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August 2013 – Die Marketingkooperation Kinderhotels erweitern die Direktbuchungsmöglichkeiten: Gemeinsam mit Seekda wurde nun die Anbindung an den Google Hotelfinder und das Preisvergleichsportal trivago.de geschaffen.

kinderhotels.com

Die Partnerhotels sind auf kinderhotels.com per Google Maps auswählbar. Jedes Hotel hat zudem die Möglichkeit, das direkte Buchungstool samt Zahlungsfunktion auf der eigenen Webseite mit zusätzlichen Funktionen, wie Channel Management und Schnittstelle zu den Google Hotelprice Ads und trivago zu integrieren. „Die Direktbuchungsschiene wird ab heuer so intensiv wie noch nie zuvor ausgeschöpft. Direktbuchungen zu 0% Buchungsprovision werden mit Seekda auf Hotelwebseiten, Themenportalen und Metasuchmaschinen möglich. Bereits in den ersten Wochen nach der Umstellung des Kinderhotel Portals auf seekda, konnte ein signifikanter Anstieg des Buchungsvolumens verzeichnet werden“, sagte Klaus Niederacher, COO von Seekda.

Immer mehr Hotelgruppen und Themenportale wurden bereits auf die Vorteile eines eigenen Direktbuchungsportals für ihre Mitglieder aufmerksam. Angesichts des Preis- und Leistungsdrucks durch viele Buchungskanäle und der Notwendigkeit einer breiteren Vertriebspolitik ist dies ein logischer Schritt, der für das Bestehen am Markt von immer größerer Relevanz ist. Ein funktionierender Online-Vertrieb ist ein „must-have“, dem aufgrund der fortschreitenden Technologie und Verschiebung zum E-Commerce niemand entkommt. Statistiken der DACH-Länder bestätigen den wachsenden Online-Buchungstrend und Direktbuchungswerte auf Hotelwebseiten mit bis zu 60% – wie zuletzt der Vertriebsmonitor der ÖHV. Es darf nicht vergessen werden, dass auch Stammgäste mittlerweile den einfachen Informationszugang bevorzugen und online buchen. Begriffe wie „Urlaub mit Kindern“ oder „Familienurlaub“ sind schnell in einer Suchmaschine eingegeben und führen prompt zum jeweiligen Themenportal.

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März 2012 – Nun geht es ums Ganze, nämlich darum wer mehr Geld bietet: Beim Google Hotelfinder kann man nun ab sofort mit gekauften „Travel Ads“ über den Preisvergleich hinwegsetzen. Darauf macht der Hamburger Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert aufmerksam.

„Einzelne Hotels werden mit der aus den Google Ad Words bekannten beigen Hintergrundfarbe hinterlegt und somit an den ersten Positionen abgebildet“, so Benkert. Was dies kostet steht offenbar noch nicht fest. Die neuen Preisanzeigen sind Test zufolge noch nicht in der Browserversion verfügbar, sondern bislang nur in Android-Smartphones. Benkert hat mit seiner Agentur BE:CON und Technikpartner Seekda unlängst die ersten beiden deutschen Hotels im Google Hotelfinder buchbar gemacht.

Nun habe Google auch seine Schnitstelle „Google Connect“ weiter geöffnet, so Benkert, und übernimmt Fotos, die bei Google Places eingestellt wurde. So können nun Fotos und Beschreibungstexte direkt in das weltweit größte Portal übertragen werden. !Hotels haben in Zukunft somit die Möglichkeit über einen zentralen Zugang ihren Content auf Google zu verwalten und zu vermarkten. Dies bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung und den direkten Zugang zur weltweit größten Vermarktungsplattform“, weist Benkert hin.

Die Buchung über den Google Hotelfinder kostet 0,3 Prozent vom abgefragten Zimmerpreis und Buchungszeitraum.

Februar 2012 – Mal wieder was neues vom Google Hotelfinder: Nun kann man bequem rund um eine Zieladresse ein nahe gelegenes Hotel suchen. Darauf
macht der Hamburger Hotelmarketingexperte Marc O. Benkert aufmerksam. Konnte man bei Google Places bisher nur nach dem gewünschten Zielort suchen, so kann man
nun auch direkt Gebäude, Geschäfte oder gar einen Hotelnamen eingeben.

„Diese Neuerung erleichtert die Suche natürlich um ein Vielfaches. Man stelle sich vor: Ein Geschäftsreisender hat einen Termin bei einem Kunden. Nun möchte er gerne
ein Hotel heraussuchen, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Termin liegt. Dazu gibt man einfach in dem Suchfenster den Namen der Firma ein und die
Autovervollständigung schlägt entsprechende Orte vor. Hat man das gewünschte Ziel gefunden, zeigt der aus Google Places bekannte rote Pin den entsprechenden Ort in
der Karte des Hotelfinders an“, erläutert Benkert. Mit seiner Agentur BE:CON ist er gemeinsam mit dem österreichischen IT-Unternehmen Seekda federführend bei der
Anbindung von Hotels an den Google Hotelfinder, Google Places und Maps. So ermöglichen die beiden Unternehmen seit wenigen Wochen die direkte Buchbarkeit über die Google Travel Ads.

Google Customer Journey

Entscheidend für die vollständige Darstellung im Hotelfinder sei, dass man als Hotel oder Gastronomiebetrieb einen vollständigen Eintrag bei Google Places – auch mit
Hotelfotos – habe. Aber auch die direkte Suche nach einem Hotel sei nun deutlich einfacher, so Benkert. Denn nun sei die direkte Eingabe des Hotelnamens möglich. Im
Anschluss werden direkt die Hoteldetails eingeblendet und das Hotel gelangt automatisch in die Shortlist.

Usability, Usability!
Google meint es ernst und verbessert den Hotelfinder mittlerweile schon fast wöchentlich. Dabei steht ganz klar die Usability im Vordergrund und macht das Tool
zunehmend „sexy“. Dem User stehen nun drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Hotels in Selected Area: Hier werden die Häuser in der Liste angezeigt, die – wie bisher – in dem frei skalierbaren Viereck liegen.
  2. Hotels by Travel Time: Hier werden die Häuser angezeigt, die in einer frei definierbaren Distanz liegen. Dabei gibt es die Auswahl „Fußgänger“ und die Auswahl „Bahn“. Die Auswahl wird in der Karte mit einem Kreis skizziert. Diese Funktion ist enorm praktisch, da man nun nicht mehr zeitraubend nach Hotels in einem bestimmten Zielradius suchen muss.
  3. Hotels in Popular Areas: Hier kommt wieder die bekannte „Heatmap“-Funktion zum Tragen und zeigt die Häuser an, die in besonders frequentierten Regionen liegen. Auch hier habe ich die Möglichkeit mit einem Schieberegler die Auswahl zu verfeinern.

„Ein Beispiel dazu: Ich muss in eine fremde Stadt reisen und suche ein Hotel, welches sich in 15 Minuten Fußweg bequem erreichen lässt. Ich gebe also zunächst den
Zielort ein. Im Anschluss kann ich meine Auswahl (Radius) auf der großen Karte noch einmal verändern“, berichtet Benkert.

Google+ hat mehr Einfluss auf Suchergebnisse
Facebook.com ist zwar mit Abstand das führende soziale Netzwerk, aber „Google+“ holt zusehend auf und liefert auf Basis der persönlichen Kontakte private Ergebnisse
wie zum Beispiel Postings und Bilder in den Suchergebnissen. Eine weitere Neuerung ist die Abbildung von Meinungsführern, die über das zu dem eingegebenen
Suchbegriff und passendem Thema diskutieren.

„Dieses Update verdeutlich erneut den Weg, den Google bereit ist zu gehen. Der Einzug des Social Graphs erhält die Funktion eines Filters, der einen starken Einfluss auf
das Kerngeschäft von Google als Suchmaschine ausübt. Damit erhält der Social Layer, den wir bereits bei unserem Artikel über die Customer Journey erwähnt hatten, die
finale Bedeutung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Einfluss von Google+ auch bei den einzelnen Tools, wie z.B. dem Hotelfinder integriert wird“, meint Benkert.

Dies habe Auswirkungen auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). „Die klassische SEO-Arbeit wird ebenfalls in die soziale Ebene verlagert. Das Denken in sozialen Netzwerken und der Aufbau einer mitteilungsfreudigen Community ist die neue Aufgabe der SEO-Spezialisten. Wir erleben hier also erneut einen Paradigmenwechsel und die radikale Veränderung eines Berufsbildes. Nach den klassischen PR-Agenturen müssen sich nun auch die SEO-Agenturen verändern“, erläutert Benkert.

„Auf Grund der Komplexität und den sich stetig wandelnden Anforderungen an den Vertrieb, haben wir ein umfangreiches Schulungs- und Workshopprogramm aufgelegt.
Parallel arbeiten wir gerade an einer innovativen Lösung für die Hotellerie, sodass sich der Hotelier wieder auf seine wichtigste Arbeit konzentrieren kann. Die Arbeit am
Gast“, sagte Marc O. Benkert mit Blick in die Zukunft.

Hamburg, 10. Januar 2012
Google verändert das Hotelmarketing: Mit dem neuen Tools Hotelfinder und Flight Search sowie zahlreichen weiteren Features für die Touristik bietet der Internetkonzern stark vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Hamburger Kommunikationsagentur BE:CON und das IT-Unternehmen Seekda starten nun Verkauf einer eigenen IT-Lösung und bieten tiefgehende Beratungen rund um erfolgreiches Hotelmarketing mit Google an.

„Seekda Google Connect“ verknüpft die hoteleigene Online-Buchungsmaske ohne Umwege mit der innovativen Lösung der „Google Travel Ads“. In Google-Suchergebnissen, auf Google Maps- und Places-Seiten sowie dem auch in Europa gelaunchten Hotel Finder werden aktuelle Preise, Verfügbarkeiten und Geoinformationen angezeigt. Diese Funktionen sind über das renommierte CRS „Seekda connect“ auch für Individualhoteliers zugänglich. „Seekda Connect“ verlinkt Hotelwebseiten direkt mit Google – ohne Provisionszahlungen durch den Hotelier. Außerdem kann so eine ganze Palette an Hotelangeboten, von einfachen Zimmerbuchungen bis hin zu Pauschalen, dargestellt werden. Für den Hotelbesitzer ist es einfach, das Budget innerhalb eines transparenten Cost-per-Click-Preismodells zu kontrollieren.

„Die direkte Anbindung an Google bzw. die Google Travel Ads ist aus unserer Sicht ein Meilenstein im Bereich des Vertriebs“, sagte Marc O. Benkert, Inhaber und Geschäftsführer von BE:CON. Mit seiner Agentur betreut Benkert seit vielen Jahren zahlreiche Kunden aus der nationalen und internationalen Hotellerie in den Bereichen Kommunikation, Managementberatung und Vertrieb. Insbesondere der Bereich der direkten Buchbarkeit spielt im Bereich der Vermarktung die entscheidende Rolle. Das gilt insbesondere für die Privathotellerie, um sich im Wettbewerb gegenüber den großen Hotelketten zu positionieren.

Hamburg, 24. Oktober 2011
Mit dem „Hotelfinder“ ist Google nun auch weltweit auf dem Weg, etablierte Hotelbuchungsplattformen und Hotelbewertungsportale kräftig Konkurrenz zu machen. Im Interview unterstreicht der Hotelmarketingexperte Marc O. Benkert die bahnbrechenden Veränderungen auf dem Travel-Tech-Markt: „Ich gehe davon aus, dass der Hotelfinder in zwei Jahren die dominierende Plattform im Bereich Hotelbuchung und -bewertung sein wird. Daneben werden einige wenige OTAs bestehen bleiben. Deren Konsolidierung hat ja bereits jetzt eingesetzt.“

Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert: Google Hotelfinder wird bald dominieren

Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert: Google Hotelfinder wird bald dominieren

Herr Benkert, der „Google Hotelfinder“ ist nun auch weltweit verfügbar, startet somit auch in Deutschland. Welche Chancen ergeben sich damit für die Hotels?
Benkert: „Zunächst einmal eröffnet sich der Hotellerie ein neuer Vertriebsweg, der aktuell noch nicht vollständig von den einzelnen Hotels genutzt werden kann. Ähnlich dem schon bestehenden Angebot Google Places, kann in den meisten Fällen nur über die angeschlossenen OTAs via Google Ads gebucht werden. Es gibt aber bereits erste Bestrebungen die hoteleigene Bookingengine direkt an den Hotelfinder anzuschließen. Mit Best Western hat in den USA bereits ein Hotelkette einen direkte Anbindung als Pilotprojekt gestartet. Der Start in Deutschland dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Über die Buchbarkeit hinaus bietet sich dem jeweiligen Haus ein höherer Grad der Sichtbarkeit, da der Hotelfinder auf Grund seiner hohen Anwenderfreundlichkeit mit Sicherheit sehr gut angenommen wird. Es zeigt sich nun aber auch wie wichtig ein gut gepflegter Placeseintrag ist, da im Hotelfinder auch Bilder und Bewertungen angezeigt werden. Diese resultieren aus der jeweiligen Google Places Seite. Unsere Beobachtung zeigt, dass noch ca. 75 Prozent aller Hotels den Placeseintrag noch nicht für sich beansprucht haben und diesen in ihr Online Reputation Management integriert haben. Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Google vor einigen Monaten die Abbildung der Bewertungen von den bekannten Bewertungsportalen gekappt hat, zeigt die Notwendigkeit eines gut gepflegten Placeseintrag.

Der Hotelfinder zeigt aber noch etwas anderes an. Der aktuelle Preis wird mit dem durchschnittlichen Preis in der Vergangenheit verglichen und somit wird dem Betrachter ein deutliches Preissignal angezeigt. Leider basiert das Preissignal nicht auf dem jeweils zurückliegenden identischen Wochentag und berücksichtigt auch nicht etwaige Peaks wie Messen oder andere Veranstaltungen. Hier kommt also noch das Yield Management in die nähere Betrachtung.

Insgesamt schätze ich persönlich die Chancen aber höher ein als die Risiken. Wenn die Hotels ihre Hausaufgaben machen und insbesondere dann, wenn die Anbindung der eigene IBE erfolgt.“

Wie kann man seine Hotel-eigene Buchungsmaschinen an den „Google Hotelfinder“ anbinden?
Benkert: „Wie schon eben kurz erwähnt ist eine direkte Anbindung noch problematisch. Voraussetzung wäre eine API Schnittstelle an das hoteleigene CRS. Problem ist nur das Google diese auch akzeptieren muss und in sein Ads-Programm aufnimmt. Aber es würde mich sehr wundern, wenn Google nicht in Kürze eine offizielle API herausgibt und den Hotels zur Verfügung stellt. Damit möchte Google natürlich Geld verdienen und es bleibt abzuwarten ob Google nicht in Anlehnung an den neuen Dienst Google Express eine komfortable und einfach zu bedienende Lösung anbietet, in der die Hotels einfach Raten etc. pflegen können.“

Abgerechnet wird per sog. Cost-per-click-Verfahren. Dass heisst für jeden Klick auf ein Hotelangebot gehen 0,2% an Google. Wird das die Provisionen bei den angeschlossenen OTA verteuern?
Benkert: „Davon darf man ausgehen. 0,2% klingt zunächst einmal wenig, aber die Provision fällt bei jedem Klick an. Egal ob am Ende das Hotel gebucht wird oder nicht. Andererseits kann dieser zusätzliche Kostenfaktor für die OTAs auch den Wettbewerb zwischen den OTAs anfachen. Denn es gibt aus Marketingsicht sicherlich unterschiedliche Möglichkeiten die Hotels durch eine gestiegene Provision zu belasten.“

Google Hotelfinder, Google Maps, Google Places, Google+ – bei welchen Diensten sollte ein Hotel gelistet sein?
Benkert: „Aus Sicht der Customer Journey (Inspiration, Information und Planung, Information vor Ort sowie Bewertungen und Berichte) sollte ein Hotel versuchen auf allen Diensten präsent zu sein. Google+ gibt es zwar erst in Kürze auch für Unternehmen und muss sich auch erst beweisen. Aber unter Berücksichtigung des Social Graph sollte man Google+ im Auge behalten.

Wir bieten speziell für die Google Dienste Workshops an. Die steigende Nachfrage zeigt das die Hotels die Notwendigkeit durchaus erkennen.“

Welchen Stellenwert wird „Google Hotelfinder“ in zwei Jahren einnehmen?
Benkert: „Ich gehe davon aus, dass der Hotelfinder in zwei Jahren die dominierende Plattform im Bereich Hotelbuchung und -bewertung sein wird. Daneben werden einige wenige OTAs bestehen bleiben. Deren Konsolidierung hat ja bereits jetzt eingesetzt.

Die konsequente Focussierung auf Benutzerfreundlichkeit und die Tatsache, dass Google seine Dienste immer weiter integriert und zusammenführt werden zum Erfolg führen. Google kann einfach mehr und vollständigere Informationen liefern, als es die OTAs je in der Lage sein werden.

Ich werde häufig gefragt, ob Google aus meiner Sicht den letzten Schritt gehen wird und die OTAs verdrängt. Aus meiner Sicht ist dies die falsche Sichtweise. Ich glaube vielmehr das der Markt dies zwangsläufig selber regelt. Warum soll ich noch ein Buchungsportal aufsuchen oder eine extra App öffnen, wenn ich bei Google alles in einer Hand habe und mir zahlreiche Klicks spare. Die zunehmende Verschmelzung von Sozial, Lokal und Mobil wird diesen Trend noch verstärken.“

Marc O. Benkert, Inhaber der Hamburger Kommunikationsagentur BE:CON, ist einer der namhaften Marketingexperten in der Hotellerie. Zu seinen Referenzen zählen Arcona, A-Rosa Hotels, Steigenberger, Marriott, Ambiente, Louis C. Jacob, Prizeotel und einige mehr.