Archiv

Schlagwort-Archive: Ranking

Oktober 2014 – Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion macht darauf aufmerksam, dass Google eine wichtige Änderung in den technischen Richtlinien für Webmaster durchgeführt hat. Demnach solle das Crawling von JavaScript- und CSS-Dateien unbedingt zugelassen werden, da ansonsten aus SEO-Sicht Ranking-Nachteile zu erwarten seien. Bloofusion hat daraufhin 625 zufällig ausgewählte, teils bekannte Websites untersucht und festgestellt, dass ca. 10 % dieser Websites die genannten Dateien für Suchmaschinen vollständig gesperrt haben.

Änderungen in den Google-Webmaster-Richtlinien für JavaScript- und CSS-Dateien - Viele renommierte Website-Betreiber hinken hinterher

In einem Google+-Post vom 27.10.2014 findet Pierre Far, Webmaster Trends Analyst von Google, recht deutliche Worte: „Let me be super clear about what this means: By blocking crawling of CSS and JS, you’re actively harming the indexing of your pages. It’s the easiest SEO you can do today. And don’t forget your mobile site either!”. Zur Auswertung bei der Indexierung durch den Googlebot gehört somit zukünftig, dass CSS und JavaScript genauer betrachtet werden können. Somit werden die Inhalte, die Optik und die Anordnung der Elemente einer Website noch stärker ausgewertet als bislang. Wer entsprechende Inhalte sperrt (zum Beispiel durch die robots.txt) und die entsprechende Auswertung dementsprechend verhindert, hat langfristig wohl einen Nachteil.

„Die Zeiten, in denen der Googlebot die Darstellung der Website inkl. ausgeführter JavaScripts und CSS-Daten ignoriert hat, dürften damit vorbei sein. Sicherlich ist die Sperrung gewisser Skripte und Daten in Grenzen weiterhin in Ordnung. Inwieweit beim vollständigen Ignorieren der Aussage von Pierre Far allerdings tatsächlich das Ranking leiden würde, weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand. Fakt ist: Google zieht mit dieser Ankündigung an einigen Hebeln gleichzeitig und übt Druck auf die Webmaster aus. Das Lockmittel ‚besseres Ranking‘ dürfte dabei ordentlich helfen“, so Maik Bruns, SEO-Berater bei der Bloofusion Germany GmbH.

Die Agentur Bloofusion hat deshalb direkt einen Test mit 625 zufällig ausgewählten Domains gestartet, darunter viele große Websites und Online-Shops. Diese konnten erfolgreich von Bloofusion gecrawlt werden und wurden daraufhin untersucht, ob JavaScript- oder CSS-Dateien (auf gleicher Domain) für Suchmaschinen gesperrt werden. Das Ergebnis zeigt, dass bei ca. 10 % der geprüften Websites – darunter auch große und bekannte Websites wie http://www.adac.de, http://www.sportscheck.com, http://www.canon.de oder http://www.ernstings-family.de – alle diese Ressourcen geblockt werden. Dies könnte sich damit zukünftig negativ auf das Ranking auswirken. Die vollständigen Analyse-Daten sind unter http://www.internetkapitaene.de/2014/10/28/studie-16-sperren-javascript-und-css-vollstaendig-fuer-suchmaschinen/ zu finden.

„Seiteninhaber sollten dementsprechend weiter am Ball bleiben und ihre Website auf die neuen Anforderungen hin überprüfen. Natürlich gilt hierbei: Bitte nichts überstürzen! Google wird nicht morgen ein Update ausrollen, das die Rankings diesbezüglich umkrempeln wird. Aber es sollte aus mehreren Gründen nicht untergehen“, so Maik Bruns.

Weitere Informationen, auch zu der Motivation, warum Google diese Dateien herunterladen möchte, finden sich in dem Blog-Beitrag unter http://www.internetkapitaene.de/2014/10/27/du-sollst-nicht-js-und-css-sperren-google-aendert-technische-richtlinien-fuer-webmaster/.

Größter Aufsteiger: Melia Berlin (von Platz 62 auf Platz 26) – Größter Absteiger: Hotel Bayerischer Hof in München (von Platz 9 auf Platz 62) – Trotz des starken Wachstums bei Google+ und Pinterest verschenken die Hotels entscheidende Chancen beim Content Marketing

September 2014 – Die „Hotel Studie 2014“, die zum zweiten Mal in Folge von Eventveranstalter Eventsofa durchgeführt wurde, zeigt ein vollständig neues Online-Marketing-Ranking: Vier neue Hotels befinden sich dieses Jahr in der Top 5 Platzierung. Das Hotel Adlon Kempinski in Berlin hat es von Platz 6 auf die Spitzenposition geschafft. Daneben fallen besonders die Aufsteiger Marriott Frankfurt und Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch auf, die sich von Platz 14 bzw. 35 auf Platz 2 und 3 verbessert haben. Grund dafür sind neben Google+ vor allem die gesteigerten Traffic und Backlink Zahlen sowie die Investitionen in Google Adwords, die erstmalig mit ins Ranking eingeflossen sind.

Hotelmarketing Ranking 2014

Größter Absteiger im Online-Marketing-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland ist das Hotel Bayerischer Hof in München, das von Platz 9 im letzten Jahr auf den 62. Platz gefallen ist. Größter Aufsteiger unter den Hotels ist das Melia Berlin, das sich von Platz 62 auf Platz 26 gearbeitet hat.

Zeigt die „Hotel Studie 2014“ kaum Veränderungen bei Facebook (2014: 92% der Hotels mit eigener Fanpage präsent und durchschnittlich 4.227 Fans, 2013: 89% mit 3.127 Fans), fällt ein besonderer Aufwärtstrend bei den Social Meda Kanälen Google+ und Pinterest auf: Im Gegensatz zum Vorjahr nutzt 2014 die Mehrheit der Hotels Google+ (2014: 60%, 2013: 37%). Bei Pinterest hat sich die Nutzung verdreifacht: 2014 sind 18 Prozent der Hotels präsent, 2013 waren es nur sechs Prozent. Dennoch bleibt Pinterest auf dem letzten Platz der genutzten Social Media Kanäle und stellt damit ein Netzwerk mit dem größten noch ungenutzten Potenzial dar. Wenig Veränderung und Aktivität zeigt sich beim Kurznachrichtendienst Twitter, der nur von 49 Prozent der Hotels genutzt wird (mit durchschnittlich 359 Followern). Ebenso schwach fällt die Präsenz auf der erstmalig untersuchten Plattform Xing aus. Nur 42 Prozent der Hotels sind in dem Business Netzwerk vertreten, davon haben leidglich vier Prozent ein kostenpflichtiges Employer Branding Profil.

Trotz der gesteigerten Zahl an Google+ Profilen verschenken die Hotels zum Großteil Wachstumschancen, da es an Content und Interaktion fehlt. So liegt der Durchschnitt an +1 auf Google+ auch nur bei 98. Die fehlende Content Strategie zeigt sich auch im 2. Block der Studie, in dem die Websites und Website-Faktoren der Hotels untersucht wurden. Demnach lassen ca. 70 Prozent das Content-Potenzial eines Corporate Blogs ungenutzt. Nur neun Prozent der Hotels betreiben einen eigenen Blog. Gleiches zeigt sich im Bereich Email-Marketing, wo nur 22 Prozent einen eigenen Newsletter zur Kundenbindung und -gewinnung nutzen.

Ein positives Bild zeigt sich für die Hotels beim Suchmaschinen-Traffic via Google. So hatten im letzten Jahr nur zwei Prozent der Hotels einen SE Traffic von über 100.000. Dieses Jahr sind es 20 Prozent. Den Topwert besitzen 2014 wieder die Center Parcs mit 244.718 (Bungalowpark Hochsauerland und Bungalowpark Bispinger Heide).

Der erstmalig erhobene Bereich der Suchmaschinenwerbung zeigt, dass 66 Prozent der Hotels in Google Adwords investieren. Mit über 10.000 beworbenen Keywords führen die Hotels der Ketten Hilton und Marriott das Ads Keyword Ranking an.

Außerdem investieren die Hotels im Veranstaltungsbereich in professionelle Location-Plattformen: Mit 53 Prozent sind die meisten Hotels dieses Jahr auf 3 oder 4 der untersuchten Location-Plattformen vertreten.

Das Gesamt-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland sowie detaillierte Studienergebnisse mit Abbildungen und Grafiken zum Download finden Sie unter: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie-2014.html

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht die Hotel Studie von Eventsofa jährlich die Online-Aktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Dabei betrachtet die Studie zum einen die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social Media Kanälen (Facebook, Google+, Pinterest, Foursquare und Xing) und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung (Blog und Newsletter). Zum anderen untersucht die Hotel Studie die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Sichtbarkeitsindex und Keyword Advertising). Getrennt davon geht die Studie auf die Nutzung von Location-Plattformen im attraktiven Veranstaltungsmarkt ein.

November 2013 – Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht eine neue Studie die Onlineaktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Die im Juni 2013 von dem Berliner Locationportal eventsofa.de durchgeführten Untersuchung betrachtet die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social-Media-Kanälen und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung. Die Studie untersucht zudem die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Page Rank und Sichtbarkeitsindex) sowie die Nutzung von Locationportalen im attraktiven Veranstaltungsmarkt. Den ersten Platz im Hotel-Ranking teilen sich die drei Hotels Hotel Berlin in Berlin, Kameha Grand Bonn und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center. Alle drei Hotels pflegen eine Präsenz in allen fünf untersuchten Social-Media-Kanälen (Facebook, Google , Twitter, Pinterest, Foursquare). Die Studie, eine Zusammenfassung und das Ranking der untersuchten Hotels stehen hier zum Download bereit: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie.html

Onlinebuchung (Foto: Ben Chams/fotolia.com)

Während Facebook im Marketing-Alltag der Hotels angekommen ist, stellt Google für die meisten Neuland dar. So betreiben 89 Prozent der Hotels eine eigene Facebook Fanpage und haben durchschnittlich 3.127 Fans. Bei Google sind dagegen nur 37 Prozent der umsatzstärksten Hotels vertreten. Die Anzahl der 1 beträgt im Durchschnitt 48. Kaum mehr Hotels nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter (45 Prozent der Hotels mit durchschnittlich 310 Followern). Das digitale Pinnwand-Netzwerk Pinterest wird nur von sechs Prozent der Hotels genutzt.

„Insgesamt zeigt die Studie, dass im Online-Marketing ein großes ungenutztes Potenzial für Hotels liegt“, erklärt Stefanie Jarantowski, Co-Autorin der Studie. „Allein durch aktive Präsenzen auf Google , Pinterest und Twitter könnten Hotels ihre digitale Sichtbarkeit enorm steigern. Im Endeffekt geht es darum Online von der Zielgruppe gefunden zu werden und den gewünschten digitalen Fingerabdruck zu hinterlassen“, so Jarantowski weiter.

Bei der Sichtbarkeit in der Suchmaschine Google unterscheiden sich die Hotels stark voneinander. Zieht man beispielsweise den Sichtbarkeitsindex zu Rate erreichen ‚Center Parcs Bungalowpark Hochsauerland und ‚Center Parcs Bungalowpark Bispinger Heide’ mit einem Wert von 7,22 die höchste Punktzahl, während Sofitel München Bayerpost einen Wert von 0 hat.

Betrachtet man weitere Online-Faktoren zur Kundenbindung wie Blog und Newsletter fällt auf, dass die Hotelketten zu Lasten der Individualität der Einzelhotels dominieren: 72 Prozent der Hotels nutzen einen einheitlichen Newsletter der Hotelkette, wohingegen nur 20 Prozent einen eigenen Newsletter anbieten. Beim Thema Hotel-Blog sind es nur acht Prozent der Hotels, die einen individuellen Blog führen.

Positiv fällt auf, dass Hotel-Apps zunehmende Bedeutung für die Hotels erlangen. So bieten 63 Prozent der Hotels eine Hotelketten-App an. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Locationportalen: Die meisten Hotels sind mindestens auf einem Locationportal vertreten. Mit 31 Prozent ist der größte Anteil bei zwei Portalen vertreten. Nur vier Prozent sind auf keinem der untersuchten Portale zu finden.

Januar 2013 – Ohne sie geht nichts im Hotelmarketing: Beim Vergleich der Channel Manager von Adojo schneidet „Hotel Spider“ von Tourisoft als bester ab. Auf Platz zwei im Ranking der Vertriebstools für Vier- und Fünf-Sterne-Hotels kommt „Channelmanager“ von Webmedia, Platz drei erreicht „Online Channel“ von Online Res, auf Platz vier liegt „Channel Rush“ und Rang fünf bekleidet „Channelmanager“ von Rate Tiger. „Entscheidend in dieser Kategorie ist weniger der Preis, als vielmehr Vielfalt, Funktion und Service“, erläutert Sascha Arndt, Co-Gründer und Marketingchef der Adojo GmbH.

Channel Manager Vergleich von adojo.de

Für den Channelmanager-Vergleich wurde die Eignung der IT-Tools für die unterschiedlichen Hotelkategorien vorselektiert. „Hierbei haben wir vor allem die Flexibilität der Produkte (Setup-Gebühren, Kosten für weitere zuschaltbare Kanäle, Mindestvertragslaufzeiten) mit den Bedürfnissen und Margen der Hotelkategorien verglichen“, so Arndt. Parallel wurden Punkte für die Kriterien Preis, deutschsprachige Bedienoberfläche, deutschsprachigen Support, Benutzerfreundlichkeit der Systeme, Anbindung an Onlineportale und die vorhandene PMS-Anbindung vergeben. Aus der Kombination dieser beiden Merkmale ergibt sich das Ranking für die jeweilige Hotelkategorie.

Die Gewichtung wurde durch die Anzahl der zu erreichenden Punkte getätigt. „Besonders wichtig waren uns Preis, Benutzerfreundlichkeit und die Anbindung an Onlineportale; die Zahl der maximal zu erreichenden Punkte ist drei“, erläutert Arndt die Methodik. Weniger gewichtet wurden „Hygienefaktoren“ wie PMS-Anbindung, deutschsprachiger Support sowie deutschsprachige Bedienung, hier konnten die Channelmanager jeweils maximal einen Punkt erreichen.

Alle bewerteten Channel Manager sind hier abrufbar: http://www.adojo.de/channelmanager.html

Adojo ist auch Herausgeber von hotelscreening.de, einem Benchmark-Tool für Hotelpreise.

Was ist ein Channelmanager?
Ein Channelmanager ist ein Werkzeug zur schnellen und effizienten Übermittlung von Zimmerpreisen und Verfügbarkeiten an unterschiedliche Onlineportale, ohne die Notwendigkeit, diese einzeln und manuell zu bedienen. Er kann dadurch helfen, die Preis- und Verfügbarkeitsparität zu sichern. Abweichend von seiner ursprünglichen Form eines einfachen Programms, sind Channelmanager mit umfangreichen Revenue- und Yieldfunktionen ausgestattet worden und können z.B mit dem PMS und der Booking Engine verbunden werden. Zu beachten ist bei 1-Way Channelmanagern in welchen Intervallen eingegangene Buchungen, oder Stornierungen von den Onlineplattformen abgerufen werden und in Form einer Bestätigung an das Hotel und das Reservierungssystem übermittelt werden. Aufgrund dieses Intervalls besteht, theoretisch, die Gefahr einer Überbuchung. 2-Way Anbindungen schaffen Abhilfe, sind aber nicht für alle Kanäle verfügbar. Desweiteren sollte darauf geachtet werden, dass zwischen dem Channelmanager und den Onlineplattformen XML-Anbindungen bestehen und der Channelmanager auch ohne Hotel-Login mit dem Portal kommunizieren kann.
(Quelle: adojo.de)