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September 2018 – Wenn Du nicht mehr weiter weißt, grüne’ Dir einen Arbeitskreis. So hat’s auch Airbnb gemacht und sich eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und DICE Consult zu Eigen gemacht. Darin ist Erstaunliches zu lesen: „Auch in Bezug auf Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit sehen das IW und DICE Consult keinen Handlungsbedarf, da der Übernachtungsmarkt sich durch Bewertungs- und Reputationsmechanismen selbst reguliere“, zitiert Airbnb in einer Pressemitteilung.

Notabene: Die Studie wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt.

Airbnb Apartment

Airbnb Apartment (Foto: Pixabay)

Nun liegt der Schluss nahe, Privatpersonen die mehr oder minder ihre eigenen vier Wände dauerhaft an fremde Gäste vermieten, benötigen keiner weiteren Regulierung. Dagegen bleiben die zum Teil überbordenden Auflagen in Sachen HACCP-Management, Brandschutz und Arbeitsschutz für die (gewerbliche) Hotellerie in Kraft.

Von Marktverzerrung könne keine Rede sein, soll man zwischen den Zeilen herauslesen. Eine statistische Auswertung des Angebotes auch aus Großstädten, wo Airbnb stark vertreten ist, soll die unregulierte und zum illegale Konkurrenz kleiner machen. „Das Gutachten zeigt auf, dass der Anteil der ganzen Unterkünfte, also Wohnungen oder Häuser, die über Airbnb vermietet werden, lediglich 0,14% des gesamten deutschen Wohnungsbestands ausmachen. Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb vermietet wurden, machen sogar nur 0,04% des deutschen Wohnungsbestandes aus. Auch in Berlin entsprechen diese Unterkünfte lediglich 0,05% aller Wohnungen“, heißt es in dem Kommuniqué.

Interessant: Diese Studie blieb bislang unwidersprochen. Auch von den Branchenverbänden Dehoga und IHA gab es dazu noch keine Stellungnahme. #UnfAirbnb

September 2018 – Wie die neue globale Studie von Booking.com, dem weltweit führenden Anbieter für außergewöhnliche Unterkünfte, zeigt, wie Stil unsere Stimmung und unser Selbstvertrauen im Urlaub beeinflussen kann. Mehr als die Hälfte (57%) der Reisenden weltweit achten jeden Tag auf ihr Aussehen, aber zwei von fünf (39%) kümmern sich im Urlaub mehr um ihre körperliche Erscheinung als zu Hause.

Luxus darf ruhig zur Schau gestellt werden... (Foto: Pixabay)

Luxus darf ruhig zur Schau gestellt werden… (Foto: Pixabay)

Fast zwei Fünftel (38%) der Weltenbummler fühlen sich im Urlaub selbstsicherer als zu Hause und fast die Hälfte (48%) ist der Meinung, dass es wichtig sei im Urlaub am besonders gut auszusehen – zwei von fünf (43%) geben ihr Bestes für Urlaubsfotos besonders gut angezogen zu sein, damit die Bilder ganz sicher den Weg auf die Social Media Kanäle finde.

Die Reisebekleidung spielt eine wichtige Rolle, da vier von zehn Reisenden (39%) weltweit ihre Reisegarderobe als ihr persönliches Geheimnis für das Selbstvertrauen im Urlaub bezeichnen, so sehr, dass die Styling-Effekte des Urlaubs viel länger anhalten als die Reise selbst. Fast die Hälfte der weltweiten Reisenden (47%) hat sich nach ihrem Urlaub dazu inspiriert gefühlt, ihren persönlichen Stil zu ändern.

Marataba Safari Lodge

Marataba Safari Lodge (Foto: Booking)

Reisende achten bei der Buchung von Urlaubsunterkünften verstärkt auf Umweltfreundlichkeit
Weltweit achten Reisende verstärkt auf Nachhaltigkeit bei der Reiseplanung. Eine Studie von Booking.com, die weltweit führende Buchungsplattform für Unterkünfte aller Art, stellt vor, wohin sich der Nachhaltige Tourismus entwickelt und worauf umweltbewusste Reisende bei der Buchung achten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, weltweit beabsichtigt die Mehrheit der Reisenden (87 Prozent) nachhaltig zu reisen. Beinahe vier von zehn Befragten (39 Prozent) setzen nach eigenen Angaben ihr Vorhaben auch in die Tat um. Ein vielversprechender Fortschritt in Richtung eines grünen Tourismus. Allerdings gibt es noch genügend Potential nach oben. Weiterhin reisen 48 Prozent der Befragten nie, kaum oder nur manchmal umweltfreundlich.

Whitepod 1 (Foto: Booking)

Whitepod 1 (Foto: Booking)

Nachhaltiges Reisen beginnt für beinahe die Hälfte der befragten Reisenden (46 Prozent) mit der Wahl der Unterkunft. So wird mit „nachhaltigem Reisen“ am häufigsten die Übernachtung in einer ökologischen Unterkunft assoziiert. Die Motive sind vielfältig. Reisende möchten die Umweltbelastung reduzieren (40 Prozent), eine regionale Erfahrung machen (34 Prozent) und aufgrund der Wahl der Unterkunft ein gutes Gefühl haben (33 Prozent).

Gleichzeitig nimmt der Anteil der Reisenden, die noch keine nachhaltigen Übernachtungsmöglichkeiten in Erwägung ziehen, ab: im Vergleich zu 2017 (39 Prozent) und 2016 (38 Prozent) sind es in diesem Jahr nur noch 31 Prozent.

Größter Aufsteiger: Melia Berlin (von Platz 62 auf Platz 26) – Größter Absteiger: Hotel Bayerischer Hof in München (von Platz 9 auf Platz 62) – Trotz des starken Wachstums bei Google+ und Pinterest verschenken die Hotels entscheidende Chancen beim Content Marketing

September 2014 – Die „Hotel Studie 2014“, die zum zweiten Mal in Folge von Eventveranstalter Eventsofa durchgeführt wurde, zeigt ein vollständig neues Online-Marketing-Ranking: Vier neue Hotels befinden sich dieses Jahr in der Top 5 Platzierung. Das Hotel Adlon Kempinski in Berlin hat es von Platz 6 auf die Spitzenposition geschafft. Daneben fallen besonders die Aufsteiger Marriott Frankfurt und Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch auf, die sich von Platz 14 bzw. 35 auf Platz 2 und 3 verbessert haben. Grund dafür sind neben Google+ vor allem die gesteigerten Traffic und Backlink Zahlen sowie die Investitionen in Google Adwords, die erstmalig mit ins Ranking eingeflossen sind.

Hotelmarketing Ranking 2014

Größter Absteiger im Online-Marketing-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland ist das Hotel Bayerischer Hof in München, das von Platz 9 im letzten Jahr auf den 62. Platz gefallen ist. Größter Aufsteiger unter den Hotels ist das Melia Berlin, das sich von Platz 62 auf Platz 26 gearbeitet hat.

Zeigt die „Hotel Studie 2014“ kaum Veränderungen bei Facebook (2014: 92% der Hotels mit eigener Fanpage präsent und durchschnittlich 4.227 Fans, 2013: 89% mit 3.127 Fans), fällt ein besonderer Aufwärtstrend bei den Social Meda Kanälen Google+ und Pinterest auf: Im Gegensatz zum Vorjahr nutzt 2014 die Mehrheit der Hotels Google+ (2014: 60%, 2013: 37%). Bei Pinterest hat sich die Nutzung verdreifacht: 2014 sind 18 Prozent der Hotels präsent, 2013 waren es nur sechs Prozent. Dennoch bleibt Pinterest auf dem letzten Platz der genutzten Social Media Kanäle und stellt damit ein Netzwerk mit dem größten noch ungenutzten Potenzial dar. Wenig Veränderung und Aktivität zeigt sich beim Kurznachrichtendienst Twitter, der nur von 49 Prozent der Hotels genutzt wird (mit durchschnittlich 359 Followern). Ebenso schwach fällt die Präsenz auf der erstmalig untersuchten Plattform Xing aus. Nur 42 Prozent der Hotels sind in dem Business Netzwerk vertreten, davon haben leidglich vier Prozent ein kostenpflichtiges Employer Branding Profil.

Trotz der gesteigerten Zahl an Google+ Profilen verschenken die Hotels zum Großteil Wachstumschancen, da es an Content und Interaktion fehlt. So liegt der Durchschnitt an +1 auf Google+ auch nur bei 98. Die fehlende Content Strategie zeigt sich auch im 2. Block der Studie, in dem die Websites und Website-Faktoren der Hotels untersucht wurden. Demnach lassen ca. 70 Prozent das Content-Potenzial eines Corporate Blogs ungenutzt. Nur neun Prozent der Hotels betreiben einen eigenen Blog. Gleiches zeigt sich im Bereich Email-Marketing, wo nur 22 Prozent einen eigenen Newsletter zur Kundenbindung und -gewinnung nutzen.

Ein positives Bild zeigt sich für die Hotels beim Suchmaschinen-Traffic via Google. So hatten im letzten Jahr nur zwei Prozent der Hotels einen SE Traffic von über 100.000. Dieses Jahr sind es 20 Prozent. Den Topwert besitzen 2014 wieder die Center Parcs mit 244.718 (Bungalowpark Hochsauerland und Bungalowpark Bispinger Heide).

Der erstmalig erhobene Bereich der Suchmaschinenwerbung zeigt, dass 66 Prozent der Hotels in Google Adwords investieren. Mit über 10.000 beworbenen Keywords führen die Hotels der Ketten Hilton und Marriott das Ads Keyword Ranking an.

Außerdem investieren die Hotels im Veranstaltungsbereich in professionelle Location-Plattformen: Mit 53 Prozent sind die meisten Hotels dieses Jahr auf 3 oder 4 der untersuchten Location-Plattformen vertreten.

Das Gesamt-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland sowie detaillierte Studienergebnisse mit Abbildungen und Grafiken zum Download finden Sie unter: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie-2014.html

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht die Hotel Studie von Eventsofa jährlich die Online-Aktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Dabei betrachtet die Studie zum einen die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social Media Kanälen (Facebook, Google+, Pinterest, Foursquare und Xing) und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung (Blog und Newsletter). Zum anderen untersucht die Hotel Studie die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Sichtbarkeitsindex und Keyword Advertising). Getrennt davon geht die Studie auf die Nutzung von Location-Plattformen im attraktiven Veranstaltungsmarkt ein.

Juli 2014 – Knapp 15 Prozent der Hotelübernachtungen in Köln wurden über ein Smartphone oder Tablet gebucht. Damit führt die Domstadt die Liste der Top-Destinationen in Deutschland an, gefolgt von Dresden, Bremen und Leipzig. Dies geht aus einer Analyse von hrs.de hervor. Auch in den anderen Städten nimmt der Anteil kontinuierlich zu. Bei hrs.de schätzt man, dass bis 2017 jede zweite Buchung mobil erfolgen wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die mobilen Buchungen die stationär getätigten Buchungen überholen.

HRS Studie mobile Hotelbuchungen - Juli 2014

Möglich wird dies durch immer besser ausgebaute Mobilfunknetze; inzwischen erreichen die deutschen Telekommunikationskonzerne knapp 75 Prozent der Bundesbürger mit dem schnellen LTE-Funk. Hinzu kommen leistungsfähige und intelligente Apps, die dank zusätzlicher Services ein komfortables Buchungserlebnis von unterwegs garantieren – auch über die reine Hotelauswahl hinaus. Durch GPS-Empfänger kann der Gast schnell Hotels in seiner direkten Umgebung finden, ohne Eingabe des Standortes. Mit Hilfe der dynamischen Kartenansicht ist auch der Weg in das ausgewählte Hotel leicht zu finden. Die Check-in und Check-out Daten lassen sich auf Wunsch im Kalender speichern.

So auch bei den mobilen Apps von hrs.de. Diese erzielten bereits 15 Millionen Downloads und werden vor allem für spontane Buchungen bevorzugt. „Heute führt für die Hotellerie kein Weg mehr daran vorbei, mobil präsent zu sein“, sagt Björn Krämer, Mobile-Experte von hrs.de. „Wichtig dabei ist, dass man diesen Kanal auch in seiner Preisstrategie berücksichtigt.“ Um Kurzentschlossene und Business-Reisende besser zu erreichen und Restkapazitäten zu vermarkten, können Hotelpartner von hrs.de den Mobile Special Rabatt nutzen. Dieser Nachlass ab zehn Prozent wird ausschließlich über die Apps angeboten und in der mobilen Hotelliste mit einem markanten Label hervorgehoben.

November 2013 – Bonuspunktesysteme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Kundenkarten einen Mehrwert dar. Dabei wird die altbewährte Plastikkarte digitalen Systemen immer noch vorgezogen. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Service Rating im Zuge des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ (DKD), für die Ende Oktober 1.048 Personen befragt wurden. Damit wird einmal mehr deutlich gemacht, das Guest Loyalty-Programme in der Hotellerie und Gastronomie einen hohen Stellenwert haben.

Hilton HHonors - eines der größten Guest Loyalty-Programme der Hotellerie weltweit

Bonuskarten erfreuen sich bei den deutschen Verbrauchern großer Beliebtheit. Durchschnittlich 2,5 Bonuskarten besitzt jeder Deutsche. Die Treue-Belohnungs-Systeme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Bonuskarten einen echten Mehrwert dar. Nur rund ein Drittel (35%) der Verbraucher sieht das nicht so. Die Neukundengewinnung scheint mit Hilfe von Bonuskarten dagegen eher schwieriger zu sein. Zwar würden immerhin noch 32 Prozent aufgrund eines Bonussystems ein Unternehmen an Freunde, Bekannte und Kollegen weiterempfehlen, für die Mehrheit (56%) wäre dies jedoch kein Grund für eine Weiterempfehlung.

Beweggrund Nummer Eins für die Nutzung einer Bonuskarte ist eine erhoffte Geldersparnis. 55 Prozent nennen dies als persönlichen Grund, warum sie eine Kunden- bzw. Bonuskarte benutzen. An zweiter Stelle folgt das Sammeln von Prämien (45%). Knapp jeden Vierten (24%) lockt die Aussicht auf exklusive Angebote und jedem fünften Befragten (21%) bereitet das Punktesammeln an sich Freude. Jeder Neunte (11%) nutzt die Karten schlicht aus Gewohnheit. „Auch für die Unternehmen sind die kleinen Kärtchen nützlich: Kundenbindung, Differenzierung vom Wettbewerb und Daten über Konsumgewohnheiten, diese wesentlichen Vorteile dürfen Anbieter von Kundenkarten für sich erwarten“, weiß Kai Riedel, Geschäftsführer von Service Rating.

Mäßiger Bedarf an digitalen Bonussystemen
Was den digitalen Wandel betrifft, so scheint dieser im Bereich der Bonuskarten noch nicht so recht bei den Verbrauchern angekommen zu sein. Nur knapp jeder Vierte (23%) würde Bonuskarten eher nutzen, wenn dies in digitaler Form beispielsweise auf dem Handy möglich wäre. 47 Prozent wollen allerdings weiterhin an den Plastikkarten festhalten. Dabei sind Männer digitalen Punktesystemen gegenüber offener als Frauen. Während sich nur knapp jede fünfte Frau (19%) dafür begeistern ließe, würde eine solche Umstellung dagegen schon bei mehr als jedem vierten Mann (27%) Interesse wecken. Dennoch ist die ablehnende Haltung sowohl bei Frauen (51%) als auch bei Männern (47%) größer.

November 2013 – Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht eine neue Studie die Onlineaktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Die im Juni 2013 von dem Berliner Locationportal eventsofa.de durchgeführten Untersuchung betrachtet die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social-Media-Kanälen und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung. Die Studie untersucht zudem die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Page Rank und Sichtbarkeitsindex) sowie die Nutzung von Locationportalen im attraktiven Veranstaltungsmarkt. Den ersten Platz im Hotel-Ranking teilen sich die drei Hotels Hotel Berlin in Berlin, Kameha Grand Bonn und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center. Alle drei Hotels pflegen eine Präsenz in allen fünf untersuchten Social-Media-Kanälen (Facebook, Google , Twitter, Pinterest, Foursquare). Die Studie, eine Zusammenfassung und das Ranking der untersuchten Hotels stehen hier zum Download bereit: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie.html

Onlinebuchung (Foto: Ben Chams/fotolia.com)

Während Facebook im Marketing-Alltag der Hotels angekommen ist, stellt Google für die meisten Neuland dar. So betreiben 89 Prozent der Hotels eine eigene Facebook Fanpage und haben durchschnittlich 3.127 Fans. Bei Google sind dagegen nur 37 Prozent der umsatzstärksten Hotels vertreten. Die Anzahl der 1 beträgt im Durchschnitt 48. Kaum mehr Hotels nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter (45 Prozent der Hotels mit durchschnittlich 310 Followern). Das digitale Pinnwand-Netzwerk Pinterest wird nur von sechs Prozent der Hotels genutzt.

„Insgesamt zeigt die Studie, dass im Online-Marketing ein großes ungenutztes Potenzial für Hotels liegt“, erklärt Stefanie Jarantowski, Co-Autorin der Studie. „Allein durch aktive Präsenzen auf Google , Pinterest und Twitter könnten Hotels ihre digitale Sichtbarkeit enorm steigern. Im Endeffekt geht es darum Online von der Zielgruppe gefunden zu werden und den gewünschten digitalen Fingerabdruck zu hinterlassen“, so Jarantowski weiter.

Bei der Sichtbarkeit in der Suchmaschine Google unterscheiden sich die Hotels stark voneinander. Zieht man beispielsweise den Sichtbarkeitsindex zu Rate erreichen ‚Center Parcs Bungalowpark Hochsauerland und ‚Center Parcs Bungalowpark Bispinger Heide’ mit einem Wert von 7,22 die höchste Punktzahl, während Sofitel München Bayerpost einen Wert von 0 hat.

Betrachtet man weitere Online-Faktoren zur Kundenbindung wie Blog und Newsletter fällt auf, dass die Hotelketten zu Lasten der Individualität der Einzelhotels dominieren: 72 Prozent der Hotels nutzen einen einheitlichen Newsletter der Hotelkette, wohingegen nur 20 Prozent einen eigenen Newsletter anbieten. Beim Thema Hotel-Blog sind es nur acht Prozent der Hotels, die einen individuellen Blog führen.

Positiv fällt auf, dass Hotel-Apps zunehmende Bedeutung für die Hotels erlangen. So bieten 63 Prozent der Hotels eine Hotelketten-App an. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Locationportalen: Die meisten Hotels sind mindestens auf einem Locationportal vertreten. Mit 31 Prozent ist der größte Anteil bei zwei Portalen vertreten. Nur vier Prozent sind auf keinem der untersuchten Portale zu finden.

August 2013 – Reiseanbieter, die ihre Präsenz und ihr Image im Web 2.0 erfolgreich steuern wollen, sollten sich stark in Blogs und Foren engagieren. Denn in diesen Sozialen Medien sind sie viel häufiger Thema als bei Facebook und Twitter. Das zeigt die Benchmarkstudie „Die besten 15 Reiseanbieter im Web“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Reiseanbieter müssen in Social Media wie Blogs und Foren präsent sein, laut einer aktuellen Studie von Faktenkontor
Reiseanbieter müssen in Social Media wie Blogs und Foren präsent sein, laut einer aktuellen Studie von Faktenkontor

30 Prozent aller Erwähnungen der 15 in der Studie untersuchten Reiseanbieter auf Facebook, bei Twitter, in Foren, Blogs und Online-News entfallen auf Blogs, weitere 27 Prozent auf Online-Foren. Nennungen in Twitter-Tweets machen hingegen nur 13 Prozent aus, auf Facebook sogar nur sieben Prozent.

Blogs sind für die Reiseanbieter besonders interessant, da sie hier am häufigsten unter den betrachteten Kanälen in positiver Stimmung erwähnt werden. 7,2 Prozent aller Erwähnungen erfolgen hier in guter Tonalität, gleichzeitig sind Nennungen in negativer Stimmung hier mit 0,7 Prozent besonders selten.

In den Online-Foren ist ein intensives Engagement vor allem notwendig, um einer schlechten öffentlichen Darstellung aktiv entgegenzuwirken. Denn hier erfolgt mit nur drei Prozent der geringste Anteil der Erwähnungen in positiver Stimmung. Gleichzeitig ist mit 1,6 Prozent der höchste Anteil von Nennungen in negativer Tonalität in den Foren zu finden.

Dominanz der Großen: Aida Cruises, TUI und Thomas Cook werden im Web 2.0 und Online-News häufiger genannt als alle anderen Reiseanbieter zusammen
Dominanz der Großen: Aida Cruises, TUI und Thomas Cook werden im Web 2.0 und Online-News häufiger genannt als alle anderen Reiseanbieter zusammen

Unter den fünf im Gesamtranking der Studie bestplatzierten Reiseanbietern schneidet Expedia in den Blogs am besten ab – das Online-Reisebüro erreicht hier mit 16,4 Prozent positiver Erwähnungen mehr als das doppelte vom Branchendurchschnitt. In den Foren bringt es AIDA mit 3,3 Prozent auf die meisten positiven Erwähnungen unter den Top5-Reiseanbeitern – mit 2,9 Prozent gleichzeitig aber auch den höchsten Anteil von Nennungen in negativer Stimmung.

Die Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 15 Reiseanbieter im Web“ des Faktenkontors wertet die Kommunikation über 15 beliebte Reiseanbieter und Reiseportale im Internet aus. Zehntausende Online-Nachrichten und über eine Million Social-Media-Quellen inklusive Twitter, Facebook, Foren und Blogs wurden semantisch analysiert und nach den vier Schlüsselwerten Aufmerksamkeit, Ansehen, Akzeptanz und Präferenz bewertet. Analysiert wurde der Zeitraum vom 1. November 2012 bis zum 31. Mai 2013.

November 2012 – Direktvermarktung lohnt sich: Zwei Drittel aller Online-Reisebuchungen in den USA erfolgen direkt auf den Webseiten der Leistungsträger. Dies ist eine Prognose von PhoCusWright für 2014. Vor zwei Jahren betrug der Anteil der Direktbuchungen noch 61 Prozent. Der Marktanteil der Online Travel Agencies (OTA) werde weiter sinken, so die Trendaussage. Dies wird auch Auswirkungen auf den deutschen Reisemarkt haben. Gerade Hotels versuchen, durch Direktmarketingmaßnahmen gegenüber Buchungsportalen wie hrs.de oder expedia.com wieder an Boden zu gewinnen. Um Direktbuchungen zu stärken, startet die Einkaufsgenossenschaft HGK in Kürze ein eigene Onlinetechnologie mit IBE für Hotel-Websiten, Anbindung an den Google Hotelfinder und eigenem Buchungsportal.

Direktmarketing ist Trumpf: Mit Anbindung an den Google Hotelfinder - der Deutschland-Start mit Euro-Auspreisung steht unmittelbar bevor - wird dies gestärkt
Direktmarketing ist Trumpf: Mit Anbindung an den Google Hotelfinder – der Deutschland-Start mit Euro-Auspreisung steht unmittelbar bevor – wird dies gestärkt

Trendsetter sind die Airlines in den USA. Drei Viertel aller Flugticket-Orders erfolgen über die Websites der Fluggesellschaften, so die PhoCusWright-Auswertung. Ausschlaggebend dafür könnte sein, dass man bei einer Direktbuchung weitere Zusatznutzen wie Spezialmenü, bevorzugter Sitzplatz und anderes leicht buchen könne als bei Drittanbietern.

In der Hotellerie behalten die OTA noch etwas länger die Übermacht. Laut PhoCusWright waren vor zwei Jahren rund 55 Prozent als Zimmerreservierungen Sache der Hotel-Websites. 2014 würden die Direktbuchungen bei den Hotelgesellschaften etwa 59 Prozent ausmachen. Dies bedeutet, dass selbst bei den starken US-Hotelketten der Kampf mit OTA noch längst nicht ausgestanden ist. Für Deutschland lässt dies den Schluss zu, dass Buchungsdienstleister wie die HRS-Gruppe (hrs.de, hotel.de, tiscover.com) oder booking.com sowie Onlinereisebüros wie expedia.com auch in den nächsten drei bis fünf Jahren eine starke Position einnehmen werden.

Hotelbewertungen eminent für Direktbuchungen
Bei über der Hälfte der Hotelbuchungen sind Gästebewertungen ausschlaggebend. Dies ergibt eine Umfrage von tripadvisor.com in den USA. Ohne vorliegende Rezensionen würde gar keine Zimmerreservierung erfolgen. Dies macht deutlich, dass Hotelbewertungen neben attraktiven Zimmerpreisen ebenbürtig sind – dazu machte auch Erfolgshotelier Marco Nussbaum (Prizeotel Management Group) in einem Interview in HOTELIER TV aufmerksam.

Trotz anhaltender Medien-Veröffentlichungen über zahlreiche gefälschte oder manipulierte Hotelbewertungen ist die Überzeugungskraft der Rezensionen ungebrochen. Zumindest laut der aktuellen Umfrage von tripadvisor.com meinen 87 Prozent der Nutzer, dass die Gästebewertungen ihre Hotelauswahl bestätigen würden.

Hoteliers fokussieren sich laut einer Studie der Ecole Hoteliere de Lausanne (EHL) wieder auf Offline und Direktvertrieb, um Kommissionen zu senken

Oktober 2012 – Hotels nehmen vorerst Abstand von Social Media als Marketing- und Absatzkanal, um sich auf die Steigerung des Direktvertriebs zu konzentrieren. Diesen Trend zeigt eine von der Ecole Hotelière de Lausanne in Zusammenarbeit mit RateTiger-Anbieter durchgeführte qualitative Studie. Ursache dieser Entwicklung in Richtung Direkt- und sogar Offline-Vertrieb sind die Auseinandersetzungen der Hotellerie mit den Online-Reiseagenturen (OTAs) und deren Kommissions- bzw. Paritätsforderungen.

Social Zapper (Foto: Marshi/pitopia)

Die über einen Zeitraum von sechs Monaten durchgeführte Studie “The Distribution Challenge 2012” wurde in fünf Ländern durchgeführt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Hotels soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, TripAdvisor und YouTube zwar als potenzielle Marketingmedien anerkennen, hinsichtlich der Relevanz dieser Kanäle für Buchungen aber noch nicht überzeugt sind und andere Prioritäten setzen. Jedes dritte der befragten Hotels hat keine eigene Social Media Strategie, und nur eins von acht Häusern nutzt Social Media gezielt als Marketing-Instrument. Stattdessen verstärken viele Hotels ihre Aktivitäten sogar im Offline-Bereich und intensivieren Firmenverträge mit vorhersehbarem Buchungsaufkommen. Auch der Mix von Online-Kanälen wird zunehmend diversifiziert, um zusätzliches Geschäft zu generieren.

“Es hat sich gezeigt, dass Hotels wieder intensiver mit Agenturen und Konsortien im Geschäftsreisesegment zusammenarbeiten, die beste Rate Walk-In-Gästen anbieten und wiederkehrenden Gästen besondere Angebote machen, bis zur Entwicklung von neuen Loyalty Programmen,” erläuterte Horatiu Tudori, Senior Lecturer, Revenue Management, Ecole Hotelière de Lausanne, Schweiz. “Das ist eine interessante Wendung von den oftmals unausgewogenen und stark online-fokussierten Vertriebsstrategien der letzten Jahre, die gerade unabhängigen Hotels häufig nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht haben.”

Der Revenue Manager eines Pariser Vier-Sterne-Hotels mit 82 Zimmern sagte: “Wir können den Wert von Social Media für unser Geschäft noch nicht sinnvoll messen. Erst wenn die Bedeutung als Absatzmarkt feststeht wird dieses Medium für uns wichtig, aber dann müssen wir immer noch die Techniken beherrschen.”

“Tatsächlich kann sich Social Media positiv auf das Geschäft auswirken, wie unser Kunde 4C Hotels kürzlich melden konnte,” erklärte Michael McCartan, CEO bei eRevMax. “Durch die Analyse und Beantwortung von Gästefeedback mit unserem Review Manager konnten sie ihr TripAdvisor Ranking um 30 Plätze verbessern. Amber Virani, Sales & Marketing Manager bei 4C Hotels, sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Steigerung der Direktbuchungen und der besseren Reputation. Hotels sollten darum in den neuen Medien nicht nur zusätzliche Arbeit sehen, sondern schauen, dass sie durch den Einsatz der richtigen Technologie Zeit sparen und ihre Ergebnisse verbessern. Es ist höchste Zeit, hier die Balance zu finden und den Austausch zwischen Revenue, Sales und Marketing Managern sicherzustellen.’”

Den Studienergebnissen nach hat nur ein Teil der Hotels bereits Plattformen wie Travelzoo genutzt. Deutlich mehr setzen auf Google, als Werbemedium (PPC, Adwords) und durch Suchmaschinenoptimierung (SEO). Allgemeines Ziel ist, durch einen höheren Anteil an Direktbuchungen einen Teil der bei OTA-Buchungen fälligen Kommissionen einzusparen. Durch Direktbuchungen, aber auch durch die Nutzung kleinerer Nischenportale solllen die Abhängigkeit von den großen und teuren OTAs verringert und die Vertriebskosten gesenkt werden.

Die komplette Studie steht hier zum Abruf bereit: http://www.ratetiger.com/ratetiger-news/ratetiger-news-updates.html

September 2012 – Hotelbuchungen über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablet-Computer, werden mit 62,3 Prozent hauptsächlich am Tag der Anreise getätigt. In nur 19,4 Prozent bzw. 18,3 Prozent der Fälle wird mobil bereits ein bis zwei Tage im Voraus gebucht. Dies ist Ergebnis einer Studie von Bookitnow, der App für Last-Minute-Hotelbuchungen, und zanox.de. Bookitnow erhebt Daten seit seinem Markteintritt im Februar 2012. Alle Daten beruhen auf real getätigten Hotelbuchungen. Ergänzend werden im „Mobile Performance Barometer“ von zanox.de alle mobilen Transaktionen im Travel-Segment für den Zeitraum Januar bis April in den Jahren 2011 und 2012 auf der Basis von über 1.000 Advertiser Programmen im Netzwerk erhoben.

Mobile Booking Barometer von Bookitnow

Über die Hälfte aller Hotelbuchungen werden mit 53 Prozent zur Hauptgeschäftszeit zwischen 12 und 18 Uhr getätigt. Auf den Abend zwischen 18 und 0 Uhr fallen 29 Prozent. Am frühen Morgen bis zur Mittagszeit werden nur noch 18 Prozent der Buchungen getätigt. 83,8 Prozent aller Buchungsvorgänge sind für eine einzige Nacht. In lediglich 8,8 Prozent bzw. 7,4 Prozent blieben die Gäste zwei bzw. drei Nächte oder länger. Die Kurzfristigkeit und die kurze Verweildauer sind Indikatoren dafür, dass die Übernachtungen größtenteils ursprünglich nicht geplant waren. In unverhofften Situationen, in denen Personen schnell und unkompliziert Unterkünfte benötigen, bieten mobile Buchungsmöglichkeiten Hoteliers beste Chancen, sich potenziellen Gästen zu präsentieren. Dieser neue Vertriebskanal wird auch nach Einschätzungen von Branchenexperten künftig einen Massenmarkt darstellen.

Die Vier-Sterne Kategorie ist mit 58,7 Prozent der am meisten gebuchte Hotelstandard. 37,4 Prozent buchten die Drei-Sterne Kategorie. Die Fünf-Sterne Kategorie wird 3,7 Prozent vergleichsweise selten gebucht. Bei den am meisten gebuchten Städten Deutschlands belegen die Metropolen Berlin, Hamburg und München die ersten drei Plätze. Gefolgt werden sie von den Messestädten Frankfurt und Düsseldorf. Gut drei Viertel aller Hotelbuchungen werden von männlichen Nutzern generiert. 24 Prozent werden von Frauen getätigt.

Bei Hotelbuchungen dominieren laut BookitNow iOS-Geräte mit 86 Prozent. Android-Geräte machen 13 Prozent aus. In Europa erzielen laut „Zanox Mobile Performance Barometer“ iOS-Geräte 89 Prozent des gesamten Mobile-Umsatzes im Travel-Sektor, Android-Geräte 11 Prozent.

In Deutschland hat sich der mobile Umsatz im Bereich Travel gegenüber dem Vorjahr mit +232 Prozent mehr als verdreifacht. In Benelux hat sich der mobile Umsatz im Bereich Travel gegenüber dem Vorjahr mit +520 Prozent mehr als versechsfacht. Damit verzeichnen die Benelux-Staaten das stärkste Wachstum im Mobile Commerce. Das durchschnittliche Umsatzwachstum im Mobile Commerce für den Vergleichszeitraum (Jan-April 2011/2012) im Zanox Travel-Segment liegt bei 190 Prozent.

Über die kostenlose App von BookitNow lassen sich mit Hotelzimmer last minute bis zu zwei Tage vor der Anreise buchen. Neben den Städten Paris (F), Prag (CZ) und Zürich (CH) bietet sie in 14 weiteren deutschen Städten Übernachtungen in handverlesenen Hotels an: Berlin, Bonn, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig/Halle, München, Münster, Nürnberg und Stuttgart. Die Einteilung in fünf unterschiedliche Hotelkategorien (Basic, Comfort, Modern, Exclusive und Luxury) gewährleistet für jeden Anspruch das passende Hotelzimmer. Die App ordnet die Hotels nach der jeweiligen Entfernung zum User, so werden immer zuerst die Hotels angezeigt, die sich in nächster Nähe befinden. Auch alle weiteren wichtigen Informationen werden schon in der Hotelauswahl übersichtlich präsentiert: Preis, Bewertung und Zusatzleistungen wie WLAN, Frühstück und Parkplatz.

Die Bookitnow Services GmbH wurde im Dezember 2011 von Anas Salem, Oleksandr Ivanov und Mirsad Zaric gegründet und ging im März 2012 online. Die Firma hat ihren Sitz in Berlin.