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November 2013 – Bonuspunktesysteme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Kundenkarten einen Mehrwert dar. Dabei wird die altbewährte Plastikkarte digitalen Systemen immer noch vorgezogen. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Service Rating im Zuge des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ (DKD), für die Ende Oktober 1.048 Personen befragt wurden. Damit wird einmal mehr deutlich gemacht, das Guest Loyalty-Programme in der Hotellerie und Gastronomie einen hohen Stellenwert haben.

Hilton HHonors - eines der größten Guest Loyalty-Programme der Hotellerie weltweit

Bonuskarten erfreuen sich bei den deutschen Verbrauchern großer Beliebtheit. Durchschnittlich 2,5 Bonuskarten besitzt jeder Deutsche. Die Treue-Belohnungs-Systeme werden vom Großteil der Verbraucher durchaus geschätzt: Für jeden Zweiten (50%) stellen Bonuskarten einen echten Mehrwert dar. Nur rund ein Drittel (35%) der Verbraucher sieht das nicht so. Die Neukundengewinnung scheint mit Hilfe von Bonuskarten dagegen eher schwieriger zu sein. Zwar würden immerhin noch 32 Prozent aufgrund eines Bonussystems ein Unternehmen an Freunde, Bekannte und Kollegen weiterempfehlen, für die Mehrheit (56%) wäre dies jedoch kein Grund für eine Weiterempfehlung.

Beweggrund Nummer Eins für die Nutzung einer Bonuskarte ist eine erhoffte Geldersparnis. 55 Prozent nennen dies als persönlichen Grund, warum sie eine Kunden- bzw. Bonuskarte benutzen. An zweiter Stelle folgt das Sammeln von Prämien (45%). Knapp jeden Vierten (24%) lockt die Aussicht auf exklusive Angebote und jedem fünften Befragten (21%) bereitet das Punktesammeln an sich Freude. Jeder Neunte (11%) nutzt die Karten schlicht aus Gewohnheit. „Auch für die Unternehmen sind die kleinen Kärtchen nützlich: Kundenbindung, Differenzierung vom Wettbewerb und Daten über Konsumgewohnheiten, diese wesentlichen Vorteile dürfen Anbieter von Kundenkarten für sich erwarten“, weiß Kai Riedel, Geschäftsführer von Service Rating.

Mäßiger Bedarf an digitalen Bonussystemen
Was den digitalen Wandel betrifft, so scheint dieser im Bereich der Bonuskarten noch nicht so recht bei den Verbrauchern angekommen zu sein. Nur knapp jeder Vierte (23%) würde Bonuskarten eher nutzen, wenn dies in digitaler Form beispielsweise auf dem Handy möglich wäre. 47 Prozent wollen allerdings weiterhin an den Plastikkarten festhalten. Dabei sind Männer digitalen Punktesystemen gegenüber offener als Frauen. Während sich nur knapp jede fünfte Frau (19%) dafür begeistern ließe, würde eine solche Umstellung dagegen schon bei mehr als jedem vierten Mann (27%) Interesse wecken. Dennoch ist die ablehnende Haltung sowohl bei Frauen (51%) als auch bei Männern (47%) größer.

November 2013 – 72 Prozent der deutschen Onliner nutzen Vergleichsplattformen im Internet, um sich über Preise und Dienstleistungen zu informieren. Am häufigsten werden Online-Vergleichsportale für Reisen (47%), Konsumgüter (44%) und Elektrogeräte (42%), Strom- und Gastarife (37%) sowie Handy- (36%) und Internettarife (32%) aufgerufen. Dabei lässt sich grundsätzlich feststellen, dass Männer häufiger als Frauen diese Portale nutzen und die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen deutlich überdurchschnittlich gerne online Produkte und Dienstleistungen vergleicht. Unter Besitzern mobiler Endgeräte (Smartphone oder Tablet-PC) sind Vergleichsportale besonders beliebt (81 Prozent). Dies sind zentrale Ergebnisse einer von TNS Infratest durchgeführten Studie, für die im Rahmen des Mobile Clubs im Zeitraum von 25. Juli bis 19. August 2013 insgesamt 1.439 Personen persönlich-mündlich befragt wurden, die das Internet nutzen.

Vergleichsportale - 1

Auch für Produkt- und Dienstleistungsvergleiche rund um das Thema Geldanlage, Baufinanzierung oder Versicherungen sind Vergleichsportale eine wichtige Informationsquelle. Passend zur Jahreszeit wird dieses Thema nun für Kfz-Versicherte überaus relevant, denn bis Ende November besteht die Möglichkeit, diese Versicherung regulär zu kündigen, um einen Versicherungswechsel vornehmen zu können.

Dabei bietet sich ein Tarifvergleich im Internet an, der auch in diesem Jahr von vielen Autobesitzern genutzt wird. Nach den vorliegenden Studienergebnissen sind knapp 70 Prozent derjenigen, die eine Kfz-Versicherung neu abschließen, besonders affin für die Nutzung von Kfz-Vergleichsportalen. „Vergleichsportale sind eine sehr gute Möglichkeit, sich schnell und transparent über verschiedene Versicherungsangebote zu informieren. Zudem helfen die Kriterien, die ein Portal für den Vergleich heranzieht, einen ersten Eindruck zu bekommen, welche Aspekte für das jeweilige Thema relevant sind. Sich zusätzlich über entscheidende Leistungsmerkmale zu informieren, bzw. sich beraten zu lassen bleibt aber gerade bei komplexeren oder längerfristigen Produkten das A und O vor einem Abschluss. Berater sollten daher Vergleichsportale viel aktiver in die eigene Beratung mit einbeziehen, so kann der Kunde wirklich zu einem für ihn passgenauen Produkt zu einem adäquaten Preis gelangen”, so die Einschätzung von Olivera Radukic, Senior Consultant bei TNS Infratest.

Nutzer solcher Online-Vergleichsportale legen besonders großen Wert auf das Thema Datenschutz. Weitere wichtige Aspekte sind eine transparente und benutzerfreundliche Gestaltung des Portals wie beispielsweise durch einen Merkzettel zur Speicherung interessanter Angebote und einer bedienungsfreundlichen Navigation. Auch ein breites Angebot an Anbietern bzw. Marken sowie die Vertrauenswürdigkeit des Portals spielen eine große Rolle. Für jeden dritten Nutzer mobiler Endgeräte ist darüber hinaus auch der mobil optimierte Zugriff über Smartphone oder Tablet-PC wichtig.