelportal HRS oberste Priorität. Bei aller Sorgfalt können trotzdem hin und wieder Reklamationen auftreten, etwa im Fall eines überbuchten Hotels oder einer fehlerhaften Kreditkartenbelastung. Um dem Serviceanspruch der Kunden noch gerechter zu werden, erweitert das Hotelportal mit „Travel Care“ ab sofort seinen Kundenservice für registrierte Nutzer um weitere Vorteile. In diesem Zusammenhang garantiert HRS den „My HRS Kunden“, sich spätestens innerhalb von 24 Stunden auf jedes Anliegen zurück zu melden. Innerhalb weiterer 48 Stunden klärt das Hotelportal den Fall. Bei einem Erstattungsanspruch gegen das Hotel tritt HRS in Vorkasse, damit der Kunde schnell sein Geld zurück erhält und sich nicht weiter darum kümmern muss. Dies macht „Travel Care“ zum schnellsten Kulanzservice unter den Hotelportalen – von der Buchung bis zur Abreise.

Typische Kulanzfälle sind beispielsweise Überbuchungen oder Qualitätsmängel während des Aufenthalts. Ist das Hotel überbucht, vermittelt HRS dem Kunden auf Wunsch ein anderes Hotel und übernimmt etwaige Mehrkosten. Bei Qualitätsmängeln prüft HRS in Absprache mit dem Hotel einen Erstattungsanspruch für den Kunden. Einen Mangel, also eine erhebliche Abweichung von der gebuchten Leistung, müssen Kunden innerhalb von 24 Stunden beim „My HRS“ Kundenservice melden. Dort prüfen die Mitarbeiter jeden Fall einzeln mit dem Kunden. Das Service-Team steht dafür rund um die Uhr und sieben Tage pro Woche zur Verfügung – unter einer Kölner Telefonnummer (0221 / 2077 4663) statt einer teuren Servicerufnummer, wie sie in vielen Branchen üblich ist. Diese Nummer steht exklusiv registrierten Kunden („My HRS“) zur Verfügung, um eine schnelle Bearbeitung zu garantieren.

„Der Kunde steht bei HRS seit jeher im Fokus. Mit diesem Service begleiten und betreuen wir ihn rund um seinen Hotelaufenthalt – von der Buchung über den Aufenthalt selbst bis zur Abreise und darüber hinaus“, sagt Sven-Eric Stein, Leiter des Kundenservice bei HRS. „Unser Verständnis vom besten Service ist es, dass wir immer für unsere Kunden da sind und schnell helfen, wenn es nötig ist.“ Natürlich bietet HRS weiterhin allen Kunden – ob registriert oder nicht – die bisherigen Serviceleistungen an. Diese allerdings ohne zeitliches Versprechen und ohne Vorleistung im Kulanzfall. Der Serviceanspruch von HRS wird regelmäßig im Zuge von Qualitätsprüfungen und Siegeln herausgestellt. So etwa beim Wettbewerb „Top Service Deutschland 2015“, der vom Markforschungsunternehmen ServiceRating, der Universität St. Gallen sowie dem Handelsblatt ausgerichtet wird. Auch die Stiftung Warentest kürte im vergangenen Jahr HRS zum Testsieger unter den Hotelportalen (Ausgabe 9/2015).

November 2015 – Mit „Trivago Direct Connect“ bietet will das gleichnamige Hotelportal ein neues Tool zur Steigerung der Direktbuchungen in den Markt bringen. Ab jetzt stellt trivago.de den Service in einer Betaversion Einzelhotels zur Verfügung. Damit gehen neben den Raten von OTA und Hotelketten auch die direkten Raten einzelner Hotels in den Preisvergleich ein, aus denen die User ihre Buchungsentscheidung treffen.

„Trivago Direct Connect“ soll es unabhängigen Hoteliers ermöglichen, ihre Raten direkt über ihr Hotelprofil zu veröffentlichen, um somit die Anzahl direkter Buchungen zu steigern und Unabhängigkeit gegenüber anderen Distributionskanälen zu bewahren. Über den „Trivago Hotel Manager“ bekommen Hoteliers Zugang zu einem einfachen Kampagnenmanagement-Tool, mit welchem sie eigene CPC-Marketing-Kampagnen (Cost-per-Click) aufsetzen und verwalten.

Teilnehmende Hoteliers erhalten Zugang zu drei Hauptfunktionen: Analytics, um ihre Performance im Auge zu behalten, eine Budget-Funktion, um volle Kostenkontrolle zu gewährleisten sowie ein automatisch optimiertes CPC-Management, um Zeit zu sparen. Eine von trivago.de entwickelte Buchungsmaschine sei ebenfalls kostenlos verfügbar, wurde mitgeteilt. Die Buchungsmaschine ist auf Conversion optimiert – dem entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche Kampagne.

„Uns ist bewusst, dass das Managen von CPC-Marketing-Kampagnen für viele Hoteliers Neuland ist. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf die Entwicklung eines Produktes, welches intuitiv und einfach zu handhaben ist. Wir arbeiten seit fast einem Jahr mit ausgewählten Hotels an einer exklusiven Testversion“, sagte dazu Johannes Thomas, Geschäftsführer und verantwortlich für Hotel-Relations bei trivago.de.

Januar 2015 – Die erste & einzige globale Last-Minute Travel App mit mehr als 580.000 Unterkünften, buchbar in nur zwei Schritten – Spontan Lust auf einen Urlaub? Reisende, die sich von nun an kurzfristig dazu entschliessen eine Auszeit zu nehmen, müssen nicht auf Qualität oder eine grosse Auswahl an Unterkünften verzichten. Booking.com, das weltweit führende Online-Buchungsportal für Unterkünfte aller Art, führt die erste mobile App Booking Now ein, die auf On-Demand Travel spezialisiert ist. Die App identifiziert mit Hilfe von Userdaten und GPS Technologie die ideale Unterkunft für seinen Nutzer. Aus über 580.000 Unterkünften wählt Booking Now für seine Anwender die passende und kurzfristig verfügbare Unterkunft aus.

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Booking.com ist stets um eine Verbesserung seiner Services bemüht. Booking Now ist das Ergebnis von regelmässigen Auswertungen und einem tiefen Verständnis für seine Kunden. Denn laut den Daten von Booking.com wurde in der Vergangenheit weltweit fast die Hälfte der Urlaube und Trips, die 48 Stunden vor Antritt der Reise gebucht wurden, mobil getätigt.

Booking.com Launches Booking Now, the First Truly Global App for Spontaneous Bookers„Mit der Einführung von Booking Now steigern wir unsere Investitionen im Bereich Mobile-Buchungen und nutzen unsere weltweite Aufstellung, unsere Services und unsere Hotelpartnerschaften, um auf die wachsende Nachfrage nach Unterkünften innerhalb von 48 Stunden oder weniger zu reagieren“, sagt Darren Huston, Chief Executive Officer von Booking.com. „Die neue App stellt den Nutzer in den Mittelpunkt der Buchung. Hierbei wird unsere grosse Anzahl an Unterkünften genutzt, um genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer eingehen zu können, die sie im Moment der Buchung haben. Booking Now wurde entwickelt, um eine makellose mobile Buchungserfahrung zu kreieren. Die App ist auf Nutzer zugeschnitten, die Unterkünfte kurzfristig buchen wollen und passt so perfekt zu Reisenden, die mehr als ein mobiles Gerät nutzen und zu ihrem On-Demand Lifestyle.“

Booking Now personalisiert Echtzeit-Suchergebnisse basierend auf dem persönlichen Profil des Reisenden. Dieses wird für jeden Reisenden ab der ersten Nutzung der App erstellt, um die jeweiligen Vorlieben und Bedürfnisse für Unterkünfte zu identifizieren. Dazu zählen zum Beispiel die bevorzugte Preisklasse, sowie zusätzliche Optionen wie Parkmöglichkeiten, Frühstück oder Wifi-Zugang. Auf der Basis der jeweiligen Profile und der gewünschten Destination werden den Nutzern die verfügbaren Unterkünfte angezeigt. Mit einem einzigen Fingerwisch können User ganz einfach und schnell durch die Vorschläge browsen und die gewünschte Unterkunft in nur zwei Schritten buchen. Durch die vorausschauenden Analysetechniken der App wird das persönliche Profil immer detaillierter, je häufiger diese benutzt wird. Zusätzlich haben Nutzer die Möglichkeit eine Favoriten-Liste an Unterkünften zu erstellen, auf die sie dann schnell und einfach zurückgreifen können.

Weitere Personalisierungsfeatures sind möglich, so können die Ergebnisse der Booking Now-Suche auch auf den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers überall auf der Welt eingestellt werden. Mit Hilfe der GPS Funktion wird dem Verwender dann Schritt für Schritt der Weg vom Aufenthaltsort zur ausgewählten Unterkunft angezeigt.

Unterstützt von dem zuverlässigen rund um die Uhr Kunden-Service in 42 Sprachen und Zugriff auf weltweit mehr als 40 Millionen geprüfte Gästebewertungen, ist Booking Now eine Ergänzung zur bereits bestehenden Booking.com App. Die beiden Apps bieten Nutzern Unterkünfte zum besten Preis, ohne versteckte Kosten und nach dem „pay when you stay“ Model.

Booking Now steht ab dem 15. Januar im U.S. Apple Store [https://itunes.apple.com/app/id516563800?mt=8] zum Download bereit. In den darauf folgenden Wochen, wird sie global erhältlich sein.

September 2014 – Alleine in der EU wird der Markt für barrierefreien Tourismus mit 133 Millionen Gästen beziffert. Menschen mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitung stellen für den Tourismus eine noch oft vernachlässigte Zielgruppe dar. Unzureichende Informationen über Barrierefreiheit machen die Urlaubsplanung zur Qual und Hotels entgehen durchaus zahlungskräftige Gäste. Roomchooser.com will nun barrierefreie Hotelzimmer auffindbar machen.

Immer mehr Hotels bieten auch barrierefreie Zimmer an (Foto: Dehoga)

Immer mehr Hotels bieten auch barrierefreie Zimmer an (Foto: Dehoga)

Das Finden von barrierefreien Hotelzimmern ist mühsam und aufwändig. Nicht nur, dass man Informationen meist nur über direkten Kontakt mit Hotels bekommt, sie sind oft unzureichend, zu komplex oder einfach nicht korrekt, was schon zu mancher bösen Überraschung bei der Ankunft geführt hat, wie roomchooser-Gründer Michael Sicher aus eigener Erfahrung weiß. Roomchooser.com macht die essenziellen Fakten übersichtlich und anhand von vordefinierten Fotos für Reisende kostenlos zugänglich. Gäste filtern Hotelzimmer nach ihren individuellen Anforderungen an Barrierefreiheit und entscheiden anhand von Fotos, ein konkretes Zimmer direkt beim Hotel anzufragen. Ein weiteres Ziel von roomchooser.com ist es, Hotels dabei behilflich zu sein, dem Gast mit eingeschränkter Mobilität ein besseres Service anbieten zu können. Beratungsdienstleistungen zur besser durchdachten und praxisorientierten Einrichtung eines barrierefreien Zimmers sowie Workshops, um Unsicherheiten des Personals gegenüber Menschen mit eingeschränkter Mobilität abzubauen und die Perspektive eines Gasts im Rollstuhl erfahrbar zu machen, sollen künftig das Angebot ergänzen.

133 Millionen potenzielle Gäste, 83 Milliarden-Euro-Markt
Barrierefreiheit im Tourismus ist nicht nur eine Frage von „Legal Compliance“, sondern vor allem ein Wachstumsmarkt und eine Chance für die gesamte Branche. Eine Studie der Europäischen Kommission zeigt, dass in Europa Reisen für jeden fünften Bürger aufgrund von Alter, Behinderung oder eingeschränkter Mobilität schwierig sind. Weltweit ist jedoch laut der WHO barrierefreies Reisen für mehr als 15 Prozent der Bevölkerung ein Thema. Deloitte zeigte in einer Studie bereits vor zehn Jahren ein Marktpotenzial von 83 Milliarden Euro für barrierefreien Tourismus weltweit auf. Aktuelle Zahlen aus dem ITB World Travel Report sprechen von 133 Millionen potenziellen Gästen in Europa, davon 50 Millionen mit Mobilitätseinschränkungen. Die Ausgaben für barrierefreie Reisen werden mit 13,6 Milliarden US-Dollar in den USA und mit 2,5 Milliarden Euro in Deutschland beziffert.

Menschen mit körperlichen Behinderungen haben immer mehr Möglichkeiten, aktiv am Leben unserer Gesellschaft teilzunehmen und stellen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar. Durch den demografischen Wandel gibt es auch immer mehr ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Sie haben die Zeit und das Geld für Reisen – und sie reisen meistens nicht alleine. Dennoch werden aber Menschen mit eingeschränkter Mobilität von vielen Tourismusbetrieben als Zielgruppe noch übersehen oder nicht gezielt angesprochen. Dabei sind sie eine zahlungskräftige Zielgruppe.

„Wir werden alle älter – teilweise wird dadurch der Lebensraum, beziehungsweise die Bewegung bei so manchen von uns eingeschränkt. Außerdem war der Aspekt der Normierung im barrierefreien Bereich in Hotels sehr wichtig für mich, sowie eine fundierte Überprüfung durch einen betroffenen Rollifahrer, um unsere Schwächen zu erkennen. Es geht oft nur um Kleinigkeiten, die nicht eingeschränkte Personen nicht wahrnehmen. Aufgrund dieser Überprüfung war es mir möglich wieder einige Verbesserungen in diesem Sektor vorzunehmen“, sagte Christian Sobotka vom Hotel Praterstern in Wien. „Es ist für uns eine Freude, Menschen mit eingeschränkter Mobilität bei uns begrüßen zu dürfen und wir hoffen, dass sie sich in unserem barrierefreien Zimmer wohlfühlen und alles vorfinden, was einen angenehmen Hotelaufenthalt ausmacht“, so Reiner Heilmann vom Hotel Sacher Wien. „Das Konzept und die Idee von roomchooser.com hat uns sofort überzeugt! Eigentlich waren wir sehr verwundert, dass solch eine Plattform bis dato noch nicht gab! Wir freuen uns sehr, von Anfang an dabei zu sein und Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine übersichtliche Auflistung unseres Angebotes zu bieten um die Planung und ihren Aufenthalt so unkompliziert und angenehm wie möglich zu gestalten“, beschied Manfred Stallmajer vom Guesthouse Vienna.

PDF Download:
Barrierefreiheit in Hotellerie und Gastronomie – Handbuch zur Zielvereinbarung für die standardisierte Erfassung, Bewertung und Darstellung barrierefreier Angebote in Hotellerie und Gastronomie

onlinebuchung-hotels-online-buchen-c2a9-ben-chams-fotolia-comSeptember 2014 – Die Gäste buchen von unterwegs, nutzen dazu mehrere Geräte und brauchen keine Apps dazu: Der Trend zu mobilen Reisebuchungen verstärkt sich weltweit. In den ersten sechs Monaten des Jahres stiegen die mobilen Buchungen um zwei Prozent auf 21 Prozent aller Reisebuchungen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung von Travel-Tech-Anbieter Criteo hervor. Einer Google-Studie zufolge werden dafür seltener spezielle Buchungs-Apps genutzt. Die Suche beginne meist per Suchmaschine, natürlich.

Bereits 21 Prozent aller Hotelbuchungen werden per Smartphone und Tablet getätigt, so die Criteo-Studie. Dazu wurden über 1.000 Reiseportale untersucht.

Rund zwölf Prozent der mobilen Reisebuchungen werden per App getätigt. Beim Buchungsvolumen gebe es keine Grenzen: So werden z.B. per iPad Reisen im wert von 600 US-Dollar und mehr gebucht.

Die genannten Durschnittszahlen gelten nicht für jedes untersuchte Land. Laut Criteo werden in Deutschland bislang gerade einmal zehn Prozent aller Hotelbuchungen mobil, d.h. unterwegs getätigt.

September 2014 – Zimmer mit Ausblick bieten viele – die Lindner Hotels bieten nun aber auch umfassenden Einblick in ihre Zimmer. Diese und weitere Hotelbereiche wie Restaurant, Lounge und Spa können Gäste jetzt schon vor der Buchung betreten. Möglich macht es das im August eingeführte Programm „Google Maps Business View“ im Google Hotelfinder.

Google Maps Business View - Lindner Hotel Leverkusen

Steven Nicolosi, Manager E-Commerce der Lindner Hotels, ist seit einigen Wochen besonders häufig Gast in den Häusern der Hotelgruppe: Als zertifizierter Google-Fotograf bereist er zurzeit die Lindner Hotels & Resorts und erstellt dort mit einer speziellen Kamera-Ausrüstung 360-Grad-Aufnahmen von ihren Zimmern und Outlets. Die Technik ist ähnlich wie bei Google Street View. Über die normale Google-Suche, den Google Hotelfinder, Google Maps und die Lindner Website können sich Interessierte so per PC, Smartphone oder Tablet auf die virtuellen Hotelrundgänge machen.

„Uns ist der transparente Umgang mit unseren Gästen sehr wichtig. So ermöglichen wir ihnen neben unserem aktiven Umgang mit Online-Bewertungen nach einem Aufenthalt und dem Echtzeit-Bewertungstool ‚iFeedback‘ nun auch einen Einblick in unsere Häuser vor einer Buchung. Die Gäste sollen sich bei uns wohlfühlen und nach ihren Bedürfnissen das richtige Hotel auswählen“, erläuterte Oliver Stotz, Director Pricing & Distribution der Lindner Hotels. Nicht nur für Individualreisende, sondern besonders auch für die Buchung von Tagungs- und Veranstaltungslocations bietet die neue Technologie viele Vorteile. So können Lindner Mitarbeiter im telefonischen Beratungsgespräch nun mit den Kunden einen „Rundgang“ durch die infrage kommenden Räume machen und beispielsweise zeigen, welche Bestuhlungsmöglichkeiten bestehen und wo Kaffeepausen aufgebaut werden

Bisher sind die Lindner Hotels in Leverkusen (http://goo.gl/C6Vm4Z), Düsseldorf und Köln per virtuellen Rundgang zu betreten. Die Häuser in Antwerpen und Hamburg folgen als nächstes. Bis Anfang 2015 sollen dann alle Häuser bei „Google Maps Business View“ zu finden sein. Bei aller Transparenz steht der Datenschutz der Gäste aber an erster Stelle. „Die Aufnahmen der Restaurants und ähnlich frequentierter Bereiche mache ich natürlich dann, wenn sich dort keine Gäste aufhalten“, betont Steven Nicolosi.

Dabei kommt die mittelständische Hotelgruppe zudem den geänderten Gästebedürfnissen in Zeiten von Social Media und Web 2.0 nach und ist wieder einmal Vorreiter bei innovativen Angeboten. So war Lindner die erste deutsche Hotelgruppe, die ihre Häuser flächendeckend mit W-Lan ausgestattet hatte, nutzt bereits seit längerer Zeit ein Online-Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Portal an und ist gerade Pilotpartner einer Kooperation von Micros mit Peakwork geworden, um tagesaktuellen Raten direkt an die Systeme von Reiseveranstaltern weitergeben zu können.