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Februar 2017 – Stayya.de, die neue Buchungsplattform mit fairen Konditionen, startet jetzt richtig durch. Mit der soeben erfolgten Gründung der Deutschen Hotelgenossenschaft (DHG) eG soll auch personell eine starke Branchenallianz gegen steigende Provisionsforderungen der marktführenden Hotelbuchungsportale geschaffen werden. In der Genossenschaft kann sich jedes Hotel auf einfache und effiziente Weise beteiligen, um einen direkten, ehrlichen Buchungskontakt zwischen Hoteliers und Gästen zu ermöglichen und beide Seiten flächendeckend ohne Provisionsdruck online zusammenzubringen. Online ist die DHG unter https://hotelgenossenschaft.de/ erreichbar.

stayya

In der Genossenschaft organisieren sich die Hoteliers untereinander mit ihren Interessen und bestimmen sämtliche Marketingaktivitäten mit, während stayya.de ihre gemeinsame Buchungsplattform bildet – sowohl für kleine als auch große Häuser.

In den Aufsichtsrat der Deutschen Hotelgenossenschaft wurden führende Branchenexperten berufen. Gemeinsam wollen sie mit ihrer Expertise stayya.de als Alternative zu großen Portalen etablieren. Professor Dr. Gabriel Dukaric ist Hochschuldozent für den Studiengang Master International Tourism Management an der Hochschule Heilbronn. Arne Kurowski ist seit über 25 Jahren Projektentwickler und selbstständiger Hotelier eines renommierten Vier-Sterne-Hauses auf Rügen. Hotelier Christian Kübler hat langjährig Erfahrungen als General Manager und war zuletzt als Geschäftsführer im Onlinevertrieb der Kurzreisehotellerie aktiv. Alexander Haas ist Steuerberater und spezialisiert auf die Betreuung von Hotels. Stefan Schäfers führt einen traditionsreichen Familienhotelbetrieb und steht der Genossenschaft neben Dan Leisner, E-Commerce-Spezialist und Geschäftsführer von stayya.de, als zweiter Vorstand zur Verfügung. Hotelier Wolfgang Heidel, der schon die Portale ruegen-abc.de und reise-10.de initiiert hat, hat die Gründung der Genossenschaft für die Privathotellerie in den letzten Monaten maßgeblich unterstützt.

„Der genossenschaftliche Gedanke ist eine gute Sache! Er befähigt die deutsche Hotellandschaft, sich aus der Abhängigkeit der etablierten Plattformen zu lösen und eine eigene Plattform für die Online-Vermarktung aufzubauen“, so Gabriel Dukaric zur Motivation hinter der Initiative.

Dan Leisner anlässlich der Genossenschaftsgründung und Formierung des Aufsichtsrats: „Die Branche ächzt seit Jahren unter den Herausforderungen und Zwängen des aktuellen Online-Vertriebs. Die wollen wir mit geballtem Know-how lösen. Unsere eigene Buchungsplattform ist preislich transparent. Bei uns kann jedes Hotel ohne großen Aufwand mitmachen, von Gästekontakt und Buchungsvorteilen unmittelbar profitieren. Mit unserem schlagkräftigen Aufsichtsrat wollen wir neue Branchenstrukturen realisieren. Endlich engagieren sich Hoteliers selbst für ihre Sache – und für die ihrer Gäste.“ Informationen und Kontakt unter https://hotelgenossenschaft.de/.

Das Portal ist unter stayya.de seit Frühjahr 2016 online. Rund 500 Hotels haben sich bislang auf der Plattform registriert. Keines wird durch die Teilnahme von anderen, etablierten Portalen ausgeschlossen. Aber die neue Alternative bietet ihnen bessere Konditionen und den direkten Gästekontakt. Die Hotels sind bei der Ansprache der Gäste beteiligt. Mitglieder der Hotelgenossenschaft zahlen acht Prozent Provision, bei Folgebuchungen eines Gastes nur noch ein Prozent. Ein Euro pro Buchung wird außerdem für gemeinnützige Zwecke gespendet. Die Hotels können darüber hinaus zusätzliche Vertriebskanäle über das Portal nutzen.

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vioma One Page BookingAugust 2014 – Kinderleichte, schnelle Bedienung, klare Darstellung auf einer Seite und für alle Oberflächen – Mit dem neuen Buchungssystem „One Page Booking“ von Vioma buchen Besucher von Hotel- und Portal-Websites in wenigen Schritten schnell und einfach ihren Urlaub. Der Nutzer findet auf nur einer Seite Reisezeit, Zimmer, Pauschalen, Zusatzleistungen und Preis. Die Darstellung passt sich auf Computer, Tablet oder Smartphone an, sodass eine leichte und schnelle Bedienung gewährleistet ist. Speziell für den Tourismus entwickelt, punktet Technologie-Dienstleister Vioma mit dem neuen Buchungssystem sowohl beim Reisenden als auch beim Anbieter. Die Buchungsabbrüche werden deutlich gesenkt und der Hotelier profitiert von mehr Buchungen.

„Die Buchungsstrecke ist das Herzstück einer jeden Hotel-Website, deshalb ist es uns wichtig, diese stetig zu optimieren und an die Bedürfnisse von Nutzer und Anbieter anzupassen. Mit der Vioma One Page Booking ermöglichen wir eine einheitliche Darstellung auf allen Endgeräten und damit eine kinderleichte Buchung für Groß und Klein über den Computer, das Tablet oder Smartphone!“, freut sich Swen Laempe, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer des Technologie-Dienstleisters Vioma GmbH, über die Entwicklung des neuen Vioma-Systems. Zu den Vorteilen für den Hotelier zählt die einfache Integration in die bestehende Website, angepasst an das Unternehmensdesign. Die zentrale Datenerfassung sowie die reale Verfügbarkeit ermöglichen eine direkte Reaktion auf die aktuelle Buchungslage. Die optimale Abholung und Konvertierung des Traffics durch die Verlinkung von externen Portalen und Meta-Suchmaschinen wie etwa tripadvisor.de ist ein weiterer Pluspunkt der Vioma One Page Booking.

Bei der Buchung mit dem neuen System wird der Wunsch-Reisetermin unmittelbar anhand des intuitiven Verfügbarkeitskalenders mit Echtzeit-Synchronisation überprüft. Auch die jüngsten Vioma-Tester Vivien und Lenny, 11 Jahre, prüfen die neue Buchungsstrecke auf Herz und Nieren und fügen kinderleicht das Zimmer oder weitere Zusatzleistungen wie Massagen oder Reitausflüge mit ein paar Klicks hinzu. „Man konnte auch direkt verschiedene Ausflüge buchen und eigene Wünsche eingeben, das war total einfach und macht echt Spaß!“, berichten die Kids von ihrer Test-Buchung. Das Einlösen von Gutscheinen und Rabattcodes ist ebenfalls möglich. Der Preis berechnet sich währenddessen automatisch unter Berücksichtigung der zimmer- und personenbasierten Preiskalkulation inklusive Nebenkosten wie beispielsweise Kurtaxe.

Januar 2014 – Ab sofort können Hotels auf www.onlygoodhotels.com direkt Gäste gewinnen. Dabei geht es auf dem Hotelportal nicht um den Preis, sondern um Leistung. Bestimmte Gästegruppen, wie zum Beispiel Best Ager, Geschäftsfrauen, Familien oder Vegetarier, sollen mit nur wenigen Klicks die Hotels finden, die ihre speziellen Ansprüche erfüllen. „Damit ist onlygoodhotels-com das erste Portal, das die besonderen Leistungen und Extras eines Hotels und die individuellen Bedürfnisse des Gastes zusammenbringt und so einen Weg aus der Preisspirale eröffnet“, so eine Pressemitteilung.

Helmut Scharfenort, Gründer von onlygoodhotels.com

Wer auf onlygoodhotels.com kommt, kann aus einer Liste bis zu drei Präferenzen wählen, die seinen Reiseanlass, sein Hobby oder seine besonderen Lebensumstände berücksichtigen. Der gewählte Filter ergibt ein Ranking, in dem das Hotel, das die Anforderungen am besten erfüllt und für den Gast den größten Mehrwert liefert, an erster Stelle steht.

only good hotels

„Die Hotels sollen über das gefunden werden, was sie ausmacht“, sagte Helmut Scharfenort, Gründer von onlygoodhotels.com. Gästeorientierte Hotels können sich so über ihren Mehrwert präsentieren und von seelenlosen Schlafstätten abheben. Wie die anderen Hotelportale auch will der Salesexperte die Gäste im Netz abholen, aber im Gegensatz zu diesen nicht über den Preis. „Bei uns steht die Leistung der Hotels im Vordergrund. Denn je deutlicher ein Gast den garantierten individuellen Nutzen für sich erkennt, desto höher ist die Preisakzeptanz und der Wunsch, das Hotel zu buchen.“

Damit der Gast sich auf die versprochenen Leistungen verlassen kann, müssen die Hotels bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Das sind keine hohen Hürden, sondern Standort-, Service- oder Ausstattungsdetails, wie etwa ein ausreichend großer Schreibtisch mit Leuchte und direkter Stromversorgung für den Geschäftsreisenden. Einer, der schon Erfahrung mit onlygoodhotels.com gemacht hat, ist Steffen Seichter, Director of Sales and Marketing im Hotel Scandic Hamburg Emporio: „Für die Präsentation auf onlygoodhotels.com mussten wir uns sehr detailliert mit unseren Leistungen und vorhandenen Alleinstellungsmerkmalen beschäftigen. Wir hatten völlig vergessen, wie viel Potenzial für Direktmarketing bei uns im Haus steckt.“

Da die Provisionsmodelle der gängigen OTAs zur Abhängigkeit führen, arbeitet onlygoodhotels.com mit einem Fixpreis. Bereits ab einem Budget von 9,50 Euro im Monat können sich Hotels listen lassen. Es gibt keine Umsatzprovisionen oder Verfügbarkeitsklauseln. Also bleiben Preisgestaltung, Zimmervergabe und der direkte Kontakt zum Gast ganz in den Händen des Hotels. Wer Buchungen über das Portal generiert, stärkt seinen direkten Vertrieb und erhöht die Empfehlungsrate. Für das Upstalsboom Hotel Friedrichshain in Berlin war die Entscheidung für only good hotels keine Frage, so Katharina Zimmermann, die das Marketing und den Verkauf leitet: „Endlich existiert eine Vertriebsmöglichkeit über das Internet, bei der die Qualität und der Mehrwert unseres Hauses im Vordergrund stehen und nicht nur der Preis.“

Eine Analyse von Carsten Hennig

Januar 2014 – Das hat gerade noch gefehlt: Mit dem neuen Hotelvergleichsportal discavo.de kommt ein neuer, medienstarker Meta-Search-Anbieter auf den Markt. Die Sendergruppe Pro7 Sat1 will das Hotelsuchportal promoten. Damit wird einmal mehr deutlich, dass immer mehr an der Hotellerie mitverdienen wollen – und dadurch die Vertriebskosten für Hotels weit steigen werden.

Die digitale Revolution stellt an den Top-Hotelier große neue Herausforderungen: jederzeit sich richtig informieren, direkt und unkompliziert kommunizieren, rasch entscheiden und noch schneller zu korrigieren.

Marco Nussbaum von Prizeotel, anerkannter Experte für Direktvertrieb und Social-Media-PR, warnt davor, dass Online Travel Agencies (OTA), Meta-Search-Portale und auch Google (Hotelfinder) langfristig ihre Gebühren und Provisionen erhöhen werden, um ihre angepeilten Margen zu erreichen. Nussbaum („Meta-Suchmaschinen sind der neue Pain-In-The-Ass”) empfiehlt seinen Kollegen, über Preiserhöhungen aktiv nachzudenken.

Moderate Preiserhöhungen sorgen für mehr Werbebudget, um die Direktvermarktung anzukurbeln. Wie man professionelles Hotelmarketing betreibt, lesen Sie im ausführlichen Ratgeber des HOTEL TV PROGRAMM: Ausgabe Januar 2014 jetzt kostenfrei beziehen – www.hoteliertv.net/hotel-tv-programm

Die Vertriebskosten von OTA und Meta-Suchportalen werden bald die Provisionssätze von Buchungsportale wie hrs.de übersteigen. Allein das Cost-per-Click-Modell vom Google Hotelfinder ist darauf ausgelegt, das Budget des Hotelpartners zu strapazieren. Geradezu fatal ist, dass die Hotelbetriebe dazu gezwungen sind, just bei Google immer mehr Geld für Adwords auszugeben, um die eigene Hotel-Website oben anzeigen zu lassen.

Die nächsten großen Themen im Hotelmarketing sind:

  • Suchmaschinenoptimierung – Content (Fotos, Fotos, Fotos!), optimale Beschreibungen und eine suchmaschinenfreundliche Struktur der Hotel-Website
  • Videos – Bei 81% der Reisebuchungen wurden zuvor Videos für die Kaufentscheidung angesehen (Quelle: The 2013 Traveller/Eye for Travel)
  • Online-PR – Pressemitteilungen, Blogs und originäre Kampagnen in Social Media wie Facebook und Twitter

Führungsstärke kann jeder technisch versierte Hotelier – sehen Sie dazu bei HOTELIER TV die Interview-Serie „Tech Savvy Hotelier“ (http://www.hoteliertv.net/tech-savvy-hotelier/) – beweisen. Der „digitale Hotelier“ supervisiert per Tablet und Smartphone seine Verkaufssysteme, Gäste- und Arbeitgeber-Bewertungen und managt die Hotelsteuerung ebenso elektronisch (New Generation Hotel).

Die digitale Revolution verlangt eine Umstellung der Arbeitsgewohnheiten: jederzeit sich richtig informieren, direkt und unkompliziert kommunizieren, rasch entscheiden und noch schneller zu korrigieren.

Der Top-Hotelier mit Zukunft muss wie immer nah am Gast sein und tief in den Systemen stecken. Wer heute noch eMails ausdrucken und Vorzimmerdamen Telefonate vermitteln lässt, hat den Anschluss verpasst.

(Wien, 29. Oktober 2013) Das im September gestartete Hotelbuchungsportal www.kurzurlaub.at bricht mit den heftig umstrittenen und viel diskutierten Regelungen in der Zusammenarbeit von Hotels mit Onlinebuchungsportalen. Die Raten- und Verfügbarkeitsparität sucht man in der Kooperationsvereinbarung mit den österreichischen Hotels vergeblich. „Selbstverständlich verbleibt die Hoheit über Zimmer und Preise beim Hotelier“, meint der Eigentümer Franz Roitner, und weiter: „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnerhotels funktioniert hervorragend. Wir pflegen eine faire Partnerschaft mit einer Win-win-Situation. Die Hotels haben die Urlaubspauschalen, wir erzählen es unseren Kontakten weiter und vermitteln zusätzliche Gäste.“

Kurzurlaub.at

In den vergangenen Jahren wurde der Fokus im Onlinevertrieb zu sehr auf den billigsten Zimmerpreis gerichtet. Eine Entwicklung, welche die Preisschraube immer weiter nach unten dreht. Franz Roitner geht mit seinem Reiseportal in eine andere Richtung, denn: „Urlauber suchen nach ihrem Reisemotiv, wie Wandern, Skiurlaub oder Wellness. Der Preis ist sekundär. Mit dem billigsten Preis zu argumentieren ist zu einfach. Ein Buchungsportal muss mehr können.“

Kurzurlaub.at gibt den Besuchern Ideen für einen Urlaub in Österreich. Die Einzigartigkeit eines Hotels steht im Mittelpunkt. „Mit Reisereportagen und Reiseberichten machen wir Lust auf Kurzurlaub in Österreich“, so Franz Roitner, der redaktionelle Beiträge und Storytelling als wichtigen Teil seines Konzepts sieht. Nach Hotelnamen kann auf dem Portal nicht gesucht werden. Franz Roitner erklärt warum: „Ein Gast, der weiß, in welches Hotel er fahren möchte, soll direkt im Hotel buchen, dafür benötigt er uns als Reiseportal nicht. Wir suchen und vermitteln neue Gäste an unsere Partnerhotels.“ Bei erfolgreicher Vermittlung eines Gastes fallen zwölf Prozent Provision an, ansonsten entstehen keine Kosten. „Wir sind ein österreichisches Portal exklusiv für österreischische Hotels, und bieten eine Partnerschaft mit Handschlagqualität an“, betont Franz Roitner sein faires Angebot.

Keine Weiterleitung vom Hoteleintrag der Gelben Seiten auf die HRS-Buchungsstrecke – Stärkung des Direktvertriebs der Hotellerie – Luthe: „Wichtiges Signal gegen Affiliate-Wildwuchs der Online-Buchungsportale“

April 2013 – Das Landgericht Frankfurt am Main hat auf Antrag der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs der Deutschen Telekom Medien GmbH untersagt, von den Internetauftritten der Gelben Seiten und des Örtlichen über einen Button „online buchen“ bzw. „Hotelbuchung“ auf die Buchungsstrecke des Online-Portals HRS zu verlinken. Das erstinstanzliche Urteil (Az.: 3-08 O 197/12) erging am 20. Februar 2013 und ist noch nicht rechtskräftig.

Gelbe Seiten Hotels

Nach Auffassung der Wettbewerbszentrale ist es für den Verbraucher bei seiner Buchungsentscheidung von zentraler Bedeutung ob er das Hotel direkt oder aber über einen Vermittler bucht. Hierüber müsse der Verbraucher zutreffend und exakt informiert werden. „Eine Verlinkung auf ein Drittportal, wie sie hier erfolgt ist, verstößt gegen die Spielregeln im Wettbewerb um den Kunden“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale, in einer ersten Bewertung der Entscheidung. Der Verbraucher werde in seiner Erwartungshaltung in rechtsrelevanter Weise getäuscht, wenn tatsächlich keine direkte Online-Buchungsmöglichkeit beim Hotelbetreiber selbst gegeben sei.

„Für die Hotellerie ist die Entscheidung des LG Frankfurt ein wichtiges Signal gegen den Wildwuchs abertausender Affiliate-Partner einiger weniger, marktbeherrschender Buchungsportale. Das Urteil wird dem Verbraucher mehr Sicherheit gewährleisten und die Direktbuchung von Hotelzimmern stärken“, kommentiert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

In den Entscheidungsgründen führt das Landgericht aus, dass eine Weiterleitung von den Internetseiten „dasoertliche.de“ und „gelbeseiten.de“ auf das HRS-Buchungsportal irreführend sei. Denn der Hoteleintrag auf diesen Seiten richte sich gerade an Internetnutzer, die auf der unmittelbaren Suche nach einem Hotel in der jeweiligen Stadt seien. Der Verbraucher gehe davon aus, auf diesen Seiten nicht nur die angegebene Telefonnummer, Anschrift und Internetadresse des gesuchten Hotels, sondern auch einen direkten Link zur Buchung im Hotel und nicht zum Buchungsportal eines Maklers zu finden. Für das LG Frankfurt „sieht der Verbraucher den direkten Kontakt zum Leistungserbringer als Vorteil an“.