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September 2014 – Semantische Reisesuche: Viele Anläufe hat es dazu bereits in der Touristik gegeben. Nun verspricht Knowledge Yard den Durchbruch. Um die freie Textsuche „Smart Search“ zu ermöglichen, hat das Berliner Technologie-Unternehmen zunächst über sieben Jahre hinweg die gesamte Welt an Urlaubsbedürfnissen kartiert. „Durch die semantische Analyse von Millionen von Hotelbewertungen, Themenportalen und Texten können wir den genauen Charakter von beinahe jedem Ort, jedem Land und jedem Hotel bestimmen“, verspricht Geschäftsführer Dieter Josten. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Suchmodulen in der Reiseindustrie ist einfach erklärt: Das Blättern in Katalogen wird ersetzt oder ergänzt durch die freie Suche nach praktisch jedem Urlaubsinteresse.

Knowledge Yard Smart Search

In Internetbewertungen beschreiben Menschen die besten Orte, Hotels, Sehenswürdigkeiten, Strände und vieles mehr in allen möglichen Facetten. Knowledge Yard macht diese Facetten für Internetnutzer oder Reisebüro-Mitarbeiter auffindbar und liefert dazu passende Reiseangebot. Dieter Josten: „So lässt sich nach ´Familie, Sandstrand, gutes Essen, dreijähriges Kind` suchen. Das Ergebnis sind die am besten bewerteten Orte und Hotels weltweit.“ Mit Hilfe der „Knowledge Yard“-Technologie könnten Webseiten auch Kontext abhängige Rückfragen stellen, bis hin zur Beschaffenheit des gewünschten Strandes oder zum Salat-Angebot am Buffet.

Insgesamt besteht die deutsche Welt der Touristik laut Knowledge Yard aus fünf großen „Themenwolken“: Natur, Sport, Kultur, Körper & Seele sowie Spaß. Darunter befinden sich 2.200 Themengebiete und insgesamt 11.000 relevante touristische Begriffe.

Derzeit ist Knowledge Yard auf Deutsch und Englisch verfügbar – und ganz einfach per API oder Datendump abrufbar. „Wichtig ist, dass die Urlaubswelten nach Zielgruppen und Nationen getrennt betrachtet werden“, so Dieter Josten. „Die Briten finden ganz andere Dinge gut als die Deutschen.“ Einig seien sie sich aber zum Beispiel in ihrer Ablehnung anderer Nationalitäten im gleichen Hotel. „Auch Negativbegriffe kann man über unsere Daten im Prinzip abfragen“, so Dieter Josten, „etwa: Finde ein Hotel mit Wellness aber ohne Kinderlärm.”

Zu den Kunden des aufstrebenden Technologie Start-ups zählen bereits namhafte Branchen-Player: Bei der globalen Metasuche kayak.com ist Knowledge Yard seit einem Jahr im Einsatz. „Wir sind hochzufrieden“, sagt Jan Valentin, Managing Director von Kayak Europe. „Dank Knowledge Yard erleben Kunden in unserer Package-Suche ein völlig neues Sucherlebnis. Wir werden weitere Module integrieren.”

Wichtig, so Dieter Josten, sei nicht nur die freie Suche, sondern auch die Beweisführung für die Qualität des fraglichen Hotels oder Ortes: Wer zum Beispiel „bewachter Puderzuckersandstrand“ sucht, erhält in den Grundeinstellungen 25 Hotels weltweit zur Auswahl, das Erste unter anderem mit dem Hinweis versehen, 60 Mal sei im Internet positiv über Rettungsschwimmer berichtet worden. „Sicherer kann man sein Ziel nicht wählen“, sagt Dieter Josten.

Jüngst setzen auch die Lufthansa City Center Reisebüros auf Knowledge Yard – und loben die überlegene Beratungsleistung der Suchmaschinen-Technologie für den Kunden. Dafür, dass die gefundenen Hotels auch tatsächlich verfügbar sind, steht Knowledge Yard ein. Die SmartSearch-Lösung für Reisebüros ist an gängige Buchungssysteme wie Bistro angeschlossen.

September 2013 – Mitten in die medial geführte Diskussion ob Buchungsplattformen und Buchungskonzerne zu viel Macht besitzen, startet Franz Roitner mit seinem Team die österreichische Buchungsplattform kurzurlaub.at. Vermarktet werden österreichische Hotels der Drei- bis Fünf-Sterne-Kategorie. Damit erfüllt kurzurlaub.at einen Wunsch des österreichischen Tourismus der in den letzten Jahren immer lauter wurde. Sehen Sie dazu eine Videopräsentation bei HOTELIER TV: www.hoteliertv.net

Franz Roitner

Die Philosophie von Kurzurlaub.at lässt wohl am einfachsten mit den Worten des Firmeneigentümers und Geschäftführers beschreiben: „Wir orientieren uns an den Reisemotiven der Gäste, erfüllen Urlaubswünsche und argumentieren nicht über den Preis oder mit Rabatten“. Dazu gehören aussagekräftige Bilder, emotionale Texte, eine persönliche Präsentation der Hoteliers und Reiseberichte von Gästen.

kurzurlaub.at

Das Ziel von kurzurlaub.at ist es neue Gäste anzusprechen und nicht in Konkurrenz zur Website der Hotels zu stehen. „Ein Gast, der weiß, in welches Hotel er fahren möchte, der soll direkt im Hotel buchen, dafür benötigt er kein Reiseportal“, so Franz Roitner, „wir machen Lust auf Urlaub und suchen zusätzliche Gäste für österreichische Hotels.“

Das neue Reiseportal vermarktet ausschließlich österreichische Hotels in Deutschland, Schweiz und Österreich. Diese Märkte haben für den heimischen Tourismus einen besonderen Wert, da immerhin 68 Prozent der Hotelgäste aus diesen Ländern kommen.

Was die Kooperationsbedingungen angeht, beschreitet Franz Roitner neue Wege. Keine Ratenparität und keine Kontingentszwänge, sondern faire Partnerschaft ist Basis für die Zusammenarbeit mit den Hotels. „Ich bin der Meinung, es sollen die Storno- und Geschäftsbedingungen des Hotels gelten und nicht die der Buchungsplattform.“ sagt der Eigentümer über die Geschäftsbedingungen bei kurzurlaub.at.

Das Team um Franz Roitner hat mit kurz-mal-weg.at seit 2004 Erfahrung in der Onlinevermarktung von Kurzurlaub in Österreich und besteht ausschliesslich aus Experten mit praktischer Tourismus- und Hotelerfahrung.

Juli 2012 – Holidaycheck.de wächst: Das Tochterunternehmen der börsennotierten Burda-Holding Tomorrow Focus übernimmer nach Angaben der „fvw“ 51 Prozent am niederländischen Wettbewerber zoover.com. Der Kaufpreis belaufe sich nach Angaben der gewöhnlich gut informierten Touristik-Fachzeitschrift auf 21 Millionen Euro und werde in bar beglichen. Zoover-Gründer Erwin Rooymans gebe seine Anteile vollständig ab. Die verbleibenden 49 Prozent würden von Gründer Bas Rasker sowie von weiteren Altgesellschaftern gehalten.

zoover.de

„Für die Übernahme dieser restlichen Anteile wurden weitere Vereinbarungen unterzeichnet, die zu einer vollständigen Übernahme der Gesellschaft bis 2017 führen können“, berichtet die „fvw“. Die Geschäftsführung des Unternehmens verbleibe bei CEO Stephan Bosman und Bas Rasker.

Zoover.com verzeichnet nach Unternehmensangaben monatlich bis zu 15 Millionen Unique Visitors. 30 Prozent des Traffics kommen aus den Niederlanden, 70 Prozent ist international. Kernmärkte sind die Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen.