Archiv

Schlagwort-Archive: Studie

September 2018 – Wenn Du nicht mehr weiter weißt, grüne’ Dir einen Arbeitskreis. So hat’s auch Airbnb gemacht und sich eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und DICE Consult zu Eigen gemacht. Darin ist Erstaunliches zu lesen: „Auch in Bezug auf Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit sehen das IW und DICE Consult keinen Handlungsbedarf, da der Übernachtungsmarkt sich durch Bewertungs- und Reputationsmechanismen selbst reguliere“, zitiert Airbnb in einer Pressemitteilung.

Notabene: Die Studie wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt.

Airbnb Apartment

Airbnb Apartment (Foto: Pixabay)

Nun liegt der Schluss nahe, Privatpersonen die mehr oder minder ihre eigenen vier Wände dauerhaft an fremde Gäste vermieten, benötigen keiner weiteren Regulierung. Dagegen bleiben die zum Teil überbordenden Auflagen in Sachen HACCP-Management, Brandschutz und Arbeitsschutz für die (gewerbliche) Hotellerie in Kraft.

Von Marktverzerrung könne keine Rede sein, soll man zwischen den Zeilen herauslesen. Eine statistische Auswertung des Angebotes auch aus Großstädten, wo Airbnb stark vertreten ist, soll die unregulierte und zum illegale Konkurrenz kleiner machen. „Das Gutachten zeigt auf, dass der Anteil der ganzen Unterkünfte, also Wohnungen oder Häuser, die über Airbnb vermietet werden, lediglich 0,14% des gesamten deutschen Wohnungsbestands ausmachen. Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb vermietet wurden, machen sogar nur 0,04% des deutschen Wohnungsbestandes aus. Auch in Berlin entsprechen diese Unterkünfte lediglich 0,05% aller Wohnungen“, heißt es in dem Kommuniqué.

Interessant: Diese Studie blieb bislang unwidersprochen. Auch von den Branchenverbänden Dehoga und IHA gab es dazu noch keine Stellungnahme. #UnfAirbnb

Advertisements

September 2018 – Wie die neue globale Studie von Booking.com, dem weltweit führenden Anbieter für außergewöhnliche Unterkünfte, zeigt, wie Stil unsere Stimmung und unser Selbstvertrauen im Urlaub beeinflussen kann. Mehr als die Hälfte (57%) der Reisenden weltweit achten jeden Tag auf ihr Aussehen, aber zwei von fünf (39%) kümmern sich im Urlaub mehr um ihre körperliche Erscheinung als zu Hause.

Luxus darf ruhig zur Schau gestellt werden... (Foto: Pixabay)

Luxus darf ruhig zur Schau gestellt werden… (Foto: Pixabay)

Fast zwei Fünftel (38%) der Weltenbummler fühlen sich im Urlaub selbstsicherer als zu Hause und fast die Hälfte (48%) ist der Meinung, dass es wichtig sei im Urlaub am besonders gut auszusehen – zwei von fünf (43%) geben ihr Bestes für Urlaubsfotos besonders gut angezogen zu sein, damit die Bilder ganz sicher den Weg auf die Social Media Kanäle finde.

Die Reisebekleidung spielt eine wichtige Rolle, da vier von zehn Reisenden (39%) weltweit ihre Reisegarderobe als ihr persönliches Geheimnis für das Selbstvertrauen im Urlaub bezeichnen, so sehr, dass die Styling-Effekte des Urlaubs viel länger anhalten als die Reise selbst. Fast die Hälfte der weltweiten Reisenden (47%) hat sich nach ihrem Urlaub dazu inspiriert gefühlt, ihren persönlichen Stil zu ändern.

Marataba Safari Lodge

Marataba Safari Lodge (Foto: Booking)

Reisende achten bei der Buchung von Urlaubsunterkünften verstärkt auf Umweltfreundlichkeit
Weltweit achten Reisende verstärkt auf Nachhaltigkeit bei der Reiseplanung. Eine Studie von Booking.com, die weltweit führende Buchungsplattform für Unterkünfte aller Art, stellt vor, wohin sich der Nachhaltige Tourismus entwickelt und worauf umweltbewusste Reisende bei der Buchung achten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, weltweit beabsichtigt die Mehrheit der Reisenden (87 Prozent) nachhaltig zu reisen. Beinahe vier von zehn Befragten (39 Prozent) setzen nach eigenen Angaben ihr Vorhaben auch in die Tat um. Ein vielversprechender Fortschritt in Richtung eines grünen Tourismus. Allerdings gibt es noch genügend Potential nach oben. Weiterhin reisen 48 Prozent der Befragten nie, kaum oder nur manchmal umweltfreundlich.

Whitepod 1 (Foto: Booking)

Whitepod 1 (Foto: Booking)

Nachhaltiges Reisen beginnt für beinahe die Hälfte der befragten Reisenden (46 Prozent) mit der Wahl der Unterkunft. So wird mit „nachhaltigem Reisen“ am häufigsten die Übernachtung in einer ökologischen Unterkunft assoziiert. Die Motive sind vielfältig. Reisende möchten die Umweltbelastung reduzieren (40 Prozent), eine regionale Erfahrung machen (34 Prozent) und aufgrund der Wahl der Unterkunft ein gutes Gefühl haben (33 Prozent).

Gleichzeitig nimmt der Anteil der Reisenden, die noch keine nachhaltigen Übernachtungsmöglichkeiten in Erwägung ziehen, ab: im Vergleich zu 2017 (39 Prozent) und 2016 (38 Prozent) sind es in diesem Jahr nur noch 31 Prozent.

Größter Aufsteiger: Melia Berlin (von Platz 62 auf Platz 26) – Größter Absteiger: Hotel Bayerischer Hof in München (von Platz 9 auf Platz 62) – Trotz des starken Wachstums bei Google+ und Pinterest verschenken die Hotels entscheidende Chancen beim Content Marketing

September 2014 – Die „Hotel Studie 2014“, die zum zweiten Mal in Folge von Eventveranstalter Eventsofa durchgeführt wurde, zeigt ein vollständig neues Online-Marketing-Ranking: Vier neue Hotels befinden sich dieses Jahr in der Top 5 Platzierung. Das Hotel Adlon Kempinski in Berlin hat es von Platz 6 auf die Spitzenposition geschafft. Daneben fallen besonders die Aufsteiger Marriott Frankfurt und Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch auf, die sich von Platz 14 bzw. 35 auf Platz 2 und 3 verbessert haben. Grund dafür sind neben Google+ vor allem die gesteigerten Traffic und Backlink Zahlen sowie die Investitionen in Google Adwords, die erstmalig mit ins Ranking eingeflossen sind.

Hotelmarketing Ranking 2014

Größter Absteiger im Online-Marketing-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland ist das Hotel Bayerischer Hof in München, das von Platz 9 im letzten Jahr auf den 62. Platz gefallen ist. Größter Aufsteiger unter den Hotels ist das Melia Berlin, das sich von Platz 62 auf Platz 26 gearbeitet hat.

Zeigt die „Hotel Studie 2014“ kaum Veränderungen bei Facebook (2014: 92% der Hotels mit eigener Fanpage präsent und durchschnittlich 4.227 Fans, 2013: 89% mit 3.127 Fans), fällt ein besonderer Aufwärtstrend bei den Social Meda Kanälen Google+ und Pinterest auf: Im Gegensatz zum Vorjahr nutzt 2014 die Mehrheit der Hotels Google+ (2014: 60%, 2013: 37%). Bei Pinterest hat sich die Nutzung verdreifacht: 2014 sind 18 Prozent der Hotels präsent, 2013 waren es nur sechs Prozent. Dennoch bleibt Pinterest auf dem letzten Platz der genutzten Social Media Kanäle und stellt damit ein Netzwerk mit dem größten noch ungenutzten Potenzial dar. Wenig Veränderung und Aktivität zeigt sich beim Kurznachrichtendienst Twitter, der nur von 49 Prozent der Hotels genutzt wird (mit durchschnittlich 359 Followern). Ebenso schwach fällt die Präsenz auf der erstmalig untersuchten Plattform Xing aus. Nur 42 Prozent der Hotels sind in dem Business Netzwerk vertreten, davon haben leidglich vier Prozent ein kostenpflichtiges Employer Branding Profil.

Trotz der gesteigerten Zahl an Google+ Profilen verschenken die Hotels zum Großteil Wachstumschancen, da es an Content und Interaktion fehlt. So liegt der Durchschnitt an +1 auf Google+ auch nur bei 98. Die fehlende Content Strategie zeigt sich auch im 2. Block der Studie, in dem die Websites und Website-Faktoren der Hotels untersucht wurden. Demnach lassen ca. 70 Prozent das Content-Potenzial eines Corporate Blogs ungenutzt. Nur neun Prozent der Hotels betreiben einen eigenen Blog. Gleiches zeigt sich im Bereich Email-Marketing, wo nur 22 Prozent einen eigenen Newsletter zur Kundenbindung und -gewinnung nutzen.

Ein positives Bild zeigt sich für die Hotels beim Suchmaschinen-Traffic via Google. So hatten im letzten Jahr nur zwei Prozent der Hotels einen SE Traffic von über 100.000. Dieses Jahr sind es 20 Prozent. Den Topwert besitzen 2014 wieder die Center Parcs mit 244.718 (Bungalowpark Hochsauerland und Bungalowpark Bispinger Heide).

Der erstmalig erhobene Bereich der Suchmaschinenwerbung zeigt, dass 66 Prozent der Hotels in Google Adwords investieren. Mit über 10.000 beworbenen Keywords führen die Hotels der Ketten Hilton und Marriott das Ads Keyword Ranking an.

Außerdem investieren die Hotels im Veranstaltungsbereich in professionelle Location-Plattformen: Mit 53 Prozent sind die meisten Hotels dieses Jahr auf 3 oder 4 der untersuchten Location-Plattformen vertreten.

Das Gesamt-Ranking der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland sowie detaillierte Studienergebnisse mit Abbildungen und Grafiken zum Download finden Sie unter: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie-2014.html

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht die Hotel Studie von Eventsofa jährlich die Online-Aktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Dabei betrachtet die Studie zum einen die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social Media Kanälen (Facebook, Google+, Pinterest, Foursquare und Xing) und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung (Blog und Newsletter). Zum anderen untersucht die Hotel Studie die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Sichtbarkeitsindex und Keyword Advertising). Getrennt davon geht die Studie auf die Nutzung von Location-Plattformen im attraktiven Veranstaltungsmarkt ein.

Juli 2014 – Knapp 15 Prozent der Hotelübernachtungen in Köln wurden über ein Smartphone oder Tablet gebucht. Damit führt die Domstadt die Liste der Top-Destinationen in Deutschland an, gefolgt von Dresden, Bremen und Leipzig. Dies geht aus einer Analyse von hrs.de hervor. Auch in den anderen Städten nimmt der Anteil kontinuierlich zu. Bei hrs.de schätzt man, dass bis 2017 jede zweite Buchung mobil erfolgen wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die mobilen Buchungen die stationär getätigten Buchungen überholen.

HRS Studie mobile Hotelbuchungen - Juli 2014

Möglich wird dies durch immer besser ausgebaute Mobilfunknetze; inzwischen erreichen die deutschen Telekommunikationskonzerne knapp 75 Prozent der Bundesbürger mit dem schnellen LTE-Funk. Hinzu kommen leistungsfähige und intelligente Apps, die dank zusätzlicher Services ein komfortables Buchungserlebnis von unterwegs garantieren – auch über die reine Hotelauswahl hinaus. Durch GPS-Empfänger kann der Gast schnell Hotels in seiner direkten Umgebung finden, ohne Eingabe des Standortes. Mit Hilfe der dynamischen Kartenansicht ist auch der Weg in das ausgewählte Hotel leicht zu finden. Die Check-in und Check-out Daten lassen sich auf Wunsch im Kalender speichern.

So auch bei den mobilen Apps von hrs.de. Diese erzielten bereits 15 Millionen Downloads und werden vor allem für spontane Buchungen bevorzugt. „Heute führt für die Hotellerie kein Weg mehr daran vorbei, mobil präsent zu sein“, sagt Björn Krämer, Mobile-Experte von hrs.de. „Wichtig dabei ist, dass man diesen Kanal auch in seiner Preisstrategie berücksichtigt.“ Um Kurzentschlossene und Business-Reisende besser zu erreichen und Restkapazitäten zu vermarkten, können Hotelpartner von hrs.de den Mobile Special Rabatt nutzen. Dieser Nachlass ab zehn Prozent wird ausschließlich über die Apps angeboten und in der mobilen Hotelliste mit einem markanten Label hervorgehoben.

November 2013 – Bonuspunktesysteme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Kundenkarten einen Mehrwert dar. Dabei wird die altbewährte Plastikkarte digitalen Systemen immer noch vorgezogen. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Service Rating im Zuge des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ (DKD), für die Ende Oktober 1.048 Personen befragt wurden. Damit wird einmal mehr deutlich gemacht, das Guest Loyalty-Programme in der Hotellerie und Gastronomie einen hohen Stellenwert haben.

Hilton HHonors - eines der größten Guest Loyalty-Programme der Hotellerie weltweit

Bonuskarten erfreuen sich bei den deutschen Verbrauchern großer Beliebtheit. Durchschnittlich 2,5 Bonuskarten besitzt jeder Deutsche. Die Treue-Belohnungs-Systeme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Bonuskarten einen echten Mehrwert dar. Nur rund ein Drittel (35%) der Verbraucher sieht das nicht so. Die Neukundengewinnung scheint mit Hilfe von Bonuskarten dagegen eher schwieriger zu sein. Zwar würden immerhin noch 32 Prozent aufgrund eines Bonussystems ein Unternehmen an Freunde, Bekannte und Kollegen weiterempfehlen, für die Mehrheit (56%) wäre dies jedoch kein Grund für eine Weiterempfehlung.

Beweggrund Nummer Eins für die Nutzung einer Bonuskarte ist eine erhoffte Geldersparnis. 55 Prozent nennen dies als persönlichen Grund, warum sie eine Kunden- bzw. Bonuskarte benutzen. An zweiter Stelle folgt das Sammeln von Prämien (45%). Knapp jeden Vierten (24%) lockt die Aussicht auf exklusive Angebote und jedem fünften Befragten (21%) bereitet das Punktesammeln an sich Freude. Jeder Neunte (11%) nutzt die Karten schlicht aus Gewohnheit. „Auch für die Unternehmen sind die kleinen Kärtchen nützlich: Kundenbindung, Differenzierung vom Wettbewerb und Daten über Konsumgewohnheiten, diese wesentlichen Vorteile dürfen Anbieter von Kundenkarten für sich erwarten“, weiß Kai Riedel, Geschäftsführer von Service Rating.

Mäßiger Bedarf an digitalen Bonussystemen
Was den digitalen Wandel betrifft, so scheint dieser im Bereich der Bonuskarten noch nicht so recht bei den Verbrauchern angekommen zu sein. Nur knapp jeder Vierte (23%) würde Bonuskarten eher nutzen, wenn dies in digitaler Form beispielsweise auf dem Handy möglich wäre. 47 Prozent wollen allerdings weiterhin an den Plastikkarten festhalten. Dabei sind Männer digitalen Punktesystemen gegenüber offener als Frauen. Während sich nur knapp jede fünfte Frau (19%) dafür begeistern ließe, würde eine solche Umstellung dagegen schon bei mehr als jedem vierten Mann (27%) Interesse wecken. Dennoch ist die ablehnende Haltung sowohl bei Frauen (51%) als auch bei Männern (47%) größer.

November 2013 – Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelten vergleicht eine neue Studie die Onlineaktivität der 100 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Die im Juni 2013 von dem Berliner Locationportal eventsofa.de durchgeführten Untersuchung betrachtet die Präsenz und Aktivität der Hotels in Social-Media-Kanälen und ihre digitalen Maßnahmen zur Kundenbindung. Die Studie untersucht zudem die Auffindbarkeit der Hotel-Webseiten in der Suchmaschine Google (anhand von Traffic, Backlinks, Page Rank und Sichtbarkeitsindex) sowie die Nutzung von Locationportalen im attraktiven Veranstaltungsmarkt. Den ersten Platz im Hotel-Ranking teilen sich die drei Hotels Hotel Berlin in Berlin, Kameha Grand Bonn und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center. Alle drei Hotels pflegen eine Präsenz in allen fünf untersuchten Social-Media-Kanälen (Facebook, Google , Twitter, Pinterest, Foursquare). Die Studie, eine Zusammenfassung und das Ranking der untersuchten Hotels stehen hier zum Download bereit: www.eventsofa.de/l/social-media-hotel-online-marketing-studie.html

Onlinebuchung (Foto: Ben Chams/fotolia.com)

Während Facebook im Marketing-Alltag der Hotels angekommen ist, stellt Google für die meisten Neuland dar. So betreiben 89 Prozent der Hotels eine eigene Facebook Fanpage und haben durchschnittlich 3.127 Fans. Bei Google sind dagegen nur 37 Prozent der umsatzstärksten Hotels vertreten. Die Anzahl der 1 beträgt im Durchschnitt 48. Kaum mehr Hotels nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter (45 Prozent der Hotels mit durchschnittlich 310 Followern). Das digitale Pinnwand-Netzwerk Pinterest wird nur von sechs Prozent der Hotels genutzt.

„Insgesamt zeigt die Studie, dass im Online-Marketing ein großes ungenutztes Potenzial für Hotels liegt“, erklärt Stefanie Jarantowski, Co-Autorin der Studie. „Allein durch aktive Präsenzen auf Google , Pinterest und Twitter könnten Hotels ihre digitale Sichtbarkeit enorm steigern. Im Endeffekt geht es darum Online von der Zielgruppe gefunden zu werden und den gewünschten digitalen Fingerabdruck zu hinterlassen“, so Jarantowski weiter.

Bei der Sichtbarkeit in der Suchmaschine Google unterscheiden sich die Hotels stark voneinander. Zieht man beispielsweise den Sichtbarkeitsindex zu Rate erreichen ‚Center Parcs Bungalowpark Hochsauerland und ‚Center Parcs Bungalowpark Bispinger Heide’ mit einem Wert von 7,22 die höchste Punktzahl, während Sofitel München Bayerpost einen Wert von 0 hat.

Betrachtet man weitere Online-Faktoren zur Kundenbindung wie Blog und Newsletter fällt auf, dass die Hotelketten zu Lasten der Individualität der Einzelhotels dominieren: 72 Prozent der Hotels nutzen einen einheitlichen Newsletter der Hotelkette, wohingegen nur 20 Prozent einen eigenen Newsletter anbieten. Beim Thema Hotel-Blog sind es nur acht Prozent der Hotels, die einen individuellen Blog führen.

Positiv fällt auf, dass Hotel-Apps zunehmende Bedeutung für die Hotels erlangen. So bieten 63 Prozent der Hotels eine Hotelketten-App an. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Locationportalen: Die meisten Hotels sind mindestens auf einem Locationportal vertreten. Mit 31 Prozent ist der größte Anteil bei zwei Portalen vertreten. Nur vier Prozent sind auf keinem der untersuchten Portale zu finden.

August 2013 – Reiseanbieter, die ihre Präsenz und ihr Image im Web 2.0 erfolgreich steuern wollen, sollten sich stark in Blogs und Foren engagieren. Denn in diesen Sozialen Medien sind sie viel häufiger Thema als bei Facebook und Twitter. Das zeigt die Benchmarkstudie „Die besten 15 Reiseanbieter im Web“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Reiseanbieter müssen in Social Media wie Blogs und Foren präsent sein, laut einer aktuellen Studie von Faktenkontor
Reiseanbieter müssen in Social Media wie Blogs und Foren präsent sein, laut einer aktuellen Studie von Faktenkontor

30 Prozent aller Erwähnungen der 15 in der Studie untersuchten Reiseanbieter auf Facebook, bei Twitter, in Foren, Blogs und Online-News entfallen auf Blogs, weitere 27 Prozent auf Online-Foren. Nennungen in Twitter-Tweets machen hingegen nur 13 Prozent aus, auf Facebook sogar nur sieben Prozent.

Blogs sind für die Reiseanbieter besonders interessant, da sie hier am häufigsten unter den betrachteten Kanälen in positiver Stimmung erwähnt werden. 7,2 Prozent aller Erwähnungen erfolgen hier in guter Tonalität, gleichzeitig sind Nennungen in negativer Stimmung hier mit 0,7 Prozent besonders selten.

In den Online-Foren ist ein intensives Engagement vor allem notwendig, um einer schlechten öffentlichen Darstellung aktiv entgegenzuwirken. Denn hier erfolgt mit nur drei Prozent der geringste Anteil der Erwähnungen in positiver Stimmung. Gleichzeitig ist mit 1,6 Prozent der höchste Anteil von Nennungen in negativer Tonalität in den Foren zu finden.

Dominanz der Großen: Aida Cruises, TUI und Thomas Cook werden im Web 2.0 und Online-News häufiger genannt als alle anderen Reiseanbieter zusammen
Dominanz der Großen: Aida Cruises, TUI und Thomas Cook werden im Web 2.0 und Online-News häufiger genannt als alle anderen Reiseanbieter zusammen

Unter den fünf im Gesamtranking der Studie bestplatzierten Reiseanbietern schneidet Expedia in den Blogs am besten ab – das Online-Reisebüro erreicht hier mit 16,4 Prozent positiver Erwähnungen mehr als das doppelte vom Branchendurchschnitt. In den Foren bringt es AIDA mit 3,3 Prozent auf die meisten positiven Erwähnungen unter den Top5-Reiseanbeitern – mit 2,9 Prozent gleichzeitig aber auch den höchsten Anteil von Nennungen in negativer Stimmung.

Die Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 15 Reiseanbieter im Web“ des Faktenkontors wertet die Kommunikation über 15 beliebte Reiseanbieter und Reiseportale im Internet aus. Zehntausende Online-Nachrichten und über eine Million Social-Media-Quellen inklusive Twitter, Facebook, Foren und Blogs wurden semantisch analysiert und nach den vier Schlüsselwerten Aufmerksamkeit, Ansehen, Akzeptanz und Präferenz bewertet. Analysiert wurde der Zeitraum vom 1. November 2012 bis zum 31. Mai 2013.